Die Anleger der MS „Team Spirit“ GmbH & Co. KG (Bremerhaven) warten seit fast zwei Jahren auf den Ausgang des Insolvenzverfahrens (Az. 10 IN 98/14). Dieser scheint aber nicht in Sicht. Um am Ende nicht hohe Verluste zu beklagen, rät der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS) Anlegern zur Prüfung ihrer Ansprüche.

Interessierte Anleger beteiligten sich über die Fondsgesellschaft MS „Team Spirit“ am Containerschiff MS „Normed Bremen“. Die Fafa Capital GmbH & Co. KG (Hamburg) hatte diese Schiffsbeteiligung Ende 2005 platziert. Doch auch sie wurde Opfer der Schifffahrtskrise. „Spätestens seit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens am 29. Januar 2015 bangen betroffene Anleger um ihre Einlagen“, weiß der DFMS-Geschäftsführer H. Heinze (www.finanzmarktschutz.de).

Für das Emissionshaus Fafa Capital war es nicht die erste Insolvenz. Betroffen waren und sind zum Beispiel die MS „Charline“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Az. 67c IN 545/08), die MS „Corinne“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Az. 67c IN 171/09) und die W-O Aviva GmbH & Co. KG (Az. 9 IN 81/10). Das Haus selbst meldete im Jahr 2009 Insolvenz an (Az. 67c IN 496/09).

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Insolvenzen über viele Jahre hinziehen können. Immer die Gefahr hoher Verluste im Rücken, wird die Geduld der Anleger damit auf eine harte Probe gestellt. H. Heinze: „Betroffene Anleger sollten nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, sondern sich rechtlich beraten lassen, um so die beste Strategie für ihren Fall zu ermitteln.“ Zu bedenken gilt, dass Schadensersatzansprüche spätestens zehn Jahre nach Zeichnung der Anlage verjähren. Betroffene können sich für eine erste Einschätzung ihres Falls an den DFMS wenden. Die Vereinsanwälte bieten eine kostenfreie Erstbewertung.

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