Die Entscheidung für die Gießereierweiterung in Lollar fiel bereits vor 2 Jahren. Als drittes Standbein sollen dort neben dem Kesselguss für die Bosch-Geräte und technisch anspruchsvollem Kundenguss künftig Bremsscheiben für Buderus gefertigt werden können.

„Die erfolgreiche Umsetzung dieser Entscheidung wird die Zukunft dieser beiden Unternehmen ganz  entscheidend verändern und mitbestimmen", so Gerhard Pfeifer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Buderus Guss GmbH. 40 Millionen Euro hat die Bosch-Gruppe in die Erweiterung der Gießerei  investiert.

„Die getätigten Investitionen bringen bis 2021 rund 50 000 Tonnen Gussvolumen pro Jahr an Bremsscheiben nach Lollar", erklärte Pfeifer.  „Darüber hinaus sichert die Investition in Lollar dringend benötigte Kapazität für die Bremsscheibenproduktion in Breidenbach".

Gefertigt werden jährlich rund 18 Millionen Bremsscheiben, davon die Hälfte als Rohteile, die von den Kunden selbst bearbeitet werden. Die anderen 50 Prozent werden von Buderus Guss einbaufertig bearbeitet und direkt an den Montageort geliefert.

Meilenstein sei dabei vor allem die von Buderus Guss selbst entwickelte „iDisc", die nahezu keinen Bremsstaub und somit auch fast keinen Feinstaub produziere. Die Entwicklung der iDisc ist revolutionär in der Bremsscheiben-Welt. Sie beweist, dass die klassische Grauguss-Bremsscheibe Innovationen hervorbringen kann, die ohne Werkstoffwechsel, aber mit einer völlig neuartigen Hartmetall-beschichtung des Reibrings Eigenschaften hat, die sie in einem neuen Marktsegment zukunftsfähig sein lässt.

Gerhard Steiger, Vorsitzender des Geschäftsbereichs „Chassis Systems Control" in der Bosch-Gruppe, betonte, dass das Projekt eher ungewöhnlich sei. Zwei Geschäftsfelder hätten sich zusammen-geschlossen, „um Lösungen für einen Industriestandort zu finden – jetzt hat der gut 300 Jahre alte Standort in Lollar wieder eine Zukunft“.

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