Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Intralogistik zu automatisieren und effizienter zu gestalten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor der Einführung jedoch vor vielen Fragen: Welche Transportprozesse eignen sich überhaupt für ein FTS? Welche Daten werden für die Planung benötigt? Und wann lohnt es sich, externe Dienstleister einzubinden? Antworten auf diese Fragen gibt das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH in einer kostenfreien FTS-Schulung am 25. Juni 2026 von 9 bis 15 Uhr in Hannover.

Fahrerlose Transportsysteme sind ein etabliertes Instrument, um den innerbetrieblichen Transport zu automatisieren. Flächendeckend eingesetzt werden sie bisher aber nicht. Insbesondere in KMU fehlen häufig die Ressourcen, um Potenziale und Anforderungen strukturiert zu ermitteln und daraus eine belastbare Entscheidungsgrundlage abzuleiten, ob sich der Einsatz eines FTS lohnt.

Genau hier setzt die FTS-Schulung des IPH an. Die Teilnehmenden lernen, welche Einsatzgebiete es in Produktion und Logistik gibt, welche branchentypischen Anwendungsfälle sich eignen und wie sich potenzielle FTS-Anwendungen im eigenen Unternehmen identifizieren lassen. Dabei geht es unter anderem um typische Transportprozesse wie Linienversorgung, Palettentransport oder Zwischenlager sowie um die Abgrenzung zu alternativen Lösungen wie Förderbändern oder Gabelstaplern.

Fahrerlose Transportsysteme: Von der Potenzialanalyse bis zur Einführung

Ein Schwerpunkt der FTS-Schulung liegt auf dem strukturierten Vorgehen vor der Einführung eines Fahrerlosen Transportsystems. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Transportprozesse analysieren, relevante Daten erheben (etwa zu Distanzen, Frequenzen, Transportzeiten, Ladungsträgern und Schnittstellen) und ein aktuelles Transportprofil dokumentieren. Auch der Umgang mit einer unvollständigen Datenbasis wird thematisiert.

Darüber hinaus vermittelt die FTS-Schulung Grundlagen zu Normen, Richtlinien und Sicherheitsaspekten. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über relevante technische Anforderungen, die erforderlichen Kompetenzen im Unternehmen, Rollen im FTS-Projekt, IT- und Systemintegration sowie Schnittstellen zu ERP- und MES-Systemen.

Im Praxisteil übertragen die Teilnehmenden das Gelernte auf eigene Unternehmensprozesse oder auf einen Beispielprozess. Ziel ist es, Potenziale zu erkennen, Hemmnisse realistisch einzuschätzen und mögliche nächste Schritte für eine FTS-Einführung zu definieren.

Kostenfreie Schulung im Forschungsprojekt „FTS-Ready“

Die Schulung findet kostenfrei im Rahmen des Forschungsprojekts „FTS-Ready“ statt. In dem Projekt entwickelt das IPH ein Reifegradmodell, mit dem KMU besser einschätzen können, ob ihre Prozesse und Technologien die Voraussetzungen für den Einsatz von Fahrerlosen Transportsystemen erfüllen. Das Forschungsprojekt läuft noch bis Juli 2027. Da die FTS-Schulung dem Forschungstransfer dient, vermittelt sie nicht nur Grundlagenwissen zu FTS, sondern gibt darüber hinaus auch Einblicke in den aktuellen Stand des Projekts „FTS-Ready“. Bei Interesse erhalten Unternehmen sogar die Möglichkeit, sich am Forschungsprojekt zu beteiligen.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt gibt es unter https://fts-ready.iph-hannover.de/.

Anmeldung zur kostenfreien FTS-Schulung in Hannover

Die FTS-Schulung richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende und Geschäftsführer*innen von Unternehmen, die eine Weiterentwicklung, Umstrukturierung und Technologisierung ihres innerbetrieblichen Materialtransports anstreben oder den konkreten Einsatz eines FTS planen. Ebenso richtet sie sich an Unternehmen, die den Einsatz eines FTS bereits planen, aber noch nicht umgesetzt haben.

Stattfinden wird die FTS-Schulung am Donnerstag, 25. Juni 2026, von 9 bis 15 Uhr im IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (Hollerithallee 6, 30419 Hannover). Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 12 Personen begrenzt.

Interessierte können sich bis zum 11. Juni 2026 bei Alexander Poschke anmelden. Zu erreichen ist er per E-Mail an poschke@iph-hannover.de sowie unter der Telefonnummer 0511 279 76 229.

Über die IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH

Das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Logistik. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt und der Automobil-, Elektro- und Schmiedeindustrie.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschafts- und Technologiepark – Science Area 30X im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell ca. 80 Mitarbeitende, etwa 30 davon als wissenschaftliches Personal.

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