„Ruhrepos 2.0 27“ geht auf das Jahr 1927 zurück: Damals hatte die Stadt Essen Bertold Brecht und Kurt Weill einen Kompositionsauftrag für ein Stück über das Ruhrgebiet erteilt – und später wieder zurückgezogen. Die beiden Künstler hatten sich jedoch mit dem Thema bereits auseinandergesetzt, was heute ein spannendes Zeugnis darstellt. Gordon Kampe und der in Essen aufgewachsene Regisseur Georg Rootering erzählen das Ruhrepos weiter, fragen sich, wie die Erzählung im Jahr 2027 lautet. Den Abend strukturieren ausgewählte Werke von Kurt Weill, die sich in die Neukomposition von Gordon Kampe eingliedern. Die der Musik zugrunde liegenden Texte bedienen sich sämtlicher Bereiche der Ruhrgebietskultur, sie reichen von Kneipengesprächsfetzen, „Ruhri-Slang“, über Bergmannslyrik hin zu Kochrezepten, Anekdoten und eigens für diesen Abend Geschriebenes. Es entsteht eine Revue, die mit Witz, Tempo, aber auch ernsten Tönen Ereignisse, Entwicklungen und Eigenschaften der sogenannten Metropole Ruhr in den Blick nimmt – von 1927 bis 2027, von Bergbau bis Currywurst.
Karten (€ 17,00-57,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.
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