Eine besonders kritische Phase der Filialinventur ist der Beginn. Viele Mitarbeitende erscheinen gleichzeitig, benötigen ein Erfassungsgerät und warten auf ihre Zählbereichszuweisung. Während einzelne Teams bereits zählen, stehen andere noch an der Ausgabe oder klären organisatorische Fragen.

Solche Verzögerungen wirken sich häufig auf den weiteren Tagesablauf aus. Wertvolle Arbeitszeit geht verloren, bevor die Inventur vollständig angelaufen ist.

Der Engpass ist dabei nicht immer eine Frage fehlender Geräte oder Mitarbeitender. Häufig wurden Ausgabe, Zuständigkeiten und Zählbereiche nicht ausreichend vorbereitet. Wer diese Punkte vor dem Stichtag organisiert, bringt die Teams schneller und strukturierter in die Fläche.

Wo zu Inventurbeginn Verzögerungen entstehen

In der Startphase treten häufig ähnliche organisatorische Probleme auf:

  • Zentrale Ausgabe für alle: Holen sämtliche Mitarbeitenden gleichzeitig an einem einzigen Punkt ein Gerät ab, entstehen Warteschlangen.
  • Späte Zählbereichszuweisung: Müssen Flächen und Zuständigkeiten erst am Inventurmorgen verteilt werden, verzögert sich der Start.
  • Technische Einrichtung vor Ort: Müssen Geräte noch konfiguriert, angemeldet oder mit Daten versorgt werden, bindet dies Zeit und Supportkapazitäten.
  • Unklare Ansprechpartner: Fehlt eine festgelegte Inventurleitung, sammeln sich Rückfragen bei einzelnen Personen.
  • Ungleich zugeschnittene Bereiche: Stark unterschiedliche Zonen führen dazu, dass einige Teams früh fertig sind, während andere deutlich länger benötigen.
  • Fehlende Ersatzgeräte: Fällt ein Gerät aus und steht keine Reserve bereit, entsteht zusätzlicher Leerlauf.

Viele dieser Verzögerungen lassen sich bereits vor dem Inventurtag reduzieren.

Wie sich die Startphase strukturieren lässt

Bereits vor dem Zähltag sollte feststehen, welches Team welchen Bereich übernimmt. Eine zentrale Übersicht mit Mitarbeitenden, Gerätenummern, Startpunkten und Zählzonen reduziert Rückfragen zu Inventurbeginn.

Auch die Geräteausgabe lässt sich vorbereiten. Werden die Geräte vorab nach Filiale, Team oder Zählbereich sortiert und gekennzeichnet, beschränkt sich die Ausgabe weitgehend auf die Übergabe und eine kurze Funktionsprüfung.

Bei größeren Standorten können mehrere Ausgabepunkte sinnvoll sein. Die Geräte werden dabei möglichst nah an den jeweiligen Zählbereichen ausgegeben. Dadurch lassen sich Warteschlangen und unnötige Laufwege reduzieren.

Abhängig vom Inventurmodell können zudem gestaffelte Startzeiten sinnvoll sein. Diese Variante eignet sich jedoch nur, wenn Warenbewegungen und Flächensperrungen einen zeitversetzten Beginn zulassen.

Zusätzlich sollten klare Ansprechpartner für organisatorische und technische Fragen sowie eine angemessene Anzahl vorbereiteter Ersatzgeräte eingeplant werden.

Wie der COSYS Inventurservice die Vorbereitung unterstützt

Der COSYS Inventurservice kombiniert MDE-Leihgeräte, Inventursoftware und Support für Unternehmen, die ihre Stichtagsinventur mit eigenem Personal durchführen.

Die Leihgeräte werden für den vorgesehenen Einsatz vorbereitet und mit Inventur-App, Benutzerzugängen und den benötigten Artikeldaten bereitgestellt. Abhängig vom Projekt können auch Geräte- und Verbindungseinstellungen vorab abgestimmt werden.

Dadurch reduziert sich der technische Vorbereitungsaufwand am Inventurtag. Die Geräte lassen sich nach Filiale, Team oder Zählbereich gruppieren und entsprechend ausgeben. Fällt ein Gerät aus, kann ein vorbereitetes Ersatzgerät schneller übernommen werden, sofern die jeweilige Benutzer- und Datenstruktur dies unterstützt.

Warum ein strukturierter Start den weiteren Ablauf verbessert

Beginnt die Erfassung ohne längere Verzögerungen, kann das Team die konzentrierte Startphase für das Hauptvolumen nutzen. Gleichzeitig bleibt später mehr Zeit für offene Bereiche, Kontrollzählungen und Rückfragen.

Über den COSYS WebDesk kann die Inventurleitung die übertragenen Zählstände zentral verfolgen. Dadurch wird erkennbar, welche Bereiche planmäßig vorankommen und wo zusätzlicher Unterstützungs- oder Kontrollbedarf besteht.

Erfassungszeiten und Fortschrittsstände liefern außerdem Hinweise für zukünftige Inventuren. Zählbereiche können neu zugeschnitten, Teams anders verteilt und Gerätebedarfe präziser geplant werden.

Fazit

Ein strukturierter Inventurstart hängt nicht allein von der Geschwindigkeit der Geräteausgabe ab. Entscheidend sind vorab definierte Zählbereiche, vorbereitete Geräte, klare Ansprechpartner und ein zur Filiale passendes Startkonzept.

Der COSYS Inventurservice unterstützt diese Planung mit vorbereiteten MDE-Leihgeräten, Inventursoftware, COSYS WebDesk und Support. So lassen sich Wartezeiten reduzieren und Mitarbeitende schneller in den Zählprozess einbinden.

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Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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