Die vergangene Hitzewelle ließ die Temperaturrekorde dahinschmelzen wie das Eis in der Sonne. Und sie wird nicht die letzte gewesen sein. War Sommerhitze früher etwas, nach dem man sich sehnte, ist sie heute eine Belastung, die mit dem Klimawandel weiter zunehmen wird. Gerade für Kinder, Kranke und alte Menschen stellt sie ein noch zu oft unterschätztes Risiko für die Gesundheit dar. Wenn es heiß wird, hört man oft den Rat, viel zu trinken und sich in Innenräumen aufzuhalten. Doch auch dort entkommt man der Hitze oft nicht.

Herausforderung Hitze: Wo moderne Klimatisierung an ihre Grenzen stößt

Selbst in bestens gedämmten Neubauten herrschen oft ungesund hohe Temperaturen. Hier kommen oft selbst Wärmepumpen, die bekanntlich auf sehr effizient kühlen können, an ihre Grenzen. Dass es auch in gut gedämmten Gebäuden im Sommer sehr heiß werden kann, liegt auch daran, dass das energieeffiziente Bauen noch stark darauf ausgerichtet ist, die Wärme drinnen zu halten. Denn in unseren Breiten verbraucht vor allem das Heizen im Winter sehr viel Energie. Bedingt durch den Klimawandel nehmen im Sommer allerdings die Hitzeextreme zu. Gerade bei Wohngebäuden wird das noch oft zu wenig berücksichtigt: So besitzen viele Neubauten große Glasflächen. Dank hocheffizienter Isolierverglasungen lassen diese viel Licht in den Wohnraum und halten die Wärme im Winter trotzdem drinnen. Was in der kalten Jahreszeit sehr angenehm ist, wird im Sommer zum Problem.

Hitzeeintrag muss am Fenster gestoppt werden

Denn mit der intensiven Sonneneinstrahlung im Sommer wird der Wohnraum zum Treibhaus: Das Licht fällt ein und erwärmt die Oberflächen im Raum. Diese Wärme kann durch die Fenster nicht entweichen und es wird ziemlich schnell ziemlich heiß.

Wohnraum effektiv und nachhaltig kühl zu halten, bedeutet deshalb, das Sonnenlicht erst gar nicht auf die Oberflächen im Raum treffen zu lassen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Sonnenlicht und damit die Hitze des Tages aus Wohnräumen fern zu halten. Sehr effektiv sind Fensterläden, Rollläden oder Sonnenschutz-Lamellen. Diese halten das Licht noch außen vor der Fensterscheibe auf. Allerdings lassen sich diese nur schwer nachträglich installieren.

Einfach und effektiv: Vorhänge aus Wollfilz

Eine ähnlich effektive Möglichkeit den Hitzeeintrag durch die Sonne zu stoppen, aber mit deutlich weniger Aufwand verbunden, kommt aus dem beschaulichen Müden an der Aller, am südlichen Rand der Lüneburger Heide. Dort fertigt die Filzmanufaktur monofaktur® individuelle Hitzeschutzvorhänge, die man direkt hinter den Scheiben montiert. Diese Lösung ist ebenso simpel wie effektiv. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Eigenschaften von Wollfilz, der aus Schurwolle herstellt wird. Dieses Material ist nicht nur einer der ältesten textilen Werkstoffe der Menschheit, sondern hält die Hitze in drei Schritten aus dem Raum:

  1. Abdunkeln: Der dichte Filz ist eine physische Barriere, die die Sonnenstrahlen aufhält. Damit treffen diese nicht mehr auf die Oberflächen im Raum und können diese nicht mehr aufheizen.
  2. Reflexion: Der Filz wirft einfallendes Sonnenlicht zurück. Je heller das Material, desto höher ist der Anteil des reflektierten Lichts.
  3. Wärmedämmung: Zwischen Vorhang und Fenster befindet sich ein luftgefüllter Spalt, der sich aufheizt. Da Wolle im Gegensatz zu vielen anderen Textilien von Natur aus ausgezeichnete isolierende Eigenschaften besitzt, bleibt diese Wärme hinter dem Vorhang und gelangt nur zu einem geringen Teil in den Raum. Damit bleibt es im Raum angenehm kühl.

Wichtig ist bei den Thermovorhängen aus Wollfilz allerdings, dass sie gut schließen. Sind sie zu schmal, zu kurz oder zu locker, strömt die warme Luft einfach daran vorbei in den Raum.

Übrigens ist Kondenswasser bei Vorhängen aus Wollfilz kaum ein Problem: Das Material nimmt Luftfeuchtigkeit gut auf und gibt sie langsam wieder ab. Das reduziert das Risiko von Schimmelbildung.

Das alles macht das tausende Jahre alte Textil Wollfilz zum Material mit Zukunft, wenn es um ein angenehmes Wohnklima geht.

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