Ostern steht für Hoffnung, für Neuanfang, für neues Leben. Vielen Menschen bleibt aber genau das verwehrt. Die Mitarbeiterinnen des Projekts Alabaster Jar von Samaritan’s Purse erleben das täglich: Sie begegnen Frauen, die durch Armut, Gewalt und psychische Abhängigkeit in der Prostitution gefangen sind – mitten in Berlin.

Vor einigen Wochen wurde in Berlin eine Frau leblos auf der Straße aufgefunden – sie war erfroren. Zwar konnte die Frau wiederbelebt werden, ein Neuanfang aber war damit nicht verbunden. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wurde sie entlassen und kehrte schwer krank, orientierungslos und unter dem Einfluss von Substanzen zurück auf die Straße.

Für Marina Nobiling, Leiterin Nationale Projekte bei Samaritan’s Purse, ist das kein Einzelfall. „Wir sehen immer wieder, wie schwer es ist, diesen Kreislauf zu durchbrechen“, sagt sie. „Viele Frauen haben jeden Selbstwert verloren, dann fehlt die Grundlage für einen Neuanfang.“ Die Gründe, so Nobiling, seien vielfältig: Gewalt, fehlende soziale Bindungen, Suchterkrankungen und strukturelle Abhängigkeiten erschweren einen dauerhaften Ausstieg.

Das Team von Alabaster Jar begleitet die Frauen kontinuierlich, baut Vertrauen auf und bietet praktische Hilfe – oft über Jahre hinweg. Ihre Botschaft ist: „Du bist gesehen und geliebt. Dein Leben ist wertvoll und Gott will, dass du lebst.“

„Wir haben uns als Gesellschaft daran gewöhnt, wegzuschauen“, sagt Nobiling. „Diese Frauen leben mitten unter uns und bleiben doch unsichtbar. Selbst wenn ihnen Gewalt geschieht oder sie schwer krank werden, wird das häufig einfach hingenommen.“

Seit vielen Jahren ist Alabaster Jar in Berlin im Einsatz. Im vergangenen Jahr fanden 96 Outreach-Einsätze statt. Dabei erreichten die Teams über 380 Frauen durch Straßen- und Caféarbeit sowie mehr als 300 Frauen in Bordellen und Clubs. Ehrenamtliche kochen, hören zu und begleiten die Frauen im Alltag; sie feiern gemeinsam Geburtstage, Ostern und Weihnachten.

„Ostern erinnert uns daran, dass Gott größer ist als der Tod,“, sagt Nobiling. „Gerade deshalb dürfen wir diese Frauen nicht aus dem Blick verlieren. Sie haben ein Recht auf ein Leben.“

Über Samaritan’s Purse e. V.

Samaritan’s Purse widmet sich der Unterstützung von Menschen in Not, unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Kultur. Unter dem Motto „Helping in Jesus‘ Name“ leistet Samaritan’s Purse weltweit humanitäre und medizinische Hilfe in Kriegs- und Krisengebieten. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist vor allem die internationale Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die Menschen einlädt, Kindern nicht nur das Nötigste zukommen zu lassen, sondern sie zu beschenken und ihnen die Botschaft von der Liebe Gottes zu überbringen. Der deutsche Zweig von Samaritan’s Purse wird von Sylke Busenbender und Gary Lundstrom geleitet.

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