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	<title>Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat, Autor bei Presse-Blog</title>
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	<title>Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat, Autor bei Presse-Blog</title>
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		<title>„Kindergrundsicherung bleibt hinter Erwartungen zurück“: ZdK-Präsidentin ernüchtert über Finanzpaket</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 12:15:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Kompromiss der Bundesregierung zur Kindergrundsicherung ist mit 2,4 Milliarden Euro ab 2025 ernüchternd klein gerechnet“, sagt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp. „Das ist keine Grundsicherung, sondern ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Ursprünglich <a href="https://www.presse-blog.com/2023/08/28/kindergrundsicherung-bleibt-hinter-erwartungen-zurueck-zdk-praesidentin-ernuechtert-ueber-finanzpaket/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Der Kompromiss der Bundesregierung zur Kindergrundsicherung ist mit 2,4 Milliarden Euro ab 2025 ernüchternd klein gerechnet“, sagt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp. „Das ist keine Grundsicherung, sondern ein Tropfen auf den heißen Stein.“</p>
<p>Ursprünglich hatte Familienministerin Lisa Paus 12 Milliarden Euro pro Jahr für das Vorhaben gefordert, Finanzminister Christian Lindner hatte nur eine Summe von 2 Milliarden Euro veranschlagt.</p>
<p>„Ich empfinde es als Schönrederei, wenn Herr Lindner nun sagt, voraussichtlich sei dies die letzte große Sozialreform, die noch in den Haushalt passe“, sagt Stetter-Karp. „Denn mit derart geringen Mitteln kann man keine große Sozialreform gestalten.“ Dass die Ampel in Aussicht stelle, in den Folgejahren bis zu 6 Milliarden Euro in die Grundsicherung zu stecken, „bei steigender Inanspruchnahme der Leistungen“, bedeute offenbar, dass man einen viel höheren Bedarf sehe. Sie frage sich, so Stetter-Karp, ob die Bundesregierung nun erst einmal schauen wolle, wie viele Menschen die Leistungen überhaupt abrufen würden.</p>
<p>Stetter-Karp sieht aber auch Positives: „Dass nun Leistungen gebündelt werden und dass diese Leistungen auf einfacherem Wege als bisher beantragt werden können, ist gut und wichtig. Das ist ein Fortschritt vor allem für die mehr als 5 Millionen armutsbedrohten Familien in Deutschland. Hervorzuheben ist auch, dass sich die Situation unterhaltsabhängiger Alleinerziehender verbessern wird.“ Der neue, digitale Zugang zur Beantragung werde allerdings einen Teil der Kosten auffressen. „Trotzdem ist es richtig, hier die Digitalisierung voranzutreiben.“</p>
<p>Die ZdK-Präsidentin ist überzeugt: „Die nun folgende Verbändeanhörung sowie die parlamentarische Beratung wird zum Nachjustieren des ein oder anderen Punktes führen. Darauf setze ich.“ Beispielsweise wünsche sich das ZdK, dass Kinder mit Asylbewerberleistungsberechtigung auch Kindergrundsicherung erhalten könnten. „In die Zukunftschancen der jungen Generation zu investieren, ist von zentraler Bedeutung“, sagt Stetter-Karp. „Deshalb ist die Neuberechnung des soziokulturellen Existenzminimums entscheidend. Die Reform muss die Höhe der Leistung an den tatsächlichen Bedarf eines Kindes anpassen. Deshalb ist meine Prognose: Bei 2,4 Milliarden kann und wird es nicht bleiben.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat<br />
Sch&ouml;nhauser Allee 182<br />
10119 Berlin<br />
Telefon: +49 (0) 30 166 380 &#8211; 600<br />
<a href="http://www.zdk.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.zdk.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Britta Baas<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: 030166380630<br />
E-Mail: &#098;&#114;&#105;&#116;&#116;&#097;&#046;&#098;&#097;&#097;&#115;&#064;&#122;&#100;&#107;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/zentralkomitee-der-deutschen-katholiken-zdk-generalsekretariat" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>„Menschen mit Sterbewunsch nicht allein lassen“:  ZdK würdigt Entscheidung des Bundestags für Suizid-Prävention</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/07/06/menschen-mit-sterbewunsch-nicht-allein-lassen-zdk-wuerdigt-entscheidung-des-bundestags-fuer-suizid-praevention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 11:48:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich bin dankbar, dass sich der Bundestag heute für eine Stärkung der Suizid-Prävention entschieden hat. Das wird vielen Menschen helfen, die sich in einer verzweifelten Lage befinden.“ So würdigt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, <a href="https://www.presse-blog.com/2023/07/06/menschen-mit-sterbewunsch-nicht-allein-lassen-zdk-wuerdigt-entscheidung-des-bundestags-fuer-suizid-praevention/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/07/06/menschen-mit-sterbewunsch-nicht-allein-lassen-zdk-wuerdigt-entscheidung-des-bundestags-fuer-suizid-praevention/" data-wpel-link="internal">„Menschen mit Sterbewunsch nicht allein lassen“:  ZdK würdigt Entscheidung des Bundestags für Suizid-Prävention</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Ich bin dankbar, dass sich der Bundestag heute für eine Stärkung der Suizid-Prävention entschieden hat. Das wird vielen Menschen helfen, die sich in einer verzweifelten Lage befinden.“ So würdigt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, die Abstimmung. Vorausgegangen war die Ablehnung zweier Gesetzentwürfe, die auf eine klare Regelung der Suizidassistenz zielten. „Eine solche gesetzliche Regelung wäre aus Sicht des ZdK ein wichtiger und dringender Schritt gewesen“, sagte sie weiter.</p>
<p>Der Bundestag hatte zunächst mehrheitlich einen Gesetzentwurf der Gruppe um den Abgeordneten Lars Castellucci abgelehnt, <a href="https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/-Praxistaugliche-Regulierung-der-Suizidassistenz-jetzt--1572G/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">für den sich das ZdK sehr stark gemacht hatte</a>. Dieser Entwurf plädierte für eine Regelung im Strafrecht, die ärztliche Begutachtung zur Voraussetzung für Sterbehilfe gemacht hätte. Der Vorschlag der Gruppe um Katrin Helling-Plahr und Renate Künast, der eine Beratungsregelung außerhalb des Strafrechts vorsah, wurde ebenfalls mehrheitlich ablehnt.</p>
<p>Prof. Andreas Lob-Hüdepohl, Mitglied des ZdK und des Deutschen Ethikrats, bedauerte es sehr, „dass sich der Bundestag zu keiner präziseren Regelung der Suizidhilfe hat entschließen können. Es gibt nun weiterhin keine rechtverbindlichen Kriterien, wer die Ernsthaftigkeit und Freiverantwortlichkeit eines Suizidwunsches wie feststellt. Das halte ich für extrem unbefriedigend. Faktisch heißt dies auch, dass Sterbehilfevereine offen für ihre Angebote werben können.“</p>
<p>Die Präsidentin des ZdK hofft, dass nun zumindest die Stärkung der Prävention die Zahl der Suizide in Deutschland verringern wird. „Es ist gut, dass der Entschließungsantrag mit 688 von 693 Stimmen angenommen wurde. Ich werte das als hohe Sensibilität des Bundestags für menschliches Dasein in einer lebensbedrohlichen Krise. Beratung ist dann von alles entscheidender Bedeutung. Wir dürfen Menschen, die einen Suizidwunsch haben, nicht allein lassen! Das gilt für Menschen jeden Alters“, so Stetter-Karp. „Für kirchliche Einrichtungen, für Senioren- und Pflegeheime bedeutet der Ausbau der Prävention, dass ihre Schutzfunktion gestärkt wird. Bewohner*innen können nun zusätzliche Angebote für eine lebensdienliche Beratung gemacht werden.“</p>
<p>Die Präsidentin des ZdK bedauerte gleichzeitig, dass die weiter ausbleibende gesetzliche Regelung der Suizidassistenz Ärzt*innen, Pflegenden und suizidalen Menschen „schwere Entscheidungen am Ende des Lebens nicht leichter macht. Es bleibt eine fatale Unsicherheit. Für kirchliche Einrichtungen bedeutet dies, die Sichtachse auf das Leben ohne gesetzlichen Rahmen offenhalten zu müssen. Ich hoffe, dass wenigstens ein möglicher Gesetzentwurf zur Suizidprävention, der im Entschließungsantrag vorgeschlagen wird, kommen wird.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
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		<title>Gemeinsame Konferenz berät zum Fortgang des Synodalen Weges</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/07/04/gemeinsame-konferenz-beraet-zum-fortgang-des-synodalen-weges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gemeinsame Konferenz der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat über die Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges beraten. Sie unterstützt den Vorschlag des Präsidiums des Synodalen Weges, sechs Arbeitsgruppen zu bilden, die in überschaubarer Zeit <a href="https://www.presse-blog.com/2023/07/04/gemeinsame-konferenz-beraet-zum-fortgang-des-synodalen-weges/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-blog.com/2023/07/04/gemeinsame-konferenz-beraet-zum-fortgang-des-synodalen-weges/" data-wpel-link="internal">Gemeinsame Konferenz berät zum Fortgang des Synodalen Weges</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-blog.com" data-wpel-link="internal">Presse-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Gemeinsame Konferenz der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat über die Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges beraten. Sie unterstützt den Vorschlag des Präsidiums des Synodalen Weges, sechs Arbeitsgruppen zu bilden, die in überschaubarer Zeit unter Einbezug der bestehenden Strukturen Vorschläge für die Aufgaben erarbeiten, die in den Beschlüssen der Deutschen Bischofskonferenz und dem ZdK gemeinsam zugewiesen sind.</p>
<p>Es wird (1.) eine Musterordnung für die Beteiligung des Kirchenvolkes an der Bestellung von Bischöfen erstellt (Handlungstext „Einbeziehung der Gläubigen in die Bestellung des Diözesanbischofs“, Der Synodale Weg Nr. 7). Es wird (2.) eine Sammlung von best-practice-Beispielen für einen menschlich überzeugenden Umgang mit suspendierten und dispensierten Priestern seitens der Diözesen dokumentiert und an verbindlichen, rechtssicheren Regelungen für die Übernahme dispensierter Priester in den pastoralen Dienst gearbeitet (s. Handlungstext „Der Zölibat der Priester – Bestärkung und Öffnung“, Der Synodale Weg Nr. 11). Es wird (3.) eine Handreichung für Segnungen von Paaren, die sich lieben erstellt (s. Handlungstext „Segensfeiern für Paare, die sich lieben“, Der Synodale Weg Nr. 13). Es wird (4.) weiter zum Thema „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“ gearbeitet (s. Handlungstext „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“, Der Synodale Weg Nr. 15). Es wird (5.) das Thema „Sakramentales Amt von Menschen jeden Geschlechts“ weiterverfolgt (s. Handlungstext „Frauen in sakramentalen Ämtern – Perspektiven für das weltkirchliche Gespräch“, Der Synodale Weg Nr. 16). Nicht zuletzt wird (6.) eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die einen Vorschlag zur Satzung des Synodalen Ausschusses unterbreitet, der auf der ersten Sitzung am 10./11. November weiter beraten wird und zu einem Beschluss führen soll (s. Handlungstext „Synodalität nachhaltig stärken. Ein Synodaler Rat für die katholische Kirche in Deutschland“, Der Synodale Weg Nr. 10).</p>
<p>Zusammen mit der Klärung der inhaltlichen Fragen wurden auch die finanziellen Fragen angesprochen. Am 20. Juni 2023 hatte es in der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) keine Einstimmigkeit für die Freigabe der finanziellen und personellen Ressourcen zur Weiterarbeit des Synodalen Weges gegeben. Im Nachgang zur Entscheidung haben jedoch 23 (Erz-)Bistümer erklärt, für die Finanzierung der Fortsetzung des Synodalen Weges Sorge zu tragen.</p>
<p>Irme Stetter-Karp, Präsidentin des ZdK und des Synodalen Weges, bekräftigte ihre Überzeugung, dass ohne eine angemessene finanzielle und personelle Ausstattung des Synodalen Ausschusses keine substanzielle Arbeit zur Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges möglich sei. Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und des Synodalen Weges, sagte zu, mit Nachdruck die Suche nach einem verlässlichen Finanzierungsmodell voranzutreiben.</p>
<p><i>Diese Pressemitteilung wird von den Pressestellen der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zeitgleich verschickt. Wir bitten Doppelsendungen zu entschuldigen.</i></div>
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<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat<br />
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		<title>„Praxistaugliche Regulierung der Suizidassistenz jetzt!“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/07/03/praxistaugliche-regulierung-der-suizidassistenz-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Juli können die Abgeordneten des Bundestages zwischen zwei Konzepten zur gesetzlichen Regulierung der Suizidassistenz wählen. „Die Entscheidung ist überfällig,“ betonen die Präsidentinnen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, und des Deutschen Caritasverbands (DCV), Eva Welskop-Deffaa. <a href="https://www.presse-blog.com/2023/07/03/praxistaugliche-regulierung-der-suizidassistenz-jetzt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 6. Juli können die Abgeordneten des Bundestages zwischen zwei Konzepten zur gesetzlichen Regulierung der Suizidassistenz wählen. „Die Entscheidung ist überfällig,“ betonen die Präsidentinnen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, und des Deutschen Caritasverbands (DCV), Eva Welskop-Deffaa.</p>
<p>„Seit dem einschlägigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die zuvor geltende Regelung aufhob, sind bereits mehr als zwei Jahre vergangen. Eine weitere Verlängerung der Erprobungszeit würde denen in die Karten spielen, die auf eine schleichende Normalisierung der unregulierten Situation setzen“, sagt Welskop-Deffaa. Stetter-Karp würdigt, dass beide Gesetzentwürfe bei aller Unterschiedlichkeit klarmachen: „Wir müssen die Werbung regulieren und klare Kriterien für die Inanspruchnahme der Suizidassistenz festlegen.“</p>
<p>ZdK und DCV unterstützen die Gesetzesinitiative der Gruppe um Lars Castellucci und Ansgar Heveling, ebenso den zugehörigen Antrag zur Stärkung der Suizidprävention. „Der Gesetzentwurf von Castellucci/Heveling schafft jene Klarheit, die es braucht, um zwischen der strafbewehrten Tötung auf Verlangen einerseits und der unterlassenen Hilfeleistung anderseits den Blick auf freiverantwortlich gewählte Inanspruchnahme von Suizidassistenz zu richten. Für die Feststellung der Freiverantwortlichkeit im Sinne des Gesetzes sind praxistaugliche Verfahren beschrieben. Dafür wird nach diesem Gesetzentwurf keine eigene Infrastruktur aufgebaut. Stattdessen werden vorhandene psychologisch-psychiatrische Kompetenzen und allgemeine Sozialberatung klug verbunden,“ so Stetter-Karp. Sie ist überzeugt: „Die im Bundestag anstehende Abstimmung beeinflusst das Leben vieler Menschen in unserem Land ganz unmittelbar. Sie wird aber auch Folgewirkungen für den Umgang mit menschenwürdigem Leben und Sterben für die gesamten Gesellschaft haben.“ Das sieht auch Welskop-Deffaa so: „Das Gesetz kann verhindern, dass einsame Menschen beim Googeln unversehens auf Werbung von Suizidhilfevereinen stoßen. Die anstehende Neuregelung wird zeigen, wie sehr sich alte und kranke Menschen darauf verlassen dürfen, ihr Weiterlebenwollen nicht begründen zu müssen.“</p>
<p>Beide Präsidentinnen sind sicher, dass ein guter Rahmen für Einrichtungen und soziale Dienste gebraucht wird. „Dieser Rahmen soll es auch den Mitarbeitenden leichter machen, Menschen nahe zu bleiben, gerade wenn deren Lebensmüdigkeit so groß geworden ist, dass Sichtachsen auf das Leben kaum offengehalten werden können.“</p>
<p><i>Diese Pressemitteilung wird vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und dem Deutschen Caritasverband (DCV) zeitgleich verschickt. Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat<br />
Sch&ouml;nhauser Allee 182<br />
10119 Berlin<br />
Telefon: +49 (0) 30 166 380 &#8211; 600<br />
<a href="http://www.zdk.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.zdk.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Britta Baas<br />
Pressesprecherin<br />
Telefon: 030166380630<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
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		<title>„Muslimfeindlichkeit betrifft uns alle“: ZdK fordert mehr Empathie für Betroffene</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/29/muslimfeindlichkeit-betrifft-uns-alle-zdk-fordert-mehr-empathie-fuer-betroffene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 11:12:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Innenministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Muslimfeindlichkeit ist in weiten Teilen der Bevölkerung verbreitet. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den der Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit (UEM) heute dem Bundesinnenministerium übergeben hat. „Es ist auch Aufgabe christlicher Gruppen und kirchlicher Einrichtungen, dem entgegenzuwirken“, sagt die Präsidentin des <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/29/muslimfeindlichkeit-betrifft-uns-alle-zdk-fordert-mehr-empathie-fuer-betroffene/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Muslimfeindlichkeit ist in weiten Teilen der Bevölkerung verbreitet. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den der Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit (UEM) heute dem Bundesinnenministerium übergeben hat. „Es ist auch Aufgabe christlicher Gruppen und kirchlicher Einrichtungen, dem entgegenzuwirken“, sagt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp. „Wir brauchen eine klare Solidarität mit den Betroffenen.“</p>
<p>„Der Bericht zeigt, dass jede*r Zweite in Deutschland muslimfeindlichen Aussagen zustimmt. Damit ist klar, dass dies kein Phänomen am rechten Rand ist, sondern uns alle betrifft“, so die Präsidentin weiter. „Hier wird eine Gruppe als ‚anders‘ abgestempelt. Ihr werden rückständige und bedrohliche Eigenschaften zugeschrieben. Es ist offensichtlich, dass Muslimfeindlichkeit und Rassismus zusammen gedacht werden müssen.“ Abwertungen und Anfeindungen gehörten zum Alltag. „Das darf nicht so bleiben. Diese Haltung bedroht Menschen. Und sie bedroht den Zusammenhalt der Gesellschaft.“</p>
<p>Prof. Anja Middelbeck-Varwick, Vorsitzende des Gesprächskreises Christen und Muslime beim ZdK und Mitglied des UEM, erklärt: „Muslimfeindlichkeit in Deutschland beginnt nicht erst dort, wo Moscheen verwüstet oder Hassrede im Netz verbreitet werden. Zudem richtet sich die antimuslimische Negativhaltung nicht nur gegen gläubige Muslim*innen, sondern vielmehr auch gegen viele Menschen, die als muslimisch ‚gelesen‘ werden.“ Der Bericht zeige, dass es um ein gesamtgesellschaftliches, strukturelles Problem gehe. „Dies ist vielleicht für die Bereiche, Schule, Wohnungssuche oder Arbeitsmarkt schon recht bekannt. Prozesse der Ausgrenzung zeigen sich aber auch durch fehlende Repräsentanz, z.B. im Kulturbetrieb, in politischen Ämtern in den Redaktionen. Alltagsdiskriminierung vollzieht sich außerdem zum Teil auch völlig unbeabsichtigt oder unbewusst.“</p>
<p>Eine höhere Sensibilität für die Perspektiven der von antimuslimischem Rassismus Betroffenen und ihre alltäglichen Diskriminierungserfahrungen sei daher dringend erforderlich. „Hier besteht vielfach ein erstaunlich großes Empathie-Gap.“ Insbesondere der Bereich der religiösen Bildung könne zu rassismuskritischen Perspektiven entscheidend beitragen – „nicht ohne auch eigene blinde Flecken und stereotype Zuschreibungen dabei in den Blick zu nehmen“.</p>
<p>Das ZdK werde beobachten, so Irme Stetter-Karp, „ob aus den Handlungsempfehlungen des Berichts konkrete Schlussfolgerungen in Politik, Bildung und öffentlichem Leben gezogen werden“. Sie sei dankbar, so die Präsidentin weiter, „dass wir mit unseren Gesprächskreisen beim ZdK – dem muslimisch-christlichen wie dem jüdisch-christlichen – Kompetenzkreise haben, die sich gerade im Bereich religiöser Bildung als hochrelevant erweisen“.  </p></div>
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<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
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                    </li>
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            </div>
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		<title>ZdK-Präsidentin: „Kirchenaustritte sind Zeichen für eklatante Krise – und drängen zum Wandel“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/28/zdk-praesidentin-kirchenaustritte-sind-zeichen-fuer-eklatante-krise-und-draengen-zum-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:28:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Austritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Traurig, aber wenig überrascht“ zeigt sich die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) über die aktuelle Kirchenstatistik, die heute von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) veröffentlicht wurde. „Über 520.000 Menschen haben die Kirche 2022 verlassen. Diese Zahl spricht eine eindeutige <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/28/zdk-praesidentin-kirchenaustritte-sind-zeichen-fuer-eklatante-krise-und-draengen-zum-wandel/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Traurig, aber wenig überrascht“ zeigt sich die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) über die aktuelle Kirchenstatistik, die heute von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) veröffentlicht wurde. „Über 520.000 Menschen haben die Kirche 2022 verlassen. Diese Zahl spricht eine eindeutige Sprache“, sagt Dr. Irme Stetter-Karp. „Die Kirche hat Vertrauen verspielt, besonders stark durch den Missbrauchsskandal. Sie zeigt sich aber aktuell auch nicht entschlossen genug, Visionen für eine Zukunft des Christseins in der Kirche umzusetzen.“  </p>
<p>„Auch drei Jahre auf dem Synodalen Weg können diesen Trend nicht umkehren, wenn es nun an der operativen Umsetzung hapert“, so Stetter-Karp weiter. „Die eklatante Krise drängt zum Wandel. Wir brauchen dringend Reformen in der Kirche. Es ist beschämend, dass wir nun innerkirchlich darum kämpfen müssen, dass es überhaupt weitergeht“, fügt sie mit Blick auf die nicht gesicherte <a href="https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/Hauptausschuss-des-ZdK-fordert-Ende-bischoeflicher-Alleinverfuegung-ueber-Finanzhaushalt-1569G/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Finanzierung des Synodalen Ausschusses</a> an.</p>
<p>„Wir brauchen aber auch dringend glaubwürdige Antworten auf die Fragen, die Menschen heute berühren. Dazu gehören Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem Umgang mit Trauer und Leid und nach Frieden und Gerechtigkeit in einer Welt voller Gewalt. Viele machen krasse Erfahrungen mit Ungerechtigkeit und mangelndem Respekt vor der Menschenwürde.“ Stetter-Karp ist überzeugt: „Wer Antworten sucht, hofft auf Menschen, die begründete Hoffnung auf Veränderung geben. Aber eine Kirche im Dauertief mit Personal in der Dauerkrise ist wenig attraktiv für Suchende.“</p>
<p>Stetter-Karp sieht auch in der aktuellen Zunahme kirchlicher Trauungen keinen Trend zur Umkehr der Verhältnisse. „Hier holen Menschen, die schon länger entschlossen waren, kirchlich zu heiraten, nach, was ihnen die Corona-Zeit verwehrte. Dieser Trend zu mehr Trauungen wird voraussichtlich langfristig nicht anhalten.“</p>
<p>Die ZdK-Präsidentin hält „Christsein mit Zukunftsvision“ für den Weg, der jetzt zu gehen ist. „Diese Herausforderung müssen wir als Mitglieder der Kirche und als Menschen annehmen. Christsein ist eine Entscheidung. Sie ist nicht davon abhängig, ob ich damit Erfolg habe. Sie ist davon abhängig, ob ich Jesu Beispiel folgen, Grenzen zwischen Menschen überspringen möchte, ob ich Nächstenliebe üben will und ob der Glaube an Veränderung mich trägt.“</p></div>
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<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
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		<title>Hauptausschuss des ZdK fordert Ende bischöflicher Alleinverfügung über Finanzhaushalt</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/23/hauptausschuss-des-zdk-fordert-ende-bischoeflicher-alleinverfuegung-ueber-finanzhaushalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 13:52:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Beschluss zur aktuellen Lage auf dem Synodalen Weg hat der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) heute gefordert, die alleinige Verfügungsgewalt der Bischöfe über den Haushalt zu beenden. „Die Kirchensteuermittel sind nicht das Geld der Bischöfe.“ Ihr <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/23/hauptausschuss-des-zdk-fordert-ende-bischoeflicher-alleinverfuegung-ueber-finanzhaushalt/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In einem Beschluss zur aktuellen Lage auf dem Synodalen Weg hat der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) heute gefordert, die alleinige Verfügungsgewalt der Bischöfe über den Haushalt zu beenden. <a href="https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Beschluesse-umsetzen-Aufgaben-aus-der-Synodalversammlung-konstruktiv-erledigen-316u/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Die Kirchensteuermittel sind nicht das Geld der Bischöfe.“</a> Ihr Entscheidungsmonopol darüber müsse beendet werden, heißt es darin. Der Hauptausschuss reagierte damit auf eine Entscheidung des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom Dienstag, Mittel für den Synodalen Ausschuss nicht freizugeben.</p>
<p>Die DBK hatte am 20. Juni 2023 öffentlich gemacht, dass vier von 27 Bischöfen sich einer Finanzierung des Synodalen Ausschusses über den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) verweigern. Da keine Einstimmigkeit hätte erreicht werden können, müsse nun nach einem alternativen Finanzierungsmodell gesucht werden, um die Weiterarbeit auf dem Synodalen Weg möglich zu machen. ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp hatte daraufhin erklärt, dass dürfe und könne die Kirche nicht von Reformen abhalten: <a href="https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/Synodaler-Ausschuss-ZdK-begruesst-Willen-zur-alternativen-Finanzierung--1566k/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">„Veränderung muss organisiert werden.“</a></p>
<p>„Der Hauptausschuss bekräftigt den politischen Willen des ZdK, den Synodalen Ausschuss zu konstituieren und die in der Synodalversammlung beschlossenen Aufgaben konstruktiv <i>zu erledigen“, erklärte das ZdK-Gremium jetzt. Es unterstrich: „Die DBK </i>ist gefordert<i>, s</i>chnell einen konkreten Weg für eine alternative Finanzierung zu ebnen<i>.“ </i></p>
<p>Der Hauptausschuss unterstütze „den Vorsitzenden der DBK und die Präsidentin des ZdK bei ihrer erklärten Absicht, die Sitzung im November vorzubereiten und die notwendigen Vorarbeiten in Auftrag zu geben. Darüber hinaus stehen beide Träger des Synodalen Weges, ZdK und DBK, jetzt inhaltlich in der Verantwortung, gemeinsam diejenigen Beschlüsse der Synodalversammlung zeitnah umzusetzen, in denen sie selbst als Akteure adressiert sind.&quot;</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat<br />
Sch&ouml;nhauser Allee 182<br />
10119 Berlin<br />
Telefon: +49 (0) 30 166 380 &#8211; 600<br />
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Pressesprecherin<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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		<title>NGO-Vertreter und ZdK einig: Einsatz für Menschenrechte weltweit muss verstärkt werden</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/23/ngo-vertreter-und-zdk-einig-einsatz-fuer-menschenrechte-weltweit-muss-verstaerkt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 10:30:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenzel Michalski, Deutschland-Direktor von Human Rights Watch, hat das ZdK aufgefordert, in politischen Gesprächen immer wieder auf die Menschenrechtsfrage hinzuweisen. „Die Menschenrechte stehen weltweit unter enormem Druck. Es gibt mehr Länder, in denen sie missachtet werden, als Länder, die sie <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/23/ngo-vertreter-und-zdk-einig-einsatz-fuer-menschenrechte-weltweit-muss-verstaerkt-werden/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wenzel Michalski, Deutschland-Direktor von Human Rights Watch, hat das ZdK aufgefordert, in politischen Gesprächen immer wieder auf die Menschenrechtsfrage hinzuweisen. „Die Menschenrechte stehen weltweit unter enormem Druck. Es gibt mehr Länder, in denen sie missachtet werden, als Länder, die sie wertschätzen.“ Michalski sprach am Freitag in der Sitzung des Hauptausschusses des ZdK.</p>
<p>Russlands Überfall auf die Ukraine zeige augenfällig, dass es auch wirtschaftlich kein Erfolg sei, Menschenrechte hintanzustellen: „Mit dem Handel kommt der Wandel? Diese Hoffnung hat sich als Irrglaube erwiesen. Jahrzehnte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland haben nicht dazu geführt, eine menschenrechtlich grundierte Politik hervorzurufen.“ Nun müsse eine enge wirtschaftliche Verbindung zwischen Deutschland und Russland zurückgenommen werden – um den Preis stark gestiegener Energiekosten, technologischer Probleme und den Preis von Lieferengpässen. „Vor allem aber sterben Menschen an der Front, die allgemeine Kriegsgefahr ist so groß wie seit der Kubakrise nicht und Meinungsfreiheit und Demokratie werden in Russland stärker unterdrückt denn je.“</p>
<p>Daraus sei zu lernen, dass dieser Fehler nicht wiederholt werden dürfe. Doch er werde wiederholt. Michalski machte dies beispielhaft deutlich an den Beziehungen zu Indien, wo mit Narendra Modi ein hindu-nationalistischer Politiker als Ministerpräsident agiere: Die menschenrechtlich dramatische Lage der Muslim*innen in Indien werde ausgeklammert, um das eingebrochene Russland-Geschäft durch florierenden Handel mit Indien wettzumachen. Aus wirtschaftlichen Gründen würden Doppelstandards in der Menschenrechtsfrage nicht konsequent angegangen. „Andere Länder, etwa in Afrika, beobachten das genau. Sie prangern diese Doppelstandards an – und sehen keinen Grund, warum sie nun keine Geschäfte mit Russland machen sollten.“</p>
<p>Michalski forderte das ZdK auf, sich in Gesprächen mit Politiker*innen immer wieder für die Menschenrechte stark zu machen und international auf einheitliche Standards zu drängen. „Menschenrechte sind der Kern der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik.“</p>
<p>Die Präsidentin des ZdK, Dr. Irme Stetter-Karp, dankte Michalski und wies darauf hin, dass dem ZdK als Stimme der katholischen Zivilgesellschaft die Förderung der Menschenrechte seit Langem am Herzen liege. Über die katholischen Hilfswerke werde weltweit auf die Einhaltung von Menschenrechten gedrängt. Gleichzeitig versuchten die Hilfswerke, die Folgen der Missachtung dieser Rechte zu lindern. Dazu gehörten vor allem Hunger, Mangel an medizinischer Versorgung und Bildungsgerechtigkeit. Birgit Mock, Vizepräsidentin des ZdK, fügte hinzu: „Jahrelang haben wir uns außerdem für ein gerechtes Lieferkettengesetz in Deutschland und der Europäischen Union stark gemacht. Wir sind froh, dass es nun existiert. Es gibt Millionen Menschen eine neue Perspektive und wird hoffentlich für gerechtere Arbeitsbedingungen weltweit sorgen.“ Stetter-Karp wies auf den 103. Deutschen Katholikentag in Erfurt im kommenden Jahr hin. „Wir werden dort die globale Bedrohung der Demokratie diskutieren. Die Angriffe auf die Demokratie – in Deutschland und weltweit – sind faktisch auch Angriffe auf die Menschenrechte. Wir müssen gemeinsam dagegen aufstehen.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
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		<title>Synodaler Ausschuss: ZdK begrüßt Willen zur „alternativen Finanzierung“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/20/synodaler-ausschuss-zdk-begruesst-willen-zur-alternativen-finanzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 10:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die gute Nachricht ist: Der Synodale Weg geht weiter. Die erste Sitzung des Synodalen Ausschusses soll wie vorgesehen am 10./11. November stattfinden. Nichts anderes haben wir erwartet“, sagt Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). „Die heute <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/20/synodaler-ausschuss-zdk-begruesst-willen-zur-alternativen-finanzierung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Die gute Nachricht ist: Der Synodale Weg geht weiter. Die erste Sitzung des Synodalen Ausschusses soll wie vorgesehen am 10./11. November stattfinden. Nichts anderes haben wir erwartet“, sagt Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). „Die heute aus dem Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz bekannt gegebene Tatsache, dass vier Bischöfe den weiteren Gang nicht mitfinanzieren möchten, kann uns von Reformen nicht abhalten.“</p>
<p>&quot;Veränderung muss organisiert werden“, so Stetter-Karp weiter. „Es wäre schlicht undenkbar, dass die konsequente Weiterarbeit auf dem Synodalen Weg am Geld scheitern sollte. Deshalb begrüße ich es sehr, dass trotz des Unwillens von vier Bischöfen, sich den operativen Konsequenzen aus fünf Synodalversammlungen zu stellen, der Ständige Rat das Signal gibt: Es geht weiter! Einer großen Mehrheit der Bischöfe ist es wichtig, dass die Beschlüsse aus den Synodalversammlungen der zurückliegenden drei Jahre so bald wie möglich umgesetzt werden. Dazu zählt nicht nur aus Sicht des ZdK die Arbeit im Synodalen Ausschuss. Der Ständige Rat hat erklärt, es müsse und werde nun nach einem alternativen Finanzierungsmodell gesucht werden.“</p>
<p>Die ZdK-Präsidentin erinnerte an den Beginn des Synodalen Weges: „Es waren die Bischöfe, die 2019 in Einigkeit das ZdK gebeten haben, mit Ihnen diesen Weg zu beginnen. Angesichts des unfassbaren Missbrauchsskandals in den Reihen der Kirche sind wir gemeinsam mit dem Anspruch gestartet, Umbruch und Erneuerung zu organisieren. Offenbar fehlt es bei einzelnen Diözesanbischöfen an Ernsthaftigkeit.“ Präsidium und Hauptausschuss des ZdK würden sich noch diese Woche mit dem Ergebnis aus dem Ständigen Rat befassen, so Stetter-Karp weiter. „Dass eine einstimmige Zustimmung zur Finanzierung des Synodalen Ausschusses dort nicht möglich war, zeigt, dass die ungeteilte Verfügungsgewalt über die Kirchensteuer in den Händen der Bischöfe mit dem heutigen Tag eine Zäsur erfahren hat. Es ist an der Zeit, dass das Kirchenvolk und die Bischöfe endlich gemeinsam über Prioritäten und Verteilungen beraten und dann auch entscheiden.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
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<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
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		<title>„Rassismus widerspricht dem Geist Jesu“</title>
		<link>https://www.presse-blog.com/2023/06/14/rassismus-widerspricht-dem-geist-jesu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof Heinrich Timmerevers]]></category>
		<category><![CDATA[dbk]]></category>
		<category><![CDATA[dresden-meißen]]></category>
		<category><![CDATA[Erzbischof Dr. Stefan Heße]]></category>
		<category><![CDATA[Irme Stetter-Karp]]></category>
		<category><![CDATA[Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[zdk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute (14. Juni 2023) zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den fünften Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus im Haus der Kathedrale in Dresden verliehen. Die Preisverleihung nahmen der Flüchtlingsbeauftragte und Vorsitzende der Migrationskommission <a href="https://www.presse-blog.com/2023/06/14/rassismus-widerspricht-dem-geist-jesu/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Mehr</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute (14. Juni 2023) zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den fünften Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus im Haus der Kathedrale in Dresden verliehen. Die Preisverleihung nahmen der Flüchtlingsbeauftragte und Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße, sowie die Präsidentin des ZdK, Dr. Irme Stetter-Karp, vor. Beide stehen auch der Fachjury vor. Insgesamt drei Preisträger wurden für ihre außerordentlichen, vom christlichen Glauben getragenen Projekte geehrt.</p>
<p>Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis ging an die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt (Bistum Magdeburg) für das Projekt „Kirche für Demokratie. Verantwortung übernehmen – Teilhabe stärken“. Der zweite Preis (3.000 Euro) wurde dem Bund der St. Sebastianus Schützenjugend für sein Projekt „Schützen gegen Rechts“ verliehen. Den dritten Preis (2.000 Euro) erhielt das Erzbischöfliche St. Ursula-Gymnasium Lenggries für den Aufbau eines Betreuungsangebots von Schülerinnen des Gymnasiums für Kinder aus migrantischen Familien.</p>
<p>Bei der Verleihung betonte Erzbischof Heße die Notwendigkeit des Preises: „Vor dreißig Jahren erschütterten uns die Bilder von brennenden Asylbewerber-Unterkünften und anderen fremdenfeindlichen Taten in Solingen, Mölln oder Rostock-Lichtenhagen. Das waren nicht die ersten fremdenfeindlichen Taten nach dem Nationalsozialismus, und es waren nicht die letzten. Denken wir nur an Halle und Hanau und die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Jede Tat ist eine zu viel und muss uns Mahnung sein, gegen jede Form des Rassismus aufzustehen!“ Er ergänzte: „Rassismus widerspricht dem Geist Jesu, der Botschaft des Evangeliums. Dennoch gibt es auch in unserer Kirche rassistische und fremdenfeindliche Stimmen. Auch denen treten wir mit diesem Preis entgegen.“</p>
<p>Den Blick in die Gegenwart richtete auch Dr. Irme Stetter-Karp: „Gerade in diesen Wochen merken wir, wie das Asylrecht infrage gestellt wird, wie auch die Rhetorik der AfD immer wieder aufs Neue bei vielen Menschen verfängt, wie wir Wehrhaftigkeit in unserer Demokratie neu lernen und unter Beweis stellen müssen.“ Sie hob hervor: „Die Menschen und Projekte, die wir heute mit dem Katholischen Preis gegen Rassismus ehren, sind Vorreiter einer Gesellschaft, die sich vom Rassismus befreit. Ich hoffe, dass ihre Vision Wirklichkeit wird. Und ich freue mich, dass Laienkatholizismus und Bischofskonferenz dieses herausragende Engagement gemeinsam würdigen.“</p>
<p>Bischof Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen) sagte in seiner Begrüßung: „Die Mehrheit der Menschen in Mitteldeutschland steht ein für Freiheit und Menschenwürde. Das haben die Menschen 1953 bewiesen. Das haben die Menschen 1989 bewiesen. Und das beweisen in unserem Landstrich Tag für Tag so viele Menschen und so viele Initiativen. Dafür bin ich dankbar. Wer die Freiheit liebt, muss die Verantwortung wagen!“ Für die Landesregierung betonte Katja Meier, Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung: „Wir nehmen derzeit ein Spannungsfeld zwischen Wertschätzung und Vertrauen in die Demokratie und großer Besorgnis um deren Werte wahr. Wir müssen uns den Problemen stellen, die für diese Sorge verantwortlich sind: Extremismus, die Eskalation von ‚Hate Speech‘ und menschenverachtender Hetze, und die Ausgrenzung von LSBTIQ* Menschen. Die Menschen, die wir heute mit dem fünften Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ehren, setzen all dem etwas entgegen: Sie schaffen Netzwerke, sie laden ein zum Mitmachen, sie unterstützen Menschen mit Fluchtbiografien, leisten ehrenamtliche Hilfe, schaffen Zugänge zu Bildungs- und Beratungsangeboten und sie erheben ihre Stimme gegen rechte Hetze.“ Die Preisträger ständen für Respekt und Inklusion, und sie praktizierten ihren Glauben im Zeichen von Toleranz und Nächstenliebe. „Als sächsische Demokratieministerin und im Namen der gesamten sächsischen Staatsregierung danke ich diesen Menschen für ihr Engagement und spreche ihnen meine größte Hochachtung aus“, fügte sie hinzu.</p>
<p>In einem Podiumsgespräch zum Thema „Engagement für Demokratie und gegen Rassismus“ diskutierten Susanne Brandes, Projektleiterin der ersten Preisträgerinitiative 2023, Staatssekretär Sebastian Vogel (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt), Nilsson Samuelsson (Vorsitzender des Ausländerrates Dresden), Bürgermeister Jürgen Opitz (Heidenau) und Stephan Kupka von der Initiative Ostritzer Friedensfest (Preisträger 2021). Staatssekretär Vogel erklärte: „Wir alle – aber besonders wir, die wir in Politik, Verwaltung, Kirche und Gemeinwesen Verantwortung tragen – müssen die Gefahr rassistisch motivierter Anschläge und Angriffe sehr ernst nehmen. Arbeit gegen Rassismus beginnt damit, ausgrenzender Sprache, Hass und Hetze keinen Raum zu lassen. Ich wünsche uns allen den Mut, immer dort zu widersprechen, wo menschenverachtende Aussagen fallen. Und ich wünsche uns allen die Courage, in unserem täglichen Tun deutliche Zeichen zu setzen für einen respektvollen gesellschaftlichen Zusammenhalt.“</p>
<p><i> </i></p>
<p><i>Hintergrund</i></p>
<p>Auf Anregung ihrer Migrationskommission verleiht die Deutsche Bischofskonferenz seit 2015 alle zwei Jahre den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. In diesem Jahr wurde der Preis erstmals gemeinsam mit dem ZdK vergeben. Mit dem Preis werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft engagieren. Der Preis soll dazu beitragen, das kirchliche Zeugnis gegen jede Form der Menschenverachtung zu stärken. Im Jahr 2023 sind 39 Bewerbungen und Vorschläge bei der Jury eingegangen.</p>
<p>Hinweise:<br />
Die Grußworte von Erzbischof Dr. Stefan Heße und Dr. Irme Stetter-Karp sowie von Bischof Heinrich Timmerevers finden Sie als PDF-Dateien in der Anlage sowie nach Ablauf der Sperrfrist unter <a href="https://www.dbk.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dbk.de</a> und <a href="http:///" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.zdk.de</a>.</p>
<p>Kurzfilme über die ausgezeichneten Projektesowie Bilder von den Preisträgern stehen ebenfalls unter <a href="https://www.dbk.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dbk.de</a> zur Verfügung. Fotos von der Preisverleihung können für die Berichterstattung nach der Veranstaltung in der Bildergalerie dieser Pressemitteilung kostenlos heruntergeladen werden. Bitte die Copyright-Angaben beachten. Weitere Informationen zum Preis sind unter <a href="https://www.dbk.de/katholischer-preis-gegen-fremdenfeindlichkeit" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dbk.de/katholischer-preis-gegen-fremdenfeindlichkeit</a> verfügbar.</p>
<p>Über die ausgezeichneten Initiativen informieren darüber hinaus:</p>
<p>• <a href="https://keb-sachsen-anhalt.de/kebprojekte/kirche-fuer-demokratie/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">keb-sachsen-anhalt.de/kebprojekte/kirche-fuer-demokratie</a><br />
• <a href="https://bdsj.de/projekte-aktionen/schuetzen-gegen-rechts/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">bdsj.de/projekte-aktionen/schuetzen-gegen-rechts</a><br />
• <a href="https://sanktursula.net/ausgezeichnete-maedchen-fuer-migranten/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">sanktursula.net/ausgezeichnete-maedchen-fuer-migranten</a></div>
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<div>Über Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat</div>
<p>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Di&ouml;zesanr&auml;te und der katholischen Verb&auml;nde sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Pers&ouml;nlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Die Mitglieder fassen ihre Entschl&uuml;sse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschl&uuml;ssen anderer Gremien unabh&auml;ngig.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Generalsekretariat<br />
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10119 Berlin<br />
Telefon: +49 (0) 30 166 380 &#8211; 600<br />
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Pressesprecherin<br />
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