IQWiG veröffentlicht Vorbericht über Beckenbodentraining in der Schwangerschaft zur Prävention von prä- und postpartaler Harninkontinenz

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen eines Beckenbodentrainings in der Schwangerschaft zur Prävention von prä- und postpartaler Harninkontinenz. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergleichen dabei das Beckenbodentraining in der Schwangerschaft Mehr

Die Methoden des IQWiG: Neue Version gilt ab sofort

Gutachten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bilden die wissenschaftliche Basis für zentrale Entscheidungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dazu gehören der Ein- und Ausschluss medizinischer Leistungen, die Festlegung jährlicher Mindestmengen für komplexe Eingriffe in Krankenhäusern und die Mehr

IQWiG veröffentlicht Vorbericht zum Aktualisierungsbedarf beim DMP COPD

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) identifiziert, um deren Empfehlungen mit der Disease-Management-Programm-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) abzugleichen und eventuelle Diskrepanzen festzustellen. Für Mehr

Vulvodynie: Welche nicht medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten sind erfolgsversprechend?

Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Federführung des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke, den Nutzen nicht medikamentöser Verfahren wie u. a. Mehr

Lecanemab bei früher Alzheimer-Krankheit: Bislang unveröffentlichte Daten zeigen keinen Zusatznutzen

Seit September 2025 ist Lecanemab in Deutschland zur Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit verfügbar. Das Medikament soll das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und darf nur bei Erwachsenen eingesetzt werden, die [*]leicht kognitiv beeinträchtigt sind oder an einer leichten Demenz leiden, [*]typische Mehr

IQWiG veröffentlicht Vorbericht über Akupunktur zur Prophylaxe bei Migräne

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Migräne den Nutzen einer manuellen (klassischen) Akupunktur mit Nadeln zur Migräneprophylaxe im Vergleich zu einer medikamentösen Migräneprophylaxe beziehungsweise Mehr

Anwendungsbegleitende Datenerhebung: Registerdaten können für die Nutzenbewertung hilfreich sein

Für die Nutzenbewertung von Arzneimitteln bedarf es Daten zum Vergleich mit dem therapeutischen Standard. Da die Zulassung von Orphan Drugs häufig auf Basis nicht vergleichender Daten erfolgt, hat der Gesetzgeber ab 2020 das Verfahren der anwendungsbegleitenden Datenerhebung (AbD) eingeführt. Ziel Mehr

Schwelendes multiples Myelom: Ob Daratumumab die Lebenszeit verlängert, bleibt offen

CD38-Antikörper wie Daratumumab und Isatuximab gehören in Kombinationstherapien bereits länger zur Standardbehandlung des aktiven multiplen Myeloms in der ersten Therapielinie. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob Daratumumab auch bereits Mehr

Darolutamid vs. Apalutamid bei Prostatakarzinom: Indirekter Vergleich zeigt keinen Zusatznutzen

Im Juli dieses Jahres hat die EU-Kommission Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) zugelassen. Damit kann der Wirkstoff bei mHSPC-Patienten nun auch ohne gleichzeitige Chemotherapie eingesetzt werden. Das Institut Mehr

Koronare Herzkrankheit: Kardiale Magnetresonanztomografie ist sinnvolle Ergänzung zur bisherigen KHK-Diagnostik

Die kardiale Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein geeignetes nicht invasives Verfahren zur funktionellen Diagnostik bei Patientinnen und Patienten, bei denen sich nach einer Basisdiagnostik der Verdacht auf chronische koronare Herzkrankheit (KHK) oder Verdacht auf das Fortschreiten einer schon bekannten KHK ergibt: Mehr