Die Universitätsmedizin Greifswald warnt vor unseriösen Spendensammlern. Anlass ist ein Aufruf mit einem gefälschten UMG-Kostenvoranschlag. Die Unimedizin hat Anzeige erstattet.

Wer anderen Menschen helfen möchte, sollte an etablierte oder persönlich bekannte Einrichtungen spen­den. Darauf weist die Universitätsmedizin Greifswald hin. Viele Vereine und Hilfsorganisationen kümmerten sich um Menschen, die Unterstützung brauchen. Über diese könne zielgerichtet und sicher gespendet wer­den. Von Überweisungen an gänzlich unbekannte Personen oder vermeintliche Institutionen rät die Unime­di­zin ab.

In einer russischsprachigen Facebook-Gruppe in Süddeutschland war in einem Post dazu aufgerufen wor­den, Geld für ein krebskrankes Kind in Russland zu spenden. Dieses brauche eine Operation in Deutsch­land, um überleben zu können. Die Eltern könnten die Kosten aber unmöglich aufbringen. Zu dem Post gehörte ein Kostenvoranschlag, angeblich der Universitätsmedizin Greifswald.

Diese Kostenaufstellung war gefälscht. Weder der vermeintliche Patient noch die Sammlerin ist an der Unimedizin bekannt. Die UMG hat jetzt Anzeige wegen Urkundenfälschung erstattet.

„So ein Vorgehen ist doppelt verwerflich“, kritisiert Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand der UMG: „Zum einen natürlich, weil Geld ergaunert wird. Zum anderen müssen seriöse Institutionen darunter leiden, die gute und wichtige Arbeit leisten, weil Vertrauen zerstört wird.“

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