Das Insolvenzgericht Neuruppin hat den Insolvenzplan der KTG Energie AG (KTG) zugelassen. An der Entscheidung der Gläubiger fehlt es noch. Da in jedem Fall finanzielle Verluste drohen, sollten Anleger ungeachtet dessen ihre Ansprüche prüfen lassen, so der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS).

Der Insolvenzplan der KTG sieht unter anderem Leistungen zweier Planinvestoren vor. Eine Quotenausschüttung an die Gläubiger sei anders gar nicht möglich. Hilmar Heinze, Geschäftsführer des DFMS (www.finanzmarktschutz.de), erkennt in dieser Aussage die brenzlige Situation der Anleger: „Entspricht diese Einschätzung den Tatsachen, dann werden Anleger bei einer Ablehnung des Insolvenzplans mit dem Totalverlust konfrontiert.“

„Aber auch bei einer Zustimmung sind finanzielle Einbußen nicht ausgeschlossen“, so Heinze weiter. Eine Finanzspritze führt schließlich nicht zwangsläufig zur vollständigen Befriedigung aller Forderungen. Neue Investoren könnten zudem Änderungen in den Anleihebedingungen herbeiführen. Denkbar ist beispielsweise, dass die Zinsen gesenkt werden. Zumindest sieht der Plan die Umformung der AG in eine GmbH vor. Unabhängig davon werden die Aktien und Anleihen laut KTG schon bald aus dem Handel genommen.

Dennoch empfiehlt sich eine form- und fristgerechte Forderungsanmeldung. Als Frist wurde der 24. Januar 2017 notiert. Auch sollten Anleger von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, eventuell durch einen Vertreter. Die Gläubigerversammlung hierzu wurde für den 3. Februar 2017 anberaumt. Hilmar Heinze: „Es ist sinnvoll, bereits im Vorfeld rechtlichen Beistand zu suchen, um die beste Vorgehensweise zu bestimmen. Dabei sollten Betroffene zusätzliche Ansprüche prüfen lassen.“ Bei Prospekt- oder Beratungsfehlern kommen die Verantwortlichen oder die Berater für Schadensersatzansprüche in Betracht. Die Vereinsanwälte des DFMS bieten betroffenen Anlegern eine kostenfreie Erstberatung.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Deutscher Finanzmarktschutz e.V.
Georgenmauer 1 a
06618 Naumburg
Telefon: +49 (3445) 6773162
Telefax: +49 (3445) 6773163
https://finanzmarktschutz.de/

Ansprechpartner:
Hilmar Heinze
Geschäftsführer
Telefon: +49 (3445) 6773162
Fax: +49 (721) 6773163
E-Mail: info@finanzmarktschutz.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.