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Debbie und Peter entfliehen dem Alltag mit ihren stark pubertierenden Kindern und gönnen sich eine kleine Kreuzfahrt. Alle sind entspannt, man lernt nette Leute kennen. So auch Elsa, eine unkomplizierte, sehr unterhaltsame Frau, die trotz ihrer Schicksalsschläge – ihr Mann ist tot – den Kopf nicht hängen lässt. Man verspricht sich, den Kontakt auch nach dem Urlaub zu halten und sich unbedingt gegenseitig zu besuchen. Das ist für Debbie und Peter ebenso leicht dahingesagt wie schnell vergessen. Nicht aber für Elsa Jean Krakowski aus Denver, was die beiden Eheleute zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen können.
Nun, der Kurztrip hat an der Situation zu Hause nichts geändert. Sohn Alex ist weiterhin schlecht gelaunt und vom Computer nicht wegzubekommen. Tochter Rosie hält sich für den Nabel des Universums und befindet sich im permanenten Empörungsmodus. Auch bei Debbie und Peter herrscht nach 20 Jahren Ehe nicht mehr eitel Sonnenschein. Und dass der alte Nachbar ständig mit neuen enervierenden Anliegen bei ihnen klingelt, trägt auch nicht gerade zur Entspannung bei.
Da kündigt Elsa Jean Krakowski ihren Besuch an und würde gern eine Woche bleiben. Debbie weiß überhaupt nicht, was sie von der Aufdringlichkeit dieser flüchtigen Bekanntschaft halten soll. Sie googelt mal eben deren Namen und fällt aus allen Wolken. Was muss sie da lesen? Elsa Jean Krakowski soll mehrere Menschen umgebracht haben! Ausführlich berichten die Medien von dem dringenden Verdacht gegen sie. Man habe ihr die Morde nur nicht nachweisen können. Panik bricht aus. Hat Elsa nicht in jedem zweiten Satz auf dem Schiff vom Tod gesprochen? Ausnahmsweise sind sich Peter und Debbie mal einig, dass sie Elsa dringend ausladen müssen – aber unter einem klugen Vorwand, um die vielleicht gemeingefährliche Person nicht unnötig zu reizen. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, nicht zu direkt zu werden. Und während sie noch hin und her überlegen, klingelt es. Elsa steht vor der Tür, zwei Tage früher als angekündigt. Unvorhergesehene Dinge hätten eine Planänderung erforderlich gemacht. Und schwupps ist sie drin …
Die Frage in dieser Krimi-Komödie ist nicht »wer war‘s?«, sondern »wer wird der nächste sein?«. Es bleibt spannend bis zum Ende. Eine Pointe jagt die nächste in dieser wunderbar bösen und absurd witzigen Geschichte über die Probleme unserer Zeit.
Premiere am 13. März 2026, 20 Uhr, Komödienhaus
Eine Mords-Freundin
von Steven Moffat
Regie: Gustav Rueb
Ausstattung: Florian Barth
Licht: Johannes Buchholz
Dramaturgie: Dr. Mirjam Meuser
Peter: Nils Brück
Elsa: Sabine Unger
Debbie: Judith Lilly Raab
Alex: Felix Lydike
Nachbar: Tobias Loth
Rosie: Sophie Maria Scherrieble
PC Junkin: Sven-Marcel Voss
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