Die Aktionäre des kanadischen Basis- und Edelmetallproduzenten Sierra Metals (ISIN: CA82639W1068 / TSX: SMT – https://www.youtube.com/… -) haben sich im Rahmen einer außerordentlichen Aktionärsversammlung erwartungsgemäß und mit überwältigender Mehrheit für die geplante Ausgliederung eines Teils der peruanischen Liegenschaften des Unternehmens ausgesprochen. Wie die Gesellschaft in dieser Woche mitteilte, entfielen demnach bei der bereits am vergangenen Donnerstag in Toronto durchgeführten Abstimmung beeindruckende 99,94 % der Stimmen auf den Vorschlag des Sierra-Managements, die bislang nicht genutzten Konzessionen des ca. 32.000 Hektar umfassenden ‚Las Lomas‘-Projektes im Norden Perus in die neu geschaffene Tochtergesellschaft Cautivo Mining Inc. zu überführen.

"Sierra Metals hat sich zu einem laufenden Programm zur Wertmaximierung für die Sierra-Aktionäre verpflichtet", begründete Unternehmenschef Mark Brennan die angestrebte Maßnahme. Daher habe man nach umfangreicher Prüfung der peruanischen Liegenschaften entschieden, dass das ‚Las Lomas‘-Projekt nicht zum Kernfokus des Unternehmens gehöre. Zudem hätte sich dessen Wert nicht angemessen im derzeitigen Aktienkurs des Unternehmens widergespiegelt. Daher habe man sich zur Ausgliederung entschlossen. Diese würde nicht nur dabei helfen, die Konzessionserhaltungskosten von Sierra Metals zu reduzieren, sondern es böte sich dadurch auch die Möglichkeit, die Exploration und Entwicklung der Liegenschaft zu beschleunigen und so deren Wert für die Sierra-Aktionäre zu erhöhen.

Bereits am 12. Januar 2017 hatte das Unternehmen für seine neue Tochtergesellschaft Cautivo Mining einen vorläufigen Emissionsprospekt für einen geplanten Börsengang bei den zuständigen Wertpapieraufsichtsbehörden eingereicht. Dieser sieht die Ausschüttung einer bislang noch nicht näher definierten Zahl an Cautivo-Aktien sowie zusätzlicher Bezugsrechte zum Erwerb weiterer Anteilsscheine an die bisherigen Sierra-Aktionäre in Form einer steuerfreien Kapitalrückzahlung (‚Return of Capital‘) vor. Der Ausübungspreis der Bezugsrechte wurde dabei allerdings zunächst noch offen gelassen. Er soll ebenso wie der endgültige Ausgabewert der Aktien, die Anzahl bzw. das Zuteilungsverhältnis der Bezugsrechte sowie der genaue Termin des Börsengangs zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des endgültigen Emissionsprospektes bekanntgegeben werden.

Ziel der Ausschüttung und des Bezugsrechtsangebots ist es, Cautivo nicht nur als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen auszugliedern, sondern die neue Gesellschaft auch gleich mit dem notwendigen Kapital für die Umsetzung ihrer weiteren Geschäftspläne auszustatten.

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

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