Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen der Fundusfotografie zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung einer diabetischen Retinopathie, also von Veränderungen der Netzhaut bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 ohne bekannte abklärungsbedürftige bzw. behandlungsbedürftige diabetische Retinopathie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergleichen dabei die diagnostische Güte der Fundusfotografie mit einer binokularen Untersuchung des Augenhintergrundes in Mydriasis (Ophthalmoskopie).

Die vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG nun mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von allen Interessierten miteinzubeziehen. Stellungnahmen zum Vorbericht sind möglich bis zum 19.03.2026. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des IQWiG.

Zum Ablauf der Berichterstattung

Den Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG am 05.11.2025 veröffentlicht. Schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht können bis 19.03.2026 eingereicht werden. Sofern diese Fragen offenlassen, werden die Stellungnehmenden zu einer mündlichen Erörterung voraussichtlich am 21.04.2026 eingeladen. Im Anschluss wird der Abschlussbericht zum Projekt erstellt.

Über Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Das unabhängige Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht den Nutzen und den Schaden von medizinischen Maßnahmen für Patientinnen und Patienten. Über die Vorteile und Nachteile von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren informieren wir in Form von wissenschaftlichen Berichten und allgemein verständlichen Gesundheitsinformationen.

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