Am 14. März feiert die Staatsoper Hannover die deutsche Erstaufführung der Oper Penthesilea von Pascal Dusapin – ein Werk von elementarer Wucht, das das Publikum mit unerbittlicher Intensität in den Bann zieht. Die Produktion verspricht ein außergewöhnliches Musiktheatererlebnis: roh, intensiv, bildgewaltig – und von einer Eindringlichkeit, die das Publikum nicht unberührt lassen wird.

Basierend auf dem gleichnamigen Trauerspiel von Heinrich von Kleist, schuf Dusapin 2015 eine Oper über Gewalt und Krieg, Trauma und Besessenheit – und über die fragile, beinahe utopische Möglichkeit, im Gegenüber dennoch Liebe zu finden. Das Libretto verfasste der Komponist gemeinsam mit Beate Haeckl nach Kleists radikaler Vorlage.

Dusapins Musik übersetzt diese Extreme in eindringliche, aufs Wesentliche konzentrierte Klangräume. In scharf konturierten Szenen dringt sie in die innersten Schichten der Figuren vor, macht ihre Ängste, Sehnsüchte und Obsessionen körperlich spürbar. Gleichzeitig entfaltet sich auf der Bühne ein archaischer Kampf zweier Menschen, die untrennbar miteinander verbunden sind – durch Krieg, Macht und ein alles verschlingendes Begehren.

Penthesilea ist kein Werk des behaglichen Zurücklehnens. Die emotionale und physische Direktheit dieser Musik und ihrer szenischen Umsetzung wird deutliche Reaktionen hervorrufen – Zustimmung, Irritation, Begeisterung, Widerspruch. Gerade darin liegt ihre künstlerische Kraft. Diese deutsche Erstaufführung dürfte nicht nur als ästhetisches Ereignis wahrgenommen werden, sondern auch Diskussionen über die Darstellung von Gewalt, Geschlechterrollen und die Möglichkeiten zeitgenössischen Musiktheaters anstoßen.

Mit dieser Premiere eröffnet die Staatsoper Hannover eine auf drei Jahre angelegte intensive Auseinandersetzung mit dem Werk von Pascal Dusapin.

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