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	<title>Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Autor bei Presse-Blog</title>
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	<title>Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>Low-Value Care im Fokus: Erkenntnisse und Handlungsoptionen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/10/06/low-value-care-im-fokus-erkenntnisse-und-handlungsoptionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kostendruck im Gesundheitssystem steigt, das Thema Low-Value Care wird dadurch dringlicher: Wie aber lassen sich medizinische Leistungen, die für Patientinnen und Patienten wenig oder keinen Nutzen bieten und unnötig Ressourcen beanspruchen, überhaupt systematisch identifizieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt <a href="https://www.presse-blog.com/2026/10/06/low-value-care-im-fokus-erkenntnisse-und-handlungsoptionen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/10/06/low-value-care-im-fokus-erkenntnisse-und-handlungsoptionen/" data-wpel-link="internal">Low-Value Care im Fokus: Erkenntnisse und Handlungsoptionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Kostendruck im Gesundheitssystem steigt, das Thema Low-Value Care wird dadurch dringlicher: Wie aber lassen sich medizinische Leistungen, die für Patientinnen und Patienten wenig oder keinen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nutzen</a> bieten und unnötig Ressourcen beanspruchen, überhaupt systematisch identifizieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen IQWiG-Herbst-Symposiums.</p>
<p>Im ersten Teil des Symposiums geht es um <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/evidenz.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Evidenz</a> und wissenschaftliche Grundlagen zum Thema. Präsentiert werden etwa Erkenntnisse aus der Versorgungsforschung, die Sichtweise der Hausärztinnen und -ärzte findet ebenfalls Berücksichtigung. Auch Impulse aus dem Ausland wird es geben: In den Niederlanden etwa gibt es bereits einige Erfahrungen mit der Reduzierung von Low-Value Care, die hier diskutiert werden sollen.</p>
<p>Im zweiten Teil der Veranstaltung wird das Thema Low-Value Care dann aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Die gesetzliche Perspektive kommt dabei ebenso zur Sprache wie jene der Patientinnen und Patienten oder der Pharmaindustrie. Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Thema Low-Value Care bei Schwerkranken.</p>
<p>Am Ende des Symposiums steht eine moderierte Abschlussdiskussion mit allen Speakern – und auch das Publikum ist eingeladen, sich mit Anregungen einzubringen. Dabei soll es vor allem darum gehen, konkrete Schritte von der Identifikation zur Reduktion von Low-Value Care in Deutschland zu skizzieren: Es sollen Handlungsoptionen aufgezeigt werden, um dem Ziel einer systematischen De-Implementierung von Low-Value Care gemeinsam näherzukommen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)<br />
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50679 K&ouml;ln<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/institut-fuer-qualitaet-und-wirtschaftlichkeit-im-gesundheitswesen-iqwig" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nutzen von KI-Systemen bei der radiologischen Befundung von Lungenkrebs derzeit nicht ausreichend belegt</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/10/01/nutzen-von-ki-systemen-bei-der-radiologischen-befundung-von-lungenkrebs-derzeit-nicht-ausreichend-belegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Erkennung und Untersuchung verschiedener Krankheiten wie z. B. auch Lungenkrebs werden Röntgen- oder Computertomografie (CT)-Aufnahmen der Lunge gemacht. Deren Auswertung erfolgt unter anderem auch softwaregestützt. Aufgrund des aktuellen technischen Fortschritts werden Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI-Systeme) erprobt, um Radiologinnen <a href="https://www.presse-blog.com/2026/10/01/nutzen-von-ki-systemen-bei-der-radiologischen-befundung-von-lungenkrebs-derzeit-nicht-ausreichend-belegt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/10/01/nutzen-von-ki-systemen-bei-der-radiologischen-befundung-von-lungenkrebs-derzeit-nicht-ausreichend-belegt/" data-wpel-link="internal">Nutzen von KI-Systemen bei der radiologischen Befundung von Lungenkrebs derzeit nicht ausreichend belegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zur Erkennung und Untersuchung verschiedener Krankheiten wie z. B. auch Lungenkrebs werden Röntgen- oder Computertomografie (CT)-Aufnahmen der Lunge gemacht. Deren Auswertung erfolgt unter anderem auch softwaregestützt. Aufgrund des aktuellen technischen Fortschritts werden Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI-Systeme) erprobt, um Radiologinnen und Radiologen bei der Auswertung von Röntgen- und CT-Bildern der Lunge zu unterstützen.</p>
<p>Auf Vorschlag eines Bürgers untersucht der nun vorliegende IQWiG-Bericht, ob Lungenkrebs sich auf Röntgen- oder CT-Bildern mit KI-Unterstützung ebenso gut oder besser erkennen lässt als ohne KI. Der im Rahmen des IQWiG-Verfahrens „ThemenCheck Medizin“ erstellte <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/abschlussbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht</a> untersucht auch, welche Folgen das für die Versorgung haben könnte.</p>
<p>Hierfür betrachtete das IQWiG zwei Fragestellungen: Die erste betrifft Erwachsene mit explizitem Verdacht auf Lungenkrebs, bei denen zur Abklärung Röntgen- oder CT-Bilder der Lunge ausgewertet werden. Die zweite betrifft Erwachsene, die an der Lungenkrebsfrüherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT) teilnehmen.</p>
<p>In beiden Fällen analysierte das IQWiG-Team die in den Studien untersuchte Befundung durch Radiologinnen und Radiologen mit KI-Unterstützung gegenüber Befundung ohne KI-Unterstützung. Es prüfte, wie zuverlässig KI-Systeme Bilder auswerten und ob ihr Einsatz in der diagnostisch-therapeutischen Kette das Überleben verbessert, die Krankheitslast mindert oder die Lebensqualität erhöht. Ergänzend bewertete das Team Kosten sowie ethische, rechtliche, soziale, organisatorische und Umweltaspekte.</p>
<p><b>Notwendigkeit weiterer Evidenzgenerierung</b></p>
<p>Der ThemenCheck-Bericht ermöglicht aufgrund der derzeit unzureichenden Datenlage für keine der beiden Fragestellungen eine belastbare Aussage zu <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nutzen</a> oder Schaden:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Für Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Lungenkrebs fand das IQWiG keine auswertbaren Studien.</li>
<li>Zur Lungenkrebsfrüherkennung liegen zwar zwei Studien zur Diagnosegenauigkeit vor. Die Ergebnisse der beiden Studien widersprechen sich jedoch und die Studien weisen methodische Mängel auf. Daher lässt sich weder ein Nutzen noch ein Schaden der KI-Unterstützung ableiten.</li>
</ul>
<p>Derzeit ist somit nicht ausreichend belegt, ob die Befundung von Röntgen- oder CT-Bildern der Lunge mit KI-Unterstützung mit einem patientenrelevanten Nutzen einhergeht.</p>
<p>Die eingeschränkte Vergleichbarkeit zwischen KI-Anwendungen, mögliche Unterschiede in der diagnostischen Güte und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der KI-Systeme zeigen, dass methodisch hochwertige Studien notwendig sind. Besonders wichtig sind Studien zur diagnostisch-therapeutischen Kette, um mögliche Auswirkungen auf die Therapie und patientenrelevante Endpunkte beurteilen zu können.</p>
<p>„KI-Systeme können die radiologische Diagnostik bei Lungenkrebs unterstützen. Ob daraus ein patientenrelevanter Nutzen entsteht, ist derzeit unklar. Gut geplante Studien sind notwendig, um sowohl die diagnostische Genauigkeit als auch den patientenrelevanten Nutzen bewerten zu können.“</p>
<p><b>Der ThemenCheck Medizin</b></p>
<p>Interessierte können im Rahmen des ThemenCheck Medizin Vorschläge für die Bewertung von medizinischen Verfahren und Technologien einreichen. In einem zweistufigen Auswahlverfahren, an dem auch Bürgerinnen und Bürger mitwirken, werden aus den eingereichten Vorschlägen pro Jahr mehrere neue Themen ausgewählt, die für die Versorgung von Patientinnen und Patienten von besonderer Bedeutung sind.</p>
<p>Den vorläufigen Bericht „Lungenkrebs: Kann Künstliche Intelligenz die Auswertung von Röntgen- oder CT-Bildern der Lunge unterstützen“ hatte das Institut im März 2026 als vorläufigen ThemenCheck-Bericht veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach Abschluss des Stellungnahmeverfahrens wurde der Bericht überarbeitet und jetzt in seiner finalen Fassung veröffentlicht.</p>
<p><i>KI-Systeme können die radiologische Diagnostik bei Lungenkrebs unterstützen. Ob daraus ein patientenrelevanter Nutzen entsteht, ist derzeit unklar. Gut geplante Studien sind notwendig, um sowohl die diagnostische Genauigkeit als auch den patientenrelevanten Nutzen bewerten zu können.</i></p>
<p>Alexandra Korzeczek-Opitz, Projektleitung im Ressort Versorgung und Leitlinien</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/institut-fuer-qualitaet-und-wirtschaftlichkeit-im-gesundheitswesen-iqwig/nutzen-von-ki-systemen-bei-der-radiologischen-befundung-von-lungenkrebs-derzeit-nicht-ausreichend-belegt/boxid/1074906" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---2/1074906.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/10/01/nutzen-von-ki-systemen-bei-der-radiologischen-befundung-von-lungenkrebs-derzeit-nicht-ausreichend-belegt/" data-wpel-link="internal">Nutzen von KI-Systemen bei der radiologischen Befundung von Lungenkrebs derzeit nicht ausreichend belegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Joint Clinical Assessments: ein neues Kapitel in der europäischen Arzneimittelpolitik</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/09/28/joint-clinical-assessments-ein-neues-kapitel-in-der-europischen-arzneimittelpolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[arzneimittel]]></category>
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		<category><![CDATA[economic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Veröffentlichung des ersten Joint Clinical Assessments (JCA) im Rahmen der EU-HTA-Verordnung erörtern Huseyin Naci von der London School of Economics und Beate Wieseler vom IQWiG in einem Artikel im New England Journal of Medicine die Auswirkungen dieses Meilensteins <a href="https://www.presse-blog.com/2026/09/28/joint-clinical-assessments-ein-neues-kapitel-in-der-europischen-arzneimittelpolitik/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/09/28/joint-clinical-assessments-ein-neues-kapitel-in-der-europischen-arzneimittelpolitik/" data-wpel-link="internal">Joint Clinical Assessments: ein neues Kapitel in der europäischen Arzneimittelpolitik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Anlässlich der Veröffentlichung des ersten Joint Clinical Assessments (JCA) im Rahmen der EU-HTA-Verordnung erörtern Huseyin Naci von der London School of Economics und Beate Wieseler vom IQWiG in einem Artikel im New England Journal of Medicine die Auswirkungen dieses Meilensteins der europäischen Arzneimittelpolitik – in Europa und darüber hinaus.</p>
<p><i>&quot;Wir hoffen, dass die JCAs langfristig die Evidenzbasis verbessern. Denn wenn Zulassung und Health Technology Assessment parallel laufen, steigt der Anreiz, von Anfang an gute Studien mit relevanten Vergleichsarmen durchzuführen.&quot;</i> &#8211; <b>Beate Wieseler, Leiterin des IQWiG-Ressorts Arzneimittelbewertung, über einen NEJM-Artikel zu Joint Clinical Assessments, 09/2026</b></p>
<p>Die HTA-Verordnung wurde aufgrund der verzögerten Verfügbarkeit in einigen Ländern und des ungleichen Zugangs zu neuen Arzneimitteln in Europa entwickelt. Sie stellt eine bedeutende Veränderung in der europäischen Arzneimittelpolitik dar: Im Fokus stehen nun Nutzenvergleiche, die die Versorgungsstandards in den EU-Mitgliedstaaten berücksichtigen.</p>
<p>Während im Zulassungsverfahren der European Medicines Agency (EMA) das Nutzen-Risiko-Verhältnis einzelner Arzneimittel geprüft wird, unterstützt <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/health-technology-assessment.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Health Technology Assessment</a> (kurz HTA) Entscheidungen über Kostenerstattung, Preisgestaltung und Behandlungsleitlinien in den jeweiligen Gesundheitssystemen. Die HTA-Verordnung soll Doppelarbeit in den EU-Staaten reduzieren und den Zugang der Patientinnen und Patienten zu neuen Therapien beschleunigen – durch eine gemeinsame Bewertung der verfügbaren klinischen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/evidenz.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Evidenz</a>, auf die sich die Entscheidungen europaweit stützen können.</p>
<p>JCAs werden parallel zum Zulassungsprozess bei der EMA erstellt. Damit verlagert die Verordnung das HTA auf einen früheren Zeitpunkt im Lebenszyklus eines neuen Arzneimittels. Denn nur, wenn ein JCA kurz nach der europäischen Marktzulassung zur Verfügung steht, kann das europäische HTA-Verfahren die nationale Entscheidungsfindung verzögerungsfrei unterstützen. Das bringt Herausforderungen mit sich. Vor allem muss die Evidenz, die sich für solche Bewertungen eignet, nun früher zur Verfügung stehen. Im Idealfall regt dies die Pharmaunternehmen dazu an, bereits früh im klinischen Entwicklungsprogramm mit der Erhebung vergleichender Daten zu beginnen.</p>
<p>Die Bereitstellung der Evidenzbasis ist jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg in die Versorgung: Der Zugang wird auch weiterhin von zusätzlichen Faktoren abhängen. So muss in den Ländern, die sich in ihrer Zahlungsbereitschaft und -fähigkeit stark unterscheiden, jeweils ein nationaler Preis ausgehandelt werden. Es bleibt abzuwarten, welchen Beitrag JCAs zur Überwindung dieser zusätzlichen Hürden leisten können.</p>
<p>Die Wirkung von JCAs kann über die Unterstützung der Entscheidungsfindung in den EU-Mitgliedstaaten hinausgehen. Durch die Bereitstellung einer systematischen, unabhängigen und transparenten Bewertung des Zusatznutzens eines neuen Arzneimittels im Vergleich zu einer Reihe alternativer Behandlungsoptionen könnten JCAs auch außerhalb Europas genutzt werden. Das gilt auch für die USA. Dort gibt es bislang keinen transparenten Prozess, der den klinischen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nutzen</a> mit Entscheidungen über die Kostenübernahme und Preisgestaltung verknüpft. Private Kostenträger stützen sich bereits auf Bewertungen unabhängiger Einrichtungen wie des Institute for Clinical and Economic Review (ICER). JCAs könnten daher in den USA zu einer wichtigen Grundlage für Preisverhandlungen werden.</p>
<p>Einige Stimmen, insbesondere aus der Pharmaindustrie, stellen infrage, ob JCAs den Marktzugang in Europa tatsächlich erleichtern werden. Das hängt unter anderem davon ab, wie sehr sich die Anforderungen der EU-Mitgliedstaaten an die Unterlagen, die die Unternehmen beibringen müssen, im Laufe der Zeit angleichen werden. Wenn die Verordnung ihr Ziel erreicht, neue Arzneimittel mit einem nachgewiesenen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zusatznutzen</a> für Patientinnen und Patienten europaweit einheitlicher verfügbar zu machen, dürfte die Antwort positiv ausfallen.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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		<title>15 Jahre AMNOG zeigen: Man muss es nur wollen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/09/01/15-jahre-amnog-zeigen-man-muss-es-nur-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Diese Dossierbewertung zeigt einmal mehr: Es geht. Auch bei seltenen Erkrankungen lassen sich aussagekräftige vergleichende Studien durchführen. Die Hersteller sind hier in der Verantwortung.“ Katrin Nink, Bereichsleiterin im IQWiG-Ressort Arzneimittelbewertung, zur Dossierbewertung A26-60 (Blinatumomab) 09/2026 Am 1. September hat das Institut <a href="https://www.presse-blog.com/2026/09/01/15-jahre-amnog-zeigen-man-muss-es-nur-wollen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i><b>„Diese Dossierbewertung zeigt einmal mehr: Es geht. Auch bei seltenen Erkrankungen lassen sich aussagekräftige vergleichende Studien durchführen. Die Hersteller sind hier in der Verantwortung.“<br />
</b></i>Katrin Nink, Bereichsleiterin im IQWiG-Ressort Arzneimittelbewertung, zur Dossierbewertung A26-60 (Blinatumomab) 09/2026</p>
<p>Am 1. September hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) 14 Dossierbewertungen veröffentlicht – und damit die ersten 1000 vollgemacht. Neben der schieren Menge ist auch das breite Spektrum der Konstellationen in den Hersteller-Dossiers bemerkenswert.</p>
<p><b>Große Indikationen – immer noch ohne aktive Vergleiche</b></p>
<p>Vor 15 Jahren trat das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) in Kraft. Nach wie vor legen die Hersteller oft Studiendaten vor, die für eine Bewertung des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie ungeeignet sind – und das selbst bei weit verbreiteten Erkrankungen wie Acne vulgaris oder Urtikaria. Wurde der neue Wirkstoff etwa nur gegen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/placebo.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Placebo</a> verglichen, obwohl es seit Jahren etablierte Standardtherapien gibt, kann das Ergebnis nur lauten: Ein <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zusatznutzen</a> ist nicht belegt.</p>
<p>Auch bei Erkrankungen wie Hämophilie A oder B, die relativ selten auftreten, hätten über die Jahre längst gute randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) durchgeführt werden können. Bereits in einer <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/anhoerung.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anhörung</a> zu einer frühen Nutzenbewertung eines Hämophilie-Wirkstoffs im Jahr 2016 hat auch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) klar formuliert, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gebe, warum Hersteller auf vergleichende Studien verzichtet hätten. „Zehn Jahre später sind wir da kaum weiter“, bemerkt Katrin Nink, Bereichsleiterin im IQWiG-Ressort Arzneimittelbewertung.</p>
<p>„Hoffentlich bewirken die europäischen HTA-Verfahren hier ein Umdenken: Gute Vergleichsdaten sind auch in den Joint Clinical Assessments gefragt“, ergänzt sie. „Und da sie parallel zum Zulassungsprozess erarbeitet werden, also noch früher als die frühe Nutzenbewertung, gibt es nun einen weiteren Anreiz, von Anfang an gute vergleichende Studien aufzusetzen.“ Bisher wurden vier Joint Clinical Assessments veröffentlicht, weitere folgen voraussichtlich noch dieses Jahr.</p>
<p><b>Auch bei seltenen Erkrankungen sind gute RCTs machbar</b></p>
<p>Unter den Hersteller-Dossiers, die das IQWiG in diesem Sommer bewertet hat, waren aber auch einige Positivbeispiele. So wird der bispezifische Antikörper Blinatumomab unter anderem zur Behandlung von Kindern mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) eingesetzt. Im entsprechenden Dossier hat der Hersteller Daten aus einer RCT vorgelegt.</p>
<p>Trotz der Seltenheit der Erkrankung wurden 111 betroffene Kinder in die Studie eingeschlossen, in der Blinatumomab mit einer Chemotherapie verglichen wurde. Die Behandlung mit Blinatumomab zeigte ein verlängertes Überleben, und insgesamt lässt sich ein erheblicher <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zusatznutzen</a> von Blinatumomab gegenüber der Chemotherapie ableiten.</p>
<p>Für Katrin Nink heißt das: „Dies zeigt erneut, dass es geht. Auch bei seltenen Erkrankungen lassen sich aussagekräftige vergleichende Studien durchführen, wenn der Hersteller es will. Dabei erfordern gerade kleinen Patientengruppen zumeist ein gutes vergleichendes Studiendesign wie eine RCT, um in diesen Situationen aussagekräftige Daten zu erhalten.“</p>
<p><b>Bewährtes Verfahren</b></p>
<p>Das IQWiG untersucht im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf der Basis von Hersteller-Dossiers, ob neue Wirkstoffe den Patientinnen und Patienten in der entsprechenden Indikation einen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zusatznutzen</a> gegenüber den bisherigen Therapiestandards bieten. Nach Publikation der Dossierbewertungen führt der <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/gemeinsamer-bundesausschuss.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">G‑BA</a> Stellungnahmeverfahren durch und beschließt über das Ausmaß des Zusatznutzens.</div>
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		<title>Früherkennung einer Alzheimer-Demenz: Ethische Bewertung einer frühdiagnostischen Untersuchung für symptomlose Personen</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/08/14/frherkennung-einer-alzheimer-demenz-ethische-bewertung-einer-frhdiagnostischen-untersuchung-fr-symptomlose-personen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
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		<category><![CDATA[themencheck]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Aufarbeitung ethischer, sozialer, rechtlicher und organisatorischer Aspekte, die mit der Früherkennung einer Alzheimer-Demenz bei symptomlosen Personen verbunden sind. Die Früherkennung soll der prognostischen Einschätzung des Risikos für eine Alzheimer-Demenz zu einem späteren Zeitpunkt <a href="https://www.presse-blog.com/2026/08/14/frherkennung-einer-alzheimer-demenz-ethische-bewertung-einer-frhdiagnostischen-untersuchung-fr-symptomlose-personen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Aufarbeitung ethischer, sozialer, rechtlicher und organisatorischer Aspekte, die mit der Früherkennung einer Alzheimer-Demenz bei symptomlosen Personen verbunden sind. Die Früherkennung soll der prognostischen Einschätzung des Risikos für eine Alzheimer-Demenz zu einem späteren Zeitpunkt dienen. Die nun vorliegenden vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von anderen Interessierten miteinzubeziehen.</p>
<p><b>Das IQWiG bittet um Stellungnahmen</b></p>
<p>Zu dem vorläufigen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/abschlussbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht</a> bittet das IQWiG bis zum 11.09.2026 um Stellungnahmen. Es handelt sich dabei um eine ethische Bewertung unter Berücksichtigung sozialer, rechtlicher und organisatorischer Aspekte in Orientierung am methodischen Vorgehen einer Public-Health-Ethik nach Marckmann im Rahmen des IQWiG-Verfahrens ThemenCheck Medizin. Die Fragestellungen der ThemenCheck-Berichte gehen stets auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern zurück.</p>
<p>Interessierte Personen, Institutionen und (Fach-)Gesellschaften können Stellungnahmen abgeben. Gegebenenfalls führt das IQWiG eine wissenschaftliche Erörterung zur Klärung von weitergehenden Fragen aus den schriftlichen Stellungnahmen durch. Die Ergebnisse aus der <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/anhoerung.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anhörung</a> können zu Änderungen und/oder Ergänzungen des vorläufigen Berichts führen.</p>
<p>Weitere Informationen des IQWiG<a href="https://www.iqwig.de/sich-einbringen/themencheck-medizin/berichte/t25-04.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><br />
Zur Projektübersicht</a></div>
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                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/institut-fuer-qualitaet-und-wirtschaftlichkeit-im-gesundheitswesen-iqwig" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---2/1069929.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Noch Plätze frei: IQWiG-Datensymposium sucht nach Lösungen für den stationären Sektor</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/08/11/noch-pltze-frei-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[eren]]></category>
		<category><![CDATA[fdz]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[health]]></category>
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		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[witte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2026/08/11/noch-pltze-frei-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen: Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und <a href="https://www.presse-blog.com/2026/08/11/noch-pltze-frei-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und wofür?</li>
<li>Wer verfügt über welche Daten?</li>
<li>Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es für diese Datennutzung – und warum?</li>
</ul>
<p>Beleuchtet wird das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln: Aus Sicht der Datennutzer referieren Esra Eren Bayindir (Universität Hamburg), Ulrike Nimptsch (TU Berlin), Julian Witte (Vandage) und Sarah Mostardt (IQWiG). Die Perspektive der Datenhalter vertreten Jennifer Pohle (IQTiG), Christian Brachem (FDZ Gesundheit / BfArM), Stefan Kwast (Helios Health Institute), Dirk Horenkamp-Sonntag (Techniker Krankenkasse) und Roland Nagel (Gesundheitsforen Leipzig). Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums erläutert die Sicht des Gesetzgebers.</p>
<p>Das ganztägige Treffen bietet Raum für den persönlichen Austausch, für Vorträge und für Diskussionsrunden &#8211; mit spannenden Impulsen von Akteuren aus Forschung und Gesundheitspolitik.</p>
<p>Das Symposium findet in den Räumen des IQWiG in Köln statt. Interessierte können die Veranstaltung aber auch online im Stream verfolgen. Die Veranstaltung ist kostenlos.</p>
<p><b>zur Anmeldung</b></p>
<p><a href="https://www.conftool.net/iqwig-datensymposium-2026/index.php?page=login" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">über Conftool</a></div>
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<ul>
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                    </li>
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		<title>Diabetische Retinopathie: Fundusfotografie als Alternative zur Ophthalmoskopie</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/08/06/diabetische-retinopathie-fundusfotografie-als-alternative-zur-ophthalmoskopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Augentropfen]]></category>
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		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Unbehandelt kann sie zur Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung führen. Im Mittel ist etwa ein Viertel der Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes davon betroffen. <a href="https://www.presse-blog.com/2026/08/06/diabetische-retinopathie-fundusfotografie-als-alternative-zur-ophthalmoskopie/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Unbehandelt kann sie zur Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung führen. Im Mittel ist etwa ein Viertel der Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes davon betroffen.</p>
<p>Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des IQWiG nun die Vor- oder Nachteile der Fundusfotografie untersucht. Dabei ging es um Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, bei denen keine bekannte abklärungs- oder behandlungsbedürftige diabetische Retinopathie vorliegt. Die Fundusfotografie sollte als vorgeschaltetes Screening-Instrument dienen. Verglichen wurde die diagnostische Güte der Fundusfotografie einerseits und der binokularen Untersuchung des Augenhintergrundes (Ophthalmoskopie) nach Erweiterung der Pupille durch Augentropfen andererseits.</p>
<p>Das Wissenschaftsteam kam zu dem Ergebnis, dass das jährliche Screening mit vorgeschalteter Fundusfotografie zwar keinen höheren <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nutzen</a> als das herkömmliche Verfahren aufweist, aber zumindest einen vergleichbaren Nutzen. Für die Versorgung hat die Fundusfotografie große organisatorische Vorteile: Sie kann mit einer zeitlich versetzten Befundung verknüpft und dezentral eingesetzt werden und ist einfacher durchführbar. Denn für die meisten Patientinnen und Patienten entfällt das Weittropfen der Augen. Da man mit weit getropften Pupillen einige Stunden lang schlechter sieht und nicht Auto fahren darf, schreckt diese Diagnostik bislang viele Betroffene vom Screening ab.</p>
<p>„Das ist eine gute Nachricht für Menschen mit Diabetes: Die Untersuchung der Augen lässt sich deutlich einfacher durchführen – vor allem, weil das für viele Menschen lästige Weittropfen regelhaft entfällt. Ich hoffe, dass daher zukünftig mehr Betroffene eine Früherkennungsuntersuchung wahrnehmen. Denn bisher geschieht dies leider zu selten, sodass Netzhautprobleme oft erst spät erkannt werden“, sagt Moritz Ernst, Projektleiter im Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren beim IQWiG.</p>
<p>Wenn die Netzhaut in der Fundusfotografie normal aussieht, ist eine weitere augenärztliche Abklärung verzichtbar. Dies ist bei etwa 90 bis 95 Prozent der Untersuchten der Fall, sodass sich die Fundusfotografie gut als vorgeschaltetes Instrument nutzen ließe.</p>
<p>Auch deshalb wird in Deutschland (u. a. mit DIVA, einem Projekt des Innovationsfonds des <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/gemeinsamer-bundesausschuss.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">G-BA</a> in Thüringen) derzeit untersucht, ob der Einsatz der Fundusfotografie die Teilnahmerate am Screening relevant erhöhen kann. Gerade in Gebieten mit einer dünnen fachärztlichen Versorgung könnte die Untersuchung z. B. auch im hausärztlichen Kontext stattfinden und so praktische Vorteile bieten. Auch telemedizinische Anwendungen sind denkbar.</p>
<p>Vollständig ersetzen kann die Fundusfotografie die Ophthalmoskopie aber bislang nicht. Denn zu dieser Frage lagen keine entsprechenden Studien vor.</p>
<p><b>Zum Ablauf der Berichterstattung</b></p>
<p>Der <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/gemeinsamer-bundesausschuss.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">G-BA</a> hat das IQWiG im Juli 2025 mit der Bewertung der Fundusfotografie zur Diagnostik der diabetischen Retinopathie beauftragt. Die vorläufigen Ergebnisse hatte das IQWiG als <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/vorbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Vorbericht</a> im Februar 2026 veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach Abschluss des Stellungnahmeverfahrens hat das Projektteam den <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/abschlussbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht</a> überarbeitet und im Juli 2026 an den Auftraggeber versandt. Die eingegangenen schriftlichen Stellungnahmen und das Protokoll der wissenschaftlichen Erörterung werden in einem eigenen Dokument zeitgleich mit dem <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/abschlussbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Abschlussbericht</a> publiziert.</div>
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		<title>Neugeborenen-Screening auf metachromatische Leukodystrophie (MLD): Deutliche Vorteile für betroffene Kinder</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/24/neugeborenen-screening-auf-metachromatische-leukodystrophie-mld-deutliche-vorteile-fr-betroffene-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[behandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die metachromatische Leukodystrophie (MLD) ist eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. Sie tritt meist bereits im Kleinkind- oder frühen Kindesalter auf führt zu schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen, u. a. wegen des fortschreitenden Funktionsverlusts des zentralen und peripheren Nervensystems. In Deutschland <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/24/neugeborenen-screening-auf-metachromatische-leukodystrophie-mld-deutliche-vorteile-fr-betroffene-kinder/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die metachromatische Leukodystrophie (MLD) ist eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. Sie tritt meist bereits im Kleinkind- oder frühen Kindesalter auf führt zu schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen, u. a. wegen des fortschreitenden Funktionsverlusts des zentralen und peripheren Nervensystems. In Deutschland geht man von 5 bis 16 neuen Fällen pro Jahr aus.</p>
<p>Unbehandelt führt die Erkrankung meist innerhalb weniger Jahre zum Tod. Doch dank einer verfügbaren Gentherapie lassen sich nach einer Diagnose noch vor den ersten Symptomen bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder ausgeprägte Beschwerden und der frühe Tod verhindern.</p>
<p>Einen erheblichen <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zusatznutzen</a> der Gentherapie bei MLD im späten Säuglings- oder frühen Kindesalter hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bereits Ende 2021 festgestellt. Dies führte in der Folge zur Frage nach dem <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/nutzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nutzen</a> eines Neugeborenen-Screenings auf MLD. Die aktuelle IQWiG-Bewertung des Screenings beantwortet die Frage: Was bringen die frühere Diagnose und Behandlung durch Testen aller Neugeborenen gegenüber dem bisherigen Vorgehen ohne Screening für die MLD-Betroffenen?</p>
<p>Der <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/effekt.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Effekt</a> des Screenings ist deutlich für Kinder mit dem spätinfantilen MLD-Subtyp. Diese Gruppe entwickelt unbehandelt im Alter unter 30 Monaten Symptome. Vera Weingärtner, Supervision im Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren, betont: „Etwa die Hälfte der Kinder mit MLD, und zwar die am schwersten Betroffenen, würden von einem Neugeborenen-Screening profitieren: Durch die frühe Diagnose vor Symptombeginn kann die verfügbare Gentherapie schwere Symptome und den frühen Tod bei fast allen diesen Kindern verhindern.“</p>
<p>Das IQWiG hat auch die verschiedenen diagnostischen Testverfahren zur Früherkennung von MLD und zur Differenzierung der unterschiedlichen Verlaufsformen bewertet. Klar ist: Für die anderen drei MLD-Subtypen, bei denen die Erkrankung unbehandelt erst nach dem Alter von etwa 2,5 Jahren auftritt, ist dringend noch mehr Forschung erforderlich. Denn anhand der aktuell verfügbaren Daten ist unklar, ob ein Vorverlegen der Therapie auch diesen Kindern einen Vorteil bietet. Es fehlt insbesondere eine ausreichende Nachbeobachtung in teils noch laufenden Studien.</p>
<p><b>Forschungslücken beim notwendigen Test zur Prognose des Krankheitsverlaufs</b></p>
<p>Zeitlicher Krankheitsbeginn und Symptomlast variieren stark zwischen den verschiedenen MLD-Subtypen. Deshalb reicht das Screening allein nicht aus, um mit den Konsequenzen einer MLD-Diagnose wirksam umgehen zu können. Nach der Diagnose ist ein zusätzlicher Test erforderlich, um bereits vor Symptombeginn Informationen über die mögliche Verlaufsform zu erhalten – insbesondere, ob mit frühem oder späterem Einsetzen von Beschwerden zu rechnen ist. Denn davon hängen nicht nur Entscheidungen über konkrete Behandlungsoptionen ab, das Wissen ist auch essenziell für die individuelle Lebensplanung von betroffenen Kindern und deren Angehörigen.</p>
<p>Erste Studienergebnisse dazu deuten zwar darauf hin, dass ein neuer Test einen frühen von einem späten MLD-Krankheitsbeginn unterscheiden kann, die Ergebnisse sind aber noch sehr unsicher, eine Testvalidierung fehlt noch. Ein Neugeborenen-Screening auf MLD sollte daher auch ein engmaschiges Monitoring aller identifizierten Kinder umfassen, um die Testverfahren, die Beratung der Eltern und die nachfolgende Behandlung weiter optimieren zu können.</p>
<p>Das Neugeborenen-Screening auf MLD ist ein hochaktives Forschungsfeld: Wegweisende, teils noch laufende Studien sowohl zur Therapievorverlegung als auch zur diagnostischen Güte des Screeningtests auf MLD wurden z.T. erst während der IQWiG-Projektbearbeitung veröffentlicht. Damit bietet der vorliegende IQWiG-Bericht die momentan international neueste Aufbereitung der verfügbaren Erkenntnisse rund um das Neugeborenen-Screening.</p>
<p><b>Zum Ablauf der Berichterstellung</b></p>
<p>Der <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/gemeinsamer-bundesausschuss.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">G-BA</a> hat das IQWiG am 16.01.2025 mit der Bewertung der Neugeborenen-Screening auf Metachromatische Leukodystrophie (MLD) beauftragt. Die vorläufige Bewertung wurde am 25.03.2026 auf der Website des IQWiG veröffentlicht und zur <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/anhoerung.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anhörung</a> gestellt. Der nun veröffentlichte <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/abschlussbericht.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Abschlussbericht</a> beinhaltet Änderungen, die sich aus der Anhörung und einer nachfolgenden Recherche ergeben haben.</p>
<p><b>Weitere Informationen des IQWiG<a href="https://www.iqwig.de/projekte/s25-01.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> </a></b></p>
<p><a href="https://www.iqwig.de/projekte/s25-01.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zur Projektübersicht<br />
</a><a href="https://www.iqwig.de/projekte/g21-16.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">IQWiG-Bewertung der Gentherapie vom 2.8.2021</a><a href="https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/1371/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> <br />
Zum G-BA-Beschluss am 4.11.2021 zur Gentherapie Atidarsagen autoemcel bei MLD</a><a href="https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/1371/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> <br />
Zur Neubewertung von Atidarsagen autoemcel bei MLD beim G-BA ab 1.7.2026</a></div>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---2/1068269.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/24/neugeborenen-screening-auf-metachromatische-leukodystrophie-mld-deutliche-vorteile-fr-betroffene-kinder/" data-wpel-link="internal">Neugeborenen-Screening auf metachromatische Leukodystrophie (MLD): Deutliche Vorteile für betroffene Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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		<title>Anmeldestart: IQWiG-Datensymposium sucht nach Lösungen für den stationären Sektor</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/23/anmeldestart-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen: Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/23/anmeldestart-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/23/anmeldestart-iqwig-datensymposium-sucht-nach-lsungen-fr-den-stationren-sektor/" data-wpel-link="internal">Anmeldestart: IQWiG-Datensymposium sucht nach Lösungen für den stationären Sektor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Interessierte können sich über die IQWiG-Webseite für die Veranstaltung anmelden. Der Titel des Symposiums lautet: „Datenzugang macht einen Unterschied: bessere Entscheidungen für den stationären Sektor“. Im Fokus stehen dabei diese Fragen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wer benötigt welche Daten zum stationären Sektor – und wofür?</li>
<li>Wer verfügt über welche Daten?</li>
<li>Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es für diese Datennutzung – und warum?</li>
</ul>
<p>Beleuchtet wird das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln: Aus Sicht der Datennutzer referieren Esra Eren Bayindir (Universität Hamburg), Ulrike Nimptsch (TU Berlin), Julian Witte (Vandage) und Sarah Mostardt (IQWiG). Die Perspektive der Datenhalter vertreten Jennifer Pohle (IQTiG), Christian Brachem (FDZ Gesundheit / BfArM), Stefan Kwast (Helios Health Institute), Dirk Horenkamp-Sonntag (Techniker Krankenkasse) und Roland Nagel (Gesundheitsforen Leipzig). Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums erläutert die Sicht des Gesetzgebers.</p>
<p>Das ganztägige Treffen bietet Raum für den persönlichen Austausch, für Vorträge und für Diskussionsrunden &#8211; mit spannenden Impulsen von Akteuren aus Forschung und Gesundheitspolitik.</p>
<p>Das Symposium findet in den Räumen des IQWiG in Köln statt. Interessierte können die Veranstaltung aber auch online im Stream verfolgen.</p></div>
<div class="pb-company">
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		<title>Der IQWiG-Jahresbericht 2025 liegt vor</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2026/07/20/der-iqwig-jahresbericht-2025-liegt-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[agentur]]></category>
		<category><![CDATA[arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[clinical]]></category>
		<category><![CDATA[darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[erkrankungen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-blog.com/2026/07/20/der-iqwig-jahresbericht-2025-liegt-vor/</guid>

					<description><![CDATA[<p>2025 prägten neue Aufgaben und Methoden das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Mit der 2024 in Kraft getretenen Krankenhausreform hatte das IQWiG die neue Aufgabe erhalten, wissenschaftliche Empfehlungen für Mindestvorhaltezahlen für Leistungsgruppen in der Krankenhausversorgung zu erstellen. Dafür erarbeitete das <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/20/der-iqwig-jahresbericht-2025-liegt-vor/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2026/07/20/der-iqwig-jahresbericht-2025-liegt-vor/" data-wpel-link="internal">Der IQWiG-Jahresbericht 2025 liegt vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>2025 prägten neue Aufgaben und Methoden das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).</b></p>
<p>Mit der 2024 in Kraft getretenen Krankenhausreform hatte das IQWiG die neue Aufgabe erhalten, wissenschaftliche Empfehlungen für Mindestvorhaltezahlen für Leistungsgruppen in der Krankenhausversorgung zu erstellen. Dafür erarbeitete das Institut 2025 die nötige Methodik und erprobte neue Beteiligungsformate wie Workshops und Webinare.</p>
<p>Zudem entwickelte das Institut neue methodische Ansätze, um den Zusammenhang zwischen Leistungsmenge und Qualität auch bei seltenen Eingriffen und Erkrankungen systematisch bewerten zu können, wenn direkte <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/evidenz.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Evidenz</a> fehlt. Auf Basis solcher Bewertungen entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über mögliche Mindestmengen für die Erbringung komplexer Krankenhausbehandlungen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt 2025 war die erste komplett eigenständig durchgeführte Modellierung zu einer Screening-Fragestellung. Am Beispiel des Darmkrebs-Screenings verglich das Institut mithilfe entscheidungsanalytischer Modelle verschiedene Strategien für Beginn und Intervalle des Screenings, wenn randomisierte Studien fehlen. Ziel solcher Modellierungen ist es, die möglichen Folgen verschiedener Screeningszenarien, z. B. unterschiedliche Zeiträume zwischen Screeninguntersuchungen, darzustellen und damit Entscheidungen des <a href="https://www.iqwig.de/sonstiges/glossar/gemeinsamer-bundesausschuss.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">G-BA</a> zu unterstützen.</p>
<p>Im Bereich Gesundheitsinformation startete das IQWiG zwei Sonderprojekte, die sich an Menschen mit Migrationserfahrung und andere schwer erreichbare Gruppen richten. Dies soll neue Wege zur Nutzung evidenzbasierter Gesundheitsinformationen für diese Gruppen eröffnen.</p>
<p>Von großer strategischer Bedeutung für das Institut war der Start der europäischen Nutzenbewertung (EU-HTA) von Arzneimitteln. Seit Januar 2025 werden onkologische Arzneimittel und neuartige Therapien in der EU gemeinsam bewertet. Die Ergebnisse können von den Mitgliedstaaten für nationale Entscheidungen genutzt werden. Das IQWiG wirkt als Agentur an mehreren Joint Clinical Assessments mit und hat seine methodische Expertise im Vorfeld in vielen Workshops und Arbeitsgruppen eingebracht</p>
<p>Der Jahresbericht 2025 erscheint erneut im digitalen Format. Dazu gehört auch der audiobasierte Jahresrückblick mit Institutsleiter Thomas Kaiser und seiner Stellvertreterin Michaela Eikermann zum Einstieg.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)<br />
Siegburger Str. 237<br />
50679 K&ouml;ln<br />
Telefon: +49 (221) 35685-0<br />
Telefax: +49 (221) 35685-1<br />
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/institut-fuer-qualitaet-und-wirtschaftlichkeit-im-gesundheitswesen-iqwig" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Stiftung f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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