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	<title>Firma NRL - Norddeutsches Reallabor, Autor bei Presse-Blog</title>
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	<title>Firma NRL - Norddeutsches Reallabor, Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>Energiewende-Großprojekt zieht optimistische Zwischenbilanz</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/12/01/energiewende-grossprojekt-zieht-optimistische-zwischenbilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Norddeutschen Reallabor (NRL) gehen 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam neue Wege zur Klimaneutralität. Nun legt das Verbundprojekt seine Halbzeitbilanz vor: Beim diesjährigen Konsortialtreffen in Schwerin wurden politische Herausforderungen und unternehmerische Ansätze auf dem Weg zum Wasserstoff-Hochlauf <a href="https://www.presse-blog.com/2023/12/01/energiewende-grossprojekt-zieht-optimistische-zwischenbilanz/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Norddeutschen Reallabor (NRL) gehen 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam neue Wege zur Klimaneutralität. Nun legt das Verbundprojekt seine Halbzeitbilanz vor: Beim diesjährigen Konsortialtreffen in Schwerin wurden politische Herausforderungen und unternehmerische Ansätze auf dem Weg zum Wasserstoff-Hochlauf diskutiert. Trotz Verzögerungen durch Energiekrise und unklare gesetzliche Rahmenbedingungen schreiten die geplanten Vorhaben voran und stellen wichtige Weichen für die industrielle Transformation. </b></p>
<p>Das im April 2021 gestartete Norddeutsche Reallabor zielt darauf ab, energieintensive Verbrauchsbereiche auf klimaneutrale Energiequellen umzustellen – insbesondere in der Industrie, aber auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Technologien zur wasserstoffbasierten Sektorenkopplung und der Erschließung industrieller Abwärme. Wenn alle im Norddeutschen Reallabor geplanten Referenzanlagen in Betrieb gegangen sind, können mehr als 350.000 Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr eingespart werden. Dazu arbeiten 50 Partner aus Industrie, Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik eng vernetzt in neun thematischen Arbeitsgruppen. Unterstützt werden Sie dabei von den Landesregierungen der drei norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Eigeninvestition der Projektpartner wird das Projekt gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Förderprogramms „Reallabore der Energiewende“ sowie vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).</p>
<p><b>Schweriner Dialog zur industriellen Transformation</b></p>
<p>Am 1. Dezember kamen die Projektpartner nun im Schweriner Schloss zusammen, um gemeinsam eine Halbzeitbilanz zu ziehen. Zugegen waren auch Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Henning Mümmler-Grunow, Leiter der Abteilung für Klimaschutz und Energiewende aus dem Klimaschutzministerium Schleswig-Holstein (in kurzfristiger Vertretung für Staatssekretär Joschka Knuth), und Anselm Sprandel, Amtsleiter für Energie und Klima bei der Hamburger Umweltbehörde. Die Hamburger Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard sendete ein Videogrußwort. Gemeinsam mit Thomas Murche, Technischer Vorstand der Schweriner WEMAG und Marco Alken, Hamburger Werksleiter der Trimet Aluminium SE diskutierten die geladenen Politiker die energiepolitischen Herausforderungen beim Aufbau einer norddeutschen Wasserstoffwirtschaft.</p>
<p>Anschließend stand das Norddeutsche Reallabor selbst im Mittelpunkt: Vorhaben aus dem Bereich der Verkehrswende, der Wärmewende und der industriellen Transformation wurden von den Projektakteuren vorgestellt. Auch die Entwicklungen und Auswirkungen der notwendigen Änderungen in der Regulatorik und den sich in dem Zusammengang entwickelnden Marktmechanismen wurden thematisiert. Dabei wurde der besondere Zuschnitt des Norddeutschen Reallabors für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft deutlich: Das länderübergreifende Verbundprojekt nimmt keine Einzellösungen, sondern die ganzheitliche Transformation unseres Energiesystem in den Blick: von der Wasserstofferzeugung über dessen Transport bis zum Verbrauch in den verschiedenen Sektoren.</p>
<p><b>Meilensteine für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft</b></p>
<p>Bis 2026 werden alle Referenzanlagen des NRLs in Betrieb gehen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit konnte das Vorhaben wichtige Meilensteine erreichen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Der Aufbau regionaler Elektrolysekapazitäten für die Erzeugung von grünem Wasserstoff schreitet voran: Für einen 1-MW-Elektrolyseur der Stadtreinigung Hamburg am Standort des Biogas- und Kompostwerkes Bützberg ist inzwischen ein Hersteller gefunden. Hier soll Wasserstoff in der Bioabfallvergärung eingesetzt werden, um den Methananteil im Biogas zu steigern. Der Genehmigungsantrag der HAzwei GmbH für einen 25-MW-Groß-Elektrolyseur im Hamburger Hafen, der die ansässige Industrie mit Wasserstoff versorgen soll, wurde ebenfalls eingereicht und wichtige Komponenten vorbereitet. Auch die WEMAG wird im Rahmen des Norddeutschen Reallabors einen Elektrolyseur errichten. Als Standort wurde Leizen bei Plau am See ausgewählt und die Planungen deutlich präzisiert. Ein Elektrolyseurtestfeld, das Hydrogen Lab Bremerhaven, das Anfang November dieses Jahres vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES in Betrieb genommen wurde, ist ebenfalls mit dem NRL assoziiert.</li>
<li>Auf der Abnehmerseite für Wasserstoff bereitet zum Beispiel der Multi-Metall-Produzent Aurubis nach Vorarbeiten im Rahmen des Norddeutschen Reallabors den Umbau eines Anodenofens vor und wird diesen im kommenden Jahr umsetzen, um diesen Prozessschritt künftig klimaneutral betreiben zu können.</li>
<li>Bereits gegen Ende 2022 konnte die H&amp;R Ölwerke Schindler eine neue Power-to-Liquid-Anlage im Hamburger Hafen in Betrieb nehmen. Hiermit werden zukünftig E-Fuels für den Straßen- und Schienenverkehr sowie Wachse zur Anwendung in der Kosmetik, Pharmazie und Lebensmittelindustrie hergestellt.</li>
<li>Die Stadtreinigung Hamburg hat im Sommer dieses Jahres zwei Brennstoffzellen-Abfallsammelfahrzeuge in Betrieb genommen, gefördert durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV). Fünf Linienbusse mit Brennstoffzellentechnologie für die Hamburger Hochbahn AG sind ebenfalls im Rahmen des Norddeutschen Reallabors bestellt worden. Es folgen Gepäckschlepper für den Hamburg Airport. Diese Nutzfahrzeuge werden im Regelbetrieb eingesetzt, um die Alltagstauglichkeit grüner Mobilität zu demonstrieren und die spezifischen Anforderungen an Geschäfts- und Betreibermodelle zu untersuchen.</li>
<li>Mit einer großen Gesellschaftsstudie hat das NRL im Jahr 2022 gezeigt, dass in der Bevölkerung zwar ein hohes Umweltbewusstsein, allerdings auch eine gewisse Skepsis gegenüber der Machbarkeit der Energiewende besteht. Die Akzeptanz für Wasserstoff ist in der breiten Öffentlichkeit eher hoch, auch wenn der Wissensstand noch gering ist. Das Norddeutsche Reallabor wird mit seinen Referenzanlagen demonstrieren, wie die Energiewende gelingen kann und welche Rolle eine wasserstoffbasierte Sektorenkopplung dafür spielt.</li>
<li>In einer aktuellen Studienreihe des Competence Centers für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz der HAW Hamburg bewertet das Norddeutsche Reallabor Potentiale und Grenzen des Einsatzes von grünem Wasserstoff im Gebäudesektor, im Straßenverkehr und in der Industrie. Deutlich wird, dass der Einsatz von grünem Wasserstoff aus ökonomischen Gründen priorisiert werden muss. Die hohen Wasserstoffgestehungskosten verlangsamen auch den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für die Industrie auf Basis lokaler Elektrolysekapazitäten oder Importen, weil fossile Energieträger im direkten Vergleich noch günstiger sind.</li>
</ul>
<p><b>Verzögerungen durch Energiekrise und Gesetzeslage</b></p>
<p>Aller Erfolge zum Trotz ist allerdings auch das Norddeutsche Reallabor von den Folgen gegenwärtiger Krisen nicht unberührt geblieben. Energiekrise, Inflation und Lieferkettenengpässe beeinflussen die tägliche Arbeit in dem ambitionierten Großprojekt genauso wie in anderen Wirtschaftszweigen. Daher kommt es auch im NRL zu Verzögerungen bei der Inbetriebnahme einiger Referenzanlagen. Auch die unklare Gesetzeslage zu grünem Wasserstoff, die Kostensteigerungen für Elektrolyseure und die hohen Energiekosten machen den Projektpartnern zu schaffen.</p>
<p>Unbeachtet aller Schwierigkeiten schreitet das Projekt jedoch weiter voran und setzt wichtige Impulse für den Aufbau einer norddeutschen Wasserstoffwirtschaft, betont NRL-Projektkoordinator Mike Blicker vom Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg: „Wir treten mit dem Norddeutschen Reallabor jetzt in die entscheidende Ergebnisphase ein. In den kommenden zweieinhalb Jahren werden wir wichtige Referenzanlagen an den Start bringen, die zeigen, wie der Transformationspfad zur Klimaneutralität aussehen muss. Durch Großprojekte wie das NRL kann das energiereiche Norddeutschland seine Vorreiterrolle für die Energiewende weiter ausbauen und den Weg für den Umbau unserer Energieversorgung ebnen.“<b> </b></p>
<p><b>Statements zum NRL-Konsortialtreffen</b></p>
<p><b><i>Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern: </i></b></p>
<p><i>„Das Norddeutsche Reallabor leistet mit einem breiten Spektrum an Projekten, die von der Wasserstofferzeugung über Mobilitätslösungen bis hin zur Wärmenutzung reichen, einen entscheidenden Beitrag. Diese Projekte stimulieren wirtschaftliche Impulse für die Entwicklung von Zukunftsmärkten und stärken zugleich auch die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen durch den Einsatz klimafreundlicher Technologien. Für uns in Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, Teil dieser innovativen Initiative zu sein. Gemeinsam mit dem Norddeutschen Reallabor und unseren Partnern arbeiten wir daran, unser Bundesland zu einem Vorreiter in der Nutzung und Anwendung von Wasserstofftechnologien zu machen. Unser Ziel ist es, eine nachhaltigere Zukunft für unsere Region zu schaffen und gleichzeitig die volkswirtschaftlichen Chancen, die sich durch neue Technologien und Wertschöpfungsketten ergeben, zu nutzen“.</i></p>
<p><b><i>Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg:</i></b></p>
<p><i>„Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Waldbrände sind Folgen des Klimawandels, die auch schon heute ökonomische Auswirkungen auf die Welt haben. Im Norddeutschen Reallabor arbeiten rund 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an konkreten Lösungen, wie uns die Transformation unseres Energiesystems gelingt. Hier werden nachhaltige Innovationen erprobt, wirtschaftliche Impulse ausgelöst und der Industriestandort Norddeutschland gestärkt. Die Erforschung und Erprobung neuer Energieträger und Technologien braucht gute Zusammenarbeit, denn nur in einem starken Verbund werden wir die Dekarbonisierung erfolgreich voranbringen.“</i></p>
<p><b><i>Joschka Knuth, Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein: </i></b></p>
<p><i>„Das Norddeutsche Reallabor verbindet in hervorragender Weise die Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik &#8211; so bringen wir den Klimaschutz voran und schaffen innovative sowie technisch und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die Energiewelt von morgen. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen benötigen wir mehr denn je hoffnungsvolle Positivbeispiele für das Gelingen der Energiewende; das Norddeutsche Reallabor ist eines davon.“</i></p>
<p><b><i>Thomas Murche, Technischer Vorstand WEMAG AG und Mitglied der NRL-Projektsteuerungsgruppe: </i></b></p>
<p><i>„Der Hochlauf der Wasserstoffindustrie kann nur gelingen, wenn alle Teile der Wertschöpfungskette ineinandergreifen. Die WEMAG ergreift die Chance, die sich aus der Sektorenkopplung ergibt. Wir wollen im Ausbau der Power-to-X-Technologie in unserer Region einen Beitrag leisten.“</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor<br />
Steindamm 96<br />
20099 Hamburg<br />
Telefon: +45 (40) 42875-5878<br />
<a href="http://www.norddeutsches-reallabor.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.norddeutsches-reallabor.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Sandra Meyer-Ghosh<br />
Presse- &amp; &Ouml;ffentlichkeitsarbeit NRL<br />
Telefon: 040-42875-5827<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#045;&#110;&#114;&#108;&#064;&#104;&#097;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/nrl-norddeutsches-reallabor/Energiewende-Grossprojekt-zieht-optimistische-Zwischenbilanz/boxid/1182724" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/nrl-norddeutsches-reallabor" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Grüner Wasserstoff für die Industrie: Hoher Bedarf, Herstellungskosten in Deutschland aber noch zu hoch</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/10/19/gruener-wasserstoff-fuer-die-industrie-hoher-bedarf-herstellungskosten-in-deutschland-aber-noch-zu-hoch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[ammoniak]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zukünftig wird der deutsche Bedarf an grünem Wasserstoff in der Indus­trie durch die Transformation zu klimaschonenden Technologien auf mindestens 211 TWh pro Jahr steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Norddeutschen Reallabors, die die Rolle von Wasserstoff zur Dekarbonisierung <a href="https://www.presse-blog.com/2023/10/19/gruener-wasserstoff-fuer-die-industrie-hoher-bedarf-herstellungskosten-in-deutschland-aber-noch-zu-hoch/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/10/19/gruener-wasserstoff-fuer-die-industrie-hoher-bedarf-herstellungskosten-in-deutschland-aber-noch-zu-hoch/" data-wpel-link="internal">Grüner Wasserstoff für die Industrie: Hoher Bedarf, Herstellungskosten in Deutschland aber noch zu hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zukünftig wird der deutsche Bedarf an grünem Wasserstoff in der Indus­trie durch die Transformation zu klimaschonenden Technologien auf mindestens 211 TWh pro Jahr steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des <i>Norddeutschen Reallabors</i>, die die Rolle von Wasserstoff zur Dekarbonisierung von sieben energieintensiven Industriezweigen untersucht. In fünf davon ist Wasserstoff nach derzeitigem Stand unabdingbar.</b> <b>Offene Fragen gibt es im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu fossilen Energieträgern: Hohe Mehrkosten für den Einsatz von grünem Wasserstoff machen wirtschaftspolitische Anreizmechanismen erforderlich, damit Deutschland und insbesondere der Norden seine Rolle als Vorreiter in der Sektorenkopplung halten kann. </b></p>
<p>Die Studie untersucht die Möglichkeiten für den industriellen Einsatz von grünem, das heißt aus erneuerbaren Energien gewonnenem Wasserstoff. „Eine schnelle Dekarbonisierung des Industriesektors ist zur Erreichung unserer Klimaziele unumgänglich. Grünem Wasserstoff kommt gerade in der Industrie eine Schlüsselrolle zu, denn anders als im Verkehrs- und Gebäudesektor ist direkte Nutzung von grünem Strom in wesentlichen industriellen Kernprozessen nicht möglich“, so Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho, Dekan der Fakultät Wirtschaft und Soziales an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Von Düsterlho ist Leiter der Arbeitsgruppe des <i>Norddeutschen Reallabors (NRL)</i>, die hinter der Veröffentlichung steht. Das NRL ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördertes Verbundprojekt, in dem eine länderübergreifende Allianz mit 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik neue Wege zur Klimaneutralität aufzeigt. </p>
<p><b>Großes Potenzial zur industriellen Dekarbonisierung </b></p>
<p>Von sieben in der Studie betrachteten energieintensiven industriellen Gütern ist grüner Wasserstoff für die Dekarbonisierung in fünf Fällen alternativlos. Für die Herstellung von Kupfer und Roheisen ist Wasserstoff als Reduktionsmittel gut geeignet, ebenso für die Herstellung von Syntheseprodukten wie Ammoniak, Methanol sowie E-Fuels und weiteren Chemikalien. Dagegen spielt Wasserstoff in der Aluminiumproduktion keine tragende Rolle, zur Dekarbonisierung sollen zukünftig stattdessen inerte Anoden zur direkten Elektrifizierung eingesetzt werden. Für die Zementproduktion gibt es zurzeit ebenfalls keine bekannte Strategie, mit grünem Wasserstoff die Emissionen zu verhindern.</p>
<p>Den zukünftigen Bedarf an Wasserstoff in den genannten Industriezweigen prognostiziert die Studie wie folgt:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Die benötigten Mengen an grünem Wasserstoff für die derzeitige Produktion in Deutschland liegen für grünes Ammoniak – also Ammoniak aus grünem Wasserstoff – mit 13,8 TWh und für grünes Methanol mit 9,6 TWh in einem durch den Zubau von erneuerbarer Energie zu erreichenden Bereich.</li>
<li>Selbst die benötigte Menge für die Primärstahlerzeugung dürfte mit einem Bedarf von 68 TWh grünem Wasserstoff in einem erreichbaren Bereich liegen.</li>
<li>Die Kupferreduktion und der daraus resultierende Wasserstoffbedarf von 30 GWh stellt mengenmäßig keine große Herausforderung dar.</li>
<li>Im Gegensatz dazu ist die Größenordnung des Bedarfs an grünem Wasserstoff, der für die Herstellung von Alternativen zu klassischen Raffinerieprodukten (E-Fuels und Chemikalien) in heutigen Mengen erforderlich wäre, mit 828 TWh enorm. Es ist im Zuge der Mobilitätswende hier jedoch eine deutliche Veränderung des Kraftstoffbedarfs zu erwarten (vgl. Teil 3 der Studienreihe). Vernachlässigt man beispielsweise die Substitution heutiger Produktionsmengen von Benzin und Diesel durch E-Fuels in der Bedarfsermittlung, ergäbe sich ein Wasserstoffbedarf von lediglich 120 TWh für die Herstellung von synthetischem Kerosin für den Flugverkehr und synthetischer Kohlenwasserstoffe als Ersatz für Chemikalien aus dem herkömmlichen Naphtha-Cracking in der petrochemischen Industrie.</li>
</ul>
<p>„Um die heutigen Produktionsmengen in Deutschland bei Defossilisierung weiterhin erzeugen zu können, läge der industrielle Wasserstoffbedarf bei mindestens 211 TWh. Neben der stark an die Mobilitätswende gekoppelten Herstellung von Kraftstoffen sehen wir eine hohe Dynamik in den Bedarfsmengen der Chemikalien Methanol und Ammoniak. Diese wären kostentechnisch früher konkurrenzfähig gegenüber erdgasbasierten Verfahren herzustellen als Kupfer oder Stahl, bieten aber auch eine gute Möglichkeit als Import-Derivat für Wasserstoff. Es bedarf daher für die betrachteten Erzeugnisse detaillierter Analysen, um Aussagen über den zukünftigen Bedarf zu treffen“, erläutert Studienautor Lucas Jürgens vom Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg.</p>
<p><b>Derzeit kaum Konkurrenzfähigkeit zu fossilen Energieträgern</b></p>
<p>Die Studie untersucht insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von grünem Wasserstoff in Konkurrenz zu fossilen Energieträgern. Bis zur Erreichung einer Kostenparität ist es der Studie zufolge noch ein langer Weg. Legt man die geschätzten aktuellen Herstellungskosten für grünen Wasserstoff in Deutschland von 5,99 €/kg (Hydex, grenzkostenbasiert exkl. Transport &amp; Kapitalkosten) bzw. 7,99 €/kg (Hydrix, marktbasiert inkl. Transport) zugrunde, wird deutlich, dass es bislang noch keine wettbewerbsfähigen Produktionskosten bei mit erneuerbarem Strom hergestelltem Wasserstoff gibt. Die Studie kommt zu folgenden Preisgrenzen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Die Herstellung von grünem Ammoniak wäre bei Wasserstoffbezugskosten von 4,40 € pro kg H<sub>2</sub> konkurrenzfähig gegenüber konventionell hergestelltem Ammoniak. Damit wäre grünes Ammoniak schon bei deutlich höheren Preisen für grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig als grünes Methanol, Kupfer oder Primärstahl. </li>
<li>Grünes Methanol würde gegenüber konventioneller Herstellung mit Erdgas erst konkurrenzfähig, wenn die Wasserstoffbezugskosten bei 3,01 € pro kg H<sub>2</sub> lägen. Der Preisnachteil gegenüber Ammoniak ergibt sich insbesondere aus den zusätzlichen Kosten des nicht-fossilen CO<sub>2</sub> von 125 € pro Tonne.</li>
<li>Für die Metallherstellung ergibt sich die Kostenparität von grünen Erzeugnissen erst bei niedrigen Wasserstoffpreisen von 2,86 €/kg für die Kupferreduktion und 2,13 €/kg für die Produktion von Primärstahl.</li>
</ul>
<p>Die Studie zeigt aber auch, dass es mehrere Stellschrauben gibt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Es ist zum Beispiel davon auszugehen, dass durch technischen Fortschritt und Skaleneffekte Wasserstoff günstiger wird und gleichzeitig durch höhere Preise für CO<sub>2</sub>-Emissionen bzw. -Zertifikate bei höheren Preisen Kostenparität eintritt.</p>
<p><b>Lokale Wasserstoffproduktion muss gefördert werden</b></p>
<p>Das in der Studie aufgezeigte Preisdelta zwischen lokal erzeugtem Wasserstoff und fossilen Energieträgern zeigt deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen Wirtschaft stellt sich für viele Unternehmen inzwischen die Frage, in welchem Land die besten Produktionsbedingungen für erneuerbare Energien liegen. Längst gibt es Überlegungen, ob sich nicht grünes Ammoniak und grünes Methanol in anderen Ländern günstiger produzieren und als Wasserstoff-Derivat nach Deutschland importieren lassen. Eine allein auf Schiffsimporte von grünem Ammoniak und grünem Methanol aus Drittländern basierende Strategie würde aber insbesondere die chemische Industrie in Deutschland unter Konkurrenzdruck bringen, die diese Produkte bisher in großem Maßstab herstellt. „Auch wenn sich Deutschland auf lange Sicht nicht komplett selbst versorgen können wird, ist es wichtig, den Aufbau von lokalen Elektrolysekapazitäten und Wasserstoffinfrastruktur konsequent umzusetzen, um schnell zu defossilisieren. Norddeutschland bietet mit viel Windstrom hervorragende Bedingungen, um sich mit wasserstoffbasierten Verfahren als Vorreiter der Sektorenkopplung zu etablieren. Insbesondere industriepolitisch ist es geboten, Know-how und Technikkompetenz in Deutschland zu halten. Nur eine lokale und kostengünstige Wasserstoffproduktion wird eine derartige Entwicklung nachhaltig sichern können“, appelliert Mike Blicker, Projektkoordinator des Norddeutschen Reallabors.</p>
<p><b>Über die Studienreihe</b></p>
<p>Die Studie „Der Industriesektor” von Dr. Felix Doucet, Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho, Prof. Dr. Hans Schäfers, Lucas Jürgens, Carsten Schütte, Hagen Barkow, Nicolas Neubauer, Britta Heybrock und Nanke Jensen ist der vierte Teil der im Frühjahr gestarteten NRL-Studienreihe „Potentiale, Grenzen, Prioritäten &#8211; Grüner Wasserstoff für die Energiewende“. Im Rahmen dieser Reihe bewertet die NRL-Arbeitsgruppe „Neue Märkte, Geschäftsmodelle &amp; Regulatorik“ zunächst relevante H<sub>2</sub>-Technologien in Hinblick auf ihre Potentiale und Grenzen mittels techno-ökonomischer Betrachtungen. Anschließend werden daraus Prioritäten für den zukünftigen Einsatz von grünem Wasserstoff abgeleitet. Den Auftakt der Reihe machte eine Veröffentlichung zum Einsatz von Wasserstoff im Gebäudesektor (Februar 2023). Es folgte eine Studie zum Mobilitätssektor (April 2023). Auf die nun vorgelegte Studie zur industriellen Nutzung von Wasserstoff folgt eine Analyse zur Wasserstofferzeugung. Ein Sektorenvergleich wird den Abschluss der Reihe bilden.</p>
<p>Alle Studien werden unter <a href="http://www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien</a> bereitgestellt.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
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<p>NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor<br />
Steindamm 96<br />
20099 Hamburg<br />
Telefon: +45 (40) 42875-5878<br />
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<div class="pb-contact-item">Sandra Meyer-Ghosh<br />
Presse- &amp; &Ouml;ffentlichkeitsarbeit NRL<br />
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		<item>
		<title>Neue Leitung für das Norddeutsche Reallabor</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/30/neue-leitung-fuer-das-norddeutsche-reallabor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[bmwk]]></category>
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		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[werner beba]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/06/30/neue-leitung-fuer-das-norddeutsche-reallabor/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) stellt sein Projektmanagement neu auf: Mike Blicker wird die Rolle des Projektkoordinators übernehmen. Er hatte diese Position bisher kommissarisch inne. Prof. Dr. Hans Schäfers wird als neues Mitglied in die Projektsteuerungsgruppe des Verbundprojekts aufgenommen. Diese zwei <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/30/neue-leitung-fuer-das-norddeutsche-reallabor/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das <i>Norddeutsche Reallabor</i> (NRL) stellt sein Projektmanagement neu auf: Mike Blicker wird die Rolle des Projektkoordinators übernehmen. Er hatte diese Position bisher kommissarisch inne. Prof. Dr. Hans Schäfers wird als neues Mitglied in die Projektsteuerungsgruppe des Verbundprojekts aufgenommen. Diese zwei Entscheidungen traf das NRL-Konsortium auf einer digitalen Partnerversammlung. Blicker und Schäfers füllen damit die Lücke, die Prof. Dr. Werner Beba durch seinen Tod im Februar hinterlassen hatte.</b></p>
<p>Über 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten im Verbundprojekt <i>Norddeutsches Reallabor </i>zusammen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert wird. Gemeinsam erproben sie den Transformationspfad zu einem klimaneutralen Energiesystem unter Einsatz von grünem Wasserstoff. Der Tod von Prof. Dr. Werner Beba, der das Projekt aufgebaut und mit viel Herzblut geleitet hatte, war ein starker Einschnitt in die Zusammenarbeit im <i>Norddeutschen Reallabor</i>. Die vergangenen Wochen und Monate wurden daher intensiv genutzt, um die Weichen für die reibungslose Fortführung des Projekts zu stellen. Die dafür notwendigen personellen Umstrukturierungen sind nun abgeschlossen und wurden im Rahmen einer digitalen Partnerversammlung am 30. Juni per Abstimmung aller Förderpartner bestätigt.</p>
<p>Für die Rolle des NRL-Projektkoordinators wurde Mike Blicker gewählt, der diese Position seit Bebas Tod bereits kommissarisch innehatte. Mit der Funktion als Koordinator übernimmt Blicker zugleich die Leitung des Projektmanagement Office, das die operative Arbeit im <i>Norddeutschen Reallabor</i> steuert.</p>
<p>„Es ist mir eine Ehre, heute offiziell die Nachfolge von Professor Beba als Projektkoordinator des <i>Norddeutschen Reallabors</i> antreten zu dürfen. Die kommenden Projektjahre werden sicherlich sehr spannend und herausfordernd: Bis 2025 planen wir unsere Referenzanlagen in Betrieb zu nehmen und ihre Auswirkungen auf das Energiesystem im Ganzen zu erproben. Umso mehr freue ich mich über das Vertrauen, dass das NRL-Konsortium mir mit dieser Wahl ausspricht“, betont Mike Blicker nach der Bestätigung seines Amtes.</p>
<p>Blicker war innerhalb des <i>Norddeutschen Reallabors</i> bisher in den Arbeitsgruppen “Wärme und Quartiere“ und “Industrie“ sowie als stellvertretender Projektkoordinator aktiv. Zudem ist der diplomierte Umweltingenieur und Verfahrenstechniker in der Leitung des Forschungsprojekts X-Energy tätig. Vor seiner Zeit am CC4E der HAW Hamburg 2018 war Blicker als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Fraunhofer-Gesellschaft, als stellvertretender Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und als wissenschaftlicher Leiter bei EPEA Internationale Umweltforschung GmbH tätig.</p>
<p>Zudem ist Prof. Dr. Hans Schäfers ab sofort Mitglied der sechsköpfigen NRL-Projektsteuerungsgruppe, welche die Rolle eines Aufsichtsgremiums für das Verbundprojekt innehat. Schäfers folgt Beba als Leiter des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) nach und ist daher eine ideale Besetzung, um neben der industriellen auch die wissenschaftliche Perspektive in der Projektsteuerungsgruppe zu wahren.</p>
<p>„Die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft ist eine der großen Stärken des <i>Norddeutschen Reallabors</i>. Ich freue mich darauf, mich zukünftig noch stärker in das Projekt einbringen zu können“, so Prof. Dr. Hans Schäfers. Der diplomierte Umwelttechniker war zuvor als Leiter der Arbeitsgruppe „Gesamtsystemintegration“ im NRL tätig. Seit 2017 ist er Professor für “Intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz” an der HAW Hamburg. Seine Dissertation hatte Schäfers 2014 an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) abgeschlossen. Zuvor war Schäfers viele Jahre als Energieberater tätig.</p>
<p>Neben Prof. Dr. Hans Schäfers gehören derzeit Matthias Boxberger (Vorstandsvorsitzender Hansewerk AG), Henrik Falk (Vorstandsvorsitzender HOCHBAHN AG), Christian Heine (Geschäftsführung Hamburger Energiewerke GmbH), Thomas Murche (Technischer Vorstand WEMAG AG) und Detlev Wösten (Geschäftsführung H&amp;R Ölwerke Schindler GmbH) zu dem Führungsgremium.</p>
<p>Auf der NRL-Partnerversammlung wurde außerdem die TÜV NORD EnSys GmbH &amp; Co. KG, ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Energietechnik, als neuer assoziierter Partner in das Verbundprojekt aufgenommen. Alle drei Entscheidungen wurden einstimmig getroffen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
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		<title>Offene Türen für Wasserstoff-Interessierte</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/08/offene-tueren-fuer-wasserstoff-interessierte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[bergedorf]]></category>
		<category><![CDATA[cc4e]]></category>
		<category><![CDATA[energiewende]]></category>
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		<category><![CDATA[Tag der offenen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiezentrum]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[wdw]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2023/06/08/offene-tueren-fuer-wasserstoff-interessierte/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Auch im Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor spielt der hocheffiziente Energieträger eine zentrale Rolle, um auch solche Produktions- und Lebensbereiche auf erneuerbare Energien umzustellen, die sich nicht ohne Weiteres mit <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/08/offene-tueren-fuer-wasserstoff-interessierte/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/08/offene-tueren-fuer-wasserstoff-interessierte/" data-wpel-link="internal">Offene Türen für Wasserstoff-Interessierte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Auch im Verbundprojekt <i>Norddeutsches Reallabor</i> spielt der hocheffiziente Energieträger eine zentrale Rolle, um auch solche Produktions- und Lebensbereiche auf erneuerbare Energien umzustellen, die sich nicht ohne Weiteres mit grünem Strom versorgen lassen. Im Rahmen der bundesweiten „Woche des Wasserstoffs“ lädt das Projekt zu einer Reihe von Veranstaltungen ein.</b></p>
<p>Zum fünften Mal verbindet die Woche des Wasserstoffs (WDW) Ausstellungen, Präsentationen, Webinare, Vorträge, Werks- und Laborführungen, Bürgerfeste und vieles mehr. Vom 10. bis zum 18. Juni 2023 finden deutschlandweit kostenfreie digitale und Live-Veranstaltungen für all jene statt, die dem Thema Wasserstoff und seinem Platz im zukünftigen Energiesystem etwas näherkommen möchten.</p>
<p>Das <i>Norddeutsche Reallabor</i> ist in diesem Jahr offizieller Partner der Woche des Wasserstoffs. „Wir arbeiten im NRL an der industriellen Transformation und erproben den Einsatz von Wasserstoff vor allem in der Industrie. Die Bevölkerung mitzunehmen und möglichst anschaulich über die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff zu informieren, ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Mike Blicker, kommissarischer Projektkoordinator. Deshalb öffnet das Projekt bei der Woche des Wasserstoffs weit seine Türen.</p>
<p><b>Vorstellung des <i>Norddeutschen Reallabors</i></b></p>
<p>Wer das große Verbundprojekt besser kennenlernen will, hat dazu am Freitag, 16. Juni um 16 Uhr die Gelegenheit. Welche Ziele verfolgen die 50 NRL-Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verfolgen und wie kann Wasserstoff zum Treiber der industriellen Transformation werden? Das können interessierte Zuhörer*innen von Projektkoordinator Mike Blicker in einem einstündigen Vortrag erfahren, der genug Raum für Nachfragen bietet.</p>
<p>Der Vortrag ist hybrid, kann also sowohl vom Rechner zu Hause via MS-Teams-Link angeschaut werden als auch live vor Ort am Technologiezentrum Energie-Campus (TEC) in Hamburg-Bergedorf (Am Schleusengraben 24, 21029 Hamburg).</p>
<p><b>Führung durch das TEC in Bergedorf</b></p>
<p>Die Fahrt an das TEC lohnt sich gleich doppelt: Unmittelbar vor und nach den Ausführungen zum NRL können Besucher*innen jeweils an einer einstündigen Führung durch das Forschungszentrum teilnehmen. Am TEC forschen Wissenschaftler*innen vom Competence Centers für Erneuerbare Energien &amp; EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in einer einzigartigen Infrastruktur an Lösungen für die großen Herausforderungen der Energiewende.</p>
<p>Das CC4E ist Konsortialführer des Verbundprojekts „Norddeutsches Reallabor“ und öffnet deshalb gern seine Türen für die Woche des Wasserstoffs. Highlights des Rundgangs sind – neben der Besichtigung eines Wasserstoff-Elektrolyseurs – eine Anlage auf dem Dach, mit der Kohlenstoffdioxid aus der Umgebungsluft gewonnen und klimaneutral zu synthetischem Methan aufbereitet wird, und ein Augmented-Reality-Exponat, das die Energiewende zum Anfassen zeigt.</p>
<p><b>Vortrag zur Wasserstoff-Akzeptanz</b></p>
<p>Wer mehr über die Einstellung der Bevölkerung zu Wasserstoff und der Energiewende im Allgemeinen erfahren möchte, hat dazu am Mittwoch, 14. Juni, um 15 Uhr die Gelegenheit. In einem Online-Vortrag gibt Pia Arndt, Leiterin der NRL-Arbeitsgruppe „Industrielle Transformation, gesellschaftliche Teilhabe und Transfer“, Einblicke in das gesellschaftliche Stimmungsbild zur H<sub>2</sub>-Akzeptanz.</p>
<p>Welche Chancen sieht die Bevölkerung in der Nutzung von Wasserstoff, welche Bedenken werden geäußert? Und wie bewertet die Bevölkerung die Rolle der Industrie für den Transformationsprozess? Diesen Fragen widmete das NRL eine Gesellschaftsstudie, deren Ergebnisse griffig vorgestellt werden.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten können über die Website der Woche des Wasserstoffs abgefragt werden (<a href="http://www.woche-des-wasserstoffs.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.woche-des-wasserstoffs.de</a>).</p>
<p><b>Alle NRL-Veranstaltungen zur Woche des Wasserstoffs auf einen Blick: </b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>06.2023, 15-16 Uhr: <b>„Transformation &amp; Gesellschaft: Stimmungsbild zur H2-Akzeptanz“</b>,Pia Arndt, Vortrag (online)​, <a href="https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/stimmungsbild-zur-h2-akzeptanz" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/stimmungsbild-zur-h2-akzeptanz</a></li>
<li>06.2023, 16-17 Uhr: <b>„Norddeutsches Reallabor – Energiekonzepte für morgen“, </b>Mike Blicker, Vortrag (hybrid), ​<a href="https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/norddeutsches-reallabor-%E2%80%93-energiekonzepte-f%C3%BCr-morgen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/norddeutsches-reallabor-%E2%80%93-energiekonzepte-f%C3%BCr-morgen</a></li>
<li>06.2023, 15-16 &amp; 17-18 Uhr: <b>„Energiewende zum Anfassen – Führung durch das TEC“ </b>in HH-Bergedorf (live), <a href="https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/energiewende-zum-anfassen-%E2%80%93-f%C3%BChrung-durch-das-tec" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.woche-des-wasserstoffs.de/programm-2023/energiewende-zum-anfassen-%E2%80%93-f%C3%BChrung-durch-das-tec</a></li>
</ul>
</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
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		<title>Leiter des CC4E der HAW Hamburg, Prof. Dr. Werner Beba, verstorben</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/03/13/leiter-des-cc4e-der-haw-hamburg-prof-dr-werner-beba-verstorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag, den 27. Februar 2023, ist Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) nach schwerer Krankheit verstorben. Durch sein Wirken hinterlässt er ein nachhaltiges <a href="https://www.presse-blog.com/2023/03/13/leiter-des-cc4e-der-haw-hamburg-prof-dr-werner-beba-verstorben/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b><i>Am Montag, den 27. Februar 2023, ist Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) nach schwerer Krankheit verstorben. Durch sein Wirken hinterlässt er ein nachhaltiges Erbe für die HAW Hamburg, für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort der Metropolregion Hamburg, für die Stadtpolitik und die Gesellschaft. Seine Stellvertreter Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers und Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff übernehmen kommissarisch die Leitung des CC4E.</i></b></p>
<p>Werner Beba war Gründer des CC4E, das sich seit 2008 in praxisnahen Forschungsprojekten und vielfältigen Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, sowie Wirtschaft und Politik den Herausforderungen der Energiewende annimmt. In den nun 15 Jahren seines Bestehens entwickelte Werner Beba das CC4E von einem kleinen Hochschulprojekt mit einer Handvoll Mitarbeiter*innen zu einer hochschulweiten dauerhaften wissenschaftlichen Einrichtung der HAW Hamburg, in der derzeit rund 60 Wissenschaftler*innen in zahlreichen Projekten zu Fragen der Energiewende forschen.</p>
<p>An der HAW Hamburg war er als Professor für Marketing an der Fakultät Wirtschaft und Soziales tätig. Darüber hinaus wirkte er als Leiter und Projektkoordinator im Verbundprojekt „Norddeutsches Reallabor&quot; (NRL), bei dem das CC4E das zentrale Projektmanagement innehat. Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers und Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff übernehmen als seine bisherigen Stellvertreter nun kommissarisch die Leitung des CC4E.</p>
<p>Werner Beba agierte, nach seinem Studium an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, von 1991 bis 2008 zunächst im Management des Medienunternehmens Gruner + Jahr unter anderem als Geschäftsführer sowie als stellvertretender Verlagsgeschäftsführer der Gruner + Jahr Living-Gruppe. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei gemeinsame Kinder.</p>
<p><b>Mit Herzblut gegen die Klimakrise</b></p>
<p>Ein Meilenstein im Wirken von Werner Beba ist die Inbetriebnahme des Technologiezentrums Energie-Campus in Hamburg-Bergedorf im Jahr 2015. Am Technologiezentrum Energie-Campus wird das effiziente Wechselspiel der zentralen technischen Komponenten der Energiewende erprobt und in zahlreichen aktuellen und zukünftigen Forschungsprojekten weiterentwickelt. So dient das Technologiezentrum seit seiner Eröffnung auch der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der klimaneutralen Energieerzeugung und Sektorenkopplung an der HAW Hamburg. Die Planung des 2017 eröffneten Forschungswindparks in Hamburg-Curslack, der dem CC4E neue Forschungsmöglichkeiten eröffnete, setzte Werner Beba mit großer visionärer Kraft durch.</p>
<p>Mit der Realisierung des Technologiezentrums Energie-Campus in Hamburg-Bergedorf setzte er so Maßstäbe für die angewandte Forschung zur schnelleren Realisierung der Energiewende, wobei ihm besonders daran gelegen war, die Gesellschaft in Klimaschutz- und Energiewendevorhaben einzubeziehen und die Bereitschaft dafür zu stärken. Die Öffnung der Forschungseinrichtung für Besuchergruppen u.a. aus der Bundespolitik und die Aktivität auf dem Gebiet der Akzeptanzforschung und bürgernahen Aufklärung zur Energiewende waren Werner Beba daher immer eine Herzensangelegenheit.</p>
<p>Den Drang zu einer durch eine breite Allianz getragenen Energiewende entwickelte er in weiteren Herzensprojekten weiter: So werden aktuell im Norddeutschen Reallabor (NRL) in einer partnerstarken Energiewende-Allianz zahlreiche Erprobungs- und Forschungsvorhaben zum Aufbau einer wasserstoffbasierten Defossilisierung des Energiesystems zu einem norddeutschen Gesamtkonzept zusammengeführt. Das NRL knüpft an das bereits erfolgreich durchgeführte Verbundprojekt NEW 4.0 &#8211; Norddeutsche EnergieWende an. Werner Beba koordinierte mit Leidenschaft in beiden Projekten die Zusammenarbeit der über 50 Projektpartner*innen aus Wissenschaft, Industrie und Politik, regte zum Dialog und zu innovativen Projektideen an und forcierte Austauschformate mit Bürger*innen. Das laufende Verbundprojekt NRL endet erst 2026. Gerne hätte Werner Beba wieder für den erfolgreichen Projektabschluss Sorge getragen und hatte schon den Rahmen für weitere Schritte gesetzt. Fortan übernimmt Mike Blicker, wissenschaftlicher Teamleiter des CC4E und bisher stellvertretender NRL-Projektkoordinator, die Funktion des kommissarischen Projektleiters.</p>
<p><b>Wirken in Verbänden und für die Stadt Hamburg</b></p>
<p>Werner Beba war vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zum Mitglied im Energiewendebeirat und im Klimabeirat berufen. In beiden Gremien beriet er die Stadtpolitik in zukunftsweisenden Fragen zum Klimaschutz und der Energiewende. In dieser Funktion und in Zusammenarbeit mit anderen Expert*innen gab Werner Beba zentrale energiepolitische Impulse. In zahlreichen weiteren Mitgliedschaften und Ämtern pflegte er leidenschaftlich und parteiübergreifend den Dialog in der Wissenschaft sowie zu politischen Akteur*innen und in der breiten Stadtgesellschaft. So wirkte er als Beauftragter für Energieforschung der HAW Hamburg im Energieforschungsverbund Hamburg (EFH), dessen Sprecher er lange war, ebenso war er Vorstandsmitglied im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH). Er fungierte ferner als Geschäftsführer der CC4E Windenergie UG, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Umwelt Management AG (UMaAG) und Geschäftsführer der Zweiten ReTec UG &amp; Co. KG.</p>
<p>Trotz dieser vielfältigen Tätigkeiten blieb Prof. Werner Beba seinem Department Wirtschaft an der HAW Hamburg durch seine Lehrtätigkeit sowie auch dem Standort Hamburg privat wie beruflich verbunden. Die HAW Hamburg sowie das gesamte Team des CC4E werden Werner Bebas berufliches Erbe in ehrenvollem Andenken halten. Mit derselben Zuversicht, die er stets ausstrahlte, wird das Team engagiert für jene klimaneutrale Zukunft weiterarbeiten, für die er zu Lebzeiten Weichen stellte.</p>
<p><b>Stimmen aus Wissenschaft, Industrie und Politik</b></p>
<p><b>Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: </b>„Prof. Werner Beba war Vordenker, Koordinator und Manager der Energiewende in Hamburg. Mit großem persönlichen Engagement hat er Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vernetzt, um aus guten Ideen reale Projekte zu machen. Seine Verdienste um den Fortschritt klimafreundlicher Technologien bleiben eine wichtige Grundlage für Hamburgs Weg zur klimaneutralen Metropole. Der Tod von Werner Beba ist auch menschlich ein großer Verlust. Sein freundliches Wesen und sein Idealismus bleiben uns in Erinnerung und sind Ansporn, seine Ziele weiter zu verfolgen.“</p>
<p><b>Prof. Dr. Micha Teuscher, Präsident der HAW Hamburg: </b>„Mit Herrn Prof. Dr. Werner Beba verlieren wir an der HAW Hamburg einen großartigen Kollegen und Visionär. Er ist der Gründervater des CC4E und hat dieses zu einem in der Metropolregion für Norddeutschland einzigartigen Wissenschafts- und Innovationszentrum für klimaneutrale Energiesysteme gemacht. Mit seiner Überzeugungskraft und seiner Hingabe hat er uns und viele andere für seine Vision gewinnen können. Dabei hat er stets mit Leidenschaft die Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gesucht. Die Energiewende war sein Thema. Notwendige Veränderungen und Entwicklungen zu initiieren und technische und gesellschaftliche Lösungen zu entwickeln und umzusetzen war ein Teil seines Selbstverständnisses. So werden wir ihn in Erinnerung behalten. Wir verdanken ihm viel.“</p>
<p><b>Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke: </b>„Tieftraurig habe ich die Nachricht zum Tod von Prof. Dr. Werner Beba nach schwerer Krankheit aufgenommen. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und Freunden. Mit Werner Beba verlieren wir einen Pionier der Energieforschung, der unter anderem als Mitglied des Klimabeirats große Verdienste um die Stadt Hamburg erworben hat. Das von ihm gegründete Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg hat sich unter seiner Leitung zu einem großen Player in der Erforschung neuer regenerativer Energien entwickelt. Damit leistet das CC4E einen wichtigen Beitrag zu wirksamem Klima- und Umweltschutz. Besonders im Fokus stand für Werner Beba immer der gesellschaftliche Austausch über die Veränderungen und Herausforderungen der Energiewende. Über persönliche Begegnungen mit Werner Beba habe ich mich immer sehr gefreut und seine humorvolle Art geschätzt. Sein Wirken strahlt weit über Hamburg hinaus.“</p>
<p><b>Jens Kerstan, Senator, Präses der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg: </b>„Werner Beba war ein leidenschaftlicher Mitstreiter und Weggefährte in der Bekämpfung der Klimakrise, mit dem ich freundschaftlich verbunden war. Er hat als begnadeter Netzwerker an der Schnittstelle von Wissenschaft, Industrie und Politik Einzigartiges geleistet. Als Leiter des europaweit bedeutsamen Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz nahm er eine Schlüsselrolle bei fast allen großen Projekten und Prozessen der Klima- und Energiewendepolitik wie NEW 4.0 oder dem Norddeutschen Reallabor in Hamburg ein. Die Berufung in den wissenschaftlichen Klimabeirat der Stadt war angesichts seiner Expertise eine Selbstverständlichkeit. Als einer der Sprecher des Energienetzebeirats hat er auch schwierige politische Prozesse klug und verbindlich gemanagt. Sein Tod berührt mich zutiefst und macht mich sehr traurig. Ich werde die Gespräche mit ihm, seine Ratschläge, seinen unerschütterlichen Optimismus und seine Hingabe als Streiter für eine bessere Welt vermissen. Er hinterlässt eine enorme Lücke. Menschlich wie fachlich. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie.“</p>
<p><b>Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG, Vorstandsvorsitzender Industrieverband Hamburg e.V., Mitglied der Projektsteuerungsgruppe Norddeutsches Reallabor:</b> „Mit Werner Beba verliert die Industrie einen energiereichen Partner und beharrlichen Antreiber auf dem Pfad zur Klimaneutralität. Wie kein Zweiter hat er es verstanden, Brücken zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik zu schlagen und Menschen hinter einer gemeinsamen Vision zu versammeln. Leuchtendes Beispiel dafür waren die Energiewende-Großprojekte NEW 4.0 und NRL. Er wird uns fehlen – als Stratege, als Netzwerker, als Freund.“</p>
<p><b>Im Namen des CC4E:</b></p>
<p><b>Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers, kommissarischer Leiter des CC4E: </b>„Werner Beba hatte eine einzigartige Begabung, Menschen auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Er konnte Austausch und Kooperation ermöglichen, wenn unterschiedliche partikuläre Interessen dem eigentlich entgegenstanden. Er konnte scheinbar Unerreichbares in Mögliches verwandeln. Er war die Verkörperung des `Geht nicht gibt’s nicht´ und hat uns gezeigt, was `Machen´ bedeutet. Diesem Vorbild nachzufolgen wird unsere ehrenvolle Aufgabe sein.“</p>
<p><b>Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff, kommissarischer Leiter des CC4E: </b>„In vielen gemeinsamen Forschungs- und Infrastrukturprojekten habe ich die einzigartige Arbeitsweise von Werner Beba kennengelernt. Seine Visionen hat er mit einem Grad an Optimismus, Ausdauer und Arbeitseinsatz umgesetzt, den wir alle am CC4E bewundert haben. Je schwerer eine Aufgabe oder je größer ein Projekt wurde, desto mehr hat Werner Beba sich hineingekniet und es zum Erfolg gemacht. Berücksichtigt man zudem, dass er sich erst mit seiner Tätigkeit am CC4E dem Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz gewidmet hat, sind seine Leistungen und Visionen zur Umsetzung der Energiewende umso erstaunlicher. Wir werden nun das CC4E ohne Werner weiterführen und uns dabei seine Arbeitsweise zum Vorbild nehmen.&quot;</p>
<p><b>WEITERE INFORMATIONEN UND BILDMATERIAL ZU WERNER BEBA</b></p>
<p><b><a href="http://www.cc4e.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.cc4e.de</a></b></p>
<p><b><a href="http://www.haw-hamburg.de/cc4e/presse-und-kommunikation/presse/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.haw-hamburg.de/cc4e/presse-und-kommunikation/presse/</a> </b></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>HINTERGRUNDINFORMATIONEN CC4E UND ENERGIE-CAMPUS</p>
<p>Das Competence Center f&uuml;r Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) ist eine fakult&auml;ts&uuml;bergreifende wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg, die sich in interdisziplin&auml;rer Weise den gegenw&auml;rtigen und zuk&uuml;nftigen Herausforderungen der Energiewende annimmt. Damit leistet das CC4E einen nachhaltigen Beitrag zu wirksamem Klima- und Umweltschutz. Eine wichtige Aufgabe ist der intensive Austausch mit der Gesellschaft &uuml;ber die zuk&uuml;nftigen Ver&auml;nderungen im Rahmen der Energieversorgung von morgen und damit durch die Inhalte und Ergebnisse unserer Projekte f&uuml;r die Energiewende zu begeistern. Die Infrastruktur und das Know-how, das im Rahmen unserer Forschungsprojekte aufgebaut wird, f&uuml;hren auch zu einer anwendungsbezogenen Vermittlung von relevantem Wissen zu technologischen, energiepolitischen und wirtschaftlichen Fragestellungen in der Lehre der HAW Hamburg. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Windenergie, Speicher, Systemintegration, Sektorenkopplung, Umwelt und Akzeptanz sowie dem hierf&uuml;r relevanten Innovationsmanagement.</p>
<p>HINTERGRUNDINFORMATIONEN NORDDEUTSCHES REALLABOR (NRL)</p>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor<br />
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20099 Hamburg<br />
Telefon: +45 (40) 42875-5878<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Inga Mohwinkel<br />
Presse- &amp; &Ouml;ffentlichkeitsarbeit CC4E<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/nrl-norddeutsches-reallabor/Leiter-des-CC4E-der-HAW-Hamburg-Prof-Dr-Werner-Beba-verstorben/boxid/1149480" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</a>
                    </li>
<li>
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		<title>Start der NRL-Studienreihe zu Potentialen und Grenzen von grünem Wasserstoff</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/02/20/start-der-nrl-studienreihe-zu-potentialen-und-grenzen-von-gruenem-wasserstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grüner Wasserstoff wird in einem zukunftsfähigen Energiesystem eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist er derzeit noch eine knappe Ressource, weshalb die Potentiale und Grenzen seines Einsatzes in verschiedenen Einsatzfeldern fundiert bewertet werden müssen. Wo liegen die Anwendungsfälle, in denen grüner <a href="https://www.presse-blog.com/2023/02/20/start-der-nrl-studienreihe-zu-potentialen-und-grenzen-von-gruenem-wasserstoff/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/02/20/start-der-nrl-studienreihe-zu-potentialen-und-grenzen-von-gruenem-wasserstoff/" data-wpel-link="internal">Start der NRL-Studienreihe zu Potentialen und Grenzen von grünem Wasserstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Grüner Wasserstoff wird in einem zukunftsfähigen Energiesystem eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist er derzeit noch eine knappe Ressource, weshalb die Potentiale und Grenzen seines Einsatzes in verschiedenen Einsatzfeldern fundiert bewertet werden müssen. Wo liegen die Anwendungsfälle, in denen grüner Wasserstoff alternativlos ist? Wo ist er verzichtbar, weil es effizientere Wege der Dekarbonisierung gibt? Diesen Fragen widmet sich eine mehrteilige Studienreihe des Energiewende-Verbundprojekts <i>Norddeutsches Reallabor.</i></b></p>
<p>Die Studienreihe trägt den Titel „Potentiale, Grenzen und Prioritäten. Grüner Wasserstoff für die Energiewende” und gibt einen Überblick von der Wasserstofferzeugung bis hin zur Anwendung in den verschiedenen Verbrauchssektoren. Durch techno-ökonomische Betrachtungen werden relevante Technologien in Hinblick auf ihre Potentiale und Grenzen bewertet und daraus Prioritäten für den zukünftigen Einsatz von grünem Wasserstoff abgeleitet. „Für einen energieeffizienten Markthochlauf geht es nicht darum, möglichst viele theoretische Anwendungsfälle für grünen Wasserstoff zu finden, sondern zu identifizieren, wo der Einsatz von grünem Wasserstoff alternativlos ist und wo demzufolge prioritär neue Geschäftsmodelle bzw. Wertschöpfungsketten erforderlich sind. Hierzu soll unsere Studienreihe beitragen“, erklärt Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho, Leiter des Departments Wirtschaft an der HAW Hamburg und Leiter der hinter den Veröffentlichungen stehenden Arbeitsgruppe des Norddeutschen Reallabors (NRL).</p>
<p>Das NRL ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördertes Verbundprojekt, in dem 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik neue Wege zur Klimaneutralität aufzeigen wollen. Die aktuelle Studienreihe ist im NRL-Teilvorhaben „Neue Markt- &amp; Geschäftsmodelle, Regulatorik“ des Norddeutschen Reallabors angesiedelt, das die Erprobungsvorhaben der Industriepartner des NRL aus einer ökonomischen Perspektive wissenschaftlich begleitet. Beteiligte Partner sind das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und die Hochschule Flensburg. Forschungsgrundlage waren Literaturrecherchen, Interviews mit Expert*innen aus dem NRL-Projekt sowie eigene Modelle und Berechnungen zu Kosten und CO<sub>2</sub>-Einsparungen.</p>
<p><b>Wasserstoff im Gebäudesektor: Wärmepumpe deutlich effizienter</b></p>
<p>Den Auftakt der Reihe macht – neben einer für sich stehenden Hinführung zum Thema grüner Wasserstoff – zunächst eine Veröffentlichung zum Gebäudesektor, auf den 41 Prozent der deutschen CO<sub>2</sub>-Äq-Emissionen entfallen. Der zentrale Einsatz von Wasserstoff in der Fernwärmeerzeugung kann in Kraftwerkskonzepten sinnvoll sein – zur Abdeckung von Spitzenlasten oder durch Kraft-Wärme-Kopplung. In der Studie steht insbesondere die dezentrale Wärmeerzeugung durch Wasserstoff auf dem Prüfstand. Durch die direkte Verbrennung von Brennstoffen in Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD) und Haushalten entstehen 13 Prozent der deutschen CO₂-Äq-Emissionen. Der CO<sub>2</sub>-Ausstoß dieser Form der Wärmebereitstellung muss sich bis 2030 um 43 Prozent reduzieren, um die bundesweiten Klimaziele einzuhalten. Dies erfordert neben einer umfassenden Gebäudesanierungsstrategie ein schnelles Überdenken der einsetzbaren Heiztechnologien.</p>
<p>Um verschiedene Heiztechnologien vor dem Hintergrund des prognostizierten Markthochlaufs von Wasserstoff ökonomisch zu bewerten, wurden die tatsächlich anfallenden Kosten im Zeitverlauf verglichen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass auf Wasserstoff ausgerichtete Gas-Brennwertthermen an dieser Stelle nicht sinnvoll sind: „Aus Effizienzgründen ist der Einsatz von Wasserstoff für die dezentrale Wärmebereitstellung nicht zu priorisieren, da hier ein Vielfaches an grüner elektrischer Energie für die Elektrolyse im Vergleich zu einem Szenario mit Wärmepumpen notwendig wäre”, betont Felix Doucet, Autor der Studie und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am CC4E. Der direkte Vergleich zeige, dass der Einsatz von erneuerbarem Strom pro kWh zu erzeugender Wärme bei der Verbrennung von grünem Wasserstoff in Brennwertthermen fünf- bis sechsmal höher ist als bei der direkten Nutzung in einer Wärmepumpe.</p>
<p>Wenn alle Gebäudenutzer*innen der gezeigten Vorteilhaftigkeit von Wärmepumpen folgen würden und es keine Restriktionen im Stromnetz gäbe, könnten große Teile der bestehenden Gasnetzinfrastruktur in Wohngebieten obsolet werden, so die Studie weiter. Eine Ertüchtigung der Gasnetze für einen Wasserstofftransport in Wohngebiete wäre aus ökonomischer Sicht jedenfalls nicht zielführender als die ohnehin notwendige Ertüchtigung des Stromnetzes.</p>
<p>Wenngleich die Verbrennung von Wasserstoff zur dezentralen Wärmeerzeugung im direkten Kostenvergleich mit Wärmepumpen unvorteilhaft ist, könnte die Abwärme von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen, die zur Produktion von grünem Wasserstoff für andere Sektoren notwendig sind, zur Effizienz-Steigerung in Wärmenetze eingespeist werden. Standorte von Elektrolyseuren sollten daher idealerweise so gewählt werden, dass ein Wasserstoffnetz bzw. ein Wasserstoffspeicher vorhanden ist und gleichzeitig ein Wärmenetzanschluss bzw. eine Nutzungsmöglichkeit für die Wärme gegeben sind, empfehlen die Studienautor*innen.</p>
<p>Wärmenetze können die Vorteile von unterschiedlichen Wärmeerzeugern aufgreifen: So kann bei hohem Angebot erneuerbarer Energien und damit bei günstigen Strompreisen eine Wärmepumpe betrieben werden, bei hohen Strompreisen kann mit Kraft-Wärmekopplung Strom und Wärme aus einem Brennstoff erzeugt werden, zum Beispiel grünem Wasserstoff oder daraus hergestelltem Methan.</p>
<p><b>Fortsetzung der Reihe mit Fokus auf weitere Sektoren</b></p>
<p>Bis zum Sommer sollen in lockerer Folge drei weitere Studien der Reihe veröffentlicht werden. Sie widmen sich der Wasserstoffanwendung im Verkehrssektor, der Wasserstoffanwendung im Industriesektor und der Wasserstoff-Erzeugung. Den Abschluss macht eine Publikation zu Wasserstoffanwendungen im Sektorenvergleich.</p>
<p>Alle Studien werden unter <a href="http://www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien</a> bereitgestellt.</div>
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<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Dabei betr&auml;gt das Investitionsvolumen der beteiligten Partner rund 405 Mio. Euro. Als Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; wird das Projekt mit rund 55 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV) bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor<br />
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20099 Hamburg<br />
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		<title>Stellschrauben für den Wandel</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2022/12/12/stellschrauben-fuer-den-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[beba]]></category>
		<category><![CDATA[cc4e]]></category>
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		<category><![CDATA[wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die notwendige Transformation des Energiesystems im Zuge der Klimakrise stellt Politik, Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen vor Herausforderungen. Die aktuelle Energiekrise bietet jedoch Chancen für die Beschleunigung der industriellen Transformationsprozesse. Wie schätzen die Akteur*innen der Energiewirtschaft die aktuellen Entwicklungen ein? Wo <a href="https://www.presse-blog.com/2022/12/12/stellschrauben-fuer-den-wandel/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2022/12/12/stellschrauben-fuer-den-wandel/" data-wpel-link="internal">Stellschrauben für den Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die notwendige Transformation des Energiesystems im Zuge der Klimakrise stellt Politik, Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen vor Herausforderungen. Die aktuelle Energiekrise bietet jedoch Chancen für die Beschleunigung der industriellen Transformationsprozesse. Wie schätzen die Akteur*innen der Energiewirtschaft die aktuellen Entwicklungen ein? Wo liegen die Treiber für die industrielle Transformation, wo bestehen Hemmnisse, die beseitigt werden müssen? Und welche Rolle spielt grüner Wasserstoff in den Transformationsprozessen? Diesen Fragen ist eine aktuelle Studie nachgegangen, in der 32 Expert*innen aus dem Energiewende-Großprojekt <i>Norddeutsches Reallabor (NRL)</i> interviewt wurden. </b></p>
<p>Studie und Ergebnis-Paper sind entstanden im NRL-Teilvorhaben „Industrielle Transformation und gesellschaftliche Teilhabe“, das am Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften angesiedelt ist. Das CC4E befasst sich auf interdisziplinäre Weise mit den Herausforderungen einer zukunftsfähigen Energieversorgung und forscht an technologischen Lösungen wie auch an Fragen zur Akzeptanz und zur gesellschaftlichen Transformation.</p>
<p>Interviewt wurden 32 Expert*innen aus dem NRL-Netzwerk, und zwar sowohl aus der Industrie als auch aus dem Wärme- und dem Mobilitätssektor, der Energieversorgung, der Wissenschaft und den am Projekt beteiligten Politikvertreter*innen.</p>
<p><b>Dreiklang aus regulatorischen Rahmenbedingungen, Wirtschaftlichkeit und Förderung</b></p>
<p>Aus Sicht dieser Branchenexpert*innen sind sowohl die Technologien für die industrielle Transformation als auch die Handlungsbereitschaft der Akteur*innen in allen Verbrauchssektoren grundsätzlich vorhanden. Allerdings werden die gesetzten Ziele der Bundesregierung als zeitlich zu ambitioniert bewertet, eine fehlende Verlässlichkeit, um Investitionsentscheidungen zu treffen, kritisiert und die fehlende Technologieoffenheit bemängelt.</p>
<p>Für die Beschleunigung der Transformationsprozesse wurden im Rahmen des Papers wesentliche Einflussgrößen identifiziert: <i>„Im Zentrum steht für die Expert*innen der Dreiklang aus regulatorischen Rahmenbedingungen, Wirtschaftlichkeit und monetärer Förderung. Er wird als zentrale Größe für einen erfolgreichen Markthochlauf von wasserstoffbasierten Sektorenkopplungstechnologien gesehen – und aktuell auch als die größte Hürde“</i>, betont Pia Arndt, Studienautorin und Leitung der NRL-Arbeitsgruppe „Industrielle Transformation, gesellschaftliche Teilhabe &amp; Transfer“.</p>
<p>Durch fehlende Wirtschaftlichkeit werde die Umsetzung von industriellen Transformationsprozessen derzeit massiv behindert. Diese Herausforderung wird durch die aktuelle energiepolitische Lage und die damit einhergehenden Preissteigerungen noch verschärft. Eine Anpassung des regulatorischen Rahmens – Reform der Abgaben und Umlagen im Energiemarkt – kann diese Hemmnisse beseitigen. Um gerade auch im globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine Anpassung des regulatorischen Systems den Ergebnissen der Studie zufolge zwingend erforderlich. Auch die Entwicklung eines sektorenübergreifenden Gesamtsystems sowie eine großräumige Zusammenarbeit der Akteur*innen entlang aller Wertschöpfungsstufen sind aus Sicht der Expert*innen wichtige Stellschrauben.</p>
<p>Hier kann das NRL wichtige Dienste leisten: <i>„Im Norddeutschen Reallabor werden Vorhaben zur Sektorenkopplung und zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab erprobt. Bereits in der Aufbauphase und der konkreten Projektarbeit können wir Zwischenergebnisse und darauf aufbauend Vorschläge für die Anpassung des regulatorischen Rahmens an die Bundesregierung liefern. Sie sollen dem Ziel dienen, die industrielle Transformation zu beschleunigen.“,</i> so Prof. Dr. Werner Beba, NRL-Projektkoordinator und Leiter CC4E.</p>
<p><b>Technologieoffenheit &amp; gesellschaftliche Teilhabe</b></p>
<p>Zudem schreiben die Expert*innen der Technologieoffenheit eine große Bedeutung für die industrielle Transformation zu. So wird grüner Wasserstoff entgegen der medialen Wahrnehmung von den NRL-Akteur*innen nicht als „Allheilmittel“ angesehen, sondern weiterhin ein breiter Mix an nachhaltigen Energieträgern gefordert. Für den Wasserstoff-Markthochlauf wird insbesondere die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur zwischen Erzeugung und Verbrauch betont, die bislang zu wenig im Fokus stehe. Auch die fortlaufende Einbindung der Bevölkerung in den industriellen Transformationsprozess wird dem Paper zufolge als wichtiger Hebel angesehen.</p>
<p>Das Paper trägt den Titel „Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Einflussgrößen für eine gelingende Transformation des Energiesystems“ und kann unter <a href="http://www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.norddeutsches-reallabor.de/presse#studien</a> heruntergeladen werden.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wis-senschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Das Investitionsvolumen der beteiligten Partner betr&auml;gt 300 Mio. Euro. Das NRL ist Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; und wird mit rund 52 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das BMDV bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform auch f&uuml;r weitere Projekte.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Steindamm 96<br />
20099 Hamburg<br />
Telefon: +45 (40) 42875-5878<br />
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                    </li>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/nrl-norddeutsches-reallabor" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>„Einzigartiges Potenzial für den Wasserstoff-Markthochlauf“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2022/09/26/einzigartiges-potenzial-fuer-den-wasserstoff-markthochlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 13:12:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[aurubis]]></category>
		<category><![CDATA[beba]]></category>
		<category><![CDATA[cc4e]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
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		<category><![CDATA[haw-hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
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		<category><![CDATA[norddeutsches reallabor]]></category>
		<category><![CDATA[nrl]]></category>
		<category><![CDATA[podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[windenergy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bühne frei für Wasserstoff: Bei der Fachmesse H2 Expo &#38; Conference im Rahmen der WindEnergy Hamburg gibt das länderübergreifende Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) tiefe Einblicke in seine Arbeit an einer klimaneutralen Energieversorgung auf Basis von innovativen Wasserstoff-Technologien. Aktuelle Entwicklungen aus <a href="https://www.presse-blog.com/2022/09/26/einzigartiges-potenzial-fuer-den-wasserstoff-markthochlauf/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bühne frei für Wasserstoff: Bei der Fachmesse H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference im Rahmen der <i>WindEnergy Hamburg</i> gibt das länderübergreifende Verbundprojekt <i>Norddeutsches Reallabor (NRL)</i> tiefe Einblicke in seine Arbeit an einer klimaneutralen Energieversorgung auf Basis von innovativen Wasserstoff-Technologien. Aktuelle Entwicklungen aus dem Projekt werden am 28. September ab 10.15 Uhr auf der <i>H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference Stage</i> präsentiert.</b></p>
<p>Windkraft und Wasserstoff gehören unmittelbar zusammen. So ist es nur konsequent, dass die internationale Leitmesse <i>WindEnergy</i> <i>Hamburg</i> in diesem Jahr erstmals um die Fachmesse <i>H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference </i>erweitert wird. Die Messe versammelt das <i>Who is Who</i> der Wasserstoff-Branche und findet vom 27. bis 30. September in Halle A2 der Hamburger Messehallen statt. Mit dabei: das Norddeutsche Reallabor (NRL). Das NRL wird gemeinsam mit der Clusteragentur Erneuerbare Energien Hamburg am Messestand 119 in Halle A2 präsent sein. Weitere Standpartner sind das norddeutsche H<sub>2</sub>-Projekt „HY-5“, Hamburg Invest, Hydro Hub (TÜV Nord) und Gasnetz Hamburg.</p>
<p><b>Innovative Wasserstoff-Technologien</b></p>
<p>Hinter dem NRL steht eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die gemeinsam neue Wege zur Klimaneutralität beschreiten. Grüner Wasserstoff und dessen industrieller Einsatz spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. So sind im NRL acht Elektrolyseure mit insgesamt 42 MW Wasserstoff-Erzeugungskapazität vorgesehen – die größte Anlage wird im Hamburger Hafen durch die HanseWerk AG realisiert und hat eine Erzeugungskapazität von 25 MW. Darüber hinaus wird in dem Verbundprojekt erprobt, wie grüner Wasserstoff bzw. dessen Folgeprodukte fossile Energieträger wie Erdgas in komplexen industriellen Prozessen ersetzen können. Beispielsweise können mit dem Einsatz von Wasserstoff statt Erdgas in der Kupferreduktion bei NRL-Partner Aurubis oder einem Power-to-Liquid-Verfahren der H+R Ölwerke Schindler GmbH für die Herstellung synthesebasierter Kohlenwasserstoffe auf Basis klimafreundlicher Komponenten große Mengen CO<sub>2</sub> eingespart werden. Weitere neue Projekte sind in Planung.</p>
<p>Diese und weitere Projektvorhaben werden am NRL-Stand auf der Hamburger Wasserstoffmesse vorgestellt. Dabei hilft eine interaktive Touchstele: Der NRL-Projektfilm und eine detaillierte Präsentation des Verbundprojekts informieren interessierte Besucher während der gesamten Messezeit über das Großprojekt. Das zentrale Projektmanagement leistet das CC4E der HAW Hamburg.</p>
<p>NRL-Projektkoordinator Prof. Dr. Werner Beba: „Die <i>H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference</i> ist für das <i>Norddeutsche Reallabor</i> eine wichtige Plattform, um Energie- und Industrieunternehmen zu zeigen, welch einzigartiges Potenzial Norddeutschland für den Wasserstoff-Markthochlauf birgt. Der Norden beherbergt eine der größten zusammenhängenden Industrieregionen Europas mit breiter Anwendungsstruktur für Sektorenkopplung und Wasserstoff. Da alle Anlagen des NRL bereits bis 2025 in Betrieb sein werden, können wir zeitnah übertragbare und skalierbare Ansätze liefern. So soll die industrielle Transformation beschleunigt werden, um Klimaneutralität zu erreichen und gleichzeitig Lösungen zur Versorgungssicherheit in der aktuellen Energiekrise zu schaffen.“</p>
<p><b>Vortrag zum aktuellen Stand des NRL</b></p>
<p>Auch im offiziellen Konferenzprogramm für das englischsprachige Fachpublikum ist das NRL vertreten. So werden am Messe-Mittwoch (28. September 2022, von 10.15 Uhr bis 12.00 Uhr) auf der <i>H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference Stage</i> in Halle A2 die wichtigsten norddeutschen Entwicklungen im Bereich Wasserstoff vorgestellt und diskutiert. Holger Wiertzema aus dem NRL-Projektmanagement Office präsentiert dort unter dem Titel „Northern German Living Lab: energy transition and industrial transformation through hydrogen“ aktuelle Zwischenergebnisse aus der Arbeit der NRL-Partner und nimmt anschließend teil an einer Panel-Diskussion mit Dr. Verena Faber, Leiterin Hauptstadtbüro Hamburger Energiewerke GmbH sowie Leif Carstens, hySOLUTIONS GmbH. Der Programmslot steht unter dem Motto „H<sub>2</sub> &#8211; What happens in Hamburg and northern Germany?“ und wird moderiert von Jan Rispens, Leiter der Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH. Die Veranstaltung startet um 10.15 Uhr mit einer einleitenden Keynote des Hamburger Umweltsenators Jens Kerstan.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wis-senschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Das Investitionsvolumen der beteiligten Partner betr&auml;gt &uuml;ber 300 Mio. Euro. Das NRL ist Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; und wird mit rund 52 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das BMDV bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform auch f&uuml;r weitere Projekte.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor<br />
Steindamm 96<br />
20099 Hamburg<br />
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---8/1129390.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2022/09/26/einzigartiges-potenzial-fuer-den-wasserstoff-markthochlauf/" data-wpel-link="internal">„Einzigartiges Potenzial für den Wasserstoff-Markthochlauf“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>50 Partner für eine klimaneutrale Zukunft</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2022/08/29/50-partner-fuer-eine-klimaneutrale-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Optische Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[beba]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
		<category><![CDATA[goldschmidt]]></category>
		<category><![CDATA[habeck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sichere Energieversorgung, industrielle Transformation und Klimaneutralität: Den großen Herausforderungen für das Energiesystem der Zukunft widmete sich das Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) mit einem energiepolitischen Spitzendialog. Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Dr. Robert Habeck betonte dabei die Rolle des Projekts als Transformationstreiber für <a href="https://www.presse-blog.com/2022/08/29/50-partner-fuer-eine-klimaneutrale-zukunft/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2022/08/29/50-partner-fuer-eine-klimaneutrale-zukunft/" data-wpel-link="internal">50 Partner für eine klimaneutrale Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Sichere Energieversorgung, industrielle Transformation und Klimaneutralität: Den großen Herausforderungen für das Energiesystem der Zukunft widmete sich das Verbundprojekt <i>Norddeutsches Reallabor</i> (NRL) mit einem energiepolitischen Spitzendialog. Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Dr. Robert Habeck betonte dabei die Rolle des Projekts als Transformationstreiber für die Wärmewende und die Wasserstoffwirtschaft.</b></p>
<p>Seit der russischen Invasion in der Ukraine sind die Sorgen um die Sicherheit unserer Energieversorgung groß. Die Abhängigkeit von russischen Importen schnell zu reduzieren und zugleich eine sichere Energieversorgung für die nächsten Jahre zu garantieren, ist deshalb eine dringliche Aufgabe. Gleichzeitig ist aber der Umbau unseres Energiesystems zur Erreichung der Klimaziele dringlicher denn je und muss deutlich beschleunigt werden.</p>
<p><b><i>Norddeutsches Reallabor</i> als Impulsgeber</b></p>
<p>Genau hier setzt das Norddeutsche Reallabor (NRL) an: In dem Verbundprojekt erproben mehr als 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bis 2026 neue Lösungsansätze für ein schnelles Erreichen der Klimaneutralität im Norden. Im Fokus steht dabei insbesondere die Entwicklung klimaneutraler Lösungen für die CO<sub>2</sub>-intensive Großindustrie sowie für die Mobilitäts- und Wärmewende. Erprobt werden soll dies mit großen Demonstrationsanlagen, die zwischen 2022 und 2025 in Betrieb gehen.</p>
<p>Beim Konsortialtreffen des Verbundprojekts mit rund 300 Teilnehmer*innen im Albert-Schäfer-Saal der Hamburger Handelskammer kamen am 29. August alle Partner des Projekts sowie Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. In einer Reihe von Impulsvorträgen gaben sie Einblicke in innovative Vorhaben aus der Industrie, der Wärmeversorgung und der Mobilität, die unter dem Dach des Norddeutschen Reallabors derzeit umgesetzt werden. Die NRL-Vorhaben zeigen, mit welchen konkreten Wasserstoff-Vorhaben eine rasche Defossilisierung aller Sektoren gelingen und damit die Abkehr von fossilen Energien beschleunigt werden kann. Insbesondere liegt der Fokus auf dem gesamtsystemischen Zusammenspiel von EE-Erzeugung, Wasserstoffproduktion und -anwendung sowie der Nutzung und Speicherung von Abwärme aus der Industrie.</p>
<p><b><i>Prof. Dr. Werner Beba, Projektkoordinator NRL und Leiter CC4E der HAW Hamburg: </i></b><i>„Unser Großprojekt liefert zentrale Bausteine, um unsere Energieversorgung zukünftig zu sichern, aber gleichzeitig auch die industrielle Transformation zu beschleunigen und Klimaneutralität zu erreichen. Zwischen 2022 und 2025 werden alle unsere Demonstrationsanlagen in Betrieb sein und können bis zu 500.000 Tonnen CO<sub>2</sub> jährlich einsparen. Wir werden zeitnah wichtige Impulse für den Aufbau einer klimaneutralen Wirtschaft im Norden geben können. Vor dem aktuellen energiepolitischen Hintergrund richten wir dabei ein besonderes Augenmerk auf deutschlandweite Skalierungspotenziale für die Nutzung von Wasserstoff und industrieller Abwärme.“</i></p>
<p><b>Energiepolitische Diskussion zur aktuellen Lage</b></p>
<p>Im Zentrum des NRL-Konsortialtreffens stand ein energiepolitischer Spitzendialog: Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck betonte in seiner Key Note die Rolle von Reallaboren wie dem NRL als Treiber der Transformation auf dem Weg zur Klimaneutralität. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher legte die industriellen Perspektiven dar, die durch das NRL in der Metropole Hamburg entstehen. Wie das windreiche Nachbarland Schleswig-Holstein die Energiewende mit dem Ausbau der Windenergie sowie im Wasserstoff-Bereich vorantreiben wird, erläuterte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Tobias Goldschmidt. Mecklenburg-Vorpommerns Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse zeigte auf, welche wirtschaftlichen Potenziale durch eine zukunftsorientierte Energiepolitik für ihr Bundesland entstehen.</p>
<p>In einer gemeinsamen Podiumsdiskussion diskutierten die Spitzenpolitiker*innen anschließend gemeinsam mit Vertreter*innen des NRL die aktuellen Herausforderungen, die durch die Klimakrise und die Energieknappheit infolge des Ukraine-Kriegs entstanden sind: Was muss jetzt geschehen und worauf müssen sich Bürger*innen und Unternehmen einstellen? Wie ist eine beschleunigte Transformation insbesondere in der Industrie zu erreichen? Wie können Klimaschutz und wirtschaftliche Prosperität vereint werden, um damit die Zukunftsfähigkeit des Nordens und der ansässigen Industrie zu stärken und zu einer klimaneutralen Industrieregion werden zu lassen? Diese Fragen wurden intensiv diskutiert.</p>
<p><b>Lösungsansätze des <i>Norddeutschen Reallabors</i></b></p>
<p>Die NRL-Partner präsentierten den Stand ihrer Projekte und zeigten, wie sich das Energiesystem der Zukunft konkret gestalten lässt. In drei thematischen Blöcken wurde es anschaulich: So ging es unter anderem um den Einsatz von Wasserstoff und die Abwärmenutzung in der Kupferindustrie am Beispiel der Aurubis AG, um klimaneutrale Produkte in der Chemieindustrie am Beispiel der H&amp;R Ölwerke Schindler GmbH sowie um die Defossilisierung der Raffinerie Holborn mithilfe von grünem Wasserstoff der Hansewerk-Gruppe. Als saisonale Speicherlösung für (Industrie-)Wärme stellten die Hamburger Energiewerke ihren unterirdischen Aquiferspeicher vor. Die Notwendigkeit von integrierten Infrastrukturen für Strom, Wärme und Wasserstoff verdeutlichte Gasnetz Hamburg. Das Thema Wasserstoffmobilität und ihr Potenzial für das Erreichen der Klimaziele im Verkehr wurde durch die hySOLUTIONS AG vorgestellt. Alle Vorhaben sind erfolgreich gestartet, haben einen hohen Innovationsgrad und erreichen in den kommenden Monaten erste Meilensteine.</p>
<p><b>Zitate zum NRL-Konsortialtreffen</b></p>
<p><b><i>Dr. Robert Habeck, Vizekanzler sowie Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Klimaschutz: </i></b><i>„Der Ausbau erneuerbarer Energien ist das Gebot der Stunde, für sauberen Strom und ebenso für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Nur so können wir die Abkehr von fossilen Energien noch besser vorantreiben. Die Bundesregierung unterstützt deshalb das Norddeutsche Reallabor mit mehr als 50 Mio. Euro. Hier wird im großen Maßstab der Aufbau klimaneutraler Wärmenetze vorangetrieben und Energieversorgung auf Basis von grünem Wasserstoff erprobt. Wir müssen besser verstehen, wie ein optimales Zusammenspiel aus der direkten Nutzung erneuerbaren Stroms, der Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien sowie der konsequenten Nutzung und Speicherung von Abwärme aussehen kann. Auf diese Weise lernen wir immer besser, auf fossile Energien zu verzichten. Das hilft dem Klima, der Versorgungssicherheit und unserer Wirtschaft. Referenzprojekte wie das Norddeutsche Reallabor können als Ausgangspunkt für regional angepasste Energiekonzepte in ganz Deutschland dienen.“</i></p>
<p><b><i>Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: </i></b><i>„Hamburg ist eine Modellregion für innovative Klimaschutz-Technologien. Das Norddeutsche Reallabor zeigt, wie mit dem Einsatz von Wasserstoff große Schritte in der Energiewende möglich sind. Insbesondere für die Industrie ist Wasserstoff ein zentraler Energieträger der Zukunft. Hamburg hat das Ziel, zu einem führenden Wasserstoff-Standort in Europa zu werden. Die Projekte des NRL dienen der Dekarbonisierung von Produktionsprozessen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ich danke den Partnern im Norddeutschen Reallabor für ihr Engagement und wünsche ihnen viel Erfolg.“</i></p>
<p><b><i>Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, Schleswig-Holstein:</i></b><i> „Die aktuelle Energiekrise zeigt mehr als deutlich, dass eine bezahlbare und zukunftsfähige Energieversorgung nur mit Erneuerbaren Energien sichergestellt werden kann. Das Land Schleswig-Holstein leistet dafür bereits seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag. Das Norddeutsche Reallabor versorgt uns dabei auf direkte Weise mit wirtschaftlichen Impulsen und zentralen Erkenntnissen für den Markthochlauf von grünem Wasserstoff.“</i></p>
<p><b><i>Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Mecklenburg-Vorpommern:</i></b><i> „Mit dem länderübergreifenden Verbundprojekt wollen wir die integrierte Sektorenkopplung mit dem Schwerpunkt Wasserstoff großflächig, technologieoffen, markt- und realitätsnah erproben. Das Thema Wasserstoff ist für uns in Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren ein wichtiges Thema. Wir sind prädestiniert als Land der Erneuerbaren Energien: Perspektivisch kann sich unser Bundesland zu einer Wasserstoff-Erzeugungs- und Verbrauchsregion entwickeln. Darüber hinaus soll eine Import-Infrastruktur für Wasserstoff aufgebaut werden. Mit der Entwicklung hin zu einer klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft entstehen neue wirtschaftliche Chancen für mehr Wertschöpfung. Eine Vielzahl zukunftsfähiger Arbeitsplätze kann entstehen. Wir haben die Windkraftanlagen, die den Strom zu seiner Herstellung und auch den Export liefern. Und in einem Flächenland wie unserem ist es sinnvoll, ihn gleich vor Ort dezentral etwa für die Wärmeversorgung oder als Treibstoff zu nutzen. So ist bereits eine lebhafte Branche entstanden, die sich mit diesem Thema befasst.“</i></div>
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<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &ndash; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wis-senschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Das Investitionsvolumen der beteiligten Partner betr&auml;gt 300 Mio. Euro. Das NRL ist Teil der F&ouml;rderinitiative &bdquo;Reallabore der Energiewende&ldquo; und wird mit rund 52 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das BMDV bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform auch f&uuml;r weitere Projekte.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2022/08/29/50-partner-fuer-eine-klimaneutrale-zukunft/" data-wpel-link="internal">50 Partner für eine klimaneutrale Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>„Beste Aussicht auf Klimaneutralität!“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2022/08/19/beste-aussicht-auf-klimaneutralitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma NRL - Norddeutsches Reallabor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 09:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Beste Aussicht auf Klimaneutralität“ verspricht das Energiewende-Großprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL): Mit einer bildstarken Plakatkampagne richtet sich das Projekt erstmals an die Öffentlichkeit. Am 29. August folgt ein Konsortialtreffen mit energiepolitischem Spitzendialog. Ein Auge in Nahaufnahme, das die klimaneutrale Zukunft offenbar <a href="https://www.presse-blog.com/2022/08/19/beste-aussicht-auf-klimaneutralitaet/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2022/08/19/beste-aussicht-auf-klimaneutralitaet/" data-wpel-link="internal">„Beste Aussicht auf Klimaneutralität!“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>„Beste Aussicht auf Klimaneutralität“ verspricht das Energiewende-Großprojekt <i>Norddeutsches Reallabor (NRL)</i>: Mit einer bildstarken Plakatkampagne richtet sich das Projekt erstmals an die Öffentlichkeit. Am 29. August folgt ein Konsortialtreffen mit energiepolitischem Spitzendialog. </b></p>
<p>Ein Auge in Nahaufnahme, das die klimaneutrale Zukunft offenbar fest im Blick hat – in der Iris spiegeln sich zwei Windenergieanlagen, die grünen Strom erzeugen: Das Motiv der NRL-Kampagne ist ein echter „Hingucker“. Auf rund 250 Werbeflächen ist das Plakat derzeit zu sehen. Die meisten Aushänge sind in der Hamburger Metropolregion zu finden, aber auch in Flensburg, Kiel und Schleswig ist das Motiv zu entdecken. Denn so weit erstreckt sich auch die Modellregion des <i>Norddeutschen Reallabors</i>: Hamburg, Schleswig-Holstein, das westliche Mecklenburg-Vorpommern und Bremerhaven gehören dazu. Mehr als 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wollen unter dem Dach des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekts gemeinsam neue Wege zur Klimaneutralität aufzeigen.</p>
<p>Im Fokus steht im NRL die Ausweitung der Energiewende auf alle Lebensbereiche: Nicht nur die Stromversorgung, auch die Wärmeversorgung, Mobilität und Industrie müssen auf klimaneutrale Energieträger umgestellt werden, wenn die Erderwärmung begrenzt werden soll. Die Projektpartner des NRL erproben dazu eine Reihe von innovativen Sektorenkopplungstechnologien, mit denen große Mengen CO<sub>2</sub> eingespart werden können – insbesondere in der Industrie als Großverbraucher. Dabei sind die im NRL angesiedelten Vorhaben keine Zukunftsvision, sondern kommen in der fünfjährigen Projektlaufzeit bereits unter Realbedingungen zum Einsatz. „Wir machen Energiewende. Für dich. Für den Norden. Jetzt.“ heißt es in der Unterzeile des Plakats deshalb.</p>
<p><b>Von Studierenden entwickelt</b></p>
<p>Entworfen wurde das Motiv von einer Gruppe Studierender der HAW Hamburg in einem Marketing-Seminar unter Prof. Dr. Werner Beba. Die 25 Seminarteilnehmer*innen schlüpften über mehrere Wochen in die Rolle einer Werbeagentur, die für den Kunden NRL eine passende Plakatkampagne entwickeln sollte. Die Bild-Idee von Tarun Beitz, Fynn Cöllner, Loredana Marroccu, Celina Panckow und Sebastian Valentiner konnte letztlich am meisten überzeugen: „Mit unserem Motiv wollten wir die Zukunftsvision des NRL darstellen. Das Auge unterstreicht die Zielstrebigkeit und das visionäre Ziel des Projekts“, erklärt Fynn Cöllner, Sprecher der Gruppe. „Das NRL zeigt konkret, wie Klimaneutralität erreicht werden kann. Sie ist die beste Aussicht für den Norden“, ergänzt Sarah Exner, die gemeinsam mit Sina Casper, Ertu Kayali, Thi Le Thuy Nguyen und Svenja Sofie Wieking die Headline des Plakats erdacht hat.</p>
<p>Die Plakatkampagne bildet den Auftakt zu einer Reihe öffentlichkeitswirksamer Auftritte des <i>Norddeutschen Reallabors</i>. So plant das Projekt am 29. August 2022 ein Konsortialtreffen mit energiepolitischem Spitzendialog. Die Key Note spricht Dr. Robert Habeck, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein, und Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden zu Gast sein. Vom 27. bis 30. September präsentiert sich das NRL dann auch auf der H<sub>2</sub> Expo &amp; Conference im Rahmen der Leitmesse Wind Energy Hamburg.</p>
<p>NRL-Koordinator Prof. Dr. Werner Beba: „Durch unsere Kampagne und die kommenden Veranstaltungen wollen wir der Öffentlichkeit gegenüber vermitteln, wofür unser Projekt steht: Mit dem <i>Norddeutschen Reallabor </i>zeigen wir, wie die nächsten Schritte der Energiewende ganz konkret aussehen können – und dass eine klimaneutrale Wirtschaft durchaus wettbewerbsfähig sein kann. Mit den im Projekt geplanten Vorhaben gibt es also tatsächlich beste Aussichten auf Klimaneutralität im Norden.“</div>
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<div>Über NRL &#8211; Norddeutsches Reallabor</div>
<p>Das Norddeutsche Reallabor (NRL) ist ein innovatives Verbundprojekt, das neue Wege zur Klimaneutralit&auml;t aufzeigt. Dazu werden Produktions- und Lebensbereiche mit besonders hohem Energieverbrauch schrittweise defossilisiert &#8211; insbesondere in der Industrie, aber auch in der W&auml;rmeversorgung und dem Mobilit&auml;tssektor. Hinter dem im April 2021 gestarteten Projekt steht eine wachsende Energiewende-Allianz mit mehr als 50 Partnern aus Wirtschaft, Wis-senschaft und Politik. Das Gro&szlig;projekt hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren (04/2021-03/2026). Das Investitionsvolumen der beteiligten Partner betr&auml;gt 300 Mio. Euro. Das NRL ist Teil der F&ouml;rderinitiative &quot;Reallabore der Energiewende&quot; und wird mit rund 52 Mio. Euro durch das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gef&ouml;rdert. Weitere F&ouml;rdermittel werden durch das BMDV bereitgestellt. Das NRL versteht sich als ausbauf&auml;hige Plattform auch f&uuml;r weitere Projekte.</p>
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