Viel mehr Spaß als Verluste zu überprüfen macht es, sich die Positionen anzuschauen, die nach zwölf Monaten Gewinne erzielt haben. Aber auch hier kann ein kritischer Blick hilfreich sein. Sie sollten die Renditen stets in Relation zur Marktentwicklung betrachten.

Ein Beispiel: Sie haben mehrere Aktien von verschiedenen Unternehmen gekauft, die im DAX gelistet sind. Die Titel haben eine maximale Jahresperformance von drei Prozent erzielt. Vergleichen Sie die Entwicklung mit der DAX-Performance! Stellt sich dabei heraus, dass der Index deutlich besser gelaufen ist – beispielsweise mit einem Plus von zehn Prozent –, stellt sich die Frage, ob vielleicht andere Aktien eine bessere Wahl gewesen wären oder gleich ein ETF auf den gesamten Index.

Wie ist das Aufwärtspotenzial einer Geldanlage?

Apropos historische Wertentwicklung: Wenn Aktien in der Vergangenheit gut performt haben, heißt dies natürlich nicht zwangsläufig, dass sie auch in Zukunft eine gute Wahl sind. Entscheidend ist immer, welches Aufwärtspotenzial sie besitzen. Das lässt sich beispielsweise anhand der jüngsten Umsatz- und Gewinn-Entwicklung der Unternehmen feststellen. Aber auch andere Quellen können interessant sein. Etwa wie etablierte Finanzmedien oder Analysten das Kurspotenzial bewerten.

Auch Anleihen und Rohstoffe in Betracht ziehen

Neben Aktien, ETFs und Fonds sind auch Anlageklassen wie Anleihen und Rohstoffe interessant. Herkömmliche Anleihen haben eine Laufzeit. Sie erwirtschaften Zinsen, bei Fälligkeit wird Ihnen der Nominalwert der Wertpapiere ausgezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass der Emittent der Anleihe nicht insolvent geworden ist. Kursausschläge lassen sich daher bei Anleihen eher aussitzen als bei Aktien, da Ihnen bei Anleihen am Laufzeitende der Nominalbetrag der Papiere ausgezahlt beziehungsweise ins Depot gebucht wird. Rohstoffe sind sehr volatil. Daher sollten Sie Ihrem Depot Rohstoffe wie Gold, Silber oder Öl (in Form von Wertpapieren) nur „beimischen“, also mit maximal zehn Prozent im Portfolio gewichten.

Haben Sie dies bereits getan, stellt sich auch hier die Frage, wie viel Potenzial für die Zukunft besteht. Gehen Sie von Kursanstiegen aus, bleiben die Rohstoffe im Depot. Befürchten Sie hingegen Verluste, liegt ein Verkauf dieser Positionen nahe.

Auch vor dem Kauf neuer Wertpapiere sollten Sie einen genauen Blick auf das Potenzial der Anlageprodukte beziehungsweise der Unternehmen oder Rohstoffe werfen, in die Sie investieren. Erkenntnisse über deren Potenzial können Sie erlangen, wenn Sie die mit den Investments verbundenen Branchen unter die Lupe nehmen. Erwarten Sie zum Beispiel, dass der Konsumgüter-Sektor 2026 boomen wird, können entsprechende Aktien spannend sein. Glauben Sie, dass das Trendthema Künstliche Intelligenz an der Börse überbewertet ist, sollten Sie von entsprechenden Käufen eher Abstand nehmen.

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