Der richtige Zeitpunkt und die „3-Finger-Regel“
Ein kräftiger Rückschnitt ist die Basis für gesunde Triebe und eine üppige Blüte. Für Edel- und Beetrosen empfiehlt das Team der Gärtnerei die sogenannte 3-Finger-Regel: Es bleiben lediglich drei kräftige Haupttriebe stehen. An jedem dieser Triebe sollten etwa 3 bis 4 „Augen“ sichtbar sein. „Augen“ sind kleine Verdickungen oder Knospen am Trieb – daraus wachsen später neue Zweige und Blüten. Der Schnitt erfolgt ca. 0,5 bis 1 cm schräg oberhalb eines Auges. Wichtig dabei ist, dass die Schnittfläche vom Auge weg zeigt, damit Regenwasser optimal ablaufen kann und die Knospe nicht schädigt.
Kulturhygiene: Licht und Luft für die Pflanze
Neben der Formgebung steht die Gesundheit im Fokus. Ältere, schwache oder stark verholzte Triebe werden beim sogenannten „Auslichten“ konsequent entfernt.
„Ein gut ausgelichteter Rosenstock ist weniger anfällig für Krankheiten. Wenn der Wind durch die Zweige wehen kann, trocknen die Blätter nach dem Regen schneller ab – das ist der beste natürliche Schutz gegen Pilzbefall“, erklären die Gärtnerinnen und Gärtner aus Bad Kissingen. Sollte ein Rosenstock durch Frostschäden einmal weniger als drei Triebe aufweisen, ist das kein Grund zur Sorge: Rosen besitzen unter der Rinde „ruhende Augen“, die bei Bedarf aktiviert werden und die Pflanze regenerieren.
Besonderheiten bei Strauchrosen und Hochstämmchen
Nicht jede Rose wird gleichbehandelt: Strauchrosen benötigen einen dezenteren Schnitt. Es reicht meist aus, die Pflanze um etwa ein Drittel einzukürzen und nur alle paar Jahre altes Holz zu entfernen.
Bei Hochstämmchen liegt das Augenmerk auf der Krone. Kreuzende oder nach innen wachsende Triebe werden entfernt, bis die Krone locker und gleichmäßig geformt ist.
Rosen richtig düngen: Die beste Pflege nach dem Rückschnitt
Nach getaner Arbeit mit der Schere folgt die Belohnung für die Pflanze. Das Bad Kissinger Expertenteam rät dringend zu einer Düngung direkt nach dem Rückschnitt. Empfohlen werden vor allem organische Dünger wie Hornspäne oder Malzkeimdünger, die den Boden langfristig verbessern und die Rose nachhaltig stärken.
Garten-Inspiration erleben: Ein Besuch im Rosengarten Bad Kissingens
Wer die Rosenpracht im Rosengarten sehen möchte, sollte einen Besuch in Bad Kissingen einplanen. Sobald die Rosen im Frühsommer ihre volle Pracht entfalten, verwandelt sich der Rosengarten in ein Meer aus Farben und Düften. Kommen Sie vorbei, flanieren Sie durch die gepflegten Anlagen und lassen Sie sich von der Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner inspirieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bad-kissingen.de
Entdecke die Zeit – in Bad Kissingen
Im Herzen Deutschlands zwischen Frankfurt, Leipzig und Nürnberg gelegen, steht im Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen der moderne Mensch mit seinem Bedürfnis nach Erholung und Entspannung im Mittelpunkt. „Zeit“ ist im bekanntesten Kurort Deutschlands zentrales Leitmotiv und überall zu spüren – in der eindrucksvollen Geschichte und Architektur, in den Gärten und Grünanlagen im Wechsel der Jahreszeiten, im ewigen Sprudeln der heilenden Quellen sowie den abwechslungsreichen saisonalen Festen und Veranstaltungen. Vielfältige Programme und moderne Angebote verhelfen Besucherinnen und Besuchern Körper und Geist zu stärken und einen gesunden Lebensstil in ihren Alltag zu integrieren. In Bad Kissingen – ausgezeichnet als TOP-Kurort 2026– verbindet sich altbewährte Bäderkultur mit Wellnessprogrammen auf höchstem Niveau, historisches Ambiente trifft auf zeitgemäße Kultur- und Tourismusangebote – optimale Rahmenbedingungen für Gesundheits- und Wohlfühlurlaube, Tagungen und Kongresse. Mit zehn weiteren Orten aus sieben europäischen Ländern gehört Bad Kissingen zur UNESCO-Welterbestätte der bedeutenden Kurstädte Europas. www.bad-kissingen.de
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