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	<title>Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS), Autor bei Presse-Blog</title>
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	<title>Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS), Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>Schweinehaltung braucht jetzt Bestandsschutz, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/10/schweinehaltung-braucht-jetzt-bestandsschutz-planungssicherheit-und-faire-wettbewerbsbedingungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 14:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/10/schweinehaltung-braucht-jetzt-bestandsschutz-planungssicherheit-und-faire-wettbewerbsbedingungen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem Druck. Während die Erlöse deutlich zurückgehen, verharren die laufenden Kosten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf hohem Niveau. Für viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter bedeutet das: Die laufenden Kosten können kaum noch gedeckt werden, von zusätzlichen Investitionen ganz zu schweigen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erwartet der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) vom Bund ein klares Signal für den Erhalt der heimischen Schweinehaltung. Die neue EU-Tierhaltungsstrategie muss genutzt werden, um Tierwohl, Tiergesundheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam zu stärken – ohne die Betriebe durch nationale Alleingänge weiter zu belasten. Positiv bewertet der BRS, dass die Europäische Kommission die Nutztierhaltung als strategisch wichtigen Sektor einordnet. Entscheidend ist nun die Umsetzung. Höhere Standards können nur dann ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn sie wirtschaftlich tragfähig, verlässlich finanziert und europaweit einheitlich gelten. Nationale Verschärfungen führen dagegen zu Wettbewerbsnachteilen.</p>
<p>Deutschland ist in der Sauenhaltung bereits deutlich vorangegangen. Deutsche Betriebe müssen erhebliche Investitionen leisten, während vergleichbare Vorgaben in vielen EU-Mitgliedstaaten noch fehlen. Darauf hat der BRS bereits im Positionspapier 2025 hingewiesen. Schon heute kann sich Deutschland nicht mehr selbst ausreichend mit Ferkeln versorgen. Dadurch geraten regionale Wertschöpfungsketten und erfolgreiche Regionalprogramme mit heimischen Ferkeln zunehmend unter Druck. Stattdessen drohen mehr Importe von Ferkeln und Schweinefleisch – mit längeren Transportwegen und teils geringeren Standards. Das wäre weder im Sinne des Tierwohls noch von Klima-, Umwelt- und Versorgungssicherheit.</p>
<p>Der BRS fordert daher erneut: Für bestehende Anlagen muss es Bestandsschutz beziehungsweise mindestens eine deutliche Fristverlängerung geben, die sich an den Umsetzungszeiträumen der EU angleicht. Die Verpflichtung zum Einbau von Bewegungsabferkelbuchten bei Neubauten oder grundlegenden Umbauten steht nicht infrage. Entscheidend ist aber, dass bestehende Anlagen nicht durch starre Fristen wirtschaftlich entwertet werden. Andernfalls droht ein massiver Strukturbruch in der deutschen Ferkelerzeugung.</p>
<p>„Die Schweinehaltung braucht jetzt keine weiteren Alleingänge, sondern Planungssicherheit, Bestandsschutz und faire europäische Rahmenbedingungen. Wer höhere Anforderungen an Tierwohl, Tiergesundheit und Nachhaltigkeit stellt, muss die Betriebe auch in die Lage versetzen, diese Anforderungen wirtschaftlich zu erfüllen“, erklärt Dr. Haiko Hofmann.</p>
<p>Der BRS fordert deshalb: </p>
<p><b>&#8211; Erstens: keine weiteren nationalen Alleingänge.</b></p>
<p>Die künftigen Anforderungen an die Schweinehaltung müssen europaweit harmonisiert werden.</p>
<p>Deutschland darf nicht erneut über EU-Standards hinausgehen und damit die heimischen Betriebe im Wettbewerb zusätzlich belasten. </p>
<p><b>&#8211; Zweitens: Bestandsschutz für bestehende Anlagen.</b></p>
<p>Für bestehende Abferkelbuchten und vorhandene Stallanlagen braucht es Bestandsschutz beziehungsweise mindestens eine deutliche Fristverlängerung. Neubauten und grundlegende Umbauten können anders bewertet werden als bestehende, funktionsfähige Anlagen. </p>
<p><b>&#8211; Drittens: Umbauperspektive bis 2040 statt Strukturbruch ab 2036.</b></p>
<p>Wenn die EU ihre Tierhaltungsstrategie langfristig bis 2040 ausrichtet, muss dies auch bei nationalen Vorgaben berücksichtigt werden. Ein nationaler Strukturbruch in der Ferkelerzeugung ab 2036 wäre wirtschaftlich, versorgungspolitisch und für das Tierwohl der falsche Weg. </p>
<p><b>&#8211; Viertens: Ausweitung der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung.</b></p>
<p>Verbraucherinnen und Verbraucher müssen erkennen können, ob Fleisch aus deutscher Erzeugung stammt und welche Standards dahinterstehen. Nur so können höhere Anforderungen am Markt sichtbar und perspektivisch honoriert werden.</p>
<p>Der BRS ruft den Bund dazu auf, die EU-Tierhaltungsstrategie als Anlass für einen realistischen Neustart zu nutzen. Die Betriebe sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Spitzenleistungen in Tierwohl, Tiergesundheit und Nachhaltigkeit können jedoch nur gemeinsam erbracht werden – von Landwirtschaft, Markt, Politik, Bund und EU. Nur mit Planungssicherheit, fairer Finanzierung und europäischer Harmonisierung kann die Schweinehaltung in Deutschland zukunftsfähig bleiben.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. </p>
<p>Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &ndash; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsor ganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesverband versteht sich als Mittler zwischen den Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)<br />
Adenauerallee 174<br />
53113 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 91447-0<br />
Telefax: +49 (228) 91447-11<br />
<a href="http://www.rind-schwein.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.rind-schwein.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dana Boehnke<br />
Public Affairs &#8211; &Ouml;ffentlichkeitsarbeit
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs/schweinehaltung-braucht-jetzt-bestandsschutz-planungssicherheit-und-faire-wettbewerbsbedingungen/boxid/1066932" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
                    </li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>EU-Tierhaltungsstrategie: BRS sieht gute Ansätze und fordert verlässliche Rahmenbedingungen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/09/eu-tierhaltungsstrategie-brs-sieht-gute-anstze-und-fordert-verlssliche-rahmenbedingungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders begrüßt der Verband, dass die Nutztierhaltung ausdrücklich als strategisch wichtiger Sektor für Ernährungssicherheit, ländliche Räume, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft anerkannt wird. Ebenso bewertet der BRS den Ansatz positiv, Tiergesundheit, Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit künftig stärker zusammenzudenken. Auch die angekündigte Förderung <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/09/eu-tierhaltungsstrategie-brs-sieht-gute-anstze-und-fordert-verlssliche-rahmenbedingungen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/09/eu-tierhaltungsstrategie-brs-sieht-gute-anstze-und-fordert-verlssliche-rahmenbedingungen/" data-wpel-link="internal">EU-Tierhaltungsstrategie: BRS sieht gute Ansätze und fordert verlässliche Rahmenbedingungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Besonders begrüßt der Verband, dass die Nutztierhaltung ausdrücklich als strategisch wichtiger Sektor für Ernährungssicherheit, ländliche Räume, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft anerkannt wird. Ebenso bewertet der BRS den Ansatz positiv, Tiergesundheit, Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit künftig stärker zusammenzudenken. Auch die angekündigte Förderung der Kreislaufwirtschaft, die Unterstützung von Innovationen sowie der Abbau bürokratischer Hürden werden ausdrücklich begrüßt.</p>
<p>Positiv bewertet der BRS zudem den europäischen Ansatz im Bereich der Tiergesundheit. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention, Biosicherheit, Früherkennung und Krisenmanagement sei der richtige Weg. Auch die angekündigte Überprüfung der Kategorisierung von Tierseuchen im EU-Tiergesundheitsrecht wird als sinnvoll angesehen. Da Tierseuchen keine Landesgrenzen kennen, brauche es europaweit einheitliche Maßstäbe, klare Zuständigkeiten sowie verlässliche Bekämpfungs- und Finanzierungsmechanismen. Einen vergleichbar präventiven und strategischen Ansatz wünsche sich der Verband auch auf nationaler Ebene.</p>
<p>Ob die Strategie tatsächlich zu Verbesserungen für die Tierhaltung in Deutschland führe, hänge jedoch maßgeblich von ihrer konkreten Ausgestaltung ab. Höhere Standards könnten nur dann zu einem Wettbewerbsvorteil werden, wenn sie mit fairen Wettbewerbsbedingungen, praktikablen Übergangsfristen, einer verlässlichen Finanzierung sowie vergleichbaren Anforderungen an Importe verbunden seien. Der Ansatz der Europäischen Kommission, die Standards innerhalb der Mitgliedstaaten zu harmonisieren, werde deshalb ausdrücklich begrüßt. Der BRS spricht sich dafür aus, dass Deutschland diesen Weg mitgeht und auf nationale Alleingänge verzichtet.</p>
<p>Mit Blick auf die angekündigten Legislativvorschläge zur Schweinehaltung im Jahr 2027 fordert der Verband wissenschaftlich fundierte und europaweit harmonisierte Mindeststandards. Deutschland habe insbesondere bei der Sauenhaltung und beim Ausstieg aus der Käfighaltung bereits erhebliche Vorleistungen erbracht. Diese müssten bei der weiteren Ausgestaltung der europäischen Regelungen berücksichtigt werden.</p>
<p>Daraus leite sich aus Sicht des BRS die Forderung nach Bestandsschutz für bestehende Stallanlagen sowie einer fairen Anerkennung bereits getätigter Investitionen deutscher Betriebe ab. Es dürfe nicht dazu kommen, dass deutsche Tierhalter aufgrund nationaler Vorgaben bereits heute erhebliche Kosten tragen, während vergleichbare Investitionen in anderen Mitgliedstaaten erst Jahre später mit EU-Mitteln gefördert würden. Sollten europäische Vorgaben erst zu einem späteren Zeitpunkt – etwa bis 2040 – verbindlich werden, dürften deutsche Betriebe dadurch keine dauerhaften Wettbewerbsnachteile erleiden.</p>
<p>Im Anhang der EU-Tierhaltungsstrategie listet die Kommission insgesamt 32 Schlüsselmaßnahmen auf. Der BRS erwartet, dass diese zügig und aufeinander abgestimmt umgesetzt werden. Insbesondere die geplante Überarbeitung der Tierwohlvorschriften für Schweine müsse mit einer verlässlichen Investitionsförderung, praktikablen Genehmigungsverfahren und ausreichenden Übergangsfristen flankiert werden. Tierwohl, Tiergesundheit und Nachhaltigkeit seien wichtige Ziele, müssten jedoch wirtschaftlich tragfähig ausgestaltet werden, um weitere Strukturbrüche in der deutschen Schweinehaltung zu vermeiden.</p>
<p>Ebenfalls positiv bewertet der BRS den zeitgleich veröffentlichten Protein-Aktionsplan der Europäischen Kommission. Dieser unterstreiche die Bedeutung der Nutztierhaltung für die Versorgung mit hochwertigem Protein und hebe die Rolle der Tierhaltung für die Kreislaufwirtschaft hervor. Zudem bestätige die Kommission, dass die Europäische Union gemessen an den Treibhausgasemissionen pro Produktionseinheit zu den weltweit effizientesten Erzeugern tierischen Proteins gehöre. Eine Verlagerung der Produktion in Drittstaaten würde nach Einschätzung der Kommission den CO₂-Fußabdruck des Konsums tierischer Erzeugnisse in der EU erhöhen und die europäische Wertschöpfungskette schwächen.</p>
<p>Kritisch sieht der BRS, dass die Kommission bislang keine konkreten zusätzlichen Finanzierungsinstrumente vorsieht, sondern an vielen Stellen zunächst weitere Prüfungen ankündigt. Der Verband betont, dass die Betriebe bereit seien, in eine zukunftsfähige Tierhaltung zu investieren. Voraussetzung dafür seien jedoch verlässliche politische und finanzielle Rahmenbedingungen. Nur wenn Europäische Union, Mitgliedstaaten und Branche gemeinsam Verantwortung übernehmen, könne die europäische Nutztierhaltung dauerhaft widerstandsfähig, wettbewerbsfähig und nachhaltig gestaltet werden.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &#8211; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsor-ganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesver-band versteht sich als Mittler der Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)<br />
Adenauerallee 174<br />
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<div class="pb-contact-item">Dana Boehnke<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach EU-Entschluss zu NGT im Pflanzenbau wirbt der BRS für eine differenzierte Herangehensweise bei Nutztieren</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/01/nach-eu-entschluss-zu-ngt-im-pflanzenbau-wirbt-der-brs-fr-eine-differenzierte-herangehensweise-bei-nutztieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Biotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[crispr]]></category>
		<category><![CDATA[gentechnikrecht]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2026/07/01/nach-eu-entschluss-zu-ngt-im-pflanzenbau-wirbt-der-brs-fr-eine-differenzierte-herangehensweise-bei-nutztieren/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Entscheidung, Pflanzen, die mit der Gen-Schere (z.B. CRISPR/Cas) gezüchtet wurden, zukünftig nicht mehr automatisch dem strengen Gentechnikrecht unterzuordnen, steht der BRS grundsätzlich positiv gegenüber. Die rechtliche Gleichstellung von NGT-1- und herkömmlichen Pflanzen ist übertragen auf die Nutztierhaltung auch analoger <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/01/nach-eu-entschluss-zu-ngt-im-pflanzenbau-wirbt-der-brs-fr-eine-differenzierte-herangehensweise-bei-nutztieren/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/01/nach-eu-entschluss-zu-ngt-im-pflanzenbau-wirbt-der-brs-fr-eine-differenzierte-herangehensweise-bei-nutztieren/" data-wpel-link="internal">Nach EU-Entschluss zu NGT im Pflanzenbau wirbt der BRS für eine differenzierte Herangehensweise bei Nutztieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Entscheidung, Pflanzen, die mit der Gen-Schere (z.B. CRISPR/Cas) gezüchtet wurden, zukünftig nicht mehr automatisch dem strengen Gentechnikrecht unterzuordnen, steht der BRS grundsätzlich positiv gegenüber. Die rechtliche Gleichstellung von NGT-1- und herkömmlichen Pflanzen ist übertragen auf die Nutztierhaltung auch analoger Bestandteil des im April verabschiedeten BRS-Positionspapiers zur Anwendung Neuer Genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzucht.</p>
<p>Die Debatte zur Anpassung der Vorschriften für neue genomische Verfahren (NGT) im Pflanzensektor wurde im politischen Diskurs allerdings auf die Frage reduziert, ob man für oder gegen den Einsatz von Gentechnik in der Pflanzenzucht ist. Dies führte letztendlich zu einer Entscheidung des EU-Parlaments, die einige aus BRS-Sicht zentrale Elemente einer notwendigen Wahlfreiheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern missachtet.</p>
<p>Ab 2028 dürfen die meisten NGT-1-Lebensmittel ohne verpflichtende Kennzeichnung auf den Markt kommen, da aufwendige Zulassungsverfahren entfallen.</p>
<p>Zudem bleibt die Möglichkeit bestehen, NGT-Pflanzen zu patentieren. Zwar wird herausgestellt, dass Merkmale oder Sequenzen, die auch in der Natur vorkommen oder auf biologischem Weg hergestellt wurden, von der Patentierbarkeit ausgenommen sind, trotzdem lässt die Patentregelung hier einige offene Fragen zu.</p>
<p>Da aufgrund der international dynamischen Entwicklung beim Einsatz Neuer Genomischer Techniken in der Nutztierzucht davon auszugehen ist, dass die Diskussion zum Umgang mit NGT im Nutztiersektor auch in Europa intensiviert wird, wirbt der BRS dafür, zeitnah klare Linien im Sinne einer geordneten politischen Diskussion zu ziehen, die im Ziel die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schützt und gleichzeitig die Gleichstellung von NGT1-Verfahren mit konventionellen Zuchtmethoden und damit Zulassung von bestimmten NGTs in der Tierzucht ermöglicht.</p>
<p>Nur wenn sowohl die Zulassung bestimmter NGT-Verfahren als auch der grundsätzliche Schutz vor Patenten an Nutztieren gemeinsam gesetzlich verankert werden, ist die Wahlfreiheit bei der Anwendung von NGTs auf der Grundlage einer risikobasierten, differenzierten Regulierung von NGTs ermöglicht.</p>
<p>Zur Schaffung von Wahlfreiheit ist aus Sicht des BRS aber auch eine weitere im Rahmen der Entscheidung des EU-Parlaments für den Pflanzensekor nicht getroffene Maßnahme unabdingbar, nämlich die Einführung transparenter und staatlich anerkannter Labeling-Möglichkeiten. Dabei ist für diejenigen Züchter und Zuchtunternehmen, die auf den Einsatz neuer genomischer Techniken verzichten, ein nachvollziehbares und möglichst rechtssicheres „Labeling“-System entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zu Verbraucherinnen und Verbrauchern notwendig. Dies betrifft aktuell insbesondere die Züchter alter und bedrohter Rinderrassen, die die genetische Integrität und Diversität ihrer Rassen geschützt sehen wollen, als auch ökologisch wirtschaftende Züchter, da im Rahmen der EG-Öko-Verordnung der Einsatz entsprechender Biotechnologien ausgeschlossen wird.</p>
<p>„Die aktuelle EU-Entscheidung zeigt, dass Europa bereit ist, neue genomische Techniken differenziert und risikobasiert zu betrachten. Allerdings benötigt auch die Nutztierzucht- und -haltung einen in dieser Hinsicht klaren und wissenschaftlich fundierten Rechtsrahmen, der Chancen ermöglicht und gleichzeitig Wahlfreiheit sowie Transparenz gewährleistet“, erklärt Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS.</p>
<p><b>Potenziale für Tierwohl, Tiergesundheit und Klimaanpassung</b></p>
<p>‚Neue genomische Techniken‘ könnten künftig dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit von Nutztieren gegenüber Krankheiten zu stärken, ihre Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen zu verbessern und Fortschritte bei Tierwohl, Tiergesundheit und Ressourceneffizienz zu erzielen.</p>
<p>Vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen durch Tierseuchen, den Klimawandel und steigende Anforderungen an eine nachhaltige Nutztierhaltung gewinnen innovative züchterische Ansätze zunehmend an Bedeutung. „Neue genomische Techniken könnten dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit von Nutztieren gegenüber Krankheiten wie PRRS, Afrikanischer Schweinepest, Blauzungenkrankheit oder Maul- und Klauenseuche zu verbessern und gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit an anzunehmende Wetterextreme zu verbessern“, so Schneider.</p>
<p>Andere Verfahren, die weitergehende genetische Veränderungen beinhalten (NGT2), sollten wie im Pflanzenbereich weiterhin den bestehenden Gentechnikregelungen unterliegen. Eine solche Differenzierung würde sowohl wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch den unterschiedlichen Erwartungen innerhalb der Gesellschaft Rechnung tragen.</p>
<p>„Wenn die Europäische Union anerkennt, dass bestimmte genomische Veränderungen bei Pflanzen nicht anders zu bewerten sind als natürlich auftretende Mutationen, sollte diese wissenschaftliche Betrachtung grundsätzlich auch für vergleichbare Anwendungen in der Tierzucht gelten. Die internationalen Entwicklungen werden die Tierzucht beeinflussen – unabhängig davon, ob Europa diese Technologien nutzt oder nicht. Deshalb brauchen wir jetzt eine faktenbasierte Diskussion über Chancen, Risiken und geeignete Rahmenbedingungen“, betont Schneider.</p></div>
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<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &#8211; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsor-ganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesver-band versteht sich als Mittler der Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
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		<title>BRS zieht positive Bilanz der Delegationsreise nach Japan und China</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/06/26/brs-zieht-positive-bilanz-der-delegationsreise-nach-japan-und-china/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 11:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Agrardiplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[agrarhandel]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2026/06/26/brs-zieht-positive-bilanz-der-delegationsreise-nach-japan-und-china/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) bewertet die Delegationsreise von Bundesminister Alois Rainer nach Japan und China als wichtigen Schritt zur Verbesserung der internationalen Marktchancen für die deutsche Tierzucht und Fleischwirtschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wiederöffnung wichtiger <a href="https://www.presse-blog.com/2026/06/26/brs-zieht-positive-bilanz-der-delegationsreise-nach-japan-und-china/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/06/26/brs-zieht-positive-bilanz-der-delegationsreise-nach-japan-und-china/" data-wpel-link="internal">BRS zieht positive Bilanz der Delegationsreise nach Japan und China</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) bewertet die Delegationsreise von Bundesminister Alois Rainer nach Japan und China als wichtigen Schritt zur Verbesserung der internationalen Marktchancen für die deutsche Tierzucht und Fleischwirtschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wiederöffnung wichtiger Absatzmärkte, die Anerkennung wissenschaftsbasierter Tierseuchenbekämpfung sowie die Weiterentwicklung von Veterinärvereinbarungen.</p>
<p>Für den BRS nahm Simone Fuchs an der Delegationsreise teil und begleitete die politischen Gespräche sowie die Fachtermine vor Ort. Bereits im Vorfeld hatte sich der Verband intensiv in die Vorbereitung eingebracht. Insbesondere bei den Verhandlungen mit den chinesischen Behörden konnten zentrale Anliegen der deutschen Tierzucht und Fleischwirtschaft angesprochen werden. Der direkte Austausch mit dem chinesischen Landwirtschaftsministerium (MARA) bot die Möglichkeit, die Positionen des BRS unmittelbar zu platzieren und fachlich zu erläutern.</p>
<p><b>Japan signalisiert Bewegung bei Schweinefleisch und Gelatine</b></p>
<p>In Japan standen die Gespräche zwischen Bundesminister Alois Rainer und seinem Amtskollegen Suzuki im Zeichen einer engeren Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungsbereich. Aus Sicht der deutschen Fleischwirtschaft besonders bedeutsam ist, dass Japan seine Haltung zu Importen deutscher Schweinefleischprodukte erkennbar verändert hat. Während entsprechende Importe Anfang des Jahres noch grundsätzlich abgelehnt wurden, zeigt sich die japanische Seite inzwischen offen für die Einfuhr hitzebehandelter Schweinefleischprodukte sowie von Gelatine aus Deutschland.</p>
<p>Darüber hinaus hat Japan zugesagt, sich wissenschaftlich mit den Voraussetzungen eines Regionalisierungsabkommens auseinanderzusetzen. Dies stellt einen wichtigen Fortschritt dar und eröffnet langfristig Perspektiven für die Wiederaufnahme weiterer Exporte deutscher Schweinefleischprodukte.</p>
<p><b>China: BRS-Anliegen direkt eingebracht</b></p>
<p>Der Schwerpunkt der Reise lag aus Sicht des BRS auf den Gesprächen in China. Dort traf Bundesminister Rainer mit seinem Amtskollegen Zhang Zhu sowie Vertretern der für Agrarimporte maßgeblichen Behörden zusammen. Besonders wertvoll war dabei, dass die Anliegen der deutschen Tierzucht und Fleischwirtschaft nicht nur über politische Kanäle vermittelt wurden, sondern im direkten Austausch mit den chinesischen Entscheidungsträgern zur Sprache kamen.</p>
<p>Bereits vor Beginn der Delegationsreise hatte Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, Leiter der Abteilung Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit im BMLEH, intensive fachliche Gespräche in China geführt und dabei auch die Positionen des BRS vertreten. Diese Vorarbeit bildete eine wichtige Grundlage für die Gespräche während der Reise.</p>
<p>Ein besonderer Fokus lag auf der Zulassung deutscher Rinderbesamungsstationen für den Export nach China. Die vom BRS unterbreiteten Vorschläge zur Anpassung des Veterinärzertifikats für Rindersamen, darunter zusätzliche Untersuchungen der Besamungsbullen sowie Impfungen gegen Blauzungenkrankheit (BTV), wurden von chinesischer Seite grundsätzlich positiv aufgenommen. Damit konnten konkrete fachliche Positionen der deutschen Rinderzucht erfolgreich in die laufenden Verhandlungen eingebracht werden.</p>
<p>Auch wenn weiterhin offene Fragen bestehen, insbesondere hinsichtlich zusätzlicher Anforderungen im Umfeld der Besamungsstationen, bewertet der BRS die Gespräche als wichtigen Fortschritt. Die Aussicht auf eine spätere Zulassung deutscher Rinderbesamungsstationen würde neue Exportmöglichkeiten für die deutsche Rinderzucht eröffnen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärken.</p>
<p><b>Wichtige Fortschritte bei Regionalisierung und Exporten</b></p>
<p>Darüber hinaus wurden weitere konkrete Schritte zur Wiederöffnung des chinesischen Marktes für deutsche tierische Erzeugnisse vereinbart. Von besonderer Bedeutung ist die Verständigung auf Audits zu Maul- und Klauenseuche (MKS) sowie Afrikanischer Schweinepest (ASP). Diese gelten als notwendige Voraussetzung für den Abschluss eines Regionalisierungsabkommens und die schrittweise Aufhebung bestehender Handelsbeschränkungen insbesondere für Schweinefleisch.</p>
<p>Bundesminister Rainer setzt sich dafür ein, dass die chinesischen Expertinnen und Experten noch in diesem Sommer nach Deutschland reisen und die Verfahren zügig vorangebracht werden. Auch für Gelatine als sogenannte „Safe Commodity“ bestehen Chancen auf eine frühere Wiederaufnahme der Exporte.</p>
<p><b>Gemeinsames Engagement für neue Marktchancen</b></p>
<p>Die Reise hat deutlich gemacht, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft für die Erschließung internationaler Märkte ist. Für den BRS war insbesondere die Möglichkeit wertvoll, fachliche Anliegen direkt in die Gespräche mit den chinesischen Behörden einzubringen und die Interessen der deutschen Tierzucht und Fleischwirtschaft vor Ort zu vertreten.</p>
<p>Simone Fuchs kommentiert: „Es war ein starkes Signal, die Key-Player der tierischen Ernährungsindustrie und die anderen Sparten der deutschen Agrarwirtschaft gemeinsam als „Team Germany“ mit Bundesminister Rainer und den Kollegen aus dem BMLEH zu erleben. Alle haben an einem Strang gezogen, sodass wichtige Zwischenziele in den Verhandlungen mit Japan und China erreicht werden konnten. Wenn wir so gemeinsam weiterarbeiten, kann der Marktzugang für tierische Erzeugnisse „Made in Germany” bestimmt in naher Zukunft wiedererlangt werden.“</p>
<p>Der Verband bedankt sich bei Bundesminister Alois Rainer sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat für die intensive Vorbereitung und die Einbindung der Wirtschaftsdelegation. Delegationsreisen dieser Art leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Vertrauen aufzubauen, Handelshemmnisse abzubauen und konkrete Marktchancen für die deutsche Tierhaltung, Tierzucht und Agrarwirtschaft zu schaffen. Der politische Dialog auf höchster Ebene und die enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft bleiben dabei entscheidende Voraussetzungen für nachhaltige Exporterfolge.</p></div>
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		<title>Nationales Tierwohlmonitoring: BRS mit neuen Zahlen zum Tierwohl in der Milchviehhaltung</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/06/09/nationales-tierwohlmonitoring-brs-mit-neuen-zahlen-zum-tierwohl-in-der-milchviehhaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[betriebsvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Datenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Eutergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiergesundheitsindex]]></category>
		<category><![CDATA[tierwohlindikatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwohlmonitoring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für 87 % aller Milchkühe in Deutschland haben die Milchkontrollverbände und Rechenzentren (Rinder Daten Verbund (RDV) und Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)) im Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) Tierwohlindikatoren berechnet und dazu die Fakten von rund 2,915 Mio. Kühen <a href="https://www.presse-blog.com/2026/06/09/nationales-tierwohlmonitoring-brs-mit-neuen-zahlen-zum-tierwohl-in-der-milchviehhaltung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Für 87 % aller Milchkühe in Deutschland haben die Milchkontrollverbände und Rechenzentren (Rinder Daten Verbund (RDV) und Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)) im Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) Tierwohlindikatoren berechnet und dazu die Fakten von rund 2,915 Mio. Kühen aus fast 30.000 Betrieben zusammengetragen. Q-Check bündelt diese Indikatoren als nationales Tierwohlmonitoring in der Milchviehhaltung. Die Ergebnisse des bundesweiten Tierwohlmonitorings zeigen auch in diesem Jahr ein insgesamt gutes Niveau des Tierwohls auf deutschen Milchviehbetrieben. Die Grundlage der zusammengeführten Informationen bildet eine einheitliche Erfassung von Daten aller deutschen Milchkontrollorganisationen sowie Informationen aus HI-Tier, auf deren Grundlage mit Hilfe standardisierter Methoden die Tierwohlindikatoren berechnet werden. Diese werden in anonymisierter Form von den Rechenzentren Rinder Daten Verbund (RDV) und Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung (vit) zusammengeführt und aufbereitet. Mit der jährlichen Veröffentlichung der Q Check Indikatoren wird neben dem Status quo auch die Entwicklung des Tierwohls im deutschen Milchviehsektor dokumentiert.</p>
<p>Im vorangegangenen Auswertungsjahr waren einzelne Tierwohlindikatoren durch die Auswirkungen der Blauzungenkrankheit stark beeinflusst. So zeigte sich beispielsweise eine zwischenzeitliche Verschlechterung der Merzungs- bzw. Abgangsrate der Kühe. Im aktuellen Auswertungsjahr hat sich dieser Indikator wieder verbessert und sank auf 27,4 %. Unabhängig davon zeigen insbesondere die Indikatoren zur Eutergesundheit eine deutlich positive Ent-wicklung. Während der Anteil der Kühe mit einem niedrigen Zellgehalt (≤ 100.000 Zellen/ml Milch) bis zum Jahr 2025 auf 62,0 % gestiegen ist, ging der Anteil der Kühe mit deutlich erhöhtem Zellgehalt (≥ 400.000 Zellen/ml Milch) auf 10,8 % zurück. Gleichzeitig verringerte sich die Neuinfektionsrate in der Laktation von rund 18 % in den Jahren 2022 bis 2024 auf 16,9 % im aktuellen Auswertungsjahr. Auch die Erstlaktierendenmastitisrate war rückläufig und sank von 26,3 % im Jahr 2022 auf 25,0 % im Jahr 2025. Diese Entwicklungen sind Indiz für eine gute Eutergesundheit und das hervorragende Herdenmanagement der Tierhalter.</p>
<p>Neben der Veröffentlichung des nationalen Tierwohlmonitorings stellen die Milchkontrollverbände ihren Mitgliedsbetrieben die definierten Indikatoren über den Q Check-Report auch auf betrieblicher Ebene zur Verfügung. Durch inner- und überbetriebliche Vergleichswerte wer-den mögliche Schwachstellen aufgezeigt und die Betriebe bei der Optimierung des Herden-managements sowie der gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkontrolle unterstützt.</p>
<p>Aufbauend auf den 16 Q Check-Einzelindikatoren wurde im Rahmen des von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Projekts Q Index eine zusätzliche, zusammenfassende Bewertungsmöglichkeit entwickelt. Künftig sollen die Kategorien Stoffwechselgesundheit, Eutergesundheit und Tierverluste ergänzend jeweils in einem eigenen Score sowie in einem übergeordneten Gesamt-Score dargestellt werden. Dabei gilt: Je höher der Score, desto besser ist die Tierwohlsituation im jeweiligen Bereich einzuschätzen. Ziel ist es, Milchviehhaltern einen schnellen und übersichtlichen Überblick über die Tierwohlsituation im eigenen Betrieb zu ermöglichen. Geplant ist eine quartalsweise Bereitstellung der Auswertungen, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und das betriebliche Herdenmanagement gezielt unterstützen zu können.</p></div>
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<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &#8211; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsor-ganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesver-band versteht sich als Mittler der Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/06/09/nationales-tierwohlmonitoring-brs-mit-neuen-zahlen-zum-tierwohl-in-der-milchviehhaltung/" data-wpel-link="internal">Nationales Tierwohlmonitoring: BRS mit neuen Zahlen zum Tierwohl in der Milchviehhaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>EAAP 2026 in Hamburg: Frühbucherrabatt endet am 31. Mai</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/05/26/eaap-2026-in-hamburg-frhbucherrabatt-endet-am-31-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[besucher]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[brs]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 7. bis 11. September 2026 wird Hamburg zum internationalen Treffpunkt der Tierhaltungsbranche: Die Jahrestagung der European Federation of Animal Science (EAAP) bringt Fachleute aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Wirtschaft und Politik zusammen. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) <a href="https://www.presse-blog.com/2026/05/26/eaap-2026-in-hamburg-frhbucherrabatt-endet-am-31-mai/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vom 7. bis 11. September 2026 wird Hamburg zum internationalen Treffpunkt der Tierhaltungsbranche: Die Jahrestagung der European Federation of Animal Science (EAAP) bringt Fachleute aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Wirtschaft und Politik zusammen. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) unterstützt die deutsche Vertretung bei der EAAP, die Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) bei der Pressearbeit und macht auf die aktuell laufende Frühbucherphase aufmerksam und empfiehlt allen an neuster Forschung interessierten in der landwirtschaftlichen Branche eine frühzeitige Anmeldung.</p>
<p>Noch bis zum 31. Mai 2026 können Interessierte von vergünstigten Teilnahmegebühren profitieren.</p>
<p>Die EAAP-Tagung zählt zu den bedeutendsten internationalen Veranstaltungen rund um Nutztierhaltung und Tierwissenschaften. Erwartet werden etwa 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern.<br />
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen der landwirtschaftlichen Tierhaltung.</p>
<p>Für Landwirtinnen und Landwirte bietet die Veranstaltung insbesondere die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren, internationale Perspektiven kennenzulernen und sich mit Fachleuten aus aller Welt auszutauschen.</p>
<p>Thematisch reicht das Programm von Tiergesundheit und Tierwohl über Zucht, Fütterung und Nachhaltigkeit bis hin zu Fragen der Ressourceneffizienz, Klimaanpassung und Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Auch der Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft steht im Fokus der Veranstaltung.</p>
<p>Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Anforderungen an die Landwirtschaft gewinnt der internationale Dialog innerhalb der Branche zunehmend an Bedeutung. Die EAAP bietet hierfür eine Plattform, auf der aktuelle Forschungsergebnisse, praktische Erfahrungen und innovative Lösungsansätze zusammengeführt werden.</p>
<p>Neben dem umfangreichen Fachprogramm erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Exkursionen, Netzwerkveranstaltungen und zahlreichen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.</p>
<p>Der Kongress wird gemeinsam vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V (DGfZ) organisiert.<br />
Die Kongresssprache ist Englisch.</p>
<p>Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung finden sich unter: <a href="https://eaap2026.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://eaap2026.org/</a> </div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &ndash; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsorganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesverband versteht sich als Mittler zwischen den Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)<br />
Adenauerallee 174<br />
53113 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 91447-0<br />
Telefax: +49 (228) 91447-11<br />
<a href="http://www.rind-schwein.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.rind-schwein.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dana Boehnke<br />
&Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (228) 91447-42<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#098;&#111;&#101;&#104;&#110;&#107;&#101;&#064;&#114;&#105;&#110;&#100;&#045;&#115;&#099;&#104;&#119;&#101;&#105;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs/eaap-2026-in-hamburg-frhbucherrabatt-endet-am-31-mai/boxid/1061882" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Verbändeallianz zum Entwurf zur Änderung des TierHaltKennzG: Bürokratiezuwachs vermeiden – Fortschritte erkennbar</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/05/05/verbndeallianz-zum-entwurf-zur-nderung-des-tierhaltkennzg-brokratiezuwachs-vermeiden-fortschritte-erkennbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesänderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatwirtschaftliche Kontrolle]]></category>
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		<category><![CDATA[tierhaltungskennzeichnungsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[tierwohl]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsfristen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbändeallianz]]></category>
		<category><![CDATA[verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2026/05/05/verbndeallianz-zum-entwurf-zur-nderung-des-tierhaltkennzg-brokratiezuwachs-vermeiden-fortschritte-erkennbar/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Verbändeallianz begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware. Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch <a href="https://www.presse-blog.com/2026/05/05/verbndeallianz-zum-entwurf-zur-nderung-des-tierhaltkennzg-brokratiezuwachs-vermeiden-fortschritte-erkennbar/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Verbändeallianz begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware.</p>
<p>Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch Regelungen, die dem Ziel des Bürokratieabbaus entgegenstehen. Kritisch sehen die Verbände vor allem die geplanten Vorgaben zum staatlichen Logo, Registrierung und Überwachung, die aus Sicht der Wirtschaft zusätzlichen Aufwand verursachen und somit einen Bürokratiezuwachs bedeuten, ohne einen Mehrwert für Tierwohl oder Verbraucherinformation zu bringen. Die Verbändeallianz spricht sich daher für eine klare Deklarationspflicht mit einheitlichen, verpflichtenden Begriffen aus und lehnt ein zusätzliches staatliches Logo ab. Verantwortung und Kontrolle sollten – wie bei anderen Kennzeichnungspflichten – beim Inverkehrbringer liegen, gestützt auf bewährte privatwirtschaftliche Kontrollsysteme. Die Kennzeichnungspflicht sollte auch in der Außer-Haus-Verpflegung sehr effizient erfolgen, indem beispielsweise Rückverfolgungsanforderungen praxistauglich und bürokratiearm ausgestaltet werden.</p>
<p>Zudem fordert die Verbändeallianz realistische Übergangsfristen, eine rechtssichere Abgrenzung der kennzeichnungspflichtigen Lebensmittel sowie klar definierte Anforderungen an die Haltungsformstufen. Positiv gesehen wird, dass erstmals konkrete Kriterien für die Haltung von Sauen und Ferkeln vorgesehen sind.</p>
<p>Fazit: Der Entwurf ist ein Schritt nach vorn, muss jedoch nachgebessert werden, um praxistauglich, bürokratiearm und verbraucherverständig umgesetzt zu werden. Zudem müssen die Änderungen im Tierhaltungskennzeichnungsgesetz so verankert werden, dass sie einer EU-rechtskonformen Kennzeichnung ausländischer Ware nicht im Wege stehen. Vor einer Ausweitung auf weitere Tierarten oder Produkte sollte das Gesetz unbedingt sorgfältig auf dessen Nutzen evaluiert werden.</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &#8211; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsor-ganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesver-band versteht sich als Mittler der Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)<br />
Adenauerallee 174<br />
53113 Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 91447-0<br />
Telefax: +49 (228) 91447-11<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dana Boehnke<br />
Public Affairs &#8211; &Ouml;ffentlichkeitsarbeit
</div>
<div class="pb-contact-item">Martina Wutke<br />
PR<br />
E-Mail: &#109;&#046;&#119;&#117;&#116;&#107;&#101;&#064;&#114;&#105;&#110;&#100;&#045;&#115;&#099;&#104;&#119;&#101;&#105;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs/verbndeallianz-zum-entwurf-zur-nderung-des-tierhaltkennzg-brokratiezuwachs-vermeiden-fortschritte-erkennbar/boxid/1059759" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesverband-rind-und-schwein-ev-brs" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---2/1059759.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/05/05/verbndeallianz-zum-entwurf-zur-nderung-des-tierhaltkennzg-brokratiezuwachs-vermeiden-fortschritte-erkennbar/" data-wpel-link="internal">Verbändeallianz zum Entwurf zur Änderung des TierHaltKennzG: Bürokratiezuwachs vermeiden – Fortschritte erkennbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>BRS-Positionspapier zu Neuen Züchtungsmethoden – Schutz und Zulassung gleichermaßen ermöglichen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/20/brs-positionspapier-zu-neuen-zchtungsmethoden-schutz-und-zulassung-gleichermaen-ermglichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[brs]]></category>
		<category><![CDATA[cas]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[crispr]]></category>
		<category><![CDATA[gentechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[tierwohl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Anschluss an die Mitgliedergruppensitzungen des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS) am 14. April in Berlin stand ein Thema im Fokus, dem sich auch die Tierzucht nicht verschließen kann: Dem Einsatz neuer genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzüchtung. <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/20/brs-positionspapier-zu-neuen-zchtungsmethoden-schutz-und-zulassung-gleichermaen-ermglichen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/20/brs-positionspapier-zu-neuen-zchtungsmethoden-schutz-und-zulassung-gleichermaen-ermglichen/" data-wpel-link="internal">BRS-Positionspapier zu Neuen Züchtungsmethoden – Schutz und Zulassung gleichermaßen ermöglichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Anschluss an die Mitgliedergruppensitzungen des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS) am 14. April in Berlin stand ein Thema im Fokus, dem sich auch die Tierzucht nicht verschließen kann: Dem Einsatz neuer genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzüchtung. Vertreterinnen und Vertreter aus Zucht, Wissenschaft und Praxis diskutierten intensiv über Chancen, Risiken und notwendige politische Rahmenbedingungen.</p>
<p>Im Mittelpunkt stand das vom BRS gemeinsam mit Vertretern aller Mitgliedergruppen erarbeitete Positionspapier zum zukünftigen Umgang mit NGTs in Deutschland und Europa. Inhaltlich konzentriert sich die Positionierung an der Notwendigkeit zur Erarbeitung eines klaren rechtlichen Rahmens. Dieser muss sowohl die Wahlfreiheit bei der Anwendung auf der Grundlage einer risikobasierten, differenzierten Regulierung von NGTs ermöglichen als auch den Schutz der Nutztierhalter und Zuchtverbände gewährleisten, für die die verschiedenen Verfahren im Rahmen der NGT-Nutzung grundsätzlich keine zuchttechnische oder zuchtethische Option darstellen. Der BRS hatte deshalb bei der Zusammenstellung des Gremiums, das sich mit der Ausarbeitung des Papiers befasste, ganz bewusst die gesamte Breite der züchterischen Philosophien integriert und somit sowohl Vertreter der ökologischen als auch der international agierenden konventionellen Tierzucht an einen Tisch gebracht. Das Positionspapier soll also nicht nur das positive Potenzial für die Tierzucht in Punkto Tierwohl und Tiergesundheit rechtlich nutzbar machen, sondern auch einen rechtlich verbindlichen Schutz für Landwirte und Verbände ermöglichen, die auch zukünftig NGT-frei züchten werden.</p>
<p><b>Internationaler Wettbewerbsdruck wächst</b><br />
In vielen Ländern der Welt, insbesondere aber in Staaten wie China oder den USA, wird intensiv in die Forschung, Entwicklung und Anwendung neuer genomischer Techniken investiert, während in Europa aufgrund hoher gesetzlicher Hürden lediglich sehr eingeschränkte Forschungsaktivitäten zu verzeichnen sind. Gleichzeitig existieren rechtliche Grauzonen, die einen kontrollierbaren Schutz der europäischen Märkte vor Importprodukten von genomeditierten Tieren genauso wenig gewährleisten, wie sie das Potenzial neuer Züchtungsmethoden hinsichtlich der Entwicklung von beispielsweise Tiergesundheit nutzbar machen.</p>
<p><b>Potenziale neuer Züchtungsmethoden differenziert betrachten</b><br />
Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass neue genomische Techniken konkrete Potenziale für die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung bieten können. So ermöglichen gezielte genetische Anpassungen beispielsweise Fortschritte bei der Krankheitsresistenz, Hitzetoleranz oder der Entwicklung allergenarmer Produkte wie Milch.</p>
<p>Dabei wurde hervorgehoben, dass es sich bei einem Großteil der diskutierten Verfahren nicht um klassische Gentechnik im Sinne des Einbringens tierartfremder DNA handelt. Vielmehr geht es um präzise Veränderungen einzelner Basenpaare (Punktmutationen), wie sie auch natürlicherweise im Genom auftreten können. Verfahren wie CRISPR/Cas ermöglichen es, solche Veränderungen gezielt und effizient herbeizuführen.</p>
<p>Diese Formen der Genomeditierung sind nach wissenschaftlicher Einschätzung von natürlich entstandenen Mutationen nicht zu unterscheiden und bergen keine zusätzlichen Risiken gegenüber konventionellen Züchtungsmethoden.</p>
<p>Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine sachliche und differenzierte Betrachtung dieser Technologien notwendig ist, um ihr Potenzial für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz verantwortungsvoll nutzen zu können.</p>
<p><b>Wettbewerbsfähigkeit im Fokus</b><br />
Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass es dem BRS nicht um ein „Für oder Gegen“ einzelner Technologien geht, sondern um die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Nutztierhaltung.</p>
<p>„Es geht uns ausdrücklich nicht um ein pauschales Pro oder Contra bezüglich einer Zulassung der NGT-Nutzung“, betonte Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS. „Die Verfahren der Genomeditierung werden die Tierzucht und die Märkte weltweit beeinflussen – unabhängig davon, ob wir sie in Deutschland einsetzen oder nicht. Entscheidend ist daher, dass wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Zukunft der Nutztierhaltung aktiv zu gestalten.“</p>
<p>Der BRS setzt sich dafür ein, den Umgang mit NGTs von Beginn an verantwortungsvoll, wissenschaftsbasiert und differenziert zu regeln. Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit der Branche zu erhalten und gleichzeitig Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. Nur so kann die Nutztierhaltung in Deutschland auch künftig eine tragfähige Perspektive behalten.</p>
<p><b>Forderungen des BRS im Überblick</b><br />
1. Wahlfreiheit bei der Anwendung von NGTs auf Grundlage einer risikobasierten, differenzierten Regulierung<br />
2. Harmonisierung zur Gleichstellung bestimmter NGT-Verfahren mit konventionellen Zuchtmethoden<br />
3. Zulassung von Nutztieren aus Drittländern erst nach marktreifen europäischen Entwicklungen<br />
4. Transparente Kennzeichnungs- und Dokumentationssysteme<br />
5. Stärkung von Forschung und Praxistransfer<br />
6. Politische Unterstützung für Innovationen und Verbraucherinformation<br />
7. Keine Patente auf Nutztiere</p>
<p><b>Spannungsfeld zwischen Innovation und gesellschaftlichen Erwartungen</b><br />
Der Austausch der Mitglieder zeigte unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Branche. Während neue Technologien für einen großen Teil der Branchenvertreter Chancen bieten, bestehen in anderen Teilen der Tierzucht weiterhin Vorbehalte.</p>
<p>Einigkeit bestand jedoch darin, dass transparente Regelungen notwendig sind, um Planungssicherheit zu schaffen.</p>
<p><b>Zukunft der Tierzucht aktiv gestalten</b><br />
Die Diskussion machte deutlich, dass neue genomische Techniken ein wichtiges Instrument für die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung sein können. Gleichzeitig erfordert ihr Einsatz klare politische Entscheidungen.</p>
<p>Der BRS wird den notwenigen politischen und fachlichen Diskurs rund um das Thema NGT in der Nutztierzucht weiter aufrechterhalten und sich an der Arbeit zur Gestaltung tragfähiger rechtlicher Rahmenbedingungen intensiv einbringen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &ndash; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsorganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesverband versteht sich als Mittler zwischen den Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
<div class="pb-company">
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<p>Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)<br />
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		<title>Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Nutztierhaltung in Deutschland</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/17/herausforderungen-und-zukunftsperspektiven-der-nutztierhaltung-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die diesjährige Fachtagung des Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. (BRS) fand am 14. April in Berlin statt. Die Tagung stand mit dem Titel „Perspektiven denken – für Tierhaltung, für Ernährung, für morgen“ im Zeichen unserer Zeit, in der angesichts globaler <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/17/herausforderungen-und-zukunftsperspektiven-der-nutztierhaltung-in-deutschland/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die diesjährige Fachtagung des Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. (BRS) fand am 14. April in Berlin statt. Die Tagung stand mit dem Titel „Perspektiven denken – für Tierhaltung, für Ernährung, für morgen“ im Zeichen unserer Zeit, in der angesichts globaler Krisen die Versorgungssicherheit eine bedeutende gesellschaftliche Rolle spielt. Die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Nutztierhaltung der Zukunft – Angebot und Nachfrage nach tierischen Produkten, Strukturwandel in der Landwirtschaft, geopolitische Rahmenbedingungen, Klimawandel, Chancen durch künstliche Intelligenz sowie die Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels – wurden von den eingeladenen Experten beleuchtet und bildeten den roten Faden der Veranstaltung. Aus der Politik nahmen Professor Dr. Eberhard Haunhorst, Leiter der Abteilung 3 „Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit” im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), sowie Albert Stegemann, Landwirt und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Ernährung und Landwirtschaft, teil.</p>
<p><b>Referenten geben Einblicke in die Einflussfaktoren auf die Ernährungssicherung </b></p>
<p>Der Ernährungswissenschaftler und Buchautor Dr. Malte Rubach zeigte die Bedeutung effizienter, kombinierter Produktionssysteme aus Pflanzenbau und Tierhaltung in der landwirtschaftlichen Lebensmittelerzeugung auf. Nach Rubachs Einschätzung bleibt die globale Nachfrage nach tierischen Pro dukten hoch. Die Weltbevölkerung wächst und Schwellenländer steigern ihren Fleischverzehr. Laut Rubach spielt in der Welternährung vor allem die Versorgung mit hochwertigem Protein eine Rolle.</p>
<p>Der Meeresbiologe und Systemanalytiker Dr. Udo Engelhardt stellte die Bedeutung des Klimawandels und seine Konsequenzen für die Nutztierhaltung vor. Für gesicherte Rahmenbedingungen seien funktionierende Biosphären unerlässlich, betonte der Wissenschaftler. Diese stünden jedoch deutlich auf der Kippe, weshalb dringendes Handeln für den Klimaschutz erforderlich sei. Dies sei nur zu bewerkstelligen, wenn man sich vom singulären Denken verabschiede und vernetzt handele. Wasser werde in der Zukunft das alles bestimmende Thema sein.</p>
<p>Angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen referierte Oberst I. G. Schaus vom Operativen Führungskommando der Bundeswehr zum Operationsplan Deutschland. Ernährungssicherheit ist Teil der nationalen Sicherheit. Moderne Sicherheitsstrategien betrachten die Landwirtschaft als kritische Infrastruktur, die für die Resilienz von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend sei. Sicherheit erfordere das Zusammenspiel von militärischer und ziviler Verteidigung. Versorgungssicherheit müsse auch in Krisen gewährleistet sein.</p>
<p>Björn Fromm, Geschäftsführer dreier Edeka-Märkte in Berlin und Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), vertrat die Rolle des Lebensmitteleinzelhandels. Er erklärte, dass die Konsumenten mit ihrem Kaufverhalten die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel bestimmen. Der LEH könne über sein Sortiment und Kennzeichnungen allenfalls lenken. Auffällig beim Kaufverhalten sei, dass tierische Lebensmittel aus den höheren Haltungsformen 3 und 4 wenig nachgefragt werden. Laut Fromm sind für die Kaufentscheidung der Preis, der Geschmack, die Gewohnheit und die Verfügbarkeit der Produkte ausschlaggebend.</p>
<p>Prof. Lisa Bachmann von der Hochschule Neubrandenburg ging auf den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Tierhaltung sowie die damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen ein. Der Personalmangel in der landwirtschaftlichen Tierhaltung begünstige den steigenden Einsatz von KI. Bachmann forderte die Wiederaufnahme und Aufstockung des Bundesprogramms für Nutztierhaltung, um die Forschung, beispielsweise zum „Milchviehstall der Zukunft“, fortsetzen zu können.</p>
<p>Die Agrarwissenschaftlerin Suzanne Otten war eingeladen, um den Strukturwandel in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung sowie die entsprechenden Einflussfaktoren vorzustellen. Leider fiel sie gesundheitsbedingt aus. Seit Jahrzehnten setzt sich der Rückgang der Betriebszahlen fort, gleichzeitig werden die Betriebe immer größer. Strukturwandel kann jedoch sowohl Herausforderung als auch Chance sein. Modernisierungen stärken die Effizienz, Innovationskraft und Resilienz der Systeme. Ernährungssicherheit entscheidet sich heute – bei der Frage, wer morgen die Höfe führt.</p>
<p><b>Politik bekennt sich klar zur Nutztierhaltung in Deutschland </b></p>
<p>Im Anschluss an die Vorträge schloss Professor Haunhorst an. Er machte deutlich, dass Deutschland ein Gunststandort für die tierische Erzeugung ist. „Es bringt nichts, die Produktion in andere Länder abwandern zu lassen, die unter weniger guten Standards arbeiten“, so Haunhorst. Ein besonderes Anliegen ist ihm das Thema der Marktöffnung und Aufhebung von Handelsrestriktionen für den Außen handel. Er verwies dabei auch auf die intensive Arbeit von Minister Alois Rainer im Rahmen der Exportstrategie. Der Export trage zur Stabilisierung der Märkte bei und sei somit ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Tierhaltung in Deutschland und unseres resilienten Versorgungssystems.</p>
<p>Auch Albert Stegemann betonte das Bekenntnis der Politik zur Tierhaltung. „Wir sagen ganz klar Ja zur Nutztierhaltung!“, so Stegemann. Mit der politischen Agenda des BMEL soll es wieder möglich werden, in die Landwirtschaft zu investieren und damit Geld zu verdienen. Auf die Frage, ob und in welcher Höhe weiterhin mit Sonderzahlungen (GAP) zu rechnen sei, meinte Stegemann, dass die Unterstützung der Kommission und der Bundesregierung in Sachen Wettbewerbsfähigkeit ebenso wichtig sei wie Fördergelder. Entscheidend wären die Rahmenbedingungen, um die Zukunft der deutschen Landwirtschaft und die freie Marktwirtschaft sicherzustellen. Zu diesem Zweck sollen das Baugenehmigungsrecht und das Bundesemissionsschutzgesetz überarbeitet werden, um das Genehmigungsverfahren zu erleichtern.</p>
<p>In der Diskussion wurde auch die wichtige Stellschraube der Effizienz angesprochen. Eine effiziente landwirtschaftliche Erzeugung ist auch für den Klimaschutz von grundlegender Bedeutung. Rubach wies darauf hin, dass der Fleischverbrauch in Deutschland gestiegen ist – leider auch durch Importware. Dies sei nachteilig für den globalen Klimaschutz, da in Deutschland Produkte mit geringeren CO2 Emissionen produziert werden als in den meisten anderen Ländern.</p>
<p>Mit Blick auf die Haltungsformen HF1 bis HF5 kam aus dem Publikum der Hinweis an den LEH, ob er wirklich ab dem Jahr 2030 nur noch Produkte aus der HF3 oder höher anbieten wolle. Die Betriebe seien zwar grundsätzlich zur Umstellung bereit, jedoch sei das Tempo selbst bei größtem Einsatz nicht haltbar. Zudem müsse sich die Nachfrage entsprechend in den Preisen niederschlagen. Fromm erwiderte, dass aktuell andere Bedingungen als 2018 vorlägen, die die Umsetzung des Ziels erschwerten.</p>
<p>Die Fachtagung zeigte, dass die Zukunft der Nutztierhaltung von globalen, politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Faktoren geprägt ist. Ernährungssicherheit wird zunehmend als Teil der nationalen Sicherheit verstanden und erfordert resiliente und nachhaltige Produktionssysteme. Innovationen, etwa durch künstliche Intelligenz, sowie stabile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen spielen eine zentrale Rolle. Der stellvertretender Geschäftsführer des BRS, Stephan Schneider, schloss die diesjährige Fachtagung mit den Worten: „Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass die Landwirtschaft und die Nutztierhaltung wesentliche Bestandteile Deutschlands sind. Wir sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung. Darauf können wir stolz sein.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)</div>
<p>Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband f&uuml;r die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung &ndash; insbesondere f&uuml;r die Tierarten Rind und Schwein &#8211; zu f&ouml;rdern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die St&auml;rkung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedsorganisationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesverband versteht sich als Mittler zwischen den Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverb&auml;nden) auf nationaler und internationaler Ebene.</p>
</div>
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		<title>AGRILL 2026 startet mit bundesweiter Sonderaktion: 100 Höfe öffnen ihre Türen für Dialog und Begegnung</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/04/16/agrill-2026-startet-mit-bundesweiter-sonderaktion-100-hfe-ffnen-ihre-tren-fr-dialog-und-begegnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[AGRILL]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[brs]]></category>
		<category><![CDATA[ernte]]></category>
		<category><![CDATA[familien]]></category>
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		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[schleswig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Rind und Schwein hat gemeinsam mit weiteren Partnern die Initiative AGRILL 2026 gestartet. Zu den Mitinitiatoren zählen neben dem BRS unter anderem LAND.SCHAFFT.WERTE sowie der Bauernverband Schleswig-Holstein. Ziel der Kampagne ist es, den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft <a href="https://www.presse-blog.com/2026/04/16/agrill-2026-startet-mit-bundesweiter-sonderaktion-100-hfe-ffnen-ihre-tren-fr-dialog-und-begegnung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Bundesverband Rind und Schwein hat gemeinsam mit weiteren Partnern die Initiative AGRILL 2026 gestartet. Zu den Mitinitiatoren zählen neben dem BRS unter anderem LAND.SCHAFFT.WERTE sowie der Bauernverband Schleswig-Holstein. Ziel der Kampagne ist es, den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu stärken und Einblicke in die heimische Lebensmittelproduktion zu ermöglichen.</p>
<p>Im Jahr 2026 wird das etablierte AGRILL-Format um eine bundesweite Sonderaktion erweitert: 100 landwirtschaftliche Betriebe werden dazu eingeladen, rund um die Erntezeit Gäste auf ihre Höfe einzuladen. Ergänzend zu den klassischen Grillveranstaltungen im Frühjahr entstehen so zusätzliche Begegnungsformate direkt auf den Betrieben.</p>
<p><b>Fokus auf Ernte und Versorgungssicherheit</b><br />
Die Sonderaktion rückt insbesondere die Bedeutung der heimischen Ernte in den Mittelpunkt. Angesichts aktueller globaler Entwicklungen gewinnt die Frage an Relevanz, wie stabil und leistungsfähig die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland ist.</p>
<p>Die Initiative versteht sich als Plattform für einen offenen und sachlichen Austausch über die Grundlagen unserer Lebensmittelversorgung. Der Bundesverband Rind und Schwein setzt sich dabei für einen Dialog ein, der unterschiedliche Perspektiven einbezieht – unabhängig von individuellen Ernährungsweisen oder -philosophien.</p>
<p><b>100 Höfe – persönliche Einblicke in die Landwirtschaft</b><br />
Die teilnehmenden Betriebe öffnen ihre Höfe für Veranstaltungen im kleinen Rahmen. Ob gemeinsames Grillen, Gespräche auf Augenhöhe oder Einblicke in die laufende Arbeit – im Zentrum stehen persönliche Begegnungen.</p>
<p>Eingeladen sind Nachbarn, Vereine, Familien sowie alle Interessierten. Je nach Zeitpunkt bieten sich zudem Einblicke in den Stand der Ernte 2026 sowie in aktuelle Herausforderungen der landwirtschaftlichen Praxis.</p>
<p><b>Unterstützung für teilnehmende Betriebe</b><br />
Die ausgewählten Höfe erhalten umfassende Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Veranstaltungen. Dazu zählen unter anderem:</p>
<p>• Webinare mit organisatorischen Hinweisen<br />
• Leitfäden und Kommunikationsvorlagen<br />
• Materialien für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
• Online-Coachings<br />
• sowie ein begleitendes Grillpaket</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Gegenzug dokumentieren die Betriebe ihre Veranstaltungen und geben Einblicke in ihre Arbeit.</p>
<p><b>AGRILL als Plattform für Austausch</b><br />
Mit der Weiterentwicklung von AGRILL setzt die Initiative ein klares Zeichen für Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Sie verbindet gemeinschaftliche Erlebnisse mit Information und macht deutlich, welche zentrale Rolle die Landwirtschaft für die Versorgungssicherheit spielt.</p>
<p>Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen für interessierte Betriebe finden sich unter:<br />
<a href="https://www.agrill.org" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.agrill.org</a> </div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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</ul></div>
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