Denn am Sonntag, 5. Juli 2026, 17 Uhr lädt die Schwabenakademie Irsee in bewährter Zusammenarbeit mit der dortigen Pfarrei zur dritten von insgesamt fünf Orgelvespern im Jahr 2026 ein und lockt mit einer raffinierten Stückauswahl einmal mehr die vielen Freundinnen und Freunde der historischen Orgelmusik nach Kloster Irsee.
Josef Miltschitzky, der 1958 in Böhen-Waldmühle geboren wurde und von 1983 bis 2024 als Kirchenmusiker an der Basilika in Ottobeuren tätig war, trifft mit Werken von Johann Speth (1664-1719), P. Gelasius Hiebler (1716-1780), Carlmann Kolb (1703-1765) und Franz Bühler (1760-1820) nicht nur eine kundige Komponistenwahl, sondern unterstreicht damit auch seinen musikwissenschaftlichen Anspruch: Arbeiten über historische Psallier-Chororgeln in Süddeutschland und das europäische Orgelzentrum Ottobeuren prägen seine Laufbahn ebenso wie editorische Arbeiten zu Werken von P. Franz Xaver Schnizer OSB und P. Meinrad Spieß OSB. Es wirkt daher wie ein „Stück im Stück“, dass dieser Meinrad Spieß die historische Balthasar-Freiwiß-Orgel in Irsee, die Josef Miltschitzky zum Klingen bringen wird, selbst begutachtet und gespielt hatte. Lassen Sie sich dieses einzigartige Zusammenspiel nicht entgehen!
Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden sind willkommen und werden zur Tilgung der Kosten sowie zur Instandhaltung der Orgel verwendet. Der nächste Termin ist der 14. September, 17 Uhr, dann mit dem Organisten André Simanowski aus Konstanz. Den Abschluss der Saison bildet Tobias Lindner aus Basel am Samstag, 10. Oktober, um 21 Uhr mit einer Orgelvesper bei Kerzenschein.
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