Fördermittel für den Ausbau sind vorhanden
Staatliche Fördermittel ermöglichen es Kommunen, den Breitbandausbau mehr und mehr in die eigene Hand zu nehmen. Zentrales Instrument für den Ausbau gigabitfähiger Technologien vor allem in ländlichen Regionen ist das ‚Graue-Flecken-Förderprogramm‘, mit dem Bund und Länder kommunalen Netzbetreibern seit 2015 rund 20 Milliarden Euro für die Förderung von Glasfaseranschlüssen zur Verfügung gestellt hat. Seit April 2023 können Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden und Gebietskörperschaften sowie Unternehmen in öffentlicher Trägerschaft in Gebieten ohne privatwirtschaftliche Ausbauperspektiven über die ‚Gigabitförderung 2.0‘ Bundesmittel für den Gigabitausbau erhalten. Im Jahr 2026 stellt der Bund über dieses Programm weitere 1,8 Milliarden Euro für neue Glasfaserprojekte zur Verfügung.
Neue Wege bei der Umsetzung sind gefragt
Sind die Fördermittel für den Glasfaserausbau erst einmal vorhanden, stellt sich kommunalen Netzbetreibern die Frage, wie sie am effektivsten eingesetzt werden, um maximale Versorgungsdichte zu erzielen und gleichzeitig den Eigenanteil so gering wie möglich zu halten. Die größte Stellschraube sind hier die Tiefbauarbeiten: in klassischer offener Bauweise entfallen darauf bis zu 80 Prozent der Investitionskosten beim leitungsgebundenen Breitbandausbau mit Glasfaserleitungen. Dazu kommen die Dauer und der Aufwand für die Leitungsverlegung und die Wiederherstellung der Oberflächen, wenn Schutzrohre und Leitungen in offenen Gräben verlegt werden – von den die Umweltbelastungen gar nicht zu reden. Diese negativen Effekte könne vermieden werden, wenn grabenlose Technologie für die unterirdische Verlegung der Leitungen zum Einsatz kommt. Mit ihrer Hilfe können die benötigten tausende Kilometer an Datenleitungen schnellstmöglich und sozialverträglich zu vertretbaren Kosten und mit den geringsten Eingriffen in die Umwelt verlegt werden.
Grabenlos heißt schnell, wirtschaftlich und nachhaltig
Es gibt viele gute Gründe für den grabenlosen Glasfaserausbau: Die NO-DIG-Technologie ermöglicht die Ausführung der Tiefbauarbeiten unter deutlich verringertem Einsatz von Zeit, Geld und Ressourcen. Gleichzeitig werden Einwohner, Geschäftswelt und Natur vor unnötigen Störungen geschützt. Aufwändige Aushub- und Wiederherstellungsarbeiten entfallen, sodass nicht nur viel Material, sondern auch CO2- und Feinstaub-Emissionen eingespart werden. Zudem können alle Arten von Oberflächen unterquert werden, sodass die grabenlose Bauweise oft die einzig vernünftige Option darstellt oder den Ausbau überhaupt erst möglich macht – z. B. in dicht bebauten Gebieten, unter Gewässern oder in geschützter Natur.
Glasfaserausbau von überragendem öffentlichem Interesse
Die Dringlichkeit beim Breitbandausbau wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Zum einen müssen Kommunen Ausbauvorhaben im Zuge der gesetzlichen Einstufung als „überragendes öffentliches Interesse“ priorisieren. Zum anderen erhöht die geplante Abschaltung der Kupfernetze den Ausbau- und Migrationsdruck auf die Netzbetreiber. Die grabenlose Technologie ermöglicht Kommunen, sich auf effiziente Art mit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur zum attraktiven Standort für Unternehmen zu entwickeln. Zudem profitieren Gemeinden selbst von der Digitalisierung, durch die sie Antrags-, Planungs- und Genehmigungsverfahren von Infrastrukturprojekten und Verwaltungsdienstleistungen für die Einwohner (Stichwort ‚digitales Rathaus‘) beschleunigen und vereinfachen können.
Für Backbone und die letzte Meile (FTTH) stehen verschiedene grabenlose Systeme zur Verfügung, die in fast allen Bodenklassen bis hin zu Fels eingesetzt werden können. Ein schönes Beispiel dafür ist die Gemeinde Handewitt westlich von Flensburg: Unterstützt von Bund und Land konnte die Kommune 938 Haushalte und 31 Unternehmen mit Gigabitgeschwindigkeit an das Internet anbinden. Fast 50 % der notwendigen Tiefbauarbeiten von knapp 106 km Strecke wurden in geschlossener Bauweise ausgeführt, darunter das Bodenverdrängungsverfahren und das Horizontalspülbohrverfahren (HDD). Während bodenverdrängende Erdraketen eher für kurze Distanzen wie die Herstellung von Hausanschlüssen zum Einsatz kommen, ist das HDD-Verfahren optimal für die lange Strecke – hier die Anbindung von Teilnetzen an die Hauptleitung (Backbone). Dafür wurde mit einen steuerbaren Bohrgerät ein Rohrbündel über 470 m verlegt, wobei die Trasse die vierspurige Autobahn A7 sowie offene landwirtschaftliche Flächen querte, die beide nicht betreten werden durften: die reine Zeit für die Verlegung des Rohrbündels betrug gerade einmal 11 Stunden.
Service & Beratung für Kommunen beim Glasfaserausbau
Hersteller wie der Vollanbieter TRACTO produzieren nicht nur die innovative Maschinentechnik für den grabenlosen Leitungsbau. Die Fachleute stehen Netzbetreibern, Versorgern, Planern, Kommunen und Verbänden mit ihrer Expertise, aktuellen Fachinformationen, Studien und Ausschreibungstexten beratend zur Seite. Zudem informieren sie in kostenlosen Online-Seminaren über die Möglichkeiten, um Glasfaserprojekte mit grabenloser Technologie zügig, nachhaltig und kosteneffizient umzusetzen.
Mehr über die nachhaltigen Lösungen für den Glasfaserausbau erfahren Sie von den TRACTO-Experten vom 25. – bis 26. März auf den FIBERDAYS 2026 in der Messe Frankfurt am Stand C12.
Hören Sie dort auch eine spanenden Vortrag über die Nachhaltig alternativer Verlegemethoden am 26.03. um 10:45 Uhr auf dem Kommunalen Marktplatz
TRACTO ist Mitbegründer, Gestalter und Innovator der grabenlosen Technik. Das Unternehmen mit Stammsitz in Lennestadt-Saalhausen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen und Zubehör für die grabenlose Verlegung und Erneuerung von Rohrleitungen. Diese ressourcenschonende und nachhaltige NODIG-Technik findet Anwendung beim Bau von Leitungs-Infrastrukturen für Wasser, Gas, Strom, Telekommunikation, E-Mobilität und Fernwärme, bei der Glasfaservernetzung, im Pipelinebau sowie in der Abwasserentsorgung. Die Kunden für diese innovativen Systeme kommen hauptsächlich aus dem Bereich Tiefbau und Spezialtiefbau, aber auch Versorger und Netzbetreiber zählen dazu. Seit der Gründung im Jahr 1962 hat TRACTO zahlreiche bahnbrechende grabenlose Lösungen entwickelt und ist heute der weltweit einzige Vollanbieter für grabenlose Technologie. Das Unternehmen mit Repräsentanzen in ganz Deutschland und Schwesterfirmen in der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Australien und den USA hat weltweit rund 850 Mitarbeiter.
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