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	<title>Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Autor bei Presse-Blog</title>
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	<title>Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>ToxFox-Produktcheck: BUND testet Zahnseide auf PFAS</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/23/toxfox-produktcheck-bund-testet-zahnseide-auf-pfas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[arktis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PFAS stecken in unzähligen Produkten trotz sicherer Alternativen Die Belastung der Umwelt und des Menschen mit PFAS nimmt stetig zu EU-PFAS-Beschränkung muss zügig umgesetzt werden Die regelmäßige Verwendung von Zahnseide wird als ergänzende Hygienemaßnahme von den meisten Zahnärzt*innen empfohlen. Zahnseide <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/23/toxfox-produktcheck-bund-testet-zahnseide-auf-pfas/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/23/toxfox-produktcheck-bund-testet-zahnseide-auf-pfas/" data-wpel-link="internal">ToxFox-Produktcheck: BUND testet Zahnseide auf PFAS</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li>PFAS stecken in unzähligen Produkten trotz sicherer Alternativen</li>
<li>Die Belastung der Umwelt und des Menschen mit PFAS nimmt stetig zu</li>
<li>EU-PFAS-Beschränkung muss zügig umgesetzt werden</li>
</ul>
<p>Die regelmäßige Verwendung von Zahnseide wird als ergänzende Hygienemaßnahme von den meisten Zahnärzt*innen empfohlen. Zahnseide soll reißfest sein und zugleich geschmeidig durch die Zahnzwischenräume gleiten. Ein sensibles Terrain, wo nur Materialien in Frage kommen, die für Gesundheit und Natur unbedenklich sind, sollte man meinen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wollte es genauer wissen und hat im vergangenen Sommer ein unabhängiges Labor mit einem Test beauftragt. </p>
<p>Insgesamt fällt dieser aktuell veröffentlichte ToxFox-Produktcheck recht erfreulich aus: Fünf von den sieben untersuchten Zahnseide-Produkten bestehen aus unbedenklichen Materialien. Zwei weitere Produkte wurden jedoch aus per- und polyfluorierten Alkylverbindungen, kurz PFAS, hergestellt. PFAS sind eine Gruppe von mittlerweile über 10.000 synthetischen und extrem langlebigen „Ewigkeits-Chemikalien“, die Jahrhunderte in der Umwelt überdauern und bereits jetzt auf der ganzen Welt und im menschlichen Körper gefunden werden. </p>
<p><b>Antje v</b><b>on Broock, </b><b>BUND-</b><b>Geschäftsführerin</b>: „Bei Produkten wie Zahnseide setzt jede und jeder von uns eigentlich voraus, dass unbedenkliche Materialien verwendet werden. Die meisten Hersteller tun das, das ist sehr gut. Damit zeigen sie, dass es sichere Alternativen gibt. Umso unverständlicher ist es, dass zwei von sieben Produzenten PFAS einsetzen. Ohne Not und anscheinend ohne Bedenken werden hoch problematische Chemikalien eingesetzt. Das gilt auch für andere Produktsparten. Für uns Menschen und die Natur sind sie ein schwerwiegendes Umwelt- und Gesundheitsproblem.“ </p>
<p>Der BUND ließ stichprobenartig sieben verschiedene Zahnseide-Produkte auf insgesamt 61 PFAS testen und befragte gleichzeitig die Hersteller zu den verwendeten Inhaltsstoffen. Fünf der sieben getesteten Produkte enthielten laut Labortest und Herstellerangaben keine PFAS. Die beiden anderen hingegen, bestehen aus dem Polymer Polytetrafluorethylen (PTFE), einer kunststoffartigen PFAS-Verbindung, bekannt unter Markennamen wie „Teflon“. Auch wenn von PTFE kein direktes Gesundheitsrisiko ausgeht, kann es Rückstände von giftigen PFAS wie PFOA enthalten, die auch schon bei der Herstellung von PTFE Wasser und Böden kontaminieren. </p>
<p>Besorgniserregend ist, dass im Zahnband der Eigenmarke der Drogeriemarktkette Budni dem PFAS-Polymer PTFE die giftige Perfluoroctansäure (PFOA) nachgewiesen wurde. PFOA ist in der EU wegen seiner gesundheitsschädlichen Eigenschaften bereits weitgehend verboten. Der Stoff wurde lange Zeit unter anderem zur Herstellung von PTFE eingesetzt. Die allermeisten der rund 10.000 PFAS-Einzelverbindungen auf dem Markt, sind jedoch wenig untersucht und nicht reguliert.</p>
<p>Die gemessene PFOA-Konzentration liegt zwar deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert, zeigt aber, dass Rückstände von gefährlichen PFAS, die zur Herstellung von Polymeren eingesetzt werden, im Endprodukt landen und die Umwelt weiter belasten können. Am zweiten Zahnband aus PTFE, einer Eigenmarke der Drogeriemarktkette dm, wurden keine Rückstände von PFOA oder anderen kurzkettigen PFAS gefunden. Sie gelangen aber bei der Herstellung von PTFE und später bei der Müllverbrennung in die Umwelt.</p>
<p><b>Von Broock</b>: „Dass verbrauchernahe Produkte wie Zahnseide noch PFAS enthalten, hat uns alarmiert. Die Drogeriemarktkette dm hat eine Umstellung in der Produktion in Aussicht gestellt. Das macht uns Hoffnung und sollte der Weg sein, den die gesamte Branche einschlägt. Und auch die Politik muss reagieren. PFAS sind nicht nur irgendwelche Chemikalien, die wir so nutzen. Sie sind ein ernstes und langfristiges Problem. Der BUND fordert bis 2025 für die gesamte PFAS-Chemikaliengruppe ein Verbot in sensiblen Alltagsprodukten wie Textilien, Lebensmittelverpackungen und Kosmetika. Bis 2030 muss der weitgehende Ausstieg aus Produktion und Verwendung dieser gefährlichen Stoffe per Gesetz auf den Weg gebracht werden. Der PFAS-Beschränkungsvorschlag* von Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen und Schweden ist hierzu eine gute Richtschnur.“</p>
<p>*<a href="https://echa.europa.eu/de/-/echa-publishes-pfas-restriction-proposal" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://echa.europa.eu/de/-/echa-publishes-pfas-restriction-proposal </a></p>
<p>PFAS haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie sind extrem langlebig und verbleiben über Jahrhunderte in der Umwelt. Sie reichern sich im Grundwasser, im Boden, in Pflanzen, Tieren und in unserem Körper an. Einige PFAS sind extrem mobil und finden sich inzwischen in der Arktis ebenso wie in den Hochlagen des Himalaja-Gebirges. </p>
<p>Schätzungsweise über 10.000 PFAS-Verbindungen sind aktuell auf dem Markt, die meisten davon sind wenig bis gar nicht auf ihre umwelt- und gesundheitsschädlichen Eigenschaften untersucht und somit nicht gesetzlich reguliert. Sie werden wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften und Hitzebeständigkeit in unzähligen Alltagsprodukten eingesetzt. Die bekanntesten sind wetterfeste Kleidung und antihaftbeschichtetes Küchengeschirr (Teflon). Aber auch in vielen anderen Produkten, wie Kosmetika, Zahnseide, Kletterseile oder Skiwachs werden PFAS unnötigerweise eingesetzt. </p>
<p>Bereits bei ihrer Herstellung, während des Gebrauchs und bei der Entsorgung behandelter Produkte, können PFAS abgegeben werden. Dadurch steigen die Konzentrationen in der Umwelt stetig an. Studien wiesen sie im Blut aller Kinder nach, die sie bereits als Säuglinge mit der Muttermilch aufnehmen. Eine Studie des Bundesumweltamtes ermittelte bei 20 Prozent der untersuchten Kinder und Jugendlichen Blutwerte, die ernste gesundheitliche Folgen haben können. Dazu gehören Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden, Diabetes, Brust-, Nieren- und Hodenkrebs sowie eine verringerte Reaktion auf Routineimpfungen.</p>
<p><b>Mehr Informationen:</b> </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>ToxFox-Produktcheck <a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/pfas-ewigkeitschemikalien-in-zahnseide/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">PFAS: Ewigkeitschemikalien in Zahnseide</a></li>
<li>BUND-Hintergrundpapier <a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/fluorchemikalien-langlebig-gefaehrlich-vermeidbar/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Fluorchemikalien: langlebig, gefährlich, vermeidbar“</a></li>
<li> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=W8wQBYSb67g" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Video „PFAS in Zahnseide“</a>  </li>
<li>ToxFox-Produktcheck <a href="https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/toxfox-produktcheck-kletterseile/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kletterseile</a> aus Dezember 2023</li>
<li><a href="https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">ToxFox- App:</a> Giftfrei einkaufen</li>
<li><a href="https://www.bund.net/chemie/pfas/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BUND-Themenseite PFAS</a></li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)<br />
Am K&ouml;llnischen Park 1<br />
10179 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 275864-0<br />
Telefax: +49 (30) 275864-40<br />
<a href="http://www.bund.net" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bund.net</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuel Fernandez<br />
BUND-Experte f&uuml;r Chemikalienpolitik<br />
E-Mail: &#109;&#097;&#110;&#117;&#101;&#108;&#046;&#102;&#101;&#114;&#110;&#097;&#110;&#100;&#101;&#122;&#064;&#098;&#117;&#110;&#100;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/ToxFox-Produktcheck-BUND-testet-Zahnseide-auf-PFAS/boxid/974031" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/23/toxfox-produktcheck-bund-testet-zahnseide-auf-pfas/" data-wpel-link="internal">ToxFox-Produktcheck: BUND testet Zahnseide auf PFAS</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Landwirtschaft hat nur mit Umbau eine Zukunft</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/19/landwirtschaft-hat-nur-mit-umbau-eine-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[??gap]]></category>
		<category><![CDATA[agrarpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Jahrzehntelange falsche Anreize und Stau bei notwendigen Maßnahmen Konzepte und Wissen gibt es – Aktive Landwirtschaftspolitik als Reaktion auf Proteste Umbau nicht auf Kosten von Umwelt-, Natur- und Tierschutz Zum Auftakt der Grünen Woche fordern der Bund für Umwelt <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/19/landwirtschaft-hat-nur-mit-umbau-eine-zukunft/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/19/landwirtschaft-hat-nur-mit-umbau-eine-zukunft/" data-wpel-link="internal">Landwirtschaft hat nur mit Umbau eine Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Jahrzehntelange falsche Anreize und Stau bei notwendigen Maßnahmen</li>
<li>Konzepte und Wissen gibt es – Aktive Landwirtschaftspolitik als Reaktion auf Proteste</li>
<li>Umbau nicht auf Kosten von Umwelt-, Natur- und Tierschutz</li>
</ul>
<p>Zum Auftakt der Grünen Woche fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seine Jugendorganisation BUNDjugend einen klima- und umweltgerechten Umbau der Landwirtschaft. Eine aktive Landwirtschaftspolitik muss dabei die Belange von Umwelt-, Natur- und Tierschutz und Landwirtinnen und Landwirten gleichermaßen berücksichtigen. Die Konzepte dafür liegen längst auf dem Tisch. Der BUND und die BUNDjugend rufen zudem zur Teilnahme an der morgigen &quot;Wir haben es satt!&quot;-Demonstration auf. </p>
<p><b>BUND und BUNDjugend </b>erklären: „Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern machen deutlich, dass es jetzt eine aktive Landwirtschaftspolitik braucht. Die Bundesregierung hat bislang nicht dafür gesorgt, den Stau und die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte in der Agrarpolitik aufzulösen. Mit Blick auf die immer drängendere Klima- und Biodiversitätskrise braucht die Landwirtschaft jetzt aber umso mehr eine langfristige Perspektive, wie der notwendige Umbau gelingen, finanziert und umgesetzt werden kann.“ </p>
<p>Die Gesellschaft hat klar formuliert, was sie von der Landwirtschaft will: weniger Pestizide, mehr ökologische und konventionelle Lebensmittel ohne Gentechnik, mehr Tierschutz und die erkennbare Kennzeichnung von Produkten, die diese Anforderungen erfüllen. Landwirtschaft muss Biodiversität und Umwelt stärker berücksichtigen, wenn unsere Lebensgrundlagen, unsere Kulturlandschaft und Artenvielfalt nachhaltig geschützt werden sollen.</p>
<p><b>Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender:</b> “Es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die Anforderungen und den notwendigen Umbau der Landwirtschaft. Borchert-Kommission und ZKL haben aufgezeigt, wie Umbau und Perspektive für Betriebe vereinbart und wie Umweltbelange auch einkommenswirksam werden können. Das ist der Fahrplan für die Landwirtschaft, statt Abstriche bei Umwelt- und Biodiversitätsschutz.<br />
Die Ampelregierung muss jetzt die langfristigen Perspektiven aufzeigen und kurzfristig mögliche Maßnahmen zur Unterstützung des Umbaus auf den Weg zu bringen. Bisher mangelte es am politischen Willen, die Empfehlung der Borchert-Kommission zur Tierwohlabgabe und die ZKL-Empfehlungen zur Zukunft der GAP, zu Pestizidalternativen und zur Marktgestaltung mit Leben zu füllen. Die Proteste zeigen aber: es braucht jetzt Veränderungen, die Bäuerinnen und Bauern nicht im Stich lassen. Insbesondere die Betriebe, die sich schon nachhaltiger aufgestellt haben, oder sich aufgrund der Vereinbarungen auf den Weg machen wollten, müssen jetzt unterstützt werden.”</p>
<p><b>Maria Michaelys, Mitglied im Vorstand der BUNDjugend</b>: &quot;Für eine gerechte Agrarwende braucht es finanzierbare Alternativen, für die Erzeugenden wie für die Verbrauchenden. Haushalte mit geringen Einkommen und landwirtschaftliche Betriebe, die umweltschonend wirtschaften, müssen vor Mehrbelastungen geschützt werden. Wir sehen die Politik in der Verantwortung, diese Gruppen nicht im Stich zu lassen. Um das zu schaffen, braucht es neben einer gerechteren Besteuerung von Vermögen und schädlichen Produkten auch eine Regulierung einseitiger Marktmacht, beispielsweise des Einzelhandels. Für eine klimagerechte Landwirtschaft müssen zudem künftig auch weniger Tiere besser gehalten werden. Damit das gelingt, brauchen die Betriebe ausreichende Unterstützung bei Investitionen und Umbau sowie faire Preise für ihre Produkte, die für Verbraucher*innen leicht erkennbar gekennzeichnet sind. Für diesen Umbau der Tierhaltung braucht es jetzt eine Zusage der Finanzierung.“</p>
<p><b>Hintergrund:</b><br />
Für eine bäuerliche Landwirtschaft mit mehr Umwelt-, Tier- und Klimaschutz und gutes Essen für alle protestiert das<b> &quot;Wir haben es satt!&quot;-Bündnis </b>aus mehr als 60 Organisationen am 20. Januar in Berlin-Mitte. Seit 2011 gehen alljährlich zum Auftakt der &quot;Grünen Woche&quot; Zehntausende unter dem Motto &quot;Wir haben es satt – Essen ist politisch!&quot; auf die Straße.</p>
<p>Der BUND war Mitglied der Borchert-Kommission und ist weiterhin Teil der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), und setzt sich dafür ein, die dort gemeinsam gefundenen Ergebnisse umzusetzen. Insbesondere macht sich der BUND für den Umbau der Tierhaltung und ein Ende der pauschalen Flächenzahlungen im Rahmen der Agrarförderung stark. Der BUND fordert außerdem eine konsequente Pestizidreduktionsstrategie und die Beibehaltung der Regulierung von Gentechnik.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/Landwirtschaft-hat-nur-mit-Umbau-eine-Zukunft/boxid/973778" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/19/landwirtschaft-hat-nur-mit-umbau-eine-zukunft/" data-wpel-link="internal">Landwirtschaft hat nur mit Umbau eine Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PFAS: CDU-Antrag aus der Zeit gefallen – BUND fordert Verbot</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/18/pfas-cdu-antrag-aus-der-zeit-gefallen-bund-fordert-verbot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[august]]></category>
		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
		<category><![CDATA[beschränkungsvorschlag]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
		<category><![CDATA[ersatzprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[fluorverbindungen]]></category>
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		<category><![CDATA[positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[vci]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2024/01/18/pfas-cdu-antrag-aus-der-zeit-gefallen-bund-fordert-verbot/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den im Bundestag auf der Tagesordnung stehende CDU-Antrag &#34;Vorteile von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen weiter nutzen –Wertschöpfung erhalten – Gesundheit und Umwelt schützen&#34; kommentiert Ulrike Kallee, Leiterin Abteilung Stoffe und Technologien beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):  „PFAS sind außerordentlich <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/18/pfas-cdu-antrag-aus-der-zeit-gefallen-bund-fordert-verbot/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/18/pfas-cdu-antrag-aus-der-zeit-gefallen-bund-fordert-verbot/" data-wpel-link="internal">PFAS: CDU-Antrag aus der Zeit gefallen – BUND fordert Verbot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Den im Bundestag auf der Tagesordnung stehende CDU-Antrag &quot;Vorteile von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen weiter nutzen –Wertschöpfung erhalten – Gesundheit und Umwelt schützen&quot; kommentiert <b>Ulrike Kallee,</b> Leiterin Abteilung Stoffe und Technologien beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): </i></p>
<p>„PFAS sind außerordentlich gefährlich für den Menschen und die Umwelt. Deshalb ist die Beschränkung dieser Chemikaliengruppe, wie von der EU vorgesehen, die einzig sinnvolle Lösung. Die CDU will die in der EU-Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit vorgesehene Beschränkung der „Ewigkeits-Chemikalien“ PFAS verhindern und liegt mit ihrer Einschätzung ganz auf einer Linie mit dem Verband der Chemischen Industrie. In ihrem Antrag werden Fakten verdreht und ernsthafte Bemühungen um dringend notwendige Verbesserungen des Umwelt- und Gesundheitsschutz in der EU grundlos diskreditiert.</p>
<p>Dabei sind die am EU-Beschränkungsvorschlag beteiligten Behörden aus Deutschland und vier weiteren EU-Ländern sehr gewissenhaft vorgegangen. Hersteller und Anwender von PFAS wurden vorab eingebunden und konnten ihre Kenntnisse zu PFAS-Anwendungen und Ersatzprodukte einbringen. Für viele Produkte gibt es längst sichere Alternativen. Und in kritischen Bereichen, wo es diese noch nicht gibt, sind lange Übergangsfristen vorgesehen.</p>
<p>Besonders bedrückend ist, dass der Begriff Vorsorge kein einziges Mal im CDU-Antrag auftaucht. Wissenschaftlich belegte Gesundheitsrisiken und die extreme Langlebigkeit dieser Ewigkeits-Chemikalien werden ignoriert oder verharmlost. Dabei haben wir alle PFAS im Blut und Böden und Wasser sind zunehmend verunreinigt. Die über 10.000 PFAS-Verbindungen werden in der Natur nicht abgebaut und reichern sich immer weiter an. Zurückholen kann man sie dann nicht mehr. Wer Umwelt- und Gesundheit wirklich schützen und Wertschöpfung erhalten will, der muss sich für nachhaltige Lösungen einsetzen.“ </p>
<p><b>Hintergrund:</b></p>
<p><b>PFAS und die Regulierung durch die EU-Chemikalienstrategie:<br />
</b>Nach dem Antrag der bayerischen Landesregierung im September vergangenen Jahres im Bundesrat, „PFAS-Regulierung mit Augenmaß“, folgte jetzt der oben kommentierte CDU-Antrag im Bundestag mit einer ähnlichen Stoßrichtung. Beide zielen im Grunde darauf ab, die in der <b>EU-Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit</b> vorgesehene Beschränkung der „Ewigkeits-Chemikalien“ PFAS zu verhindern und folgen dabei derselben Argumentationslinie des Verbands der Deutschen Chemischen Industrie (VCI) in einem einschlägigen Positionspapier vom August 2023.</p>
<p>Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen werden wegen ihrer wasser-, schmutz- und fettabweisenden Eigenschaften in vielen Produkten eingesetzt. Diesen technischen Vorteilen stehen außerordentlich gefährlichen Eigenschaften für den Menschen und die Umwelt gegenüber. Allen PFAS ist gemein, dass sie unter <b>natürlichen Bedingungen kaum abgebaut werden und über Jahrhunderte in der Umwelt verbleiben</b>. Selbst bei der Abfallverbrennung werden keine ausreichende hohen Temperaturen für ihre Zerstörung erreicht. Daher werden PFAS inzwischen überall gefunden: in unseren Körpern, in der Nahrung und in der Umwelt, zum Teil in bedenklichen Konzentrationen. </p>
<p>Auch in Deutschland und Europa sind viele PFAS-kontaminierte Flächen bekannt, die sich, wenn überhaupt, nur unzureichend und mit erheblichem finanziellen Aufwand sanieren lassen. Neben der Persistenz ist der Umfang der Stoffgruppe mit inzwischen mehr als 10.000 Einzelverbindungen ein Problem. Einzelne Vertreter der Stoffgruppe, deren Gefährlichkeit erwiesen ist, werden zügig durch weniger gut untersuchte Fluorverbindungen ersetzt und Verbote so umgangen. Die allermeisten Verbindungen auf dem Markt sind kaum oder nur unzureichend untersucht.</p>
<p>Eine Lösung kann deshalb nur die auf dem <b>Vorsorgeprinzip </b>basierende Beschränkung der gesamten Stoffgruppe sein. Eine Differenzierung nach Gefährlichkeit und die risikobasierte Bewertung in jedem Einzelfall, wie von CDU und VCI gefordert, ist weder durchführbar noch zielführend. Auch bei den weniger untersuchten Verbindungen ist es nur eine Frage der Zeit, wann potentiell schädliche Konzentrationen in der Umwelt erreicht werden. </p>
<p>Der BUND unterstützt deshalb den von deutschen, niederländischen, dänischen, schwedischen und norwegischen Behörden erarbeiteten Beschränkungsvorschlag. PFAS können nur als Gruppe und auf Grundlage des in der EU verankerten und bisher kaum beachteten Vorsorgeprinzips effektiv reguliert werden. Eine differenzierte Vorgehensweise ist zudem sichergestellt. Der Vorschlag sieht für sogenannte „essentielle Anwendungen“, etwa im medizinischen Bereich oder in der Luftfahrt, lange Übergangsfristen bis zur Entwicklung geeigneter Alternativen vor. Für die allermeisten Anwendungen gibt es längst sichere Alternativen. In sensiblen Bereichen, wie Lebensmittelverpackungen und Kosmetika fordert der BUND ein besonders schnelles und umfassendes Verbot von PFAS.</p></div>
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		<title>Der kritische Agrarbericht 2024 „Gegen die Mutlosigkeit“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/18/der-kritische-agrarbericht-2024-gegen-die-mutlosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[ABL]]></category>
		<category><![CDATA[agrarbericht]]></category>
		<category><![CDATA[agrarbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2024/01/18/der-kritische-agrarbericht-2024-gegen-die-mutlosigkeit/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Grünen Woche in Berlin hat das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2024 vorgestellt. Der Bericht dokumentiert jährlich die Vielfalt der politischen Debatte zu Landwirtschaft und Ernährung. Er formuliert fundierte Kritik am derzeitigen Agrarsystem, benennt aber auch Konzepte, Ideen und <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/18/der-kritische-agrarbericht-2024-gegen-die-mutlosigkeit/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auf der Grünen Woche in Berlin hat das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2024 vorgestellt. Der Bericht dokumentiert jährlich die Vielfalt der politischen Debatte zu Landwirtschaft und Ernährung. Er formuliert fundierte Kritik am derzeitigen Agrarsystem, benennt aber auch Konzepte, Ideen und gelungene Praxisbeispiele, wie es anders gehen könnte. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Kritische Agrarbericht 2024 auf das zur Zeit viel diskutierte Thema Tiere und die Transformation der Landwirtschaft.</p>
<p><b>Die notwendige Transformation jetzt endlich anpacken!</b></p>
<p><b>Frieder Thomas</b>, Geschäftsführer des Bündnisses, ging auf die Ursachen für die Proteste der vielen Bäuerinnen und Bauern ein: „Die anhaltende gesellschaftliche Diskussion über die Nutztierhaltung hat zu einer großen Verunsicherung in der Landwirtschaft geführt. Die Zahl der tierhaltenden Betriebe sinkt dramatisch, während die Fleischimporte zunehmen. Aber die notwendige Transformation hin zu einem gesunden, gerechten, umweltfreundlichen und für alle Beteiligten auch wirtschaftlich tragfähigen Agrar- und Ernährungssystem droht an parteipolitischen Querelen, fehlender Finanzierung, aber auch an mangelnder Einsicht in seine gesellschaftliche und ökonomische Notwendigkeit zu scheitern. Die Fortschreibung des bisherigen Trends mit intensiver Tierhaltung und immer größeren Ställen ist keine Lösung. Gleichzeitig wollen Bürgerinnen und Bürger zwar mehr Tierschutz und zugleich weniger Umwelt- und Klimabelastung durch die Tierhaltung, entscheiden sich aber als Verbraucher:innen viel zu oft für Billigangebote – verleitet von Rabattschlachten der großen Handelsketten, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht werden.“</p>
<p><b>Agrarpolitik endlich umsteuern!</b></p>
<p><b>Xenia Brand</b>, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), nannte die wichtigsten Handlungsfelder: „Die Bundesregierung muss jetzt die Ursachen des Frustes vieler Bäuerinnen und Bauern an der Wurzel packen und in der Agrarpolitik umsteuern. Sie muss den Umbau der Landwirtschaft mit wirtschaftlichen Perspektiven und mit Planungssicherheit für die Betriebe verbinden. Die Lösungen aus der Zukunfts- und Borchertkommission liegen schon längst auf dem Tisch. Konkret heißt das: Die Bäuerinnen und Bauern brauchen faire und kostendeckende Preise durch bessere Marktpositionen. Der Umbau der Tierhaltung muss durch die Einführung einer Tierwohlabgabe angemessen finanziert werden. Mit den Fördermitteln aus Brüssel müssen die Umweltleistungen der Bäuerinnen und Bauern einkommenswirksam entlohnt werden; die Europäische Agrarpolitik muss insgesamt gerechter gestaltet werden. Ackerland gehört in Bauernhand – eine Stellschraube hierzu ist eine höhere Grunderwerbssteuer für jene, die bereits sehr viel Land besitzen. Zudem muss sich die Bundesregierung für eine weiterhin strikte Regulierung der Gentechnik einsetzen, um die gentechnikfreien Agrarmärkte zu schützen und damit Einkommensverluste der Betriebe zu verhindern.“</p>
<p><b>Die sozial-ökologische Agrarwende braucht Investitionen und weniger Bürokratie</b></p>
<p><b>Carolin Pagel</b>, Referentin für Agrarpolitik bei Bioland, machte deutlich, dass für eine erfolgreiche sozial-ökologische Agrarwende der Staat investieren statt kürzen muss: „Wir brauchen positive Anreize – dazu zählt die Umsetzung der neuen Bio-Strategie des BMEL, die den Weg zum Ziel von 30 Prozent Bio bis 2030 konkretisiert. Die darin formulierten Ansätze sind ein Lichtblick – doch es bleibt abzuwarten, was davon auf den Höfen ankommt. Dort brauchen wir dringend Lösungen mit weniger bürokratischem Aufwand, wie zum Beispiel eine einfachere und umweltwirksamere Euopäische Agrarpolitik, die systemische Anbauweisen wie den Ökolandbau fördert statt ausbremst. Dringend geboten ist zudem die Ermöglichung und Absicherung einer gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft. Das ist nicht nur für den Ökolandbau wichtig, sondern auch für die vielen Landwirtinnen und Landwirte, die konventionell gentechnikfrei wirtschaften. Es ist im Interesse der gesamten Branche, Vorsorgeprinzip und Kennzeichnung zu wahren. Ansonsten würde die Abhängigkeit der bäuerlichen Betriebe von den Agrochemie-Konzernen durch Patente ins Bodenlose steigen.</p>
<p><b>Politischer Gestaltungswille in Sachen Pestizidreduktion dringlicher denn je</b></p>
<p><b>Olaf Bandt</b>, Bundesvorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), mahnte mehr Gestaltungswillen an: „Obwohl gemeinsam entwickelte Konzepte auf dem Tisch liegen, wie der Umbau der Landwirtschaft gelingen kann, fehlt es an Kommunikation und konkreten Maßnahmen. Das ist fatal, denn Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten Transparenz, Tierwohl und weniger Umweltauswirkungen aus der Landwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft brauchen Bäuerinnen und Bauern deshalb planbare Perspektiven und Unterstützung beim Umbau. Politischer Stillstand schadet. Es geht darum, wie Landwirtschaft ohne Gentechnik möglich ist, es geht um mehr Geld für den Umbau der Tierhaltung, es braucht eine ausbaufähige Umschichtung der GAP-Gelder für ökologische und soziale Gemeinwohlleistungen, einen klaren politischen Willen im Umgang mit Glyphosat und eine Strategie für die Pestizidreduktion. Umso enttäuschender ist, dass Glyphosat entgegen dem Koalitionsvertrag nun auch bei uns wieder zugelassen werden soll und die Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (SUR) auf EU-Ebene gestoppt wurde. Daher ist politischer Gestaltungswille in Sachen Pestizidreduktion nun dringlicher denn je. Bäuerinnen und Bauern brauchen Angebote, sie dürfen nicht in der Freiwilligkeitsfalle stecken bleiben.“</p>
<p><b>Keine Fortschritte in der Tierschutzpolitik</b></p>
<p><b>Thomas Schröder,</b> Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, kritisierte den Stillstand in der Tierschutzpolitik: „Nach zwei Jahren Ampel-Koalition wäre es Zeit, eine Bilanz der Tierschutzpolitik zu ziehen. Leider geht das nicht, weil es bisher keine Tierschutzpolitik gibt. Im Tierschutz hat sich nichts nachhaltig bewegt; Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wurden ignoriert. Die staatliche Tierhaltungskennzeichnung bringt für kein Tier einen Mehrwert. Umso wichtiger ist nun die anstehende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes und ein Umbau der Tierhaltung, bei dem auch die Landwirte mitgenommen werden müssen. Das Dilemma, in das sich die Ampel kopf- und planlos mit den Haushaltskürzungen im Agrarbereich gebracht hat, ist dabei jedoch kontraproduktiv. Die nächsten Wochen sind eine Nagelprobe für die Durchsetzungskraft der Regierung und der Regierungsfraktionen.“</p>
<p><b>10 x 5 Kernforderungen an die Politik</b></p>
<p>Das AgrarBündnis bietet mit seinem jährlich erscheinenden Kritischen Agrarbericht eine Informations- und Diskussionsplattform für die gesellschaftliche Auseinandersetzung um eine nachhaltige Transformation von Landwirtschaft und Ernährung – in Deutschland, in Europa, aber auch weltweit. Die Autor:innen der Jahresrückblicke (»Entwicklungen &amp; Trends«) für die zehn Themenschwerpunkte, die regelmäßig im Kritischen Agrarbericht behandelt werden, haben auch für dieses Jahr jeweils fünf zentrale politische Forderungen zusammengestellt. Diese 10 x 5 Kernforderungen richten sich vor allem an die Bundesregierung, aber auch an andere politische Entscheidungsträger:innen sowie Akteur:innen der Zivilgesellschaft. Die Kernforderungen sind als eigenständiges Dokument erhältlich unter <a href="https://kritischer-agrarbericht.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://kritischer-agrarbericht.de</a></p>
<p><b>Mehr Informationen:</b><br />
Podiumsdiskussion mit Autorinnen und Autoren des Kritischen Agrarberichts</p>
<p>Bitte beachten Sie: Am 18.1.2024 findet von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eine Podiumsdiskussion mit Autorinnen und Autoren des Kritischen Agrarberichts 2024 statt. Programm, Anmeldung und Link zum Livestream finden Sie <a href="https://calendar.boell.de/de/event/unsere-gruene-woche-tiere-und-die-transformation-der-landwirtschaft" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> </div>
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		<title>Haushalt 2024: Organisationen fordern Kurswechsel bei Verkehrsinvestitionen – Rotstiftpolitik der FDP fatal für Schiene, Umwelt und Menschen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/18/haushalt-2024-organisationen-fordern-kurswechsel-bei-verkehrsinvestitionen-rotstiftpolitik-der-fdp-fatal-fuer-schiene-umwelt-und-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobile & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[??future]]></category>
		<category><![CDATA[allianz]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2024/01/18/haushalt-2024-organisationen-fordern-kurswechsel-bei-verkehrsinvestitionen-rotstiftpolitik-der-fdp-fatal-fuer-schiene-umwelt-und-menschen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt 2024 fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Parents for Future Deutschland und die Klima-Allianz Deutschland einen Kurswechsel bei den Verkehrsinvestitionen. Mit den aktuell zur Debatte stehenden deutlichen Kürzungen der Investitionen in Schiene <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/18/haushalt-2024-organisationen-fordern-kurswechsel-bei-verkehrsinvestitionen-rotstiftpolitik-der-fdp-fatal-fuer-schiene-umwelt-und-menschen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt 2024 fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Parents for Future Deutschland und die Klima-Allianz Deutschland einen Kurswechsel bei den Verkehrsinvestitionen. Mit den aktuell zur Debatte stehenden deutlichen Kürzungen der Investitionen in Schiene und Radverkehr sind die gesetzlich verbindlichen Klimavorgaben im Verkehr und Ziele der Verkehrsverlagerung auf die Schiene nicht zu erreichen. </p>
<p>Die Investitionen im Autobahnneu- und -ausbau parallel dazu auf über 3 Milliarden Euro jährlich zu erhöhen belegt die falsche Ausrichtung der FDP-Verkehrspolitik. „Die von Christian Lindner und Volker Wissing vorgeschlagenen Kürzungen im Verkehrsbereich sind in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens die grundfalsche Entscheidung und zudem kurzsichtig. Notwendige Zukunftsinvestitionen für den dringend erforderlichen Klimaschutz im Verkehr werden erneut vertagt&quot;, so die Organisationen übereinstimmend. Mit dieser Politik wird zudem der Sanierungsstau nicht aufgelöst, kritisiert das Bündnis weiter. Bereits 2023 gab es Brückensperrungen. Ein wesentlicher Grund: personelle Kapazitäten sind bei Autobahnneu- und -ausbauprojekten gebunden, die dringend für die Brückensanierung benötigt werden. „Notwendig ist ein Stopp aller Autobahn-Neubauprojekte und Umschichtung dieser Investitionen in die Schiene. Das wäre eine Win-Win-Win-Situation für den Bundeshaushalt, den Verkehrsfluss und das Klima”, so BUND, Klima-Allianz Deutschland und Parents for Future Deutschland. </p>
<p><b>Werner Reh, </b>Infrastrukturexperte des BUND, ergänzt: „Erhalt muss bei der Straße künftig absoluten Vorrang vor Aus- und Neubau haben. Jede gesperrte Brücke, egal ob bei Straße oder Schiene, hat riesige Auswirkungen auf den Verkehr und die Menschen vor Ort. Werden die Kürzungsvorschläge von Finanzminister Lindner beschlossen, würden erste Verlagerungserfolge im Schienengüterverkehr wieder zunichtegemacht und die Umsetzung der bereits beschlossenen Schienenprojekte weit ins nächste Jahrhundert verschoben. Für einen naturverträglichen und klimafreundlichen Schienenausbau braucht es deutlich höhere Investitionen statt Rotstift. Gleichzeitig muss die Autobahn GmbH ihre knappen Planungskapazitäten voll in die Sanierung der maroden Autobahnbrücken stecken.” </p>
<p><b>Falco Weichselbaum</b>, Mitglied im Koordinationsteam der Parents For Future Deutschland: „Die Treibhausgasemissionen steigen bei Umsetzung der aktuellen Straßenbaupläne nach den offiziellen Zahlen um mindestens eine Million Tonnen pro Jahr. Und das, obwohl die Emissionen des Verkehrssektors bis 2030 halbiert werden müssen. Es gilt die begrenzten Ressourcen klüger und nachhaltiger einzusetzen. Der Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen führt zu steigenden CO<sub>2</sub>-Emissionen, deshalb zeigen wir dem Bundesverkehrswegeplan die Rote Klimakarte. Statt der Zerstörung von Mooren, Wiesen und Wäldern brauchen junge Menschen nachhaltige Mobilitätsangebote. Das heißt dann auch: Gelder vom Autobahn-Neubau in die Schiene umschichten.&quot;</p>
<p><b>Jonas Becker</b>, Referent für Mobilität der Klima-Allianz Deutschland: „Die von Finanzminister Lindner und Verkehrsminister Wissing geplante Haushaltskürzung beim Schienengüterverkehr führt dazu, dass nicht nur die nationalen, sondern auch die europäischen Klimaschutzvorgaben verfehlt werden. Das ist keine nachhaltige Verkehrs- und Haushaltspolitik. Denn mit der Begründung ‚Schuldenbremse’ halst die FDP künftigen Generationen immense Klimaschulden auf. Wir müssen die Mobilitätswende und den Bahnausbau sofort starten. Es reicht bei weitem nicht aus, allein auf technische Lösungen zu setzen, wobei im Pkw-Bereich nur die Elektrifizierung sinnvoll ist. Wir fordern Investitionen in nachhaltige Mobilitätsoptionen für alle – auch weil der Sprit künftig teurer wird.”</div>
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<a href="http://www.bund.net" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bund.net</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Falco Weichselbaum<br />
Parents for Future<br />
E-Mail: &#102;&#097;&#108;&#099;&#111;&#046;&#119;&#101;&#105;&#099;&#104;&#115;&#101;&#108;&#098;&#097;&#117;&#109;&#064;&#112;&#111;&#115;&#116;&#101;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Jonas Becker<br />
Klima-Allianz Deutschland<br />
E-Mail: &#106;&#111;&#110;&#097;&#115;&#046;&#098;&#101;&#099;&#107;&#101;&#114;&#064;&#107;&#108;&#105;&#109;&#097;&#045;&#097;&#108;&#108;&#105;&#097;&#110;&#122;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Werner Reh<br />
BUND-Verkehrsexperte<br />
Telefon: +49 (30) 27586-435<br />
Fax: +49 (30) 27586-440<br />
E-Mail: &#119;&#101;&#114;&#110;&#101;&#114;&#046;&#114;&#101;&#104;&#064;&#098;&#117;&#110;&#100;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/Haushalt-2024-Organisationen-fordern-Kurswechsel-bei-Verkehrsinvestitionen-Rotstiftpolitik-der-FDP-fatal-fuer-Schiene-Umwelt-und-Menschen/boxid/973589" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Bauernproteste: Perspektiven für Landwirtschaft aufzeigen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/15/bauernproteste-perspektiven-fuer-landwirtschaft-aufzeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[agrarpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[arten]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[bauern]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[borchert]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
		<category><![CDATA[gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[kommission]]></category>
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		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[zkl]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftskommission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2024/01/15/bauernproteste-perspektiven-fuer-landwirtschaft-aufzeigen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zu den anhaltenden Protesten von Bäuerinnen und Bauern, die heute mit einer Großveranstaltung in Berlin enden sollen und zur Situation der Landwirtschaft, kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):  „Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern muss zu <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/15/bauernproteste-perspektiven-fuer-landwirtschaft-aufzeigen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Zu den anhaltenden Protesten von Bäuerinnen und Bauern, die heute mit einer Großveranstaltung in Berlin enden sollen und zur Situation der Landwirtschaft, kommentiert <b>Olaf Bandt, </b><b>Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)</b>: </i></p>
<p><i>„Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern muss zu Handlungen führen, die den Weg der Landwirtschaft in die Zukunft ebnet. Die Bundesregierung muss jetzt das umsetzen, was in den letzten Jahren in Borchert-Kommission oder Zukunftskommission Landwirtschaft geeint wurde und dafür sorgen, keine neuen Abhängigkeiten zu schaffen. Wir brauchen einen klaren sozial-ökologischen Zukunftsplan-Landwirtschaft. Her mit der Tierwohlabgabe für die gezielte Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung, her mit fairen Produktionspreisen, her mit einer gerechten Verteilung der Gelder, gerade auch für kleine Höfe und für Maßnahmen für den Arten- und Umweltschutz. </i></p>
<p><i>Für die immensen Herausforderungen, vor die uns der Klimawandel und das Artensterben stellen, werden derzeit  keine angemessenen Antworten gegeben. Es gelingt bislang dieser Regierung ebenso wenig wie den Vorgängerregierungen, eine Perspektive für eine Transformation aufzuzeigen, die die Menschen ausreichend mitnimmt. Insbesondere für viele Bäuerinnen und Bauern scheint nach Jahrzehnten verfehlter Agrarpolitik die Gewissheit zu fehlen, dass ein Umbau für sie machbar ist. Das muss sich jetzt ändern.”</i></p>
<p><b>Hintergrund: </b></p>
<p>Der BUND war Mitglied der Borchert-Kommission und ist weiterhin Teil der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), und setzt sich dafür ein, die dort gemeinsam gefundenen Ergebnisse umzusetzen. Insbesondere macht sich der BUND für den Umbau der Tierhaltung und ein Ende der pauschalen Flächenzahlungen im Rahmen der Agrarförderung stark. Der BUND fordert außerdem eine konsequente Pestizidreduktionsstrategie und die Beibehaltung der Regulierung von Gentechnik.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)<br />
Am K&ouml;llnischen Park 1<br />
10179 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 275864-0<br />
Telefax: +49 (30) 275864-40<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Daniela Wannemacher<br />
Teamleiterin Landnutzung beim BUND<br />
Telefon: +49 (30) 27586-567<br />
E-Mail: &#100;&#097;&#110;&#105;&#101;&#108;&#097;&#046;&#119;&#097;&#110;&#110;&#101;&#109;&#097;&#099;&#104;&#101;&#114;&#064;&#098;&#117;&#110;&#100;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/Bauernproteste-Perspektiven-fuer-Landwirtschaft-aufzeigen/boxid/973191" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/15/bauernproteste-perspektiven-fuer-landwirtschaft-aufzeigen/" data-wpel-link="internal">Bauernproteste: Perspektiven für Landwirtschaft aufzeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Agrardiesel: Ende der Hilfen wichtig für Klimaschutz – aber mit Maß</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/18/agrardiesel-ende-der-hilfen-wichtig-fuer-klimaschutz-aber-mit-mass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[agrardiesel]]></category>
		<category><![CDATA[bandt]]></category>
		<category><![CDATA[bäuerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[bauern]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[borchert]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
		<category><![CDATA[direktzahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[kfz]]></category>
		<category><![CDATA[kombiniert]]></category>
		<category><![CDATA[kommission]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[motoren]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[niedersächsischen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/18/agrardiesel-ende-der-hilfen-wichtig-fuer-klimaschutz-aber-mit-mass/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zur Debatte über das Auslaufen der Agrardieselvergünstigung und den heutigen Protesten erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Die vereinbarte Streichung der Agrardiesel-Subvention ist im Kern ein Schritt hin zu weniger Treibhausgasen. Kombiniert mit dem Wegfall <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/18/agrardiesel-ende-der-hilfen-wichtig-fuer-klimaschutz-aber-mit-mass/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Zur Debatte über das Auslaufen der Agrardieselvergünstigung und den heutigen Protesten erklärt <b>Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)</b>:</i></p>
<p>„Die vereinbarte Streichung der Agrardiesel-Subvention ist im Kern ein Schritt hin zu weniger Treibhausgasen. Kombiniert mit dem Wegfall der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Betriebe wird nun aber auf einmal eine deutliche finanzielle Mehrbelastung erreicht. Sie sendet ein falsches Signal an einen Berufsstand, der seit Jahren enormen Veränderungsdruck ausgesetzt ist. Dass Ängste im Berufsstand nun zu Protesten führen, war vorhersehbar. Drohungen gegen Politiker*innen, wie vor dem Privathaus der niedersächsischen Agrarministerin Miriam Staudte, sind damit allerdings nicht zu entschuldigen. </p>
<p>Bisher hat die Agrardiesel-Vergünstigung den schrittweisen Umbau der Motoren auf alternative Antriebe verhindert, obwohl bereits marktgängige Optionen vorliegen. Die Politik muss aber den Umbau hin zu einer klimaneutralen und naturverträglichen Wirtschaft ermöglichen. Die Gesellschaft braucht die Bäuerinnen und Bauern. Wir fordern daher von der Bundesregierung, dass sie nicht gleichzeitig die Kfz-Steuer-Befreiung für landwirtschaftliche Betriebe aufhebt. Damit wäre die Belastung der Landwirtschaft reduziert und gleichzeitig ein Signal gesetzt, fossile Treibstoffe in der Landwirtschaft durch Alternativen zu ersetzten. Gleichzeitig steht fest: der Umbau der Landwirtschaft, insbesondere der Tierhaltung, braucht Unterstützung. Der BUND fordert deshalb erneut, die von der Borchert-Kommission einhellig beschlossene Tierwohlabgabe zum Umbau der Tierhaltung umzusetzen.“</p>
<p><b>Hintergrund:</b><br />
An allen staatlichen Subventionen, wie etwa die Direktzahlungen oder Agrarumweltmaßnahmen, macht die Bezuschussung des Agrardiesels nur einen geringen Anteil aus. Im Durchschnitt stehen diese für fünf Prozent der staatlichen Unterstützungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass nun die Lebensmittelpreise deutlich steigen, ist nicht sehr hoch. Es wäre dennoch wichtig, den Wegfall der Agrardieselvergünstigung mit Programmen zu begleiten, mit denen Landwirtschaftsbetriebe auf alternative Antriebe für ihre Maschinen umrüsten können. </div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)<br />
Am K&ouml;llnischen Park 1<br />
10179 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 275864-0<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Daniela Wannemacher<br />
Teamleiterin Landnutzung beim BUND<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/Agrardiesel-Ende-der-Hilfen-wichtig-fuer-Klimaschutz-aber-mit-Mass/boxid/971454" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---2/971454.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/18/agrardiesel-ende-der-hilfen-wichtig-fuer-klimaschutz-aber-mit-mass/" data-wpel-link="internal">Agrardiesel: Ende der Hilfen wichtig für Klimaschutz – aber mit Maß</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Müllsammelaktion: Einwegverpackungen vermüllen unsere Natur</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/15/muellsammelaktion-einwegverpackungen-vermuellen-unsere-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[aldi]]></category>
		<category><![CDATA[bahlsen]]></category>
		<category><![CDATA[bull]]></category>
		<category><![CDATA[capri]]></category>
		<category><![CDATA[coca]]></category>
		<category><![CDATA[cola]]></category>
		<category><![CDATA[danone]]></category>
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		<category><![CDATA[im?eu]]></category>
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		<category><![CDATA[mehrweg]]></category>
		<category><![CDATA[milliarden]]></category>
		<category><![CDATA[red]]></category>
		<category><![CDATA[rewe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/15/muellsammelaktion-einwegverpackungen-vermuellen-unsere-natur/</guid>

					<description><![CDATA[<p>BUND analysiert über 2500 Müllteile: die Hälfte davon ist aus Plastik  Mehrweg muss neues Normal werden – auch in Fastfood-Restaurants Deutschland und die EU müssen ambitionierte Verpackungsgesetze verabschieden Aus was besteht der Müll, der in der Natur, in Flüssen, am Straßenrand oder <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/15/muellsammelaktion-einwegverpackungen-vermuellen-unsere-natur/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/15/muellsammelaktion-einwegverpackungen-vermuellen-unsere-natur/" data-wpel-link="internal">Müllsammelaktion: Einwegverpackungen vermüllen unsere Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li>BUND analysiert über 2500 Müllteile: die Hälfte davon ist aus Plastik </li>
<li>Mehrweg muss neues Normal werden – auch in Fastfood-Restaurants</li>
<li>Deutschland und die EU müssen ambitionierte Verpackungsgesetze verabschieden</li>
</ul>
<p>Aus was besteht der Müll, der in der Natur, in Flüssen, am Straßenrand oder in den Meeren herumtreibt und woher kommt er? Hunderte Ehren- und Hauptamtliche des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), des <a href="https://www.bund.net/meere/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BUND-Meeresschutzbüros </a>und der <a href="https://www.bundjugend.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BUNDjugend</a> haben in vielen Müllsammelaktionen über zwei Jahre hinweg tausende Müll-Teile aufgesammelt. Bei 13 Aktionen in sieben Städten sowie an Strand und Flussufer wurden hunderte Müllsäcke gefüllt. Davon wurden 2500 einzelne Müllteile vom BUND analysiert. Die Ergebnisse dieser Momentaufnahme sind eindeutig: Alle eingesammelten Verpackungen aus den Stichproben sind Einwegmüll. Die Hälfte des Mülls ist aus Plastik. Die andere Hälfte der gefundenen Einweg-Verpackungen sind aus Metall, Glas, Papier oder Verbundstoffen. Letzte sind, auch wenn sie häufig so beworben werden, keineswegs nachhaltig oder ökologisch.</p>
<p><b>Janine Korduan, BUND-Expertin für Kreislaufwirtschaft</b>: „Deutschland ist mit 237 Kilogramm auf Platz zwei in Punkto Verpackungsmüll in der EU, nur Irland verursacht noch mehr Müll. Das EU-Mittel lag 2021 bei knapp 189 Kilogramm. Seit 2005 ist die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll in Deutschland um 26 Prozent gestiegen. Einwegverpackungen vermüllen unsere Natur und treiben die Ressourcen- und Klimakrise an. Mehrwegverpackungen sind dagegen eine echte nachhaltige Lösung, weniger als ein Prozent landete laut unserer Untersuchung in der Umwelt. Wir wissen, dass unsere Auswertung eine Momentaufnahme ist, aber es führt kein Weg mehr an Mehrwegprodukten vorbei. Dieses Angebot muss von den Händlern in allen Bereichen ausgeweitet werden. Selbst für den Imbiss auf der Straße muss gelten: keine Einwegverpackungen mehr.“</p>
<p>Die Hälfte der vom BUND gesammelten Teile sind sogenannte To-Go-Verpackungen wie Becher, Schalen, Besteck, Eis, Getränkeverpackungen und Snacktüten. Weitere Funde sind Lebensmittelverpackungen (17 Prozent) und Süßigkeitenverpackungen (15 Prozent), Hygiene- und Kosmetikartikel sowie Tüten. Es wurde Müll vieler bekannter Hersteller und Händler gefunden. Die meisten Produktverpackungen stammten von Ferrero, Burger King, August Storck, Kaufland und Lidl, Unilever, Durstlöscher, Coca-Cola, Capri Sun sowie von Haribo, Mars und Vivil. Auch McDonalds, Nestlé, Mondelez, Danone, Bahlsen, Red Bull, dm, Rossmann, Edeka, Rewe, Netto und Aldi wurden identifiziert.</p>
<p>Korduan: „Einweg-Verpackungen bekannter Marken, Hersteller und Händler landen nachweislich in der Natur. Bestenfalls füllen sie öffentliche Mülleimer, deren Inhalte verbrannt werden. Das ist Ressourcenverschwendung und verschärft die Klimakrise. Händler und Hersteller, die jedes Jahr Milliarden-Umsätze machen, müssen endlich in die Pflicht genommen werden und Mehrweg zum neuen Normal machen. Für Verbraucher*innen soll es einfach, schnell und günstig sein, Mehrweg zu nutzen.“</p>
<p>Damit Mehrweg flächendeckend eingeführt wird, ist der Gesetzgeber gefragt. Mit Blick auf die EU-Verpackungsverordnung* und auf das deutsche Verpackungsgesetz zeigt sich der BUND sehr besorgt.</p>
<p>Korduan: „Leider finden sich nach intensiven Bemühungen der Einweglobby im Text des EU-Parlaments kaum noch nennenswerte Mehrweg- und Abfallvermeidungsziele. Der BUND ruft die Bundesregierung auf, sich für ambitioniertere Mehrwegziele im EU-Rat einzusetzen. Das gilt auch für die Debatten in Deutschland, wo Mehrweg und ein Einwegverbot bei Vor-Ort-Verzehr auf der Kippe steht. Die Eckpunkte des Verpackungsgesetzes der Umweltministerin liegen vor, ein entsprechendes Gesetz muss endlich durch die Regierung auf den Weg gebracht werden.“</p>
<p><b>BUND-Tipp: Was Sie tun können</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Kaufen Sie Ihre Getränke in Mehrweg- statt Einwegflaschen. </li>
<li>Fordern Sie als Kund*in im Handel und im To-Go-Bereich Mehrweg ein. </li>
</ul>
<p>*<b>Terminhinweis:</b><br />
Im <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/env/2023/12/18/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">EU-Umweltrat</a> findet am kommenden Montag eine wegweisende Abstimmung zur EU-Verpackungsverordnung statt.</p>
<p><b>Hintergrund:</b> Tonnenweise Müll in Ökosystemen: Eingesammelt wurde der Müll in städtischen Gebieten, an Flüssen und direkt an der deutschen Nordseeküste. Die dramatischen Folgen von Müll besonders für marine Ökosysteme sind bereits seit Jahrzehnten bekannt. Die nicht versiegende Flut an ständig neu produzierten Einwegverpackungen landet jedoch weiterhin in unseren Meeren. Bis zu 23 Millionen Tonnen Müll sind Forscher*innen zufolge allein im Jahr 2016 in aquatische Ökosysteme gelangt. Hersteller von Einwegverpackungen müssen konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Nur so können wir unsere Meere und Ressourcen schützen und zu einer intakten Umwelt kommen. Die Verantwortung darf nicht auf die Verbraucher*innen abgewälzt werden.</p>
<p><b>Mehr Informationen: </b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/einweg-ist-kein-weg/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Analyse-Papier Müllsammelaktion</a> inklusive Fotos</li>
<li>Kontakt: Janine Korduan, BUND-Expertin für Kreislaufwirtschaft, Tel.: 030 27586 433, E-Mail: <a href="mailto:janine.korduan@bund.net" class="bbcode_email">janine.korduan@bund.net</a></li>
</ul>
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		<title>Haushalt: Zukunftsinvestitionen weiter dringend benötigt</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/14/haushalt-zukunftsinvestitionen-weiter-dringend-benoetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bandt]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[deutschlandticket]]></category>
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		<category><![CDATA[verpackungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Reform der Schuldenbremse verpasst Abbau klimaschädlicher Subventionen muss fortgesetzt werden Entscheidung im Gebäudebereich zu Lasten Einkommensschwacher Gut zwei Wochen vor Jahresende hat sich die Ampel-Regierung auf den Haushalt 2024 geeinigt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts waren die Koalitionäre zum <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/14/haushalt-zukunftsinvestitionen-weiter-dringend-benoetigt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Reform der Schuldenbremse verpasst</li>
<li>Abbau klimaschädlicher Subventionen muss fortgesetzt werden</li>
<li>Entscheidung im Gebäudebereich zu Lasten Einkommensschwacher</li>
</ul>
<p>Gut zwei Wochen vor Jahresende hat sich die Ampel-Regierung auf den Haushalt 2024 geeinigt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts waren die Koalitionäre zum Handeln gezwungen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich genauer angesehen, was bei dem zähen Ringen herausgekommen ist: Die Beschlüsse sind eine verpasste Chance, den notwendigen Umbau Deutschlands konsequent, klimaneutral und sozial gerecht zu gestalten.  </p>
<p><b>Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender</b>: “Die Koalition hat sich zu Lasten des Klimaschutzes und der sozialen Gerechtigkeit über die Ziellinie gerettet. Ein Erfolg für die Ampelparteien, die sich damit selbst ein Weihnachtsgeschenk machen. Für die Menschen und den Umwelt- und Naturschutz in Deutschland ein Ergebnis mit einzelnen guten Kompromissen und viel Schatten.”</p>
<p>Aus Sicht des BUND hat die Regierung schmerzlich die <b>Klima- und Transformationsgelder </b>verringert, bei der heimischen Solarindustrie wurde schon gekürzt, das Klimageld ist weiterhin nicht finanziert. Dabei wäre eine langfristige Lösung zur verlässlichen Transformation über eine Reform der Schuldenbremse möglich gewesen. </p>
<p>Bandt: “Angesichts der Krisen ist die Schuldenbremse aus der Zeit gefallen. Eine Reform, die mehr ökologische und sozial gerechte Investitionen ermöglicht, wäre dringend notwendig. Gleichzeitig hat sich diese Koalition endlich dazu durchgerungen klimaschädliche Subventionen im Umfang von drei Milliarden Euro abzubauen. Aber auch hier ist zu sehen, dass die Koalitionäre nicht wirklich an einem Strang ziehen. Der beschlossene Abbau ist zu halbherzig: Zukünftig müssen auch die Subventionierung von Dienstwagen und Dieselkraftstoff im Straßenverkehr angegangen werden.”</p>
<p>Wir begrüßen das schnellere Auslaufen der mit Steuergeld finanzierten, pauschalen <b>Kaufprämien für E-Autos. Gleichzeitig gilt</b>, dass am 15-Millionen-Ziel für 2030 nicht gerüttelt werden darf. </p>
<p>Bandt: “Der Verbrenner gehört der Geschichte an, die Zukunft des Autos liegt auch international im E-Antrieb. Deshalb müssen mit einer Abschaffung des Dienstwagenprivilegs für Verbrenner, einer Steuerangleichung für Dieselkraftstoff und der Einführung eines Bonus-Malus-Systems neue Anreize zur Nutzung kleiner, ressourcenschonender E-Fahrzeuge gesetzt werden.” </p>
<p>Die <b>Kerosinbesteuerung</b> innerdeutscher Flüge ist ein richtiger und wichtiger Schritt.</p>
<p>Bandt: “Endlich wird der Weg hin zu einer Kostenwahrheit der Verkehrsträger eingeschlagen. Ziel der Bundesregierung muss jetzt die Einführung einer europaweiten Steuer auf Flugbenzin und die komplette Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene sein.”</p>
<p>Der BUND begrüßt, dass der <b>CO2-Preis</b> auf den ursprünglichen Pfad zurückgesetzt wird, aber bereits jetzt müsste der Preis für klimaschädliche Energien höher sein und stärker steigen, als bislang vorgesehen. Der Umweltverband vermisst in diesem Zusammenhang die Einführung des Klimageldes als sozialen Ausgleich. </p>
<p>Bandt: “Die Ampel steht weiter im Wort, das Klimageld einzuführen und den nötigen Auszahlungsmechanismus aufzusetzen. Dies ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für eine sozial ausgewogene Politik unverzichtbar. Die Einnahmen aus dem CO2-Preis müssen eins zu eins an die Bürger*innen zurückerstattet werden.” </p>
<p>Mit Blick auf die<b> Bahninfrastruktur</b> erwartet der BUND, dass sich die Bundesregierung vollumfänglich zu den Sanierungs- und Elektrifizierungszielen bekennt. Die dafür benötigten Mittel müssten jedoch entgegen der aktuellen Beschlüsse direkt aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt werden und dürfen nicht von einem Verkauf von Bundesbeteiligungen abhängig sein. Auch eine Kürzung bei den Regionalisierungsmitteln wäre nicht akzeptabel. Für den ÖPNV und das Deutschlandticket braucht es mehr statt weniger Geld vom Bund.</p>
<p>Bandt: “Bundesverkehrsminister Volker Wissing muss endlich den Schalter umlegen und sein Ministerium auf Klimakurs bringen. In Zeiten der sich zuspitzenden Klimakrise und maroder Infrastruktur muss die Schiene gestärkt werden.”</p>
<p>Bei den <b>Gebäuden und der Wärmewende </b>soll nach Willen der Ampel die Förderung für den Heizungstausch gesichert werden, gekürzt werden jedoch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. </p>
<p>Bandt: “Es ist bitter und kurzsichtig, dass der Rotstift bei Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz angelegt wird. Die Klimaziele im Gebäudesektor sind so nicht erreichbar und die Menschen, die in ungedämmten Gebäuden wohnen, leiden besonders unter hohen Energiekosten und werden die steigenden Energiepreise schmerzhaft im Gelbbeutel spüren.”</p>
<p>Bei den Beschlüssen zur <b>Plastikabgabe</b> zieht die Bundesregierung endlich nach, denn in Ländern wie Portugal gibt es diese bereits. Sie müsste jedoch für die Förderung von einheitlichen Mehrwegsystemen genutzt werden, damit Mehrweg für alle günstig, zugänglich und einfach wird. </p>
<p>Bandt: “Die Welt versinkt in Plastikmüll. Jeder Schritt dieser Plastikflut zu begegnen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ohne weitere Maßnahmen wie Mehrwegquoten im Verpackungsgesetz oder einer Einwegsteuer wird die Steuer nichts bringen. Diese Plastiksteuer light wird nur einen Wechsel hin zu Papierverpackungen verstärken und nicht das Mehrwegsystem stärken.” </p></div>
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		<item>
		<title>COP28: Verpasste Chance für Klimagerechtigkeit</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/13/cop28-verpasste-chance-fuer-klimagerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[bund]]></category>
		<category><![CDATA[ccs]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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		<category><![CDATA[karola]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[milliarden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/13/cop28-verpasste-chance-fuer-klimagerechtigkeit/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erstmals fossile Brennstoffe in COP-Ergebnis benannt Schub für Erneuerbare und Energieeffizienz – Dokument aber voller Schlupflöcher Fonds für Schäden und Verluste messbar – aber mit zu wenig Geld gefüllt Mit einem durchwachsenen Ergebnis geht die 28. Weltklimakonferenz (COP28) zu Ende. <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/13/cop28-verpasste-chance-fuer-klimagerechtigkeit/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/13/cop28-verpasste-chance-fuer-klimagerechtigkeit/" data-wpel-link="internal">COP28: Verpasste Chance für Klimagerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li>Erstmals fossile Brennstoffe in COP-Ergebnis benannt</li>
<li>Schub für Erneuerbare und Energieeffizienz – Dokument aber voller Schlupflöcher</li>
<li>Fonds für Schäden und Verluste messbar – aber mit zu wenig Geld gefüllt</li>
</ul>
<p>Mit einem durchwachsenen Ergebnis geht die 28. Weltklimakonferenz (COP28) zu Ende. Zwar wurden erstmals fossile Brennstoffen mit in das Ergebnis aufgenommen – was als historisch gelten kann –, jedoch bleibt eine strikte 1,5-Grad-Klimapolitik in weiter Ferne, kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Viele Schlupflöcher, Scheinlösungen und fehlende Finanzierung für eine Energiewende lassen die ärmeren Länder auch künftig im Stich. Sowohl die Atomenergie als auch die großflächige Nutzung von wenig erforschten Technologien wie CO2-Abscheidung und -Lagerung (CCS) und Emissionsausgleich (Offsets) werden als Lösungen vorgesehen. Als wichtiger Durchbruch der Konferenz in Dubai kann gelten, dass gleich zum Auftakt ein Fonds für Schäden und Verluste messbar gemacht wurde. Allerdings steht noch viel zu wenig Geld bereit.</p>
<p><b>Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: </b>„Mit dem Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz voranzutreiben, hat die COP ein wichtiges Signal für die globale Energiewende gegeben. Zum ersten Mal wurde die Abkehr von fossilen Brennstoffe in die Abschlusserklärung aufgenommen. Aber das reicht noch nicht, um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten und kann nur seine Wirkung entfalten, wenn gleichzeitig ein zügiger und vor allem gerechter Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern für alle ermöglicht wird. Es braucht insbesondere für Staaten im Globalen Süden ausreichende finanzielle und technologische Unterstützung, damit eine schnelle und sozial-ökologische Transformation möglich ist. Deutschland muss hier seiner historischen Verantwortung gerecht werden.“</p>
<p>Die deutsche Bundesregierung hat sich im September bei der UN-Versammlung aufgrund der deutschen CCS-Position gegen die Unterzeichnung der sogenannten High Ambition Koalition entschieden. Bei der Klimakonferenz gab es deutliche Worte für einen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern.</p>
<p><b>Von Broock:</b> „Die Bundesregierung hat sich auf der COP für den Ausstieg aus fossilen Energien eingesetzt und glücklicherweise auch nicht dem starken Druck der Atomlobby bei der COP nachgegeben. Jetzt muss sie auch die deutsche Klimapolitik wieder auf Kurs bringen und nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes je ein Klima-Sofortprogramm für die Sektoren Verkehr und Gebäude vorlegen. Mögliche Finanzlücken lassen sich durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen gegenfinanzieren.“</p>
<p>Der Fonds zu dauerhaften Schäden und Verlusten wurde operationalisiert und einige Länder gaben finanzielle Versprechen ab. Die UN-Klimakonferenz hat es jedoch nicht geschafft, angemessene Gelder für Betroffene bereitzustellen. Angegebene Versprechen – wie die 100 Millionen, die von Deutschland zugesagt wurde – reichen bei weitem nicht aus, wenn wir es mit Schadenssummen wie den 8,5 Milliarden durch die Überschwemmungen im Ahrtal von 2021 oder den mehr als zehn Milliarden an Flutschäden in Pakistan vergleichen.</p>
<p><b>Karola Knuth, Bundesvorstand der BUNDjugend:</b> „Mit 700 Millionen US-Dollar wurde endlich in den Fund für klimabedingte Schäden und Verluste eingezahlt. Gut ist, dass ein Teil davon aus einem reichen Land außerhalb des Globalen Nordens kommt. Allerdings kommen die historisch für einen Großteil der Emission verantwortlichen Länder – zum Beispiel USA, EU –, wie so oft ihrer Verantwortung nicht nach und geben unglaublich wenig Geld und dann auf die falsche Art. Eigentlich ist mindestens 570-mal so viel nötig. Dass die Zahlungen freiwillig sind und wichtige Fragen weiterhin ungeklärt bleiben, zum Beispiel wie das Geld bei den Betroffenen ankommt, trübt das Ergebnis zusätzlich. Für gute Beschlüsse müssen Betroffene in den UN-Prozess eingebunden werden. Dazu müssten endlich mehr Frauen, junge Menschen, indigene Gruppen und Arbeiter*innen mitreden dürfen.“</p>
<p><b>Mehr Informationen:</b> </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>BUND zu den Klimakonferenzen und zur <a href="https://www.bund.net/klimawandel/un-konferenzen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">COP in Dubai</a> </li>
<li>BUND <a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/ccs-falsche-weichenstellung-verhindern/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">CCS Standpunkt</a> </li>
</ul>
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/bund-fuer-umwelt-und-naturschutz-bund-ev/COP28-Verpasste-Chance-fuer-Klimagerechtigkeit/boxid/970902" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)</a>
                    </li>
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</ul></div>
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