Packende Szenen wie das Geschehen in der Wolfsschlucht und eingängige Arien wie „Durch die Wälder, durch die Auen“ machen
Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ zu einer der populärsten romantischen Opern. In der Inszenierung von Tatjana Gürbaca ist das Werk jetzt wieder am Aalto-Theater zu erleben: Nach der
Wiederaufnahme am Freitag, 06. März 2026, um 19:30 Uhr folgen weitere Vorstellungen am
22.03., 04.04. und 09.05. Märchenhaft ist die Handlung: Ein einziger Probeschuss entscheidet über eine glückliche Zukunft des Jägerburschen Max. Trifft er, so darf er – nach altem Brauch – seine geliebte Agathe zur Frau nehmen und erbt nebenbei eine Erbförsterei. Verfehlt er jedoch sein Ziel, verliert er auf einen Schlag alles. Da ist es ein Leichtes für seinen Nebenbuhler Kaspar, ihn in einen Pakt mit dem Teufel zu verwickeln – zumal er eine todsichere Lösung parat hat. Sieben Freikugeln darf Max in der Wolfsschlucht gießen, die ihr Ziel niemals verfehlen … Entstanden unter dem Eindruck der Befreiungskriege gegen die napoleonische Besatzung, stärkte die 1821 in Berlin uraufgeführte Oper den Wunsch der Deutschen nach kultureller Identität. Bis heute kann das Werk als heimliche deutsche Nationaloper gelten. Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind verlegten die Handlung in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, in der die Menschen von den brutalen Machtkämpfen der christlichen Religion traumatisiert waren.
Die Rolle des Jägerburschen Max übernimmt Aalto-Tenor Alejandro Del Angel, als Agathe ist die Irina Simmes zu erleben. Heiko Trinsinger verkörpert den Jägerburschen Kaspar, und Natalia Labourdette schlüpft in die Rolle des Ännchen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti.
Karten (€ 17,00-51,00; ermäßigt jeweils die Hälfte) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.
Gefördert von der Brost-Stiftung