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	<title>Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft, Autor bei Presse-Blog</title>
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	<description>Presseinformationen weltweit  an Journalisten und Leser verbreiten</description>
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	<title>Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft, Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>Greix – Immobilienpreise sind 2023 in historisch einmaligem Ausmaß gefallen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 07:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Preise für Wohnimmobilien sind 2023 so stark gefallen wie noch nie seit Beginn der systematischen Immobilienpreiserfassung in Deutschland vor rund 60 Jahren. Dies gilt für alle Wohnsegmente, also Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das zeigt das jüngste Update des German <a href="https://www.presse-blog.com/2024/02/08/greix-immobilienpreise-sind-2023-in-historisch-einmaligem-ausmass-gefallen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/02/08/greix-immobilienpreise-sind-2023-in-historisch-einmaligem-ausmass-gefallen/" data-wpel-link="internal">Greix – Immobilienpreise sind 2023 in historisch einmaligem Ausmaß gefallen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Preise für Wohnimmobilien sind 2023 so stark gefallen wie noch nie seit Beginn der systematischen Immobilienpreiserfassung in Deutschland vor rund 60 Jahren. Dies gilt für alle Wohnsegmente, also Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das zeigt das jüngste Update des German Real Estate Index (GREIX) mit Daten für das 4. Quartal 2023, in dem sich der Preisverfall aber nicht mehr in der Breite fortgesetzt hat. Der Greix ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, ECONtribute und dem IfW Kiel. Dabei werden die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, die notariell beglaubigte Verkaufspreise enthalten, nach aktuellen wissenschaftlichen Standards ausgewertet. </i><i>Alle Daten für momentan 19 deutsche Städte und ihre Stadtteile sind frei verfügbar unter</i><i><a href="http://www.greix.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.greix.de</a></i><i>.</i></p>
<p>Die Geschwindigkeit und das Ausmaß des gegenwärtigen Preisverfalls bei Immobilien in Deutschland sind historisch einmalig. Noch nie seit Beginn der Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse in den 60er Jahren fielen Immobilienpreise so schnell so stark. Dies zeigt das jüngste Update des German Real Estate Index (GREIX) (<a href="https://5siut.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uj6xM1lTKNCcwkK83/8-JJVR14orZl" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Jetzt Bericht lesen</a>).</p>
<p>Auf das Gesamtjahr gesehen fielen die Verkaufspreise 2023 im Vergleich zum Vorjahr bei Eigentumswohnungen um 8,9 Prozent, bei Einfamilienhäusern um 11,3 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern um 20,1 Prozent. Inflationsbereinigt – also gemessen in aktueller Kaufkraft – ist die Wertminderung noch beträchtlicher und liegt circa 5 Prozentpunkte höher. </p>
<p>Beim bislang stärksten Preisrückgang ab Mitte der 90er Jahre fielen die Verkaufspreise zwar in ähnlichem Ausmaß – bei Häusern etwas weniger, bei Wohnungen etwas mehr – brauchten dafür aber rund 10 Jahre. </p>
<p>Dem jüngsten Preisverfall vorausgegangen ist eine historisch ebenfalls einmalige Preisrallye seit circa 2009. Seit dieser Zeit sind die Preise je nach Segment um das Drei- bis Vierfache angestiegen, ehe 2022 der jähe Absturz begann. Der bislang höchste Preisanstieg erfolgte Ende der 80er Jahre, als sich die Preise auch im Zuge der Wiedervereinigung binnen 5 Jahren in etwa verdoppelten.  </p>
<p>„Angesichts des exorbitanten Preisanstiegs seit über 10 Jahren und einem neuen Zinsumfeld ist eine Phase der Preiskorrektur durchaus angebracht und auch im bisherigen Ausmaß gesamtwirtschaftlich nicht besorgniserregend“, sagt Moritz Schularick, Präsident des IfW Kiel.  </p>
<p>Das aktuelle Update des Greix zeigt, dass sich die Preise im <b>4. Quartal 2023</b> leicht stabilisieren und sich die Geschwindigkeit des Preisverfalls verringert. </p>
<p>Verglichen mit dem <b>Vorquartal, Q3 2023</b>, sinken die Preise für <b>Eigentumswohnungen</b> nur noch leicht um 0,6 Prozent. Die Preise für <b>Einfamilienhäuser</b> geben um 1,2 Prozent nach. Die Preise für <b>Mehrfamilienhäuser</b> steigen sogar um 4,7 Prozent, in diesem Segment ist die Volatilität aufgrund der geringen Anzahl an Transaktionen relativ hoch.</p>
<p>Infolge der nur noch geringen Teuerungsraten sind die <b>inflationsbereinigten</b> Preisveränderungen für alle Marktsegmente nur minimal größer. </p>
<p>Verglichen zum <b>Vorjahresquartal, Q4 2022</b>, liegen alle Wohnsegmente deutlich im Minus, wobei die Rückgänge geringer ausfallen als in den vorherigen Quartalen. </p>
<p><b>Top-7-Städte</b></p>
<p>Die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen in Deutschlands Top-7-Metropolen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) zeigen eine sehr heterogene Entwicklung.  </p>
<p>In Köln und Stuttgart fallen die Preise im Quartalsvergleich recht deutlich um jeweils 3,6 Prozent. In Berlin (-0,4 Prozent), Frankfurt (-0.2 Prozent) und Hamburg (+0,2 Prozent) bewegen sie sich seitwärts. </p>
<p>Beim durchschnittlichen Quadratmeterpreis (gerundet auf die Hunderterstelle) liegt Spitzenreiter München mit 8.600 €/m2 (Stand Q3 2023) deutlich vor Frankfurt mit 5.300 €/m2. Für Hamburg (Platz 2) und Berlin (Platz 4) können keine Quadratmeterpreise ausgewiesen werden.</p>
<p>Düsseldorf mit durchschnittlich 4.300 €/m2 (Stand Q3 2023) sowie Stuttgart und Köln mit 4.200 €/m2 sind die günstigsten der Top-7-Metropolen. </p>
<p>Hinweis: Für Düsseldorf und München liegen in diesem Update keine Daten für das vierte Quartal vor.  </p>
<p><b>Weitere Städte</b> </p>
<p>Auch außerhalb der Top-7-Metropolen gibt es im 4. Quartal 2023 große regionale Unterschiede für die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen. </p>
<p>Günstiger wird es in Chemnitz (-3,5 Prozent), Wiesbaden (-3,9 Prozent) und Karlsruhe (-3,9 Prozent). Karlsruhe ist im jüngsten Update des Greix erstmals erfasst.   </p>
<p>Teurer wird es in Potsdam (+4,3 Prozent), Dortmund (+1,9 Prozent), Leipzig (+1,8 Prozent), Duisburg (+1,8 Prozent) und Lübeck (+1,5 Prozent).   </p>
<p>In den übrigen Städten steigen die Preise leicht oder laufen seitwärts.  </p>
<p>Potsdam, Bonn und Münster erreichen mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 4.200 €/m2 das Niveau der Top-7-Metropolen. Etwas dahinter folgen Lübeck, Wiesbaden, Leipzig und Karlsruhe. Am günstigsten ist das Preisniveau in Duisburg (1.900 €/m2) und Chemnitz (1.500 €/m2). </p>
<p>„Möglicherweise zeigt sich gerade der Beginn einer Bodenbildung bei den Immobilienpreisen. Dies werden aber erst die kommenden Quartale zeigen. Zumindest das Verhalten der Zentralbanken spräche dafür, von denen keine weiteren Zinserhöhungen und in absehbarer Zeit Zinssenkungen zu erwarten sind. Somit dürfte auch die Immobilienfinanzierung wieder günstiger werden und damit die Nachfrage beleben“, so Schularick. </p>
<p><b>Über den Greix:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Was ist der Greix?</li>
</ul>
<p>Der Greix ist ein Immobilienpreisindex für Deutschland auf Basis der Kaufpreissammlungen der lokalen Gutachterausschüsse, die notariell beglaubigte Verkaufspreise enthalten. Er bildet die Preisentwicklung einzelner Städte und Stadtviertel bis zurück ins Jahr 1960 ab und basiert auf über zwei Millionen Transaktionsdaten. Mit Hilfe des Datensatzes können langfristige Trends der Immobilienmärkte analysiert und aktuelle Entwicklungen im historischen Kontext eingeordnet werden. </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Welche Daten und Methoden werden zur Erstellung der Indizes verwendet?</li>
</ul>
<p>Die Datenerhebung und Auswertung findet in Zusammenarbeit mit den regionalen Gutachterausschüssen statt. Dabei werden alle Immobilientransaktionen vollständig erfasst. Die Berechnung der Preisentwicklung erfolgt nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards und statistischen Verfahren (hedonische Regressionsmethode). Der Greix steht somit für höchste wissenschaftliche Datenqualität.  </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wer finanziert den Greix?</li>
</ul>
<p>Der Greix ist durch öffentliche Fördermittel finanziert und ein Projekt des von der DFG-geförderten Bonn-Kölner Exzellenzclusters ECONtribute und des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) mit dem Ziel, die Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu erhöhen. Unterschiedliche Preisindizes für 19 Städte sind unter <a href="http://www.greix.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.greix.de</a> frei zugänglich. Nach und nach wird der Datensatz um weitere Städte erweitert werden.</div>
<div class="pb-company">
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                    </li>
<li>
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			</item>
		<item>
		<title>Kiel Trade Indicator 1/24: Frachtmenge im Roten Meer geht weiter zurück, weniger Schiffe in Hamburg</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/02/07/kiel-trade-indicator-1-24-frachtmenge-im-roten-meer-geht-weiter-zurueck-weniger-schiffe-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frachtmenge, die durch das Rote Meer transportiert wird, ist im Januar erneut gesunken. Im Dezember war sie aufgrund der Angriffe durch die Huthi-Rebellen um über die Hälfte eingebrochen. Gegenwärtig passieren über 80 Prozent weniger Container die Meeresstraße und den <a href="https://www.presse-blog.com/2024/02/07/kiel-trade-indicator-1-24-frachtmenge-im-roten-meer-geht-weiter-zurueck-weniger-schiffe-in-hamburg/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/02/07/kiel-trade-indicator-1-24-frachtmenge-im-roten-meer-geht-weiter-zurueck-weniger-schiffe-in-hamburg/" data-wpel-link="internal">Kiel Trade Indicator 1/24: Frachtmenge im Roten Meer geht weiter zurück, weniger Schiffe in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Frachtmenge, die durch das Rote Meer transportiert wird, ist im Januar erneut gesunken. Im Dezember war sie aufgrund der Angriffe durch die Huthi-Rebellen um über die Hälfte eingebrochen. Gegenwärtig passieren über 80 Prozent weniger Container die Meeresstraße und den Suezkanal, als eigentlich zu erwarten wären. Das hat auch Folgen für deutsche Häfen wie Hamburg und Bremerhaven, wo die Menge an ankommenden Schiffen um 25 Prozent zurückging. Dies geht aus dem jüngsten Update des Kiel Trade Indicator für den Monat Januar 2024 hervor. Der Algorithmus wertet die Positionsdaten von Containerschiffen in Echtzeit in 500 Häfen und 100 Seeregionen weltweit aus. </i></p>
<p>Grund für die drastischen Rückgänge des Frachtaufkommens ist, dass Containerschiffe nach Angriffen durch Huthi-Rebellen statt durch das Rote Meer und den Suezkanal nun den Umweg um Afrika und das Kap der Guten Hoffnung nehmen. Dies bedeutet einen Umweg von rund zwei Wochen. Rund 10 Prozent aller weltweit verschifften Waren sind davon betroffen. </p>
<p>„Die Streitkräfte der USA und von Großbritannien konnten bislang offenbar nicht für mehr Sicherheit auf der ehemals meistbefahrenen Handelsroute sorgen. Die gegenwärtige Situation sieht aber dramatischer aus, als sie gesamtwirtschaftlich ist. Wir sehen momentan, dass Containerschiffe deutlich länger unterwegs sind als ursprünglich geplant, so dass in vielen Häfen Europas eine Lücke entstanden ist. Die dürfte sich aber wieder auf ein Normalmaß schließen, sobald der längere Fahrweg logistisch eingeplant ist“, sagt Julian Hinz, Forschungsdirektor Handelspolitik und Leiter des Kiel Trade Indicators.</p>
<p>Durch den Umweg ist das östliche Mittelmeer vor der Türkei, Griechenland und Sizilien weniger befahren. Ankünfte an Häfen in Süd- und Nordeuropa verzögern sich. </p>
<p>In Hamburg und Bremerhaven, aber auch in Rotterdam und Antwerpen legten 25 Prozent weniger Schiffe an, vergleicht man den Wochendurchschnitt 2023 mit dem vom Januar 2024.</p>
<p>Die Menge weltweit verschickter Waren stieg im Januar aber sogar an und die Anzahl verschiffter Standardcontainer lag bei über 14 Millionen Stück und nahe am bisherigen Höchststand von vor rund 2 Jahren. </p>
<p>„Vor allem die Menge weltweit verschiffter Waren zeigt, dass der Welthandel in keiner Krise steckt, sondern stabil geblieben ist. Zwar können einzelne Firmen unter Lieferverzögerungen leiden, insgesamt sind aber keine Engpässe bei Vorprodukten oder Konsumgütern zu erwarten“, so Hinz. </p>
<p>„Eine Ursache für die rege Handelsaktivität dürfte auch im chinesischen Neujahrsfest liegen, im Vorfeld der Feiertage legt der Handel in China üblicherweise zu. Allerdings geht er danach auch wieder zurück.“ </p>
<p>Die Frachtraten auf dem Wege von China nach Europa – diese Route führte bislang durchs Rote Meer und den Suezkanal – sind unterdessen deutlich gestiegen. Im Januar kostet der Transport eines Standardcontainers zwischenzeitlich über 5.000 US-Dollar und sind seitdem wieder rund 15 Prozent gesunken. Ende 2023 waren es rund 1.500 US-Dollar. Die Preise liegen gegenwärtig aber immer noch weit unter den Rekordwerten von 2022, wo knapp 15.000 US-Dollar erreicht wurden.</p>
<p>Auch die Frachtkosten für Container für den Export nach Asien sind um mehr als das Dreifache gestiegen.</p>
<p>„Weltweite Auswirkungen sind durch die Anstiege der Transportkosten jedoch kaum merkbar, Frachtkosten machen nur einen sehr geringen Anteil an den Warenwerten aus, bei hochpreisigen Elektronikprodukten wie Laptops oder Mobiltelefone liegt der Anteil sogar nur im Promillebereich. Auch sind die Preise auf der Route aus Nordamerika nach Europa nahezu unverändert seit Beginn der Krise im November 2023“, so Hinz. </p>
<p>Aus technischen Gründen steht im aktuellen Update keine Zahlengrafik zur Veränderung der Importe und Exporte zur Verfügung.  </p>
<p>Die nächste Aktualisierung des Kiel Trade Indicator erfolgt am 7. März (mit Medieninformation für die Handelsdaten im Februar).  </p>
<p>Weitere Informationen zum Kiel Trade Indicator und die Prognosen für alle 75 Länder finden Sie auf <a href="https://5siut.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/tEpYhPdJUJ_m" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ifw-kiel.de/tradeindicator</a>.</p>
<p><i>Über den Kiel Trade Indicator</i></p>
<p>Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat. </p>
<p>Die Auswertung erfolgt einmal im Monat um den 5. und liefert aktualisierte Handelszahlen für den vergangenen und den laufenden Monat.</p>
<p>An- und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen. </p>
<p>Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indikators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw/Kiel-Trade-Indicator-1-24-Frachtmenge-im-Roten-Meer-geht-weiter-zurueck-weniger-Schiffe-in-Hamburg/boxid/1189544" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2024/02/07/kiel-trade-indicator-1-24-frachtmenge-im-roten-meer-geht-weiter-zurueck-weniger-schiffe-in-hamburg/" data-wpel-link="internal">Kiel Trade Indicator 1/24: Frachtmenge im Roten Meer geht weiter zurück, weniger Schiffe in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Kiel Trade Indicator 12/23: Frachtmenge im Roten Meer bricht ein</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2024/01/11/kiel-trade-indicator-12-23-frachtmenge-im-roten-meer-bricht-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 07:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das jüngste Update des Kiel Trade Indicator für den Monat Dezember 2023 zeigt die Folgen der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer. Die dort transportierte Menge an Containern brach um über die Hälfte ein und liegt aktuell fast 70 Prozent <a href="https://www.presse-blog.com/2024/01/11/kiel-trade-indicator-12-23-frachtmenge-im-roten-meer-bricht-ein/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Das jüngste Update des Kiel Trade Indicator für den Monat Dezember 2023 zeigt die Folgen der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer. Die dort transportierte Menge an Containern brach um über die Hälfte ein und liegt aktuell fast 70 Prozent unter dem eigentlich zu erwartenden Aufkommen. Als Folge sind die Frachtkosten und die Transportzeit im Warenverkehr zwischen Fernost und Europa angestiegen, und die Importe und Exporte von Deutschland und der EU liegen teils deutlich unterhalb des Vormonats November 2023 (preis- und saisonbereinigt).</i></p>
<p>Das jüngste Datenupdate des Kiel Trade Indicator für Dezember 2023 deutet auf eine Fortsetzung des leicht negativen Trends im Welthandel und im Handel zwischen großen Volkswirtschaften hin. Eine Ursache für den schwachen Handelsmonat dürften auch die mit dem Konflikt im Nahen Osten verbundenen Angriffe auf Containerschiffe im Roten Meer sein.</p>
<p>Der <b>Welthandel</b> ist demnach von November auf Dezember 2023 um 1,3 Prozent zurückgegangen (preis- und saisonbereinigt).</p>
<p>Für die <b>EU</b> sind die Indikatorzahlen sowohl bei den Exporten (-2,0 Prozent) als auch bei den Importen (-3,1 Prozent) klar im roten Bereich.</p>
<p>Im Außenhandel <b>Deutschlands</b> hält die Schwächephase der letzten Monate an, Exporte (-1,9 Prozent) und Importe (-1,8 Prozent) gingen im Monatsvergleich abermals zurück.</p>
<p>Für den Dezemberhandel der <b>USA</b> zeigt der Kiel Trade Indicator für Exporte (-1,5 Prozent) und Importe (-1,0 Prozent) ein Minus, auch wenn der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal dort eine geringere Rolle spielt als für Europa.</p>
<p><b>Chinas</b> Handel läuft gegen den Trend, die Werte sowohl für Exporte (+1,3 Prozent) und Importe (+3,1 Prozent) zeigen nach oben. Ein Grund dafür dürfte im bevorstehenden chinesischen Neujahrsfest liegen, das die Handelsumsätze nach oben treibt.</p>
<p>„Die Umleitung von Schiffen aufgrund der Angriffe im Roten Meer um das Kap der Guten Hoffnung in Afrika führt dazu, dass sich die Zeit für den Transport von Waren zwischen den asiatischen Produktionszentren und den europäischen Verbrauchern deutlich um bis zu 20 Tage verlängert&quot;, sagt Julian Hinz, Direktor des Forschungszentrums Handelspolitik und neuer Leiter des Kiel Trade Indicators. „Dies zeigt sich auch in den rückläufigen Handelszahlen für Deutschland und die EU, da transportierte Waren nun noch auf See sind und nicht wie geplant bereits in den Häfen gelöscht wurden.” </p>
<p>Die Anzahl der verschifften Container im Roten Meer ist im Dezember drastisch um über die Hälfte eingebrochen. Aktuell liegt das Volumen bei nur rund 200.000 Containern pro Tag, noch im November lag der Wert bei rund 500.000 Containern. Damit liegt das aktuelle Aufkommen 66 Prozent unter dem eigentlich zu erwartenden Volumen, berechnet aus dem Frachtaufkommen der Jahre 2017 bis 2019.</p>
<p><b>Frachtmenge im Roten Meer bricht ein, aber kaum negative Folgen für Welthandel zu erwarten</b></p>
<p>Statt durch das Rote Meer fahren die Schiffe nun um Afrika und das Kap der Guten Hoffnung, der Umweg nimmt 7 bis 20 Tage in Anspruch. Die verlängerte Fahrzeit hat die Frachtraten deutlich erhöht, der Transport eines 40-Fuß-Standardcontainers zwischen China und Nordeuropa kostet aktuell über 4.000 US-Dollar, noch im November waren es rund 1.500 US-Dollar. Der aktuelle Preis ist allerdings noch weit entfernt von den drastischen Ausschlägen während der Corona-Pandemie, als der Transport eines Containers auf dieser Route bis zu 14.000 US-Dollar kostete. </p>
<p>„Entsprechend sind trotz merklichem Anstieg der Transportkosten keine spürbaren Folgen für die Verbraucherpreise in Europa zu erwarten, zumal der Anteil der Frachtkosten am Warenwert hochpreisiger Artikel etwa im Bereich Consumer-Elektronik nur im Promillebereich liegt“, so Hinz.</p>
<p>„Die Situation heute ist nicht mit dem Umfeld während des Evergiven-Unglücks im Suezkanal und der Corona-Pandemie vergleichbar, als Lockdowns zu einem drastischen Rückgang des Warenangebots führten und gleichzeitig die Nachfrage in Europa nach oben schnellte. Außer einer aktuell etwas längeren Lieferzeit für Produkte aus Fernost und erhöhten Frachtkosten, auf die sich das Containerschiffnetzwerk schnell einstellen dürfte, sind keine negativen Folgen für den weltweiten Handel zu erwarten.“</p>
<p>Die nächste Aktualisierung des Kiel Trade Indicator erfolgt am 7. Februar (mit Medieninformation für die Handelsdaten im Januar). </p>
<p>Weitere Informationen zum Kiel Trade Indicator und die Prognosen für alle 75 Länder finden Sie auf <a href="http://www.ifw-kiel.de/tradeindicator" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ifw-kiel.de/tradeindicator</a>.</p>
<p><i>Über den Kiel Trade Indicator</i></p>
<p>Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat. </p>
<p>Die Auswertung erfolgt einmal im Monat um den 5. und liefert aktualisierte Handelszahlen für den vergangenen und den laufenden Monat.</p>
<p>An- und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen. </p>
<p>Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indikators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.</p></div>
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		<item>
		<title>Solidaritätsmechanismus ein wichtiger Schritt zu einem gemeinsamen Asylsystem</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/20/solidaritaetsmechanismus-ein-wichtiger-schritt-zu-einem-gemeinsamen-asylsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Dr. Tobias Heidland, Forschungsdirektor für „Internationale Entwicklung“ am IfW Kiel kommentiert:  „Die Neuregelung der Verteilung von Schutzsuchenden ist ein wichtiger Schritt hin zu einem echten gemeinsamen Asylsystem. Es ist wichtig, dass jetzt alle EU-Länder in die Pflicht genommen werden und <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/20/solidaritaetsmechanismus-ein-wichtiger-schritt-zu-einem-gemeinsamen-asylsystem/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><a href="https://5siut.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/tI-F5EJld7nr" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Prof. Dr. Tobias Heidland</b></a><a href="https://5siut.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uj6xM1lTKNCcwkK83/sGcvHRX44vvl" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>,</b></a><b> Forschungsdirektor für „Internationale Entwicklung“ am IfW Kiel kommentiert: </b></p>
<p>„Die Neuregelung der Verteilung von Schutzsuchenden ist ein wichtiger Schritt hin zu einem echten gemeinsamen Asylsystem. Es ist wichtig, dass jetzt alle EU-Länder in die Pflicht genommen werden und Flüchtlinge aufnehmen oder ansonsten anderweitige Unterstützung vor allem über Geldzahlungen leisten müssen. Jetzt kommt es darauf an, vor Ort – und nicht nur auf dem Papier – in allen Mitgliedstaaten einheitliche Bedingungen für Asylsuchende zu schaffen und dabei die Menschenrechte zu wahren: bei den Asylverfahren ebenso wie bei den Lebensbedingungen für anerkannte Flüchtlinge.</p>
<p>In der Ökonomie bezeichnen wir den Schutz von Flüchtlingen als internationales öffentliches Gut. Alle EU-Länder bekennen sich zum Schutz von Flüchtlingen, profitieren aber direkt davon, wenn andere EU-Länder Flüchtlinge aufnehmen – und die Kosten tragen. Dabei besteht die Gefahr eines Trittbrettfahrertums: Jedes Land macht sich für Flüchtlinge unattraktiv und hofft, dass diese woanders unterkommen. Am Ende ist der Flüchtlingsschutz nirgendwo mehr gewährleistet – und die Länder mit den attraktivsten Bedingungen sind überproportional belastet. Ein verbindlicher Solidaritätsmechanismus verhindert diesen Unterbietungswettbewerb.</p>
<p>Trotz der ebenfalls vereinbarten stärkeren Kontrolle der Außengrenzen werden weiterhin Flüchtlinge in die EU kommen: Weil sie aus Nachbarstaaten wie der Ukraine in die EU fliehen; weil sie regulär in die EU einreisen und dann einen Asylantrag stellen; weil irreguläre Zuwanderung auch bei guter Kooperation mit Nachbarstaaten nicht vollständig verhindert werden kann; oder weil die EU Flüchtlinge gezielt einreisen lässt, etwa durch Resettlement.</p>
<p>Aus diesem Grund ist es essenziell innerhalb der EU die Verantwortung für das öffentliche Gut Flüchtlingsschutz transparent und fair zu teilen.“</p></div>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Abkopplung von China für deutsche Wirtschaft teuer, aber zu überstehen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/14/abkopplung-von-china-fuer-deutsche-wirtschaft-teuer-aber-zu-ueberstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 07:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[chinesischen]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/14/abkopplung-von-china-fuer-deutsche-wirtschaft-teuer-aber-zu-ueberstehen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einem abrupten Handelsstopp mit China würde Deutschlands Wirtschaft um rund 5 Prozent einbrechen. Der Schock ist vergleichbar mit dem nach der Finanzkrise oder der Corona-Krise. Das ergeben Simulationsrechnungen unter Federführung des IfW Kiel. Mittel- bis langfristig pendelt sich der <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/14/abkopplung-von-china-fuer-deutsche-wirtschaft-teuer-aber-zu-ueberstehen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Bei einem abrupten Handelsstopp mit China würde Deutschlands Wirtschaft um rund 5 Prozent einbrechen. Der Schock ist vergleichbar mit dem nach der Finanzkrise oder der Corona-Krise. Das ergeben Simulationsrechnungen unter Federführung des IfW Kiel. Mittel- bis langfristig pendelt sich der Verlust auf jährlich rund 1,5 Prozent ein. Bei einem schrittweisen, behutsamen Zurückfahren der Handelsbeziehungen würden die hohen Anfangskosten vermieden. </i></p>
<p>„Der Handel mit China bringt uns Wohlstand und ist kurzfristig praktisch nicht zu ersetzen. Ein Bruch hätte hohe Kosten für Deutschland, dennoch besitzt unser Land gesamtwirtschaftlich genug Widerstandskraft, um selbst solch ein extremes Szenario zu überstehen“, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel). Anlass ist die Vorstellung einer neuen Analyse eines internationalen Forschungsteams unter Federführung des IfW Kiel (Hinz et al.: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/V3No4utDNxCS" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Was wäre wenn? Die Auswirkungen einer harten Abkopplung von China auf die deutsche Wirtschaft“</a>). Die Ergebnisse der Studie diskutieren wir heute Vormittag live in einem Online-Event, mehr Informationen dazu am Ende der Meldung.</p>
<p>Methodisch orientieren sich die Berechnungen an der vieldiskutierten <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uj6xM1lTKNCcwkK83/2s97pD6oSP9C" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Studie zur Abkoppelung Deutschlands von russischem Gas</a>, auf deren Grundlage einige der Autoren frühzeitig vorausgesagt hatten, dass diese handhabbar sein würde.</p>
<p><b>Verfeindete Handelsblöcke: Wohlstandsverlust von bis zu 5 Prozent</b></p>
<p>In der aktuellen Analyse modelliert die Forschungsgruppe einen Zerfall der Weltwirtschaft in verfeindete Handelsblöcke. Dabei stehen sich die Europäische Union samt USA und G7-Staaten auf der einen und China mit seinen Verbündeten, insbesondere Russland, auf der anderen Seite gegenüber. Alle direkten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Blöcken werden gekappt. Außerdem gibt es noch eine Gruppe neutraler Staaten, etwa Brasilien, Indonesien oder die Türkei, mit denen beide Blöcke weiterhin Handel treiben.</p>
<p>Ein solcher Zerfall hätte für Deutschland erhebliche Wohlstandsverluste zur Folge, wenn er abrupt eintritt und das Land unvorbereitet trifft (Cold-Turkey-Szenario, übersetzt: kalter Entzug). Deutschlands Wirtschaftsleistung bricht den Berechnungen zufolge dann im ersten Jahr um bis zu 5 Prozent ein.</p>
<p>Mittel- bis langfristig, also nach 4 bis 5 Jahren, wenn sich die deutsche Wirtschaft auf die neue Realität eingestellt und alternative Handelsbeziehungen innerhalb ihrer Verbündeten und mit neutralen Staaten organisiert hat, liegt der Wohlstandsverlust dauerhaft bei rund 1,5 Prozent jährlich. </p>
<p><b>Bestehende Handelsverbindungen mit China können nicht ad hoc kompensiert werden</b></p>
<p>Verursacht werden die hohen Kosten für Deutschland also vor allem durch die kurzfristigen Auswirkungen eines plötzlichen Handelsabbruchs, weil bestehende Handelsverbindungen mit China ad hoc nicht kompensiert werden können.</p>
<p>Die Autoren vergleichen den Handelsschock mit einem Szenario, bei dem die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen weiter unverändert intakt sind.</p>
<p>„Die deutsche Politik hat sich bei der Frage, ob sich Deutschland einen Lieferstopp russischer Energie leisten kann, von Interessengruppen mit überzogenen Warnungen verunsichern lassen. Unsere aktuellen Berechnungen sollen der Politik im Umgang mit China wissenschaftliche Fakten als Entscheidungsgrundlage liefern, wenn es etwa um die Frage geht, mit welchen ökonomischen Maßnahmen Deutschland oder die EU etwa auf eine Invasion Chinas in Taiwan reagieren soll oder kann“, so Schularick.</p>
<p>Ein schrittweises, behutsames Zurückfahren der Handelsbeziehungen zwischen den westlichen Alliierten und China samt seinen Verbündeten bis hin zum Handelsstopp nach 3 Jahren hätte auf lange Sicht denselben Wohlstandsverlust wie der abrupte Handelsabbruch zur Folge, jährlich rund 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (Gradual-Decoupling-Szenario). Der starke Wirtschaftseinbruch in den ersten Monaten und Jahren würde aber vermieden, stattdessen entstünde der Wohlstandsverlust sukzessive.</p>
<p>Ein sogenanntes De-Risking-Szenario, in dem sich die deutsche Wirtschaft nur teilweise von China löst, grundsätzlich aber die Handelsbeziehungen aufrechterhält, würde mittel- bis langfristig Wohlstandseinbußen von jährlich rund einem halben Prozent nach sich ziehen. </p>
<p>In Zwischenszenarien, bei denen die Handelsbeziehungen zwar abrupt enden, Deutschland sich aber vorher in Teilen von China entkoppelt hat, fällt die Wirtschaft auf den Pfad des Cold-Turkey-Szenarios zurück und folgt dann dessen Anpassungspfad zum langfristigen Wohlstandsverlust von rund 1,5 Prozent. Der Einbruch nach dem Handelsschock ist dann also weit weniger stark als im Ursprungsszenario.</p>
<p>In allen simulierten Szenarien sind die Kosten für China in Relation zur Wirtschaftskraft deutlich, nämlich um rund 60 Prozent, höher als für Deutschland.</p>
<p><b>Entkopplung von China politische Entscheidung</b></p>
<p>„Jede Entkopplung der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen ist für Deutschland mit Kosten verbunden. Die vergleichsweise geringen Kosten einer teilweisen Entkopplung, oder Entkopplung nur in bestimmten Sektoren, können als Versicherungsprämie gegen einen schmerzhaften Wirtschaftseinbruch verstanden werden, der eintritt, wenn die Verflechtung eng bleibt und abrupt endet“, so Julian Hinz, Handelsforscher und Forschungsdirektor am IfW Kiel und federführender Autor der Studie.</p>
<p>„Ob und wie stark sich Deutschland vom Handel mit China lösen will, ist eine politische Entscheidung. Sie ist vor allem mit der Frage verbunden, ob die geoökonomische Verhandlungsposition des Westens bzw. Deutschlands durch enge Handelsverbindungen mit China gestärkt oder geschwächt wird.“</p>
<p>Die Autoren betonen in ihrem Papier eine Reihe von Einschränkungen, die der Natur von Modellrechnungen innewohnen. Die wichtigste ist, dass das Ergebnis entscheidend von der Annahme beeinflusst wird, wie schnell Deutschland neue Handelsverbindungen organisieren kann, wenn die alten enden, also wie groß, ökonomisch gesprochen, die sogenannte Handelselastizität ist. Die Autoren orientieren sich hier an der jüngsten Literatur und verwenden die Elastizitäten eher konservativ, kalkulieren die Kosten also am oberen Ende der Skala. </p>
<p>Außerdem erfassen die Modellrechnungen nicht alle konjunkturellen Verstärkungseffekte. Die Autoren betonen aber, dass dies an den grundsätzlichen Schlussfolgerungen der Studie nichts ändert.</p>
<p><i>Jetzt lesen: Hinz et al.: </i><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEmBFmJCvcoT1vgiciJ/pPeiCHiq7mLM" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>„Was wäre wenn? Die Auswirkungen einer harten Abkopplung von China auf die deutsche Wirtschaft“</i></a></p>
<p><b>HINWEIS: Wir werden die Ergebnisse der Studie heute Vormittag in einem Online-Event diskutieren: </b></p>
<p><b>Was wäre, wenn?</b><br />
<b>Die Auswirkungen einer harten Abkopplung von China auf die deutsche Wirtschaft</b> </p>
<p><b>Donnerstag, 14. Dezember 2023, 11 bis 12 Uhr</b><br />
<b>via Zoom</b> </p>
<p>Ihre Gesprächspartner </p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Moritz Schularick</b>, IfW Kiel, Präsident</li>
<li><b>Mikko Huotari, </b>MERICS<b>, </b>Direktor</li>
<li><b>Janka Oertel</b>, European Council on Foreign Relations, Direktorin Asien-Programm</li>
</ul>
<p>Sie können sich noch bis heute, 14.12.2023, 10.00 Uhr, dazu anmelden über <a href="mailto:events@ifw-kiel.de" class="bbcode_email">events@ifw-kiel.de</a>. Wir schicken Ihnen dann den Teilnahmelink für die Online-Session zu.</div>
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<li>
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                    </li>
<li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/14/abkopplung-von-china-fuer-deutsche-wirtschaft-teuer-aber-zu-ueberstehen/" data-wpel-link="internal">Abkopplung von China für deutsche Wirtschaft teuer, aber zu überstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Winterprognose IfW Kiel: Haushaltskonsolidierung belastet Konjunkturaussichten, Inflation sinkt deutlich</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/13/winterprognose-ifw-kiel-haushaltskonsolidierung-belastet-konjunkturaussichten-inflation-sinkt-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[annahmen]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
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		<category><![CDATA[china]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Konjunktur kommt laut Winterprognose des IfW Kiel nur langsam wieder in Fahrt, und die Abwärtsrisiken haben deutlich zugenommen. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 Prozent nachgeben, minimal weniger als in der Herbstprognose erwartet (minus <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/13/winterprognose-ifw-kiel-haushaltskonsolidierung-belastet-konjunkturaussichten-inflation-sinkt-deutlich/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/13/winterprognose-ifw-kiel-haushaltskonsolidierung-belastet-konjunkturaussichten-inflation-sinkt-deutlich/" data-wpel-link="internal">Winterprognose IfW Kiel: Haushaltskonsolidierung belastet Konjunkturaussichten, Inflation sinkt deutlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die deutsche Konjunktur kommt laut Winterprognose des IfW Kiel nur langsam wieder in Fahrt, und die Abwärtsrisiken haben deutlich zugenommen. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 Prozent nachgeben, minimal weniger als in der Herbstprognose erwartet (minus 0,5 Prozent). Die Aussichten für die Folgejahre haben sich vor allem aufgrund der anstehenden Haushaltskonsolidierung eingetrübt. Die konjunkturellen Folgen hängen maßgeblich von den konkreten Einsparungen und der Stärke der Folgeeffekte ab, über die große Unsicherheit herrscht. Im nächsten Jahr steigt die Arbeitslosigkeit wohl leicht an, die Inflationsrate sinkt auf unter 2 Prozent, die verfügbaren Einkommen ziehen deutlich an. Ein Aufschwung der Weltkonjunktur lässt noch auf sich warten. </i></p>
<p>Unter den vom IfW Kiel gemachten Annahmen zu den Folgen der <b>Haushaltskonsolidierung</b> fällt der Bundesetat in den kommenden beiden Jahren um jährlich rund 30 Mrd. Euro kleiner aus, was die Zuwachsrate für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) <b>2024</b> um gut 0,3 Prozentpunkte reduziert. Die Wirtschaftsleistung legt dann um 0,9 Prozent zu (Herbstprognose: 1,3 Prozent). Für <b>2025</b> erwartet das IfW Kiel aktuell einen Zuwachs von 1,2 Prozent (bislang 1,5 Prozent).</p>
<p>Schlagen die Einsparungen stärker auf die Konjunktur durch oder fallen sie stärker aus, ist auch eine noch schwächere Entwicklung möglich. Eine Rezession ist 2024 zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. </p>
<p>„Nach dem Urteil aus Karlsruhe fehlt ein belastbarer Haushaltsplan, weil die Bundesregierung hierfür keinen Plan B hatte. Daher stehen nun in wichtigen Bereichen der Wirtschafts- und Finanzpolitik erneut <b>Koalitionsverhandlungen</b> an. Die Konsolidierung und die <b>Unsicherheit</b> über das Ergebnis betreffen nicht nur unsere Konjunkturprognose, sondern belasten auch das Handeln der Wirtschaftsakteure. Der Investitionsattentismus nimmt so noch weiter zu“, sagte<b> Stefan Kooths</b>, Konjunkturchef des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel), anlässlich der heute erschienenen Winterprognosen für Deutschland und die Weltwirtschaft.</p>
<p><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/A2nHHrF4CPA1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Deutsche Wirtschaft im Winter 2023: Finanzpolitik in Turbulenzen – Gegenwind für die Erholung“</a> </p>
<p><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uj6xM1lTKNCcwkK83/qQvvj--hWb-z" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Weltwirtschaft im Winter 2023: Konjunkturelle Dynamik bleibt vorerst gering“</a></p>
<p>Insgesamt ist die konjunkturelle Dynamik in Deutschland verhalten, und die Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. Stütze ist der <b>private Konsum</b>, er dürfte in den kommenden beiden Jahren um jeweils rund 1,5 Prozent zulegen. Dahinter stehen kräftige Zuwächse der <b>real verfügbaren Einkommen</b> vor allem infolge der höheren Lohnabschlüsse bei gleichzeitig sinkender Inflation.</p>
<p>Hohe Finanzierungskosten belasten die <b>Baubranche</b> noch weit bis ins nächste Jahr hinein. Die Bauinvestitionen sinken in diesem (-1,6 Prozent) und nächstem Jahr (-2,5 Prozent) wohl deutlich.  </p>
<p><b>Geopolitik: Chinas Wirtschaft verliert an Dynamik </b> </p>
<p>Impulse seitens der <b>Weltwirtschaft</b> lassen vorerst auf sich warten. Sie dürfte in diesem und in den kommenden beiden Jahren nur moderat um rund 3 Prozent zulegen. Dabei gelingt den <b>USA</b> eine sanfte konjunkturelle Landung im neuen Zinsumfeld, ohne dass die Wirtschaft in die Rezession rutscht. Sie dürfte um 2,4 Prozent (2023), 1,5 Prozent (2024) und 2,0 Prozent (2025) zulegen. </p>
<p><b>Chinas</b> Wirtschaft verliert absehbar an Dynamik, nicht zuletzt auch aufgrund Pekings geopolitischem Ziel, Abhängigkeiten vom Westen zu reduzieren. Laut Prognose legt die Wirtschaftsleistung nach 5,4 Prozent (2023) in den kommenden Jahren nur noch um 4,7 Prozent bzw. 4,6 Prozent zu. Auch hier sind die Abwärtsrisiken gestiegen. </p>
<p>„China ist nach dem Platzen der Immobilienblase in einer strukturellen Wachstumskrise mit sinkender Erwerbsbevölkerung und steigender Arbeitslosigkeit. <b>Geopolitische Spannungen</b> gewinnen an Sichtbarkeit und sind ein erhebliches Risiko für die Konjunktur rund um den Globus. Die USA und China streiten nicht nur um Handelsfragen, sondern auch um die Vormachtstellung im Pazifik. Auch zwischen der EU und China nahmen Differenzen zuletzt zu. Die Wiederwahl eines US-Präsidenten <b>Donald Trump</b> 2024 würde hier wohl wie ein Brandbeschleuniger wirken“, sagte <b>Moritz Schularick</b>, Präsident des IfW Kiel. </p>
<p><b>Deutsche Exporte</b> werden in diesem Jahr wohl um 1,4 Prozent sinken, im Jahr 2024 stagnieren und erst im Jahr 2025 wieder deutlicher zulegen. Deutschlands <b>Leistungsbilanzüberschuss</b> steigt wieder deutlich über 7 Prozent. </p>
<p><b>Inflationsrate sinkt, Arbeitslosigkeit steigt</b> </p>
<p>Die <b>Inflationsrate</b> dürfte in den nächsten beiden Jahren spürbar bis auf unter das 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) sinken. Sowohl von den Energiepreisen als auch den Lebensmittelpreisen gehen inflationsdämpfende Effekte aus.  </p>
<p>Insgesamt dürfte die Jahresinflation bei 5,9 Prozent (2023), 2,3 Prozent (2024) und 1,8 Prozent (2025) liegen. Die <b>Kernrate</b> (ohne Energie) liegt rund 0,5 Prozentpunkte höher. Im nächsten Jahr dürfte die EZB die Zinsen deutlich senken. </p>
<p>Am deutschen <b>Arbeitsmarkt</b> zeigen sich Spuren der Konjunkturschwäche. Der Beschäftigungsaufbau kam im Sommer zum Erliegen, gleichzeitig nimmt die Zahl der Arbeitslosen zu. Die Arbeitslosenquote steigt laut Prognose auf 5,7 Prozent (2023) und 5,8 Prozent (2024) und geht anschließend leicht zurück auf 5,6 Prozent (2025). </p>
<p>Die <b>Staatsschulden</b> sinken in Relation zur Wirtschaftsleistung deutlich. Die hohen Preise und Lohnabschlüsse führen zu steigenden Steuereinnahmen, gleichzeitig entfallen durch die Konsolidierung Ausgaben. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte von 1,9 Prozent in Relation zum BIP (2023) auf 0,7 Prozent (2025) zurückgehen. Der Schuldenstand sinkt im gleichen Zeitraum von 63,8 Prozent auf 62,4 Prozent. </p>
<p>Trotz Haushaltskonsolidierungen dürften die gesamtstaatlichen Defizite weiter über der Marke von 0,35 Prozent in Relation zum BIP liegen. Die höheren Defizite dürften aber konform mit den Vorgaben der <b>Schuldenbremse</b> sein. </p>
<p><b>Hinweis für den Hörfunk: </b>Ein Audio-File mit <b>O-Tönen von IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths </b>steht zum Download zur Verfügung am Ende unserer <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEmBFmJCvcoT1vgiciJ/6v45siy9miLH" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Medieninformation</a> auf der Website.<br />
Fragen: </p>
<p>Wie wird sich die Konjunktur im nächsten Jahr entwickeln? </p>
<p>Welches sind die bedeutendsten Belastungsfaktoren für die Konjunktur im nächsten Jahr? </p>
<p>Was für ein Wirtschaftswachstum erwartet uns mittelfristig?</p>
<p>Jetzt Berichte lesen: </p>
<p><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLddObGO5mIYrEQgvIZ/OYbgAeer91ty" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Deutsche Wirtschaft im Winter 2023: Finanzpolitik in Turbulenzen – Gegenwind für die Erholung“</a> </p>
<p><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSV5XQDZFvmegXAfDsp/vIbtlulrBBcl" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Weltwirtschaft im Winter 2023: Konjunkturelle Dynamik bleibt vorerst gering“</a></p>
<p>Unser <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMXgFAkQ5GkVpudWT5/OKPctdRjpvfw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Themendossier Konjunktur</a> gibt eine Übersicht über alle unsere Prognosen.</p>
<p>Mehr Infos zum <b>IfW-Forschungszentrum Konjunktur und Wachstum </b>auf dessen <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgDzp47vaEkqL8ebp3L/LEog2_YPhWjk" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Webseite</a>.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/13/winterprognose-ifw-kiel-haushaltskonsolidierung-belastet-konjunkturaussichten-inflation-sinkt-deutlich/" data-wpel-link="internal">Winterprognose IfW Kiel: Haushaltskonsolidierung belastet Konjunkturaussichten, Inflation sinkt deutlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Ukraine Support Tracker: Neue Hilfe fällt auf niedrigsten Stand seit Januar 2022</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/07/ukraine-support-tracker-neue-hilfe-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-januar-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/07/ukraine-support-tracker-neue-hilfe-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-januar-2022/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Dynamik der Unterstützung für die Ukraine hat nachgelassen. Die neu zugesagte Hilfe hat zwischen August und Oktober 2023 einen Tiefstand erreicht – sie ist um fast 90 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 gesunken. Die Ukraine ist <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/07/ukraine-support-tracker-neue-hilfe-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-januar-2022/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/07/ukraine-support-tracker-neue-hilfe-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-januar-2022/" data-wpel-link="internal">Ukraine Support Tracker: Neue Hilfe fällt auf niedrigsten Stand seit Januar 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Dynamik der Unterstützung für die Ukraine hat nachgelassen. Die neu zugesagte Hilfe hat zwischen August und Oktober 2023 einen Tiefstand erreicht – sie ist um fast 90 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 gesunken. Die Ukraine ist nun zunehmend auf eine Kerngruppe von Unterstützern wie die USA, Deutschland sowie nord- und osteuropäische Länder angewiesen, die weiterhin sowohl finanzielle Unterstützung als auch wichtige Waffen wie F-16-Kampfflugzeuge zusagen und liefern. Der Ausblick ist unsicher, da die größte noch ausstehende Hilfszusage – die der Europäischen Union – noch nicht endgültig genehmigt wurde und Zusagen der USA rückläufig sind. Dies sind die Ergebnisse der jüngsten Aktualisierung des Ukraine Support Tracker, der nun die Zusagen bis zum 31. Oktober 2023 abdeckt.</i></p>
<p>Im Zeitraum August bis Oktober 2023 ist ein deutliches Minus der Unterstützungszusagen im Vorjahresvergleich zu verzeichnen. Der Gesamtwert neuer Pakete belief sich auf nur 2,11 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 87 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 und dem niedrigsten Betrag seit Januar 2022 entspricht (siehe Abbildung 1). Von den 42 erfassten Gebern haben nur 20 in den letzten drei Monaten neue Hilfspakete zugesagt, der geringste Anteil aktiver Geber seit Beginn des Krieges. Auch die Europäische Union und die USA haben kaum neue Zusagen gemacht. </p>
<p>„Unsere Zahlen bestätigen den Eindruck einer zögerlicheren Haltung der Unterstützer in den vergangenen Monaten. Die Ukraine ist zunehmend von einigen wenigen Kerngebern abhängig, die weiterhin umfangreiche Unterstützung leisten, wie Deutschland, die USA oder die nordischen Länder. Angesichts der Ungewissheit über weitere US-Hilfen kann die Ukraine nur hoffen, dass die EU endlich ihr seit langem angekündigtes 50-Milliarden-Euro-Hilfspaket verabschiedet. Eine weitere Verzögerung würde Putins Position deutlich stärken“, sagt <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/khKDjDRLicok" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Christoph Trebesch</a>, Leiter des Teams, das den <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uj6xM1lTKNCcwkK83/7NinvgdHanak" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ukraine Support Tracker</a> erstellt, und Direktor eines Forschungszentrums am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel).</p>
<p>Das vorgeschlagene neue US-Hilfspaket wurde auf nächstes Jahr verschoben, und die Verabschiedung der EU-Fazilität für die Ukraine ist ins Stocken geraten. Die wichtigste verbleibende Gruppe aktiver Geber sind einzelne europäische Länder wie Deutschland, Finnland, Irland, Kroatien, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Schweden und die Schweiz sowie NATO-Staaten wie Kanada und Großbritannien. Darüber hinaus kann die Ukraine auf große, bereits zugesagte Mehrjahresprogramme zurückgreifen, die inzwischen den Großteil der tatsächlich geleisteten Hilfe ausmachen. So haben Dänemark, Deutschland und Norwegen in den letzten drei erfassten Monaten 1,2 Mrd. Euro, 1 Mrd. Euro bzw. 662 Mio. Euro an Militärhilfe im Rahmen ihrer bereits zugesagten Mehrjahresprogramme bereitgestellt.</p>
<p>Die Länder der Europäischen Union holen mit der zugesagten Militärhilfe weiter auf und haben die USA inzwischen überholt. Vor allem Deutschland und die nordischen Länder (Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) haben in den vergangenen Monaten erhebliche neue Hilfen zugesagt. (Abbildung 2 zeigt die kumulierten Hilfszusagen für schwere Waffen für jeden Monat seit Januar 2022. Zu den schweren Waffen zählen insbesondere Artillerie, Kampfpanzer, Mehrfachraketenwerfer, Schützenpanzer, Luftverteidigungssysteme und Kampfflugzeuge). </p>
<p>Von den insgesamt 25 Mrd. Euro an Zusagen für schwere Waffen (Jan. 2022–Okt. 2023) entfallen 43 Prozent auf die USA und 47 Prozent auf alle EU-Länder und -Institutionen zusammen; der Rest kommt von verschiedenen anderen Gebern, insbesondere Großbritannien und Kanada. In den letzten drei erfassten Monaten (Aug., Sept., Okt.) haben die EU-Länder 780 Mio. Euro für schwere Waffen zugesagt, gegenüber 500 Mio. Euro von den USA. Neue Zusagen Deutschlands und der nordischen Länder seit August 2023 stützen diesen Trend, insbesondere durch neue Patriot- und IRIS-T-Flugabwehrsysteme aus Deutschland und 19 F-16-Kampfflugzeuge aus Dänemark als Teil einer gemeinsamen Luftwaffenkoalition mit den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Weitere Beispiele für die Zusammenarbeit im Rahmen der EU-Militärhilfe sind neue gemeinsame Beschaffungsvereinbarungen zwischen den Niederlanden, Dänemark und der Tschechischen Republik über die Lieferung von 15 modernisierten Kampfpanzern des Typs T-72EA an die Ukraine sowie eine Reihe gemeinsamer Beschaffungsprogramme der nordischen Länder zur Beschaffung von 155-mm-Munition.</p>
<p>„Generell beobachten wir eine weitere Verschiebung hin zur Militärhilfe, vor allem in der bilateralen Unterstützung“, so Trebesch. Unter den zehn größten Geberländern macht die Militärhilfe inzwischen 58 Prozent der gesamten Hilfe aus (Stand: 31. Oktober). Größter Geber von Militärhilfe sind nach wie vor die USA mit einem Gesamtvolumen von 44 Mrd. Euro. Deutschland holt jedoch mit militärischen Zusagen in Höhe von über 17 Mrd. Euro rasch auf. Kleinere Länder, insbesondere die nordischen Staaten und die Niederlande, spielen ebenfalls eine wachsende Rolle in der Militärhilfe.</p>
<p><i>Über den Ukraine Support Tracker</i></p>
<p>Der Ukraine Support Tracker erfasst und quantifiziert militärische, finanzielle und humanitäre Hilfen, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 (aktuell bis zum 31. Oktober 2023) zugesagt wurden. Berücksichtigt sind 40 Länder, spezifisch die EU-Staaten, die weiteren Mitglieder der G7, Australien, Südkorea, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, die Türkei, China, Taiwan und Indien. Erfasst sind Zusagen, die Regierungen dieser Länder der ukrainischen Regierung gemacht haben; Hilfszusagen der EU-Kommission und der Europäischen Investitionsbank sind separat aufgeführt; private Spenden oder solche internationaler Organisationen wie des IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Ebenso nicht mitgezählt sind Hilfen an Nachbarländer der Ukraine wie Moldawien oder andere Länder – etwa für die Aufnahme von Geflüchteten.  </p>
<p>Datenquellen sind Bekanntgaben offizieller Regierungsstellen und Berichte internationaler Medien. In Sachmitteln geleistete Hilfe wie zum Beispiel Medizingüter, Lebensmittel oder militärisches Gerät werden anhand von Marktpreisen oder Angaben aus früheren Hilfskampagnen geschätzt. In Zweifelsfällen werden die höheren verfügbaren Werte angesetzt.  </p>
<p>Der Ukraine Support Tracker wird laufend erweitert, korrigiert und verbessert. Anregungen dazu sind sehr willkommen und können gerne an <a href="mailto:ukrainetracker@ifw-kiel.de" class="bbcode_email">ukrainetracker@ifw-kiel.de</a> geschickt werden.  </p>
<p>Mehr<b> Informationen und die kompletten Daten</b> finden Sie auf der <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEmBFmJCvcoT1vgiciJ/kA9gxA6ToIkR" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Webseite</a>.</p>
<p>Mehr zur Methodik des Ukraine Support Trackers steht in einem vertiefenden <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLddObGO5mIYrEQgvIZ/DCpNHzzHTTtN" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kiel Working Paper</a>.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/07/ukraine-support-tracker-neue-hilfe-faellt-auf-niedrigsten-stand-seit-januar-2022/" data-wpel-link="internal">Ukraine Support Tracker: Neue Hilfe fällt auf niedrigsten Stand seit Januar 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Kiel Trade Indicator 11/23: Globaler Handel geht zurück, Nahost-Konflikt noch ohne akute Auswirkungen auf Handel</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/06/kiel-trade-indicator-11-23-globaler-handel-geht-zurueck-nahost-konflikt-noch-ohne-akute-auswirkungen-auf-handel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[angriffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der weltweite Handel ist im November im Vergleich zum Vormonat Oktober laut jüngstem Update des Kiel Trade Indicator zurückgegangen (preis- und saisonbereinigt). Zu der schwachen Entwicklung passt, dass auch die Menge an verschifften Standardcontainern gesunken ist. Speziell der deutsche Außenhandel <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/06/kiel-trade-indicator-11-23-globaler-handel-geht-zurueck-nahost-konflikt-noch-ohne-akute-auswirkungen-auf-handel/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/06/kiel-trade-indicator-11-23-globaler-handel-geht-zurueck-nahost-konflikt-noch-ohne-akute-auswirkungen-auf-handel/" data-wpel-link="internal">Kiel Trade Indicator 11/23: Globaler Handel geht zurück, Nahost-Konflikt noch ohne akute Auswirkungen auf Handel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Der weltweite Handel ist im November im Vergleich zum Vormonat Oktober laut jüngstem Update des Kiel Trade Indicator zurückgegangen (preis- und saisonbereinigt). Zu der schwachen Entwicklung passt, dass auch die Menge an verschifften Standardcontainern gesunken ist. Speziell der deutsche Außenhandel durchläuft zurzeit eine anhaltende Schwächephase. Der Schiffsverkehr im Roten Meer liegt deutlich unter dem eigentlich zu erwartenden Aufkommen. Dies dürfte aber in erster Linie konjunkturelle Ursachen haben, die Auswirkungen des Nahost-Konflikts dürften sich erst mittel- bis langfristig zeigen.</i></p>
<p>Das jüngste Datenupdate des Kiel Trade Indicator weist für den weltweiten Handel und den Handel großer Volkswirtschaften auf einen eher durchwachsenen Handelsmonat November hin.</p>
<p>Der <b>Welthandel</b> geht demnach im Vergleich zum Vormonat Oktober um 0,9 Prozent zurück (preis- und saisonbereinigt). Für die <b>EU</b> sind die Handelszahlen sowohl bei den Exporten (+1,4 Prozent) als auch bei den Importen (+1,1 Prozent) leicht positiv. Der Außenhandel <b>Deutschlands</b> folgt auch im November einer anhaltenden Schwächephase. Die Exporte (+0,7 Prozent) stehen leicht im Plus, die Importe (-1,1 Prozent) im Minus.</p>
<p>„Der <b>deutsche Außenhandel</b> wächst seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Grunde nur noch, weil die Preise steigen. Inflationsbereinigt bewegen sich Exporte und Importe seit Jahren mehr oder weniger auf der Stelle“, sagt Vincent Stamer, Leiter Kiel Trade Indicator.</p>
<p>„Auf Basis der Daten des Kiel Trade Indicator ist hier kurzfristig keine Besserung in Sicht. Im deutschen Außenhandel kommt wegen der <b>schwachen Konjunktur und der hohen Zinsen</b> wohl keine Weihnachtsstimmung auf.“</p>
<p>In den <b>USA</b> dürften die Exporte (+0,1 Prozent) auf Vormonatsniveau liegen, die Importe (+1,5 Prozent) leicht ansteigen. Für <b>China</b> weisen die Werte des Kiel Trade Indicator ein leichtes Plus bzw. eine grüne Null bei den Exporten (+0,6 Prozent) und ein Minus bei Importen (-2,6 Prozent) aus.</p>
<p><b>Containermenge sinkt, vor allem im Roten Meer. Folge des Nahost-Konfliktes?</b></p>
<p>Die wenig positiven Aussichten für den Novemberhandel schlagen sich auch in der <b>Menge an weltweit verschifften Standardcontainern</b> nieder. Sie ist im November im Vergleich zum Oktober um über 1 Prozent gefallen und liegt damit wieder unter der Marke von 14 Millionen Stück. </p>
<p>Speziell im<b> Roten Meer</b> ist die Menge an verschifften Standardcontainern gesunken. Im November sind dort gut 500.000 Standardcontainer transportiert worden, aufgrund von Erfahrungswerten aus den Jahren 2017 bis 2019 wären knapp 600.000 Stück zu erwarten gewesen. </p>
<p>„Es klafft immer wieder eine Lücke zwischen der tatsächlichen und der zu erwartenden Containermenge im Roten Meer, weil China unabhängiger vom Handel mit dem Westen und Deutschland wird. Der jüngste Rückgang der Frachtmenge dürfte in erster Linie konjunkturelle Ursachen haben und noch keine Folge der jüngsten gezielten <b>Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer</b> sein“, so Stamer.</p>
<p>„Terroristische Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer könnten aber in Zukunft zu einer erneuten <b>Belastung für den Welthandel</b> werden, vor allem wenn Frachtraten aufgrund von Gefahrenzulagen steigen. Langfristig könnten Reeder auch auf alternative Routen oder Transportmittel ausweichen. Über 10 Prozent des globalen Handels führt durch das Rote Meer und den Suezkanal, Beeinträchtigungen dort können erhebliche Auswirkungen auf den globalen Warenverkehr mit sich bringen.“</p>
<p>Die nächste Aktualisierung des Kiel Trade Indicator erfolgt am 9. Januar 2024 (mit Medieninformation für die Handelsdaten im Dezember 2023). </p>
<p>Weitere Informationen zum Kiel Trade Indicator und die Prognosen für alle 75 Länder finden Sie auf <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/om0lWP8y2yoeunEXArGSC63gQJTu2HKtF-3ypT7uYsX3RXVLvY3f1eD4D4gVYmJOd0W7pfxHnhd0tdGAhjuUbJ9h3sqqgUZf6DzRuWyDksc3SGAW1KblTbsFzBTEvaYGKuL3EMqRD7v_4qBF9qhucJ6mTFQ3Rm8NBrhJUYTsMPzw8GAjfE_mUjEk3uhAdrEXLYTVQfafxUIUhw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.ifw-kiel.de/tradeindicator</a>.</p>
<p><i>Über den Kiel Trade Indicator</i></p>
<p>Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsflüsse (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit sowie des Welthandels insgesamt. Im Einzelnen umfassen die Schätzungen über 50 Länder sowie Regionen wie die EU, Subsahara-Afrika, Nordafrika, den Mittleren Osten oder Schwellenländer Asiens. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Ein am IfW Kiel programmierter Algorithmus wertet diese unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz aus und übersetzt die Schiffsbewegungen in preis- und saisonbereinigte Wachstumswerte gegenüber dem Vormonat. </p>
<p>Die Auswertung erfolgt einmal im Monat um den 5. und liefert aktualisierte Handelszahlen für den vergangenen und den laufenden Monat.</p>
<p>An- und ablegende Schiffe werden dabei für 500 Häfen weltweit erfasst. Zusätzlich werden Schiffsbewegungen in 100 Seeregionen analysiert und die effektive Auslastung der Containerschiffe anhand des Tiefgangs gemessen. Mittels Länder-Hafen-Korrelationen können Prognosen erstellt werden, auch für Länder ohne eigenen Tiefseehafen. </p>
<p>Der Kiel Trade Indicator ist im Vergleich zu den bisherigen Frühindikatoren für den Handel deutlich früher verfügbar, deutlich umfassender, stützt sich mit Hilfe von Big Data auf eine bislang einzigartig große Datenbasis und weist einen im Vergleich geringen statistischen Fehler aus. Der Algorithmus des Kiel Trade Indikators lernt mit zunehmender Datenverfügbarkeit dazu (machine learning), so dass sich die Prognosegüte im Lauf der Zeit weiter erhöht.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/06/kiel-trade-indicator-11-23-globaler-handel-geht-zurueck-nahost-konflikt-noch-ohne-akute-auswirkungen-auf-handel/" data-wpel-link="internal">Kiel Trade Indicator 11/23: Globaler Handel geht zurück, Nahost-Konflikt noch ohne akute Auswirkungen auf Handel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschung am Puls der Zeit: IfW Kiel zeichnet junge Ökonomen für wegweisende Arbeiten aus</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/01/forschung-am-puls-der-zeit-ifw-kiel-zeichnet-junge-oekonomen-fuer-wegweisende-arbeiten-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[awards]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[school]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/12/01/forschung-am-puls-der-zeit-ifw-kiel-zeichnet-junge-oekonomen-fuer-wegweisende-arbeiten-aus/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Ökonomin und drei Ökonomen aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich wurden heute mit den diesjährigen Excellence Awards in Global Economic Affairs des IfW Kiel ausgezeichnet. Ziel der Excellence Awards ist es, junge Talente zu fördern, und sie <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/01/forschung-am-puls-der-zeit-ifw-kiel-zeichnet-junge-oekonomen-fuer-wegweisende-arbeiten-aus/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/01/forschung-am-puls-der-zeit-ifw-kiel-zeichnet-junge-oekonomen-fuer-wegweisende-arbeiten-aus/" data-wpel-link="internal">Forschung am Puls der Zeit: IfW Kiel zeichnet junge Ökonomen für wegweisende Arbeiten aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Eine Ökonomin und drei Ökonomen aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich wurden heute mit den diesjährigen Excellence Awards in Global Economic Affairs des IfW Kiel ausgezeichnet. Ziel der Excellence Awards ist es, junge Talente zu fördern, und sie stehen Forschenden bis zu einem Alter von 37 Jahren offen. Die Forschungsarbeiten der Ausgezeichneten sind vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Entwicklungen von großer Bedeutung.</i></p>
<p>In diesem Jahr werden mit den Excellence Awards in Global Economic Affairs ausgezeichnet: </p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Ernest Liu</b> (Princeton University) für seine Forschung im Bereich Netzwerke, Handel und Industriepolitik. Zu Lius herausragenden Beiträgen gehört die Anwendung der Produktionsnetztheorie, um industriepolitische Maßnahmen, internationale Spannungen oder die Verbreitung von Innovationen besser zu verstehen. </li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Dmitry Mukhin</b> (London School of Economics) für seine Forschung in der internationalen Makroökonomie. Mukhins herausragende Forschung umfasst ein Rahmenmodell für ein allgemeines Gleichgewicht in einer globalen Wirtschaft mit dominanten Währungspreisen für internationale Handelsströme. </li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Nitya Pandalai-Nayar</b> (University of Michigan) für ihre herausragenden Forschungsarbeiten im Bereich des internationalen Handels und des multinationalen Offshoring. Einer ihrer Beiträge bestand darin, kausale Beweise für die bedeutende Rolle des Handels und multinationaler Unternehmen bei der länderübergreifenden Übertragung von Schocks zu liefern. </li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>David Yang</b> (Harvard University) für seine Beiträge auf dem Gebiet der politischen Ökonomie. Yangs herausragende Forschungsarbeiten ermöglichen ein besseres Verständnis der Kräfte, die zu einem Status quo oder Veränderungen in autoritären Regimen führen, wobei er vor allem Lehren aus historischen und aktuellen Entwicklungen in China zieht. </li>
</ul>
<p>Der Preis beinhaltet jeweils einen Forschungsaufenthalt am IfW Kiel, der durch verschiedene Stipendien finanziert wird (Otto Group Fellowship, Porsche Fellowship, Kiel Institute Fellowship und Sauer Compressors Fellowship). Ziel der Excellence Awards in Global Economic Affairs ist es, eine internationale Gemeinschaft junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der weltwirtschaftlichen Forschung aufzubauen. Die Auszeichnung wird seit 2007 jährlich vergeben.</p>
<p>Die Preisverleihung fand heute in Berlin im Rahmen der hochrangig besetzten internationalen Geoökonomie-Konferenz statt, die vom IfW Kiel und CEPR (Centre for Economic Policy Research) in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt veranstaltet wurde. </p></div>
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		<title>Bernhard-Harms-Preis 2023 des IfW Kiel an Gita Gopinath verliehen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/11/30/bernhard-harms-preis-2023-des-ifw-kiel-an-gita-gopinath-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftswissenschaftlerin Gita Gopinath wurde heute vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) mit dem diesjährigen Bernhard-Harms-Preis ausgezeichnet. Moritz Schularick, Präsident des Instituts, würdigte sie „als eine der weltweit einflussreichsten Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der internationalen Finanzwirtschaft und der internationalen <a href="https://www.presse-blog.com/2023/11/30/bernhard-harms-preis-2023-des-ifw-kiel-an-gita-gopinath-verliehen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/11/30/bernhard-harms-preis-2023-des-ifw-kiel-an-gita-gopinath-verliehen/" data-wpel-link="internal">Bernhard-Harms-Preis 2023 des IfW Kiel an Gita Gopinath verliehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Wirtschaftswissenschaftlerin Gita Gopinath wurde heute vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) mit dem diesjährigen Bernhard-Harms-Preis ausgezeichnet. Moritz Schularick, Präsident des Instituts, würdigte sie „als eine der weltweit einflussreichsten Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der internationalen Finanzwirtschaft und der internationalen Makroökonomie“. Gopinath ist Erste Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) und war zuvor Chefvolkswirtin des IWF. Bevor sie zum IWF kam, hat sie eine herausragende akademische Karriere aufgebaut. </i></p>
<p>In ihrer Laudatio sagte <b>Şebnem Kalemli-Özcan,</b> Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der University of Maryland: „Gita Gopinath ist eine hervorragende Wissenschaftlerin und eine einflussreiche politische Entscheiderin, eine sehr seltene Kombination – fast nicht existent, wenn man zudem noch beachtet, dass sie eine Frau ist. Sie hat so viele gläserne und nicht-gläserne Barrieren durchbrochen, sie ist ein echtes Vorbild, geht mit gutem Beispiel voran und ist eine liebe Freundin.“ </p>
<p>Die Preisverleihung fand im historischen <i>„</i>Weltsaal<i>“</i> des Auswärtigen Amtes in Berlin statt. Sie war eingebettet in die hochrangige <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Gy8OqbJqHNKCm1Xn/vIoLON8sdIxH" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Geoeconomics-Konferenz</a>, eine Zusammenkunft führender internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Schnittstelle von internationaler Wirtschaft und Geopolitik arbeiten.</p>
<p>„Gita verbindet auf elegante Weise theoretische Modellierung mit modernster empirischer Analyse unter Verwendung umfangreicher Daten“, sagte <b>Moritz Schularick</b>. „Ihre Forschung hat nicht nur unser theoretisches Verständnis der internationalen Wirtschaft erweitert, sondern auch entscheidende praktische Erkenntnisse über den globalen Handel und das Produktivitätswachstum geliefert.“</p>
<p>„Ich fühle mich geehrt, einen Preis zu erhalten, der sich für die Wissenschaft im Themenfeld internationale Wirtschaft und globale Beziehungen einsetzt<i>“</i>, sagte <b>Gita Gopinath</b>. „In einer Zeit, in der Länder immer weiter auseinanderdriften, ist solche Forschung von entscheidender Bedeutung, und diese Konferenz zu Geoökonomie ist deshalb besonders zu begrüßen.“ </p>
<p>Bevor sie in die IWF-Führung aufstieg, war Gita Gopinath von 2005 bis 2022 Professorin an der Harvard University. Davor war sie Assistenzprofessorin für Wirtschaftswissenschaften an der Booth School of Business der University of Chicago. Sie promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University, nachdem sie einen B.A.-Abschluss am Lady Sri Ram College und einen M.A.-Abschluss an der Delhi School of Economics und an der University of Washington erworben hatte.</p>
<p>Neben ihrer herausragenden Forschungstätigkeit hat Gita Gopinath auch bedeutende Beiträge zur Bewältigung globaler Herausforderungen geleistet. Als Chefvolkswirtin des IWF spielte sie eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Weltwirtschaft durch die turbulenten Jahre der COVID-19-Pandemie. Sie entwickelte einen kühnen Plan zur Beschleunigung der weltweiten Impfbemühungen und setzte sich unermüdlich für eine stärkere internationale Zusammenarbeit ein. Gleichzeitig war sie mitverantwortlich dafür, den IWF-Ansatz zur Unterstützung von Ländern in der Steuerung internationaler Kapitalströme zu erneuern. Das Ergebnis war das innovative „Integrated Policy Framework“, das weltweit einen neuen Standard für politische Analysen und Regierungsberatung gesetzt hat. </p>
<p><b>Der Bernhard-Harms-Preis</b></p>
<p><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLddObGO5mIYrEQgvIZ/-8ZvfGsXn14O" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Der Bernhard-Harms-Preis des IfW Kiel</a> wird seit 1964 an <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSV5XQDZFvmegXAfDsp/m3zxgUYrY_XZ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler</a> für ihre herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sowie für besondere Verdienste um die Förderung der globalen Wirtschaftsbeziehungen verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung zum ersten Mal in Berlin statt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und nach Bernhard Harms benannt, der das Institut 1914 gegründet hat.</p>
<p>Die jüngsten Preisträger des Bernhard-Harms-Preises sind Lord Nicholas Stern (2021), Carmen Reinhart (2018), Marc Melitz (2016) und Abhijit Banerjee (2014).</p></div>
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<div class="pb-contact-item">Guido Warlimont<br />
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