Nach dem Guss Ende November ist es nun der nächste große Schritt die Glocke aus der Grube zu heben und von ihrer Hülle zu befreien, um die richtige Glocke mit der Glockenzier hervorzubringen.
Es war ein sehr feierlicher Moment, als die Schrift CREDAMUS sowie die Glockenzierelemente und die auf der Rückseite angebrachten verlorenen Kirchen Magdeburgs sichtbar wurden, die durch den Künstler Gert Weber aufgebracht wurden.
Bald kann die Glocke dann, nach dem Klangtest in Innsbruck, im Frühjahr in den Magdeburger Dom gebracht werden und wird dann ebenso ausgestellt, wie die zuvor gegossenen 7 neuen kleineren Glocken.
Somit kann das Geläut, dass bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts durch einen Glockenabsturz und weitere Glockenverluste stark dezimiert war, wieder zu einem großen Kathedralgeläut werden.
Bevor die Glocken dann aufgehängt werden können sind zunächst aber erst einmal noch umfangreichere Baumaßnahmen der Glockenstühle notwendig, um den Dom zu ertüchtigen, dass die Glocken getragen werden können, die von der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt ausgeführt werden.
Wenn das Projekt vollendet wird, wird es eine gänzlich neue Läuteordnung geben, die dann im Klang in einer Linie mit den Kathedralen dieser Welt wie Notre Dame u.a. stehen wird.
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