Nach fast einjähriger Schließung der Einfeldhalle steht nun deren Zukunft fest. „Die Halle befindet sich leider aufgrund der vielfältigen Schäden in einem nicht sanierungswürdigen Zustand. Zudem kann an dieser Stelle der dritte und letzte Bauabschnitt der Oberwaldschule am wirtschaftlichsten realisiert werden. Es ist daher die vernünftigste Entscheidung die Halle, die eigentlich bereits nach Fertigstellung der benachbarten gemeindeeigenen Sporthalle weichen sollte, nun abzureißen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Patrick Krug. Stelle man Kosten und Nutzen einer Sanierung den Vorteilen eines Neubaus von Klassenräumen an selber Stelle gegenüber, sei die Entscheidung klar. „Wir investieren für den dritten Bauabschnitt an der OWS insgesamt weitere gut 9 Millionen Euro, und finden am jetzigen Standort der baufälligen Einfeldhalle die passenden Bedingungen vor“, führt der Schuldezernent aus. Gleichzeitig werde diese Halle für den Schulsport nicht mehr benötigt.
Wie im Oktober angekündigt, hatte der Landkreis in der Zwischenzeit alle Optionen geprüft, wie die Schäden mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand behoben und die Hallenfläche für den Sport dauerhaft erhalten bleiben kann. „Letztendlich ergab diese Prüfung leider ein klares Bild: Der Zustand der Halle ist so schlecht, dass sie nur mit einem unverhältnismäßigen hohen Aufwand so saniert werden kann, dass sie für den Sport wieder vernünftig nutzbar wäre. Diese Kosten würden letztlich zu Lasten des Budgets für den dritten Bauabschnitt der Oberwaldschule gehen. Mit Blick auf die übrigen vorhandenen Hallenflächen am Standort Grebenhain sind moderne Klassenräume für unsere Kinder besser angelegtes Geld, als die kostenintensive und aufwendige Sanierung einer maroden Einfeldhalle“, betont der Schuldezernent.
Kletterwand bekommt neuen Platz
„Natürlich ist uns die Bedeutung der Halle für lokale Vereine und Gruppen bewusst – doch mit Blick auf die Baumaßnahmen an der OWS und die zu teure Sanierung der Halle, müssen wir diesen Weg gehen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und kündigt an, dass die in der Halle befindliche Kletterwand erhalten und an anderem Ort auf dem Schulgelände zugänglich gemacht wird.
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