Trotz hoch automatisierter Abläufe in der Luftfahrt und extrem redundanter Technik haben die schweren Flugzeugunfälle bis Mitte der 90er Jahre nicht wesentlich abgenommen.

Die genaue Analyse aller seit 1960 verunglückten Verkehrsflugzeuge hat gezeigt, dass in über 80% der Fälle der Mensch der auslösende Faktor für den Unfall war.
Das haben auch der zunehmende Automatisierungsgrad und die sehr zuverlässige Technik nicht geändert.

Nach vielen erfolglosen Versuchen der Unfallreduzierung durch weitere technische und auf die Ausbildung der Einzelpersonen zielenden Optimierung hat unter der Führung der NASA, einiger führender Airlines und des DLR Anfang der 1980er Jahre die wissenschaftliche und konsequente Erforschung des Miteinanders aller Besatzungsmitglieder eines Verkehrsflugzeuges begonnen – die Geburtsstunde des Crew-Resource-Managements (Crew-Resource-Management).

Das eindeutig wissenschaftlich belegbare Ergebnis heute:

Nur das möglichst perfekte Zusammenspiel der Menschen in einem Team reduziert entscheidend die Fehlerquote im Mensch/Mensch und Mensch/Maschine Mechanismus.

Das CRM ist heute fast weltweit verbindliches Aus- und Fortbildungselement der Cockpit- und Kabinenbesatzungen sowie aller am Flugzeug arbeitenden Menschen in der Verkehrsluftfahrt.
Es hat die Unfallquote im Luftverkehr seit 1990 um 90% reduziert!

Seit kurzer Zeit beginnt man auch im Gesundheitswesen, dieses Führungs- und Arbeitsmodell einzuführen.

Im Rahmen der zunehmenden Rationalisierung, dem steigenden Fachkräftemangel und der Notwendigkeit zur Effizienz- und Qualitätssteigerung im oft globalen Wettbewerb ist das System des CRM auch für Industrie- und Dienstleistungsbetriebe aller Größen ein wertvolles Instrument für ein gut funktionierendes, fehlerarm arbeitendes Unternehmen mit motivierten und zufriedenen Mitarbeitern.

Die Unternehmen, die heute schon nach dem Modell des Crew-Resource-Management führen und arbeiten sind nachweislich wirtschaftlich sehr erfolgreich und stabil.

Mein Bestseller Fachbuchtipp zum Einstieg in das Thema:

Fatale Fehler: Oder warum Organisationen ein Fehlermanagement brauchen
von Jan U. Hagen

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