Vor Ort vertraten die Vorstandsmitglieder Dr. Elke Moosbach, Hannah Betz, Walter Zeschky und Dr. Martin Kurpjoweit sowie Hauptgeschäftsführer Christoph Matheis, Ressortleiter Dr. Malte-Matthias Zimmer und Lukas Hanstein, Leiter Politik, die Interessen der Mitgliedsunternehmen.
Im Rahmen zahlreicher Gespräche mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Parteivertretern sowie anderen Verbänden wurden zentrale Branchenthemen adressiert. Besondere Gesprächshighlights waren der Austausch mit Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im BMWE und Bundesvorsitzende CDU-Mittelstandsvereinigung MIT, Jürgen Hardt MdB, Wahlkreis 103: Solingen – Remscheid – Wuppertal II, und Fabian Gramling MdB, Mitglied im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung und Ausschuss für Wirtschaft und Energie.
Im Fokus standen insbesondere:
- Energie- und Stromkosten: Notwendigkeit wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für energieintensive mittelständische Betriebe.
- Energieträgerkopplung und Flexibilität: Erhalt der Gasinfrastruktur und technologieoffene Gegenleistungsoptionen.
- Chemikalien- und Umweltregulierung (u.a. REACH, PFAS, IED/BREF): Verhältnismäßigkeit, mittelstandsfreundliche Verfahren und Vermeidung pauschaler Verbote.
- Bürokratieabbau: Harmonisierung von Vollzugspraxis, Reduzierung administrativer Lasten und Planungssicherheit für Investitionen.
Die Gespräche haben deutlich gemacht, dass die Oberflächentechnik als unverzichtbarer Bestandteil industrieller Wertschöpfungsketten zunehmend wahrgenommen wird. Ohne galvanische und funktionelle Beschichtungen sind zentrale Transformationsprozesse – etwa in der Elektromobilität, der Energieinfrastruktur oder der Verteidigungsindustrie – nicht realisierbar.
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und industrielle Souveränität ist es entscheidend, die Perspektive des industriellen Mittelstands frühzeitig einzubringen.
Die Präsenz auf dem Bundesparteitag war ein wichtiger Baustein der strategischen Netzwerkarbeit des ZVO. Der direkte Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ermöglicht es, die spezifischen Herausforderungen der Branche frühzeitig zu adressieren und praxisnahe Lösungen einzufordern.
Der ZVO wird die geknüpften Kontakte weiter vertiefen und die Gespräche in Berlin fortsetzen – im Sinne einer starken, wettbewerbsfähigen und technologieoffenen Oberflächentechnik in Deutschland.
Zentralverband Oberflächentechnik e.V.
Giesenheide 15
40724 Hilden
Telefon: +49 (2103) 2556-21
http://www.zvo.org
PR
Telefon: +49 (2103) 255621
E-Mail: b.spickermann@zvo.org
![]()