Der Herbst hat Einzug gehalten und damit die ideale Zeit für einen Kurztrip über die niederländische Grenze. Die Nebensaison eignet sich hervorragend, um neue Museen auszuprobieren, die letzten Sonnenstrahlen auf einer Fahrradtour zu genießen oder es sich in einem Café gemütlich zu machen. Die Region Utrecht lädt zu Erkundungstouren in eindrucksvolle Forts und Schlösser, trendige Städte, besondere Naturgebiete und zu Erlebnissen rund um Lichtkunst und traditionelles Handwerk ein.

Tipp 1: Eintauchen in die Welt des Adels

Direkt vor den Toren der Stadt Utrecht liegt das größte Schloss der Niederlande. Kasteel de Haar wurde zwischen 1892 und 1912 im Auftrag einer wohlhabenden Adelsfamilie als Sommerresidenz auf den Resten einer mittelalterlichen Ruine erbaut. Obwohl es nur zeitweise bewohnt war, verfügte es mit elektrischer Beleuchtung und Zentralheizung über allen modernen Komfort der damaligen Zeit. Nicht nur die Familie des Barons genoss diesen Luxus, sondern auch erlauchte Gäste aus aller Welt. Wie der Adel damals lebte, von Prunk und Privilegien bis zu Pflichten und Tragödien, zeigt die Ausstellung „Adel op De Haar“ bis zum 2. April 2023.  

Tipp 2: Interaktiv auf der Wasserverteidigungslinie

Aus der Vogelperspektive betrachtet erkennt man in der Region Utrecht zahlreiche sternförmige Forts, gezackte Deiche und versteckte Bunker. Sie sind Teil der ehemaligen Verteidigungsfront Waterlinie, die das Land durch geschickte Strategien – wie die Flutung von ganzen Landstrichen – gegen Invasoren schützte. Besonders eindrucksvoll erleben Besucher diese typisch niederländische Form der Verteidigung im Fort bij Vechten und dem dortigen Waterlinie Museum. Auf einem virtuellen Fallschirmsprung, durch Erzählungen aus dem 16. Jahrhundert und auf einer Reise zu den alten Römern wird die Geschichte lebendig.

Tipp 3: Schauerstimmung im ertrunkenen Wald

Können Bäume ertrinken? Die Frage beantwortet sich bei einem Besuch im Ort Tull en ‚t Waal von selbst. Nachdem dort zum Hochwasserschutz ein Stück Forst zum Wasserauffangbecken umfunktioniert und geflutet wurde, „ertrank“ der Wald. Heute blicken nur noch die abgestorbenen Baumspitzen aus dem Wasser, was dem Ort eine besondere Atmosphäre verleiht. Besonders bei Nebel oder in der Dämmerung ein Ausflugstipp für Hobby-Fotografen, die von den schwimmenden Stegen aus das ungewöhnliche Motiv ablichten können. Auf einer Wanderung rund um den Ort bewundert man außerdem ein Fort, traditionelle Bauernhöfe und verschiedene Vogelarten. Der Weg rund um den ertrunkenen Wald ist nur eine der vielen Routen in der Region Utrecht.

Tipp 4: Lichtkunst in der fahrradfreundlichsten Stadt der Welt

Wesentlich lebendiger geht es in der Stadt Utrecht zu. Mit ihren hübschen Grachten, prachtvollen Giebelhäusern und der studentischen Atmosphäre wird sie gerne als die entspannte Alternative zu Amsterdam gefeiert. Unlängst wurde sie außerdem – pünktlich zu ihrem 900. Geburtstag in diesem Sommer – zur fahrradfreundlichsten Stadt der Welt gekürt (Global Bicycle Cities Index 2022). Eine besondere Tour durch Utrecht findet ausschließlich in der dunklen Jahreszeit statt. Sobald es dämmert, erstrahlen die Installationen des Lichtfestivals Lumen. Sie erscheinen mal knallig-bunt wie Graffiti, mal erhaben wie ein Heiligenschein. Einige setzen sich mit bekannten Wahrzeichen der Stadt auseinander, andere widmen sich unauffälligen Stellen wie Tunneln oder Brückenbögen. Auf einem geführten Rundgang erfahren die Besucher mehr über die Hintergründe der Kunstwerke und die Geschichte der Stadt. Die Führungen starten um 20:30 Uhr am Domplatz, kosten 9,75 Euro und finden auf Niederländisch und Englisch statt. Man kann die Kunstwerke aber auch auf eigene Faust besuchen.

Tipp 5: Altes Handwerk neu entdeckt

Goldgelbe Käselaibe, Windmühlen und hölzerne Segelboote bestimmen hierzulande das Bild von den Niederlanden. Dass das Handwerk hinter diesen Ikonen auch heute noch lebendig ist, zeigen zahlreiche Erlebnis-Museen und Manufakturen in der Region Utrecht. In der Cheese Experience im Käselager Woerden erleben die Besucher das „gelbe Gold“ und seine Herstellung mit allen Sinnen. In den historischen Mühlen, wie der Mühle De Windotter in Ijsselstein, erfährt man, welchen Einfluss das Wetter aufs Mehl hat. Und in der ältesten Schiffswerft der Niederlande, im Fischerdorf Spakenburg, wird heute noch täglich hart gearbeitet, um die traditionellen Segelschiffe in Stand zu halten. Auf Radrouten lassen sich verschiedene Handwerke an einem Tag kennenlernen. So gibt es eine Route durch das Cheese Valley, eine Tour von der Glasbläserei Leerdam zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung und eine „Alte-Handwerke-Route“, die Käserei, Mühlen und Seilerei miteinander kombiniert.

Weitere Informationen www.visitutrechtregion.de

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