Der 1. September markiert den meteorologischen Herbstanfang. Für Eigentümer mit Ölheizung ist das der passende Zeitpunkt für einen Gang in den Heizraum. Denn viele Heizöltanks sind deutlich älter, als ihre Betreiber annehmen. Nicht selten sind sie über 30 Jahre alt. Mit den Jahren werden sie zum Risiko für Gebäude, Boden und Grundwasser.
Fünf Anzeichen, die für eine Prüfung sprechen
Aufmerksam werden sollten Betreiber bei Verfärbungen der Behälterwand, bei Versprödung des Materials, bei sogenannten „Elefantenfüßen“, also einer sichtbaren Materialausdehnung im unteren Behälterbereich, sowie bei jeder veränderten Geometrie des Tanks. Oft findet die vor Jahrzehnten bauseits installierte Auffangwanne nicht die erforderliche Beachtung. Die Beschichtungen werden im Laufe der Jahre spröde und die Auffangwanne kann damit ihre Aufgabe nicht erfüllen. Hierbei besteht dringender Handlungsbedarf, selbst wenn der Heizöltank noch in bestem Zustand ist.
Wer eines dieser Anzeichen feststellt, sollte die Anlage von einem Fachbetrieb nach Wasserrecht begutachten lassen. In vielen Fällen ist eine Modernisierung dann die wirtschaftlichere Lösung als eine Instandsetzung des Altbestands.
Doppelwandig, geruchsgesperrt und platzsparend
Für die Sanierung von Heizöllageranlagen haben sich werksgefertigte, doppelwandige Kunststoffbehälter mit integrierter Auffangwanne durchgesetzt. Die Behälter aus HD-PE sind korrosionssicher und geruchsgesperrt. Bis 5.000 Liter Lagervolumen lassen sie sich ohne zusätzliche bauseitige Auffangwanne und ohne nennenswerte Wandabstände direkt im Heizraum aufstellen. Die Einbringung ist auch bei beengten Kellerverhältnissen in der Regel problemlos möglich. Hohe Vorfertigung und kurze Montagezeiten sind angesichts des Fachkräftemangels im SHK-Handwerk ein zusätzliches Argument.
Zugelassen für Green Fuels
Alte, einwandige Behälter sind für flüssige, nicht erdölbasierte Brennstoffe in aller Regel nicht geeignet und insbesondere auch nicht zugelassen. Die doppelwandigen Tanksysteme der Baureihen PE Kombi und TrioSafe sind bereits für die neue Generation der flüssigen Brennstoffe, wie zum Beispiel Green Fuels und E-Fuels, zugelassen. Damit bleibt die modernisierte Ölheizung anschlussfähig, wenn der Anteil erneuerbarer Energien im Brennstoff schrittweise erhöht wird. Im Zusammenspiel mit Photovoltaik und Solarthermie schafft ein eigener Brennstoffvorrat im Haus zusätzliche Versorgungssicherheit, bis hin zum Betrieb eines Notstromaggregats.
Planung direkt beim Kunden
Die Auslegung erfolgt vor Ort: Mit der Dehoust-App und der Öltankauslegung lassen sich Behältergröße, Aufstellvariante und Einbringweg bereits beim Kundentermin bestimmen. Das Planungstool steht zusätzlich für den PC zur Verfügung.
Weitere Informationen: https://www.dehoust.com/…
Die Dehoust GmbH mit Sitz in Leimen und Niederlassungen in Nienburg, Heidenau und Eitorf ist seit über 60 Jahren aktiv und maßgeblich an der Entwicklung des Heizöltankmarktes beteiligt. Heute stellt Dehoust Kunststoff-Behälter aus Polyethylen her. Doppelwandige Kunststofftanks für flüssige Brenn- und Rohstoffe bilden das Rückgrat der Fertigung. Großvolumige Lagerbehälter aus Stahl und Edelstahl sind ein zentraler Bestandteil der Fertigung. Pufferspeicher werden bei Dehoust als Systeme für Wärme und Kälte konzipiert. Das Thema Betriebswassermanagement mit Regen- und Grauwassernutzung sowie Trinkwassertrennstationen wird konsequent ausgebaut.
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