Halle 2, Stand 2B05 / Wenn Lagerbestände unübersichtlich sind, Arbeitsmittel fehlen oder nicht einsatzbereit sind und Informationen zum Gerätezustand ausbleiben, kommt der Arbeitsfluss unnötig ins Stocken – mit unproduktiven Such- und Leerlaufzeiten oder Terminverschiebungen.

Was nützen einem Unternehmen die besten Mitarbeiter, wenn diese nicht das passende Werkzeug für ihre Arbeit im schnellen Zugriff haben?

Eine zuverlässige Versorgung mit geeigneten Werkzeugen und Betriebsmitteln ist für einen effizienten Einsatz von Personal unerlässlich. Umso wichtiger ist es auch beim Werkzeugmanagement auf Digitalisierung zu setzen. Um die Brücke von der physischen in die digitale Welt zu schlagen, ist RFID die perfekte Technologie.

Ohne direkten Sichtkontakt und den Aufwand einer manuellen Erfassung werden die Werkzeuge, Ladungsträger und Betriebsmittel über das RFID-Gate erkannt und je nach gewünschtem Prozess verbucht. Über die Durchgangsrichtung und die Useranmeldung per Chipkarte wird der richtige Basisprozess automatisch gewählt und lediglich für Sonderprozesse muss der User über die klar strukturierte Benutzeroberfläche eine Auswahl treffen. So wird eine optimale Mischung aus sehr hoher Effizienz bei den Standardprozessen und viel Flexibilität für die Sonderprozesse ermöglicht.

TRALOSY Werkzeugmanagementsystem als digitaler Dreh- und Angelpunkt

Dank des Werkzeugmanagementsystems im Hintergrund können viele Fragestellungen und Prüfungen rund um die Ausgabe direkt am Gate geklärt werden. Muss das Werkzeug vor der nächsten Nutzung geprüft werden? Welche Teile hat der angemeldete User gerade noch ausgeliehen? Wie kann ich einen Defekt an den richtigen Instandhalter melden? Brauche ich als Mitarbeiter für die Nutzung des Werkzeuges eine Schulung oder Sicherheitsunterweisung? Diese und weitere Themen kann das Gate im Zusammenspiel mit dem zentralen Serversystem direkt klären und den User bei einem drohenden Verstoß gegen geltende Regeln darauf hinweisen.

Auch bei Unklarheiten zum Verbleib von Werkzeugen liefern die digital erfassten Prozesse sehr wichtige Hinweise zur Recherche. Wurde ein fehlendes Werkzeug zuletzt von einem User entnommen oder befindet es sich gerade im Service? Zudem unterstützt es den Lagerbestand automatisch zu pflegen, was Inventurdifferenzen deutlich unwahrscheinlicher macht. Die Inventurerfassung und einige weitere Prozesse, die nicht sinnvoll am RFID-Gate selbst ausgeführt werden können, werden flexibel mit RFID-Handgeräten auf Android-Basis umgesetzt. 

Welche Vorteile ergeben sich?

Organisatorische Vorteile:

  • Automatische Identifikation und Dokumentation des Ausleihprozesses aller Werkzeuge und Betriebsmittel
  • Sichere RFID-basierte Erfassung ohne Sichtkontakt oder manuelles Scannen
  • Bestandsaktualisierung der Magazinräume in Echtzeit
  • Transparenz über den Verbleib der Betriebsmittel
  • Ausgabe nur an berechtigte und unterwiesen Personen
  • Möglichkeit der optionalen Anzeige und Unterweisung von Sicherheitsdatenblättern und Betriebsanweisungen, bei relevanten Werkzeugen und Betriebsmitteln
  • permanente Überwachung der Prüfpflichten zur Betriebsmittelsicherheit
  • Verbesserung der Arbeitssicherheit durch Verhinderung der Nutzung ungeprüfter Werkzeuge
  • Einfacher Prozess zur frühzeitigen Erinnerung und Planung der Betriebsmittelprüfungen (z.B. DGUV V3, …)
  • Erfassung und Dokumentation prüfungsrelevanter Informationen
  • niederschwellige Erfassung von Mängelanzeigen beim Rückgabeprozess defekter Betriebsmittel und Werkzeuge
  • Lebenslauf zu jedem Gerät
  • Detaillierte Reporte und Analysen

Ökonomische Vorteile:

  • Schlankere Ausgabeprozesse durch automatisierte Aus- und Rückgabe
  • Effizientere Nutzung des Werkzeug- und Betriebsmittelpools
  • Kurze Entnahmezeiten pro Nutzer am System
  • Weniger Materialschwund durch Transparenz
  • Prüfungs- und Ausgabedokumentation in einem Managementsystem
  • Investitionssicherheit durch modulares System mit erweiterbaren Prozesslösungen
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