Der Begriff Planung wird im Unternehmensalltag oft verwendet. Wortwörtlich übersetzt bedeutet Planung „Den Acker bestellen!“. Dies ist ein zutreffender Vergleich zu dem Planungszeitpunkt, indem man sich festlegt, in welchem Zeitraum (lang-, mittel- oder kurzfristig) welche Unternehmensziele (die Ernte, der Ertrag) unter welchen internen und externen Bedingungen (z.Bsp. die Bodenqualität oder das Wetter) umzusetzen sind.

Formen der Planung

  • Die Langfristplanung (Strategie) beantwortet die Frage „Quo vadis“ – wohin geht der Weg? Sie beinhaltet die Unternehmensstrategie mit den komprimierten Zielsetzungen der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Ausrichtung 5 – 10 Jahre).
  • Die Mittelfristplanung bereitet die Geschäftsführung eines Unternehmens auf die zukünftige erwartete und mögliche wirtschaftliche Entwicklung vor, ist Leitfaden und bietet durch die vorausschauende Analyse ein flexibles Reagieren auf veränderte Bedingungen. Sie ist ein Instrument der Langfristplanung und gleichzeitig die Zielsetzung für die operative Planung. (Ausrichtung 2 – 5 Jahre)
  • Die operative Planung konkretisiert die strategische Planung / Mittelfristplanung und präsentiert im Detail „was – wie – womit – wann – und von wem – unter welchen Bedingungen getan werden muss, um die fixierten Ziele zu erreichen“.

Planungsprozess

Im Rahmen der Planung werden Schwerpunkte zu den erwarteten, als auch möglichen (vorstellbaren) Szenarien der zukünftigen Entwicklung im Detail erarbeitet.

Der Planungsprozess gliedert sich in fünf Punkte:

  1. Informationsbeschaffung auf Basis der Informationssysteme.
  2. Die Analyse des externen Umfeldes, wie politischen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Entwicklung des Marktes, der Branche und der Konkurrenz und Analyse des Unternehmens, der Ertragskraft
  3. Planung der Ziele, Absichtserklärung des Managements
  4. Planung der Strategie mit Grundsatzentscheidungen zur Erschließung der Chancen (Erfolgspotenziale) des Unternehmens
  5. Planung der Maßnahmen, u.a. durch die Festlegung von Aktivitäten, Terminen, Mengen- und Wertgrößen

Siehe Bild: moderne_planungskonzeption

Die Planung ist kein statischer Prozess, für eine realistische Planung ist ein ständiger Informationsfluss aus dem aktuellen Geschäftsverlauf (Feedback) unabdingbar.

Planungscontrolling

Diese Informationen liefert das Unternehmenscontrolling als System, das die Planung, das Berichtswesen, die Abweichanalyse und die Gegensteuermaßnahmen miteinander koppelt.

Jede Abweichung ist ein Warnsignal zur „Kurskorrektur“ oder ein Lernansatz für die nächste Planung.

Das Controlling schafft Ergebnistransparenz, erkennt rechtzeitig Risiken der Unternehmensentwicklung und hat als Kernaufgabe, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu kontrollieren. Nur im Rahmen eines leistungsfähigen (d.h. zeitnah, zuverlässig und umfassend) Controllings kann auch eine realistische Planung umgesetzt werden.

Aus diesen Aufgabenstellungen des Controllings im „Auftrag der Planung“ ergibt sich ein umfangreicher Informationsbedarf für die Recherche und Analyse des Ist-Zustandes und der zu erwarteten Entwicklungen.

Externe Analyse

Schwerpunkte des externen Analysebereiches, im Kernpunkt des „Marktes“

  • Gesellschaftliche Entwicklung
  • Auswirkungen der Gesetzgebung
  • Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung
  • Konkurrenzsituation und – entwicklung
  • Entwicklung der jeweiligen Branche
  • Beschaffungsmarkt
  • Kapitalmarkt
  • Personalmarkt

Im Ergebnis dieser Analyse ergeben sich für die Unternehmen abgeleitete Chancen und Risiken.

Interne Analyse

Schwerpunkte des internen Analysebereiches, im Kernpunkt steht das „Produkt“ bzw. der „Handel und die Dienstleistung“ des Unternehmens.

  • Langfristige Geschäftsanalyse
  • Ergebnis und Kosten
  • Material und Arbeitsflüsse
  • Anlagenstruktur
  • Vorhandene Finanzmittel, Eigenfinanzierung
  • Notwendige Finanzmittel
  • Personalstruktur

Im Ergebnis dieser Analyse ergeben sich für die Unternehmen abgeleitet Stärken und Schwächen

Planungsszenarium

Mit einer qualifizierten Unternehmensplanung wird ein umfassendes Leitungsdokument und gleichzeitig Leitungsinstrument geschaffen unter Einbeziehung aller untergeordneten Bereiche und Mitarbeiter.

Siehe Bild: planungsszenarien_unternehmensplanung

Der Unternehmenserfolg hängt einerseits von seinen erfolgreichen „Taten am Markt“ als auch von seiner Kreditwürdigkeit nach den Maßstäben der Banken ab.

Technische Möglichkeiten

Die Anforderungen an qualifizierte Unternehmensplanung in Flexibilität, Aktualität und Zuverlässigkeit steigen mit zunehmender technologischer Entwicklung. Deshalb wird es zukünftig immer notwendiger werden, anpassungsfähige und komplexe Planungssoftware für die Analyse und letztendlich die Planung einzusetzen.

Bunsiness Intelligence mit Jedox

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Business Intelligence mit Jedox

Integrierte Unternehmensplanung mit Jedox – Ihre Vorteile

  • Verbesserte abteilungs- und funktionsübergreifende Zusammenarbeit im Unternehmen.
  • Aussagekräftigere Prognosen. Genauere Datenmodellierung und „Was-wäre-wenn“-Analysen.
  • Schnellere Erkenntnisse für alle Stakeholder, um operative Planung an strategische Ziele zu binden.
  • Schnelle, datengestützte Entscheidungsfindung dank Zugriff auf aggregierte und detaillierte Plan-/Ist-Daten.
  • Einfachere Planung, Zeitersparnis. Keine aufwendige manuelle Konsolidierung.
  • Starkes Risikomanagement durch Transparenz und Überprüfbarkeit der Abläufe.
  • Eine sichere, vertrauenswürdige „Single Source of Truth“ mit standardisierten Methoden u. Abläufen.
  • Rückschreibefunktion.
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