Den Grundstein für diese Entwicklung legte die Familie Lesiak aus Eggelstetten, die im Jahr 2023 den Neubau eines Schulgebäudes finanzierte. Bei der feierlichen Einweihung des Gebäudes im August 2024 waren neben Stefan Rößle, dem 1. Vorsitzenden des Vereins „1000 Schulen für unsere Welt e.V.“, und Martin Stumpf, dem 1. Vorsitzenden von „Vier Steine für Afrika e.V.“, auch Dr. Andreas Becker vor Ort. Die Eindrücke bewegten ihn so sehr, dass er anschließend gemeinsam mit seiner Familie den Bau eines Brunnens in Barkworo finanzierte.
Martin Stumpf, 1. Vorsitzender des Vereins „Vier Steine für Afrika e.V.“ erläutert: „Ein weiterer Meilenstein gelang durch die Initiative der beiden Studenten Manuel Hillenmeyer und Julian Eichberger aus dem Ostalbkreis. Mit ihrem nachhaltigen Modelabel „4eachother“ sowie außergewöhnlichen sportlichen Aktionen – unter anderem sieben Marathons an sieben aufeinanderfolgenden Tagen – sammelten sie Spenden für den Bau eines weiteren Schulgebäudes.“
Stefan Rößle, 1. Vorsitzender des Vereins „1000 Schulen für unsere Welt e.V.“ ergänzt: „Dank der erfolgreichen Spendenaktion der Pfarreiengemeinschaft Schmutter-Lech konnten nun zwei weitere Schulgebäude renoviert werden, die vor Ort nicht mehr nutzbar waren. Damit wird die Bildungsinfrastruktur in Barkworo weiter verbessert und der Schulstandort nachhaltig gestärkt.“ Rund 1.000 Kinder können dort nun unter deutlich besseren Bedingungen zur Schule gehen.
Pfarrer Markus Lidel bedankt sich herzlich für die große Unterstützung: „Mit den Spenden schenken wir den Kindern in Barkworo nicht nur renovierte Klassenzimmer, sondern auch Hoffnung und eine echte Zukunftsperspektive. Es freut mich sehr, dass die Menschen aus unserer Pfarreiengemeinschaft einen so wertvollen Beitrag geleistet haben. Allen Spenderinnen und Spendern gilt mein aufrichtiger Dank.“
Landrat Michael Dinkelmeier betont: „Durch das Engagement vieler Menschen aus unserem Landkreis ist Schritt für Schritt ein Schulzentrum entstanden, das ausschließlich durch Spendengelder finanziert wurde und nun Kindern in Uganda dauerhaft bessere Bildungschancen eröffnet. Das gemeinsame Engagement zeigt eindrucksvoll, wie die Nachhaltigkeitsstrategie unseres Landkreises mit Leben gefüllt wird.“
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