Anlässlich des Internationalen Frauentags lädt das Museum am Samstag, dem 7. März 2026, bereits zum vierten Mal zu einem musikalisch-literarischen Abend ein. Unter dem Titel „Starke Stimmen zum Frauentag – Chanson mag Jazz“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 17 Uhr ein Programm, das Musik, Wort und gesellschaftlichen Dialog verbindet. Zu Beginn begrüßt Nadine Mauch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ratingen, die Gäste. Anschließend folgt eine thematische Führung mit Dr. Frank Mäuer, bevor um 18:30 Uhr das Konzert beginnt.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Sängerin, Schauspielerin und Autorin Margaux Kier. Die künstlerische Grenzgängerin zwischen Polen und Deutschland präsentiert ein fein abgestimmtes Programm aus Liedern und Lyrik von Künstlerinnen und Künstlern aus Schlesien und ganz Europa. Das Repertoire handelt von Mut und Verletzlichkeit, Sehnsucht und Träumen, Zweifeln und Hoffnung. Tiefsinnig, poetisch und voller Ausdruckskraft verbindet das Programm Chanson und Jazz zu einer musikalischen Hommage an die Stimmen von Frauen. Zu hören sind eigene Lieder ebenso wie bekannte Stücke in polnischer, deutscher, tschechischer und weiteren europäischen Sprachen. Begleitet wird Margaux Kier von zwei herausragenden Musikern der europäischen Jazzszene: dem Kölner Gitarristen Frank Wingold, Professor für Jazzgitarre und international gefragter Komponist und Improvisator, sowie dem Pianisten Jura Wajda aus Opava in Tschechien. Wajda, klassisch und jazzmusikalisch ausgebildet, ist heute musikalischer Leiter des Hänneschen Theaters in Köln und arbeitet zudem als Komponist für Film und Bühne.
Margaux Kier stammt aus Bromberg (Bydgoszcz) in Polen und lebt seit ihrer Jugend in Köln. Nach einem Medizinstudium absolvierte sie eine Ausbildung zur Schauspielerin und Sängerin. Im Jahr 2000 gründete sie das international besetzte Ensemble Margaux & die BANDiten, das sich als Grenzgänger zwischen Weltmusik, Chanson, Jazz, Theater und Literatur versteht und bislang drei Alben veröffentlicht hat. Als Schauspielerin wirkte sie an zahlreichen Off-Theatern und internationalen Produktionen mit, führte Regie, leitete Workshops für junge Menschen in ganz Europa und entwickelt derzeit mehrsprachige Multimedia-Performances. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich unter anderem für den deutsch-polnischen Dialog, für Weltmusiker in Köln, für den Kinderschutz sowie für politische Gefangene in Belarus und für die Ukraine im Rahmen von „Art against war“.
Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis spätestens 5. März 2026 per E-Mail an vermittlung@oslm.de gebeten.
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