In dieser Woche war wieder Patchday bei Microsoft, das heißt, es wurden zahlreiche Sicherheits-Updates des Betriebssystems sowie mehrerer Programme des Software-Riesen ausgespielt. Nutzer sollten diese Updates nicht auf die lange Bank schieben. Denn diese schließen auch kritische Sicherheitslücken, beispielsweise in Microsoft Office.

In der letzten Zeit häuften sich die Meldungen über Infektionen mit dem Banking-Trojaner Dridex. Dieser verbreitete sich durch eine der nun geschlossenen Lücken in Microsoft Office. Um sich die Schad-Software einzufangen, reichte es, eine infizierte Word-Datei zu öffnen. Die Dateien haben Hintermänner millionenfach über das gewaltige Necurs-Botnetz per E-Mail verbreitet. Word warnt vor verdächtigen Links im Dokument, allerdings zu spät, denn dann ist der Computer bereits mit Dridex kompromittiert. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Dateianhänge bei E-Mails von unbekannten Absendern überhaupt nicht zu öffnen. Wer das letzte Update noch nicht durchgeführt hat, sollte besonders vorsichtig sein.

Doch der Patchday in dieser Woche ist nicht nur aufgrund der Bedrohung durch Dridex erwähnenswert. Er läutet außerdem das Ende von Microsofts Betriebssystem Vista ein. Am 11. April 2017 endete der Support und es wurden zum letzten Mal Sicherheits-Updates ausgeliefert. Für Nutzer heißt das ganz konkret: Wenn in Zukunft Sicherheitslücken entdeckt und bekannt werden, gibt es von Microsoft keine Patches mehr, um sie zu schließen. Damit wird das Betriebssystem immer unsicherer, je länger das letzte Update zurückliegt.

Nutzer, die also noch Computer mit Vista-Software im Einsatz haben, sollten sich dringend um ein neues Betriebssystem kümmern und auf eine der unterstützten Versionen umsteigen. Unter Umständen kann das auch bedeuten, dass ein neuer Computer angeschafft werden muss. Dann nämlich, wenn der vorhandene Rechner die grundlegenden technischen Systemanforderungen für Windows 7 oder 10 nicht erfüllt. Und selbst wenn es technisch gerade so möglich ist, kann es den Rechner so verlangsamen, dass ein sinnvolles Arbeiten nicht möglich ist. Auch andere Geräte wie Drucker, Trackballs oder Scanner sollten vor dem Umstieg auf Kompatibilität überprüft werden, damit man später keine bösen Überraschungen erlebt.

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