Vor rund 20 Jahren haben Simulationen durch CAD-integrierte Applikationen ihren Weg in die Konstruktionsabteilungen gefunden. Einfache, meist strukturmechanische Fragestellungen können seither ohne Rückgriff auf FEM-Experten beantwortet werden. Dieses Konzept stößt mit fortschreitender Digitalisierung im Engineering an Grenzen: Denn präzise FEM-Ergebnisse sind nicht mehr nur punktuelle Aussagen, sondern werden immer mehr zu wertvollen Informationen innerhalb der gesamten Entwicklungskette. Ein neues Whitepaper von CADFEM gibt Handlungsempfehlungen.

„Es reicht heute bei strukturmechanischen Simulationen nicht mehr aus, grobe Näherungen zu liefern oder einfache Standardfälle zu berechnen. Entwicklungsprozesse erfordern belastbare, reproduzierbare und normgerechte Ergebnisse – und das möglichst effizient,“ fasst Simulationsexperte und Autor Oliver Siegemund seine Beobachtungen zusammen, die er in seiner jahrelangen Tätigkeit im Kunden-Support bei CADFEM gemacht hat.

Diese Effizienz betrifft nicht mehr nur klassische Simulationsziele rund um die Performance des künftigen Produktes und seiner Eigenschaften. Je detaillierter die gewonnenen Daten sind, desto interessanter werden sie für den gesamten Entwicklungsprozess, weil sie ihn an vielen Stellen erheblich effizienter und kostengünstiger machen.

Simulation mit weniger „Trial and Error“, Prototypen und Überraschungen

Viele Unternehmen nutzen CAD-integrierte FEM-Tools, um das Verhalten einzelner Bauteile auf einfache Weise früh im Konstruktionsprozess zu erkennen. Simulation wird so eher für grobe Aussagen, für Näherungen, eingesetzt und nicht um komplexe Probleme von Grund auf zu analysieren und gesamte Produkte zu validieren. Wer professionell simuliert, spart an den richtigen Stellen. Präzisere Modelle verhindern Überdimensionierung, was sich direkt in Material, Gewicht und späteren Kosten niederschlägt. Gleichzeitig reduziert eine verlässliche Simulation den Iterationsaufwand. Weniger „Trial and Error“, weniger Prototypen, weniger Überraschungen kurz vor der Freigabe. Die Entwicklung wird planbarer und Entscheidungen fallen früher, weil Ergebnisse belastbarer sind.

Oliver Siegemund: „Die größten Kostentreiber in der Produktentwicklung sind langwierige Iterationsschleifen, teure Prototypen und unvorhergesehene Korrekturen. Professionelle Struktursimulationen von Anfang an verschieben diese Prozesse in die virtuelle Welt und machen Entwicklung deutlich planbarer, schneller und wirtschaftlicher.“

Simulationsdaten im Digital Engineering

Damit einher geht, dass Simulation von einem festen Glied in der Entwicklungskette zu einem Faktor geworden ist, der den gesamten Produktentstehungsprozess durchzieht. Warum also noch in der Konstruktion mit einer einfachen Lösung simulieren, deren Ergebnisse an anderer Stelle nicht mehr verwertet werden können, statt durchgehend ein und dasselbe hochwertige Werkzeug einzusetzen. So kann heute eine Software wie Ansys Mechanical auf unterschiedliche Bedarfe hin zugeschnitten und automatisiert werden, wodurch verschiedene Anwendergruppen von ihr profitieren und zugleich sichergestellt ist, dass alle Entwicklungsbeteiligten dieselben verlässlichen und kompatiblen Simulationsdaten bedarfsgerecht verwenden.

Whitepaper mit Checklisten und Beispielen

Aktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der strukturmechanischen Simulation fasst das umfangreiche Whitepaper „Einfach. Schnell. Robust. Ihr Einstieg in professionelle FEM.” von CADFEM zusammen. In insgesamt sechs Kapiteln werden Herausforderungen, Mythen und Grenzen der Technologie beschrieben, Anwendungsbeispiele aus den Bereichen FKM-Festigkeitsnachweis sowie automatisierte Vernetzung vorgestellt, Aspekte zur Integration in IT-Landschaften und zur Wirtschaftlichkeit diskutiert. Checklisten und konkrete Handlungsempfehlungen runden den Inhalt ab. Als Lösung für die professionelle strukturmechanische Simulation steht dabei die Software Ansys Mechanical im Mittelpunkt, die weltweit am häufigsten genutzte Lösung in diesem Segment, die von CADFEM seit über 40 Jahren vertrieben und unterstützt wird.

Das 20-seitige Whitepaper kann kostenlos und unverbindlich bezogen werden: https://resources.cadf…whitepaper

Über die CADFEM Germany GmbH

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

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