Vier Tage lang zeigte das Nationalteam der Stuckateure vor großem Messepublikum Handwerk auf Spitzenniveau. Die Aufgaben orientierten sich eng am internationalen Wettkampfformat im so genannten Skill 21 „Plastering and Drywall Systems“ und verlangten Präzision, Tempo und Kreativität. Aufgeteilt war der Wettbewerb in fünf Module, die in 22 Stunden reiner Wettkampfzeit bewältigt werden mussten: eine komplexe Trockenbaukonstruktion mit Öffnungen, Verspachtelung in verschiedenen Oberflächenqualitäten, eine Fenstereinrahmung aus Stuckprofilen sowie ein Strukturputz mit eingearbeiteten Buchstaben. Den Abschluss bildete eine Freestyle-Gestaltung, bei der die Teilnehmenden nach eigenem Entwurf mehrere Oberflächentechniken einsetzen mussten.
Anna-Petra Vogel, Stuckateurgesellin bei der Stirnweiß Stuck GmbH & Co.KG (Münchsteinach-Altershausen, Mittelfranken) setzte sich schließlich vor Elias Schmidt, Stuckateurgeselle bei der Richard Schmidt Stuckateur GmbH & Co. KG (Nettersheim-Marmagen, Nordrhein-Westfalen) durch. Als Zweitplatzierter steht er als Backup für die WorldSkills bereit. Auf dem Weg zu den WorldSkills 2026 steht nun insbesondere für Anna-Petra Vogel ab jetzt ein dichtes Trainingsprogramm unter Wettkampfbedingungen an.
Nächstes Ziel: WorldSkills in Shanghai
„In den kommenden Monaten legen wir im Training den Fokus auf Präzision und Zeitmanagement, damit Anna-Petra in Shanghai auf den Punkt bereit ist. Auf der IHM hat sie gezeigt, dass sie auch unter Wettkampfbedingungen und umringt von viel Publikum extrem fokussiert arbeiten kann. Das ist eine sehr gute Basis“, zieht Nationaltrainer Josef Gruber ein vielversprechendes Fazit.
Teamchef Alexander Schmidt ergänzt: „Wir haben ein hochmotiviertes Team, das sich im Wettbewerb gegenseitig gepusht und unterstützt hat. Das war beeindruckend. Unser gemeinsames Ziel ist klar: In Shanghai wollen wir um die Medaillen mitkämpfen.“
Strenge Bewertung durch die Jury
Als Wertungsrichter unterstützten den Nationaltrainer Josef Gruber sowie Teamchef Alexander Schmidt in dem viertägigen Wettkampf die ehemaligen Nationalteammitglieder Simon Kaiser, Andreas Schenk und Ralph Lanz. Sie bewerteten die Arbeiten nach internationalen Kriterien wie Maßhaltigkeit, Detailqualität, Oberflächenbild, Sauberkeit der Ausführung, Einhaltung der Zeitvorgaben und Kreativität.
Siegerehrung und Unterstützung durch Knauf
Joachim Lehnert, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, verkündete am 7. März die mit Spannung erwartete Entscheidung der Jury. Den standesgemäß aus Gipsplatten gefertigten Siegerpokal überreichte Gerhard Wellert, Vertriebsdirektor Putz-, Fassaden- und Bodensysteme bei der Knauf Gips KG. „Die IHM war erneut die perfekte Bühne, um die Leistungsfähigkeit unseres Teams in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Was das Nationalteam hier gezeigt hat, ist Spitzenhandwerk auf internationalem Niveau. Solche Wettbewerbe machen die Faszination des Stuckateurberufs erlebbar und begeistern den Nachwuchs“, erklärt Gerhard Wellert.
Über das Nationalteam der Stuckateure
Das Nationalteam der Stuckateure ist eine Initiative des Bundesverbandes für Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Knauf ist seit 2023 Exklusivsponsor des Nationalteams. Mehr zum Nationalteam der Stuckateure unter www.nationalteam-stuckateure.de.
Die Knauf Gips KG, ein Unternehmen der Knauf Gruppe, ist spezialisiert auf Systeme für Trockenbau und Boden, Putz und Fassade. Knauf Trockenbau-Systeme sind ein Synonym für leistungsfähigen Schall-, Brand- und Wärmeschutz an Boden, Wand und Decke. Am Boden sorgen Knauf Fließ- und Nivellierestriche für den schnellen Baufortschritt. Zu den Knauf Putzen zählen Markenklassiker wie Rotband, MP 75, SM700 oder Rotkalk. An der Fassade stehen die Wärmedämm-Verbundsysteme WARM-WAND für energieeffiziente Gestaltung. Neue Maßstäbe setzt die leichte, leistungsfähige und wirtschaftliche Knauf Außenwand.
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