Der Automatisierungsspezialist WEISS hat auf der Motek die Weltneuheit FAST LANE der Öffentlichkeit vorgestellt. Das völlig neuartige Conveyor System soll herkömmliche Lineartransfertechnik revolutionieren. Durch Direktantriebe sind Richtung, Beschleunigung, Geschwindigkeit und Positionierung der Werkstückträger frei programmierbar. Diese lassen sich darüber hinaus mit der Prozessachse synchronisieren. So können Werkstücke ungebremst, in voller Fahrt bearbeitet werden. Die Zykluszeiten sinken.

„Indem sich der Werkstückträger mit der Prozessachse synchronisieren lässt, kann auch eine Handlingachse eingespart werden“, erklärt Sven Haferkorn, Leiter Produktmanagement, bei der WEISS GmbH in Buchen. Auf der Motek hat der Automatisierungsspezialist sein neues, flexibles Conveyor System erstmals der Weltöffentlichkeit gezeigt. Mit FAST LANE verfolgt WEISS eine revolutionäre Technologie. Es verfügt über Direktantriebe und benötigt keine herkömmlichen mechanischen Antriebselemente mehr. Die Transportbewegungen der einzelnen Werkstückträger sind flexibel und frei programmierbar. So können sie schnell und langsam, vorwärts und rückwärts sowie einzeln oder gekoppelt bewegt werden. Da mechanische Komponenten im Antriebsstrang fehlen, gelingt das Abbremsen und Anfahren verschleißfrei.

Handling in voller Fahrt

Die Besonderheit ist jedoch, dass sich Werkstückträger und Prozessachse synchronisieren lassen. Hierdurch können Werkstücke in voller Fahrt entnommen oder abgesetzt werden. Durch die Synchronisierung ist es nicht nötig, das System anzuhalten oder die Palette auszuschleusen. Auch in den Kurvenstrecken müssen die Werkstückpaletten nicht langsamer werden. Sie können ungebremst und mit voller Geschwindigkeit die Kurve durchfahren. Zykluszeiten lassen sich so deutlich senken, Verschleiß reduziert sich.

Die freie Programmierfähigkeit jedes Werkstückträgers ermöglicht die Fertigung oder Montage einer breiten Variantenvielfalt eines Produktes. Denkbar ist zukünftig auch eine so genannte chaotische Fertigung, bei der völlig unterschiedliche Produkte auf einem System gefertigt oder montiert werden. Durch Softwareänderung lässt sich FAST LANE flexibel und schnell umrüsten. Als Steuerungssoftware kann W.A.S. 2 von WEISS eingesetzt werden. „Damit lassen sich die zentralen Parameter für Mehrachssysteme intuitiv, einfach und schnell programmieren“, verspricht Haferkorn.

Systemwechsel schafft weitere Möglichkeiten

FAST LANE eröffnet völlig neue Möglichkeiten in Fertigung und Montage. Die kurzen Rüstzeiten erlauben schnelle Produktwechsel. Ideal soll sich das revolutionäre Conveyor System für Montageaufgaben kleiner und mittlerer Serien eignen. Und einen weiteren, bisher einzigartigen Aspekt wollen die Experten bei WEISS noch gar nicht groß betonen: Die Werkstückträger sollen einzeln und unabhängig voneinander aus dem einen System ausgeschleust und in ein anderes, parallel stehendes System eingeschleust werden können. Gar nicht auszudenken, welche Freiheiten in Montage und Fertigung sich daraus noch ergeben.

Über die WEISS GMBH

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Die 1967 gegründete WEISS GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit innovative Lösungen zur Automatisierung. Basierend auf der Kernkompetenz in der Herstellung von Rundtischen entstehen standardisierte und kundenspezifisch angepasste Automatisierungslösungen für Kunden in den Schlüsselbranchen wie Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Pharmaindustrie sowie Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie. Niederlassungen in Amerika, Asien und Europa sowie zahlreiche weitere Vertretungen sichern die weltweite Präsenz von WEISS. Mit rund 450 Mitarbeitern, davon etwa 320 in Buchen, will WEISS 2017 konsolidiert rund 100 Millionen Euro Umsatz erzielen.

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