„Vor genau einem Jahr machten sich viele Kolleginnen und Kollegen Sorgen um ihr Geschäftsjahr, denn wir standen am Anfang des ersten Lockdowns“, so Lutze von Wurmb, Präsident beim Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Betriebe im Galabau 2020 insgesamt so erfolgreich abschließen konnten.“ Deutliches Wachstum gab es 2020 beim öffentlichen Grün: Hier stieg laut BGL der Umsatz der Betriebe auf 1,81 Milliarden Euro – ein Plus von 18 Prozent gegenüber 2019. Auch die Firmengruppe Haase aus Bergen stellt hauptsächlich Grünanlagen für öffentliche Auftraggeber her. „Für viele Ausschreibungen, an denen wir uns beteiligten, gab es nur wenige Bieter“, freute sich der Geschäftsführer Thomas Haase, der zudem die Bauleitung und Kalkulation innehat. Aber auch die Corona-Krise und die damit verbundene Nachfrage, den Privatgarten aufzuhübschen, kommt dem Galabaubetrieb Haase deutlich entgegen. Gefragt sind außerdem Spielplätze.

Ein Aushängeschild ist der neue Spielplatz Danziger Hafen, der in Bergen, dem Firmensitz, für 1,2 Millionen Euro realisiert wurde. Der Name ist Programm: Ein über fünf Meter hoher Leuchtturm steht im Mittelpunkt und bietet Kletterangebote sowie eine neun Meter lange Tunnelrutsche. Hinzu kommen – passend zum Thema: ein Segelboot, Surfbretter und ein Wasserspiel mit Spielplatz-Pumpe. Neben Spielgeräten im maritimen Stil gibt es große Sandflächen, Sitz- und Liegemöglichkeiten sowie viele Staudenbeete und Blumenwiesen. Gepflanzt wurden sie von Haase – genauso wie ein Arboretum mit 25 verschiedenen Baumarten. Die Grünflächen und Wege legte Haase ebenfalls an.

Rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftete die gesamte grüne Branche in Deutschland 2020 im Segment Privatgärten. Eine gute Auftragslage verzeichnete seitdem auch Haase, der dort ebenfalls eine verstärkte Nachfrage von Privatkunden verbuchen kann. Diesen Bereich betreut die Tochter des Firmengründers und Prokuristin, Sabrina Haase. Sie ist nach ihrem Masterstudium des Landschaftsbaus im Betrieb ihrer Eltern eingestiegen, der 1989 von Thomas Haase gegründet wurde. Dass sie diesen einmal übernehmen würde, war nicht von Anfang an ihr Plan gewesen. „Ich kenne das Unternehmen von klein auf, bin damit groß geworden und habe auch immer mitgearbeitet. Nach meinem Studium war dann klar, dass ich dort einsteigen würde, schließlich soll es für die Mitarbeiter auch eine Zukunft geben“, erklärt sie. Inzwischen ist sie verantwortlich für das Personal im Bereich Weiterentwicklung und Ausbildung – 70 Mitarbeiter beschäftigt die ganze Firmengruppe.

„Zusammen mit meinem Vater versuche ich das Unternehmen weiterzuentwickeln. Gemeinsam wollen wir unsere Stärken noch mehr ausbauen“, so Sabrina Haase. Mitarbeiter übernehmen die Neu- und Umgestaltung von Gärten sowie Parkanlagen, bauen Spielplätze und kümmern sich um die Pflege von Grünflächen, reinigen Straßen- und Gehwege, Hofflächen, Parkplätze oder Rinnsteine, setzen Instandhaltungsmaßnahmen um oder führen Baumpflegearbeiten etwa entlang von Bahn- oder Stromtrassen aus. Der Winterdienst ist ein weiteres Aufgabengebiet, der das Team diesen Januar und Februar angesichts der Schneemengen besonders gefordert hat. Weil der Zustand einer Immobilie über Investitionen entscheidet, brummt das Geschäft mit dem Grün rund um Bestandsimmobilien, wo auf den Werterhalt geachtet wird. Haase betreut über die Grünwert Lüneburger Heide Hamburg rund acht Millionen Quadratmeter Grünflächen der Wohnungswirtschaft, von Gewerbeflächen und Privatkunden in ganz Norddeutschland.

Weil Straßenbauarbeiten sich häufig nahtlos bei den Projekten anschließen, entschied sich Thomas Haase, eine eigene Straßenbaufirma zu gründen. „Wir sind breit aufgestellt, haben die notwendige Kompetenz für die Planung, Ausführung und Pflege und das kommt an. Immer mehr Kunden wollen auf ein Gesamtpaket zurückgreifen und so können wir Erdarbeiten genauso ausführen, um Hausanschlüsse zu legen und übernehmen die Entwässerung von Regen- und Schmutzwasser und stellen die Bodenplatten her, können aber auch Pflasterarbeiten anbieten“, meint Sabrina Haase.

Dabei helfe die Maschinenausstattung, Gartenträume umzusetzen. „Für jede Tätigkeit haben wir das passende Gerät“, fügt die junge Unternehmerin hinzu. Das sind Cat Minibagger, wie ein 300.9D, drei 301.7D, zwei 301.8, ein 304C CR, ein 305.5E CR, ein 308E2 CR, ein Kettenbagger 315F L, ein Mobilbagger M313D, drei Radlader 906M sowie ein Telehandler TH414C. Auch im Straßenbau sind diese präsent, wie sich anhand eines 906H, 906H2 und 301.7D zeigt. Aufgewertet werden die Baumaschinen durch einen Aufreißzahn, einen Mulcher oder eine Baumschere.

Damit können sie eben nicht nur im Erd- und Galabau eingesetzt werden, sondern sie werden, wie etwa der Cat 315F L, auch beim Baumrückschnitt unentbehrlich. „Was wir an Cat Technik anbieten können, bezieht das Unternehmen seit vielen Jahren über uns“, so Bernd Gerlach, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Hannover. Die Argumente dafür liefert der Firmenchef selbst: Der Service funktioniert. „Bernd Gerlach ist ein Kümmerer, der immer für unsere Anliegen da ist.“

Das Unternehmen hat den Servicevertrag Parts plus gewählt. Das beinhaltet den automatisierten Versand von Wartungsteilen. So wie bei einem Abo eine Zeitung jeden Morgen druckfrisch nach Hause geliefert wird, bietet Zeppelin einen vergleichbaren Service für Wartungsteile an. Der Clou dabei: Für die Ersatzteile müssen Thomas Haase und sein Team keine extra Bestellung aufgeben, sondern diese werden von Zeppelin automatisch verschickt. Für das Galabauunternehmen entfallen somit eine Bevorratung von Ersatzteilen und eine Verfolgung der Wartungstermine. Es kann sich somit voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren: die grüne Branche. Über ihre Aktivitäten informiert die Firmengruppe Haase regelmäßig auf Facebook und Instagram.

Über die Zeppelin GmbH

Über die Zeppelin Baumaschinen GmbH
Die Zeppelin Baumaschinen GmbH ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. Mit 1.737 Mitarbeitern und einem 2020 erwirtschafteten Umsatz von rund 1,09 Milliarden Euro ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns. Zum Produktportfolio zählen neben dem Vertrieb von neuen und gebrauchten Caterpillar Baumaschinen der Service, der bundesweit flächendeckend in 35 Niederlassungen erfolgt, die Beratung und die Finanzierung für die Geräte. Die Zentrale und der juristische Sitz der Zeppelin Baumaschinen GmbH befinden sich in Garching bei München.

Weitere Informationen unter zeppelin-cat.de.

Über den Zeppelin Konzern

Der Zeppelin Konzern bietet Lösungen in den Bereichen Bauwirtschaft, Antrieb und Energie sowie Engineering und Anlagenbau an und ist weltweit in 43 Ländern und Regionen an mehr als 220 Standorten aktiv. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten in einer Managementholding, sechs Strategischen Geschäftseinheiten und einem Strategischen Managementcenter (= Zeppelin Digit) zusammen: Baumaschinen Zentraleuropa, Baumaschinen Nordics, Baumaschinen Eurasia (Vertrieb und Service von Bau-, Bergbau und Landmaschinen), Rental (Miet- und Projektlösungen für Bauwirtschaft und Industrie), Power Systems (Antriebs- und Energiesysteme), Anlagenbau (Engineering und Anlagenbau) sowie Zeppelin Digit (IT und Digitalisierung). Alle digitalen Geschäfte werden bei Zeppelin Digit gebündelt. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Die Zeppelin GmbH ist die Holding des Konzerns mit juristischem Sitz in Friedrichshafen und der Zentrale in Garching bei München. Der Zeppelin Konzern ist ein Stiftungsunternehmen. Seine Wurzeln liegen in der Gründung der Zeppelin-Stiftung durch Graf Ferdinand von Zeppelin im Jahr 1908.

Weitere Informationen unter zeppelin.com.

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