“Der Markt für Tierkrankenversicherungen ist unübersichtlich”, kritisiert Verbraucherschützer Peter Grieble. Er rät dazu, nicht selbst nach Anbietern zu suchen, sondern einen spezialisierten Makler einzuschalten. Im Beratungsgespräch lasse sich klären, welchen Krankenschutz sich Hunde- oder Katzenbesitzer wünschen und welcher Tarif zum jeweiligen Tier passt. “Wer breit abgesichert sein will, muss darauf achten, dass häufige Krankheiten nicht ausgeschlossen sind und erstattbare Kosten möglichst nicht begrenzt werden”, sagt Grieble, der die Abteilung Versicherungen, Pflege und Gesundheit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg leitet. Da viele Verträge Höchstgrenzen vorsehen, ist vorab zu klären, ob diese im Krankheitsfall für den Vierbeiner ausreichen. Auch sollte die Police Behandlungskosten mindestens bis zum 3-fachen GOT-Satz übernehmen. Andernfalls bleiben Sie auf einem Teil der Kosten sitzen, wenn die Versorgung des Patienten einen höheren Aufwand erfordert oder diese außerhalb der Sprechzeiten im Notdienst erfolgt.
Biallo-Tipp: Vor Vertragsabschluss fragen Tierversicherer nach bestehenden Vorerkrankungen. Machen Sie hier unbedingt wahrheitsgemäße Angaben. Stellt sich im Leistungsfall heraus, dass Fehlentwicklungen oder Krankheiten schon vor Versicherungsbeginn bekannt waren, zahlt die Assekuranz nicht.
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