Ob Lebensmittel, Spielzeug oder Schuhe: Die Ergebnisse der TÜV SÜD Safety Gauge, eine Studie zu Produktsicherheit und Qualität, zeigen, dass Verbraucher beim Kauf neuer Produkte großen Wert auf Sicherheit und Qualität legen. Die Experten von TÜV SÜD gehen davon aus, dass der Sicherheitsaspekt in den nächsten fünf Jahren weiter steigen wird. Das gilt auch für die Kategorie „Schuhe“. Seit 2011 ist der Anteil der Verbraucher, die das Thema Sicherheit als „sehr wichtig“ einstufen, in diesem Bereich von 33 auf 43 Prozent angestiegen.

Für die Studie wurden weltweit Verbraucher und Unternehmen zum Thema Produktsicherheit befragt. Für Endkunden ist die Erfüllung geltender Gesetze und Standards in allen Bereichen ein gutes Indiz für Sicherheit. Auf die Frage, welche Faktoren in Hinblick auf die Produktsicherheit bei Schuhen von größter Bedeutung seien, antworteten die Verbraucher vor allem „Material“, „erfüllte Produkt-standards“ und „Sicherheit der verwendeten Chemikalien“. Die Studienergebnisse zeigen, dass Verbraucher zunehmend Wert auf die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte legen, und sie gleichzeitig auch bereit sind, für Produktsicherheit mehr Geld zu bezahlen. Das gilt übergreifend für alle Produktkategorien. Für den Bereich Schuhe gaben 78 Prozent der Befragten an, sie würden mehr Geld ausgeben, wenn damit eine verbesserte Produktsicherheit und -qualität einherginge.

Mehr Engagement für höhere Produktsicherheit

Der gesundheitsschädliche Stoff Chrom VI entsteht durch unsachgemäße Methoden Gerbung und Weiterverarbeitung des Leders. Er kann zu Hautallergien führen und in höheren Dosen sogar krebserregend sein. Aus diesen Gründen ist Chrom VI gesetzlich verboten. Neben Nickel und Duftstoffen zählt Chrom VI zu den häufigsten Allergenen. Tatsächlich werden „Allergische Reaktion“ in der TÜV SÜD-Studie von Verbrauchern mit 28 Prozent als das häufigste Problem rund um das Thema Produktsicherheit genannt. Gleichzeitig engagieren sich viele Hersteller immer mehr, um ihre Produkte sicherer zu gestalten. Zum einen, weil die Verbraucher es einfordern, zum anderen, weil die Kosten für ein „Mehr“ an Produktsicherheit sinken und sich dadurch gleichzeitig viele Marktchancen eröffnen. Der internationale Marktzugang wird bspw. vereinfacht. So profitieren sowohl Verbraucher als auch Hersteller.

TÜV SÜD Safety Gauge – Studie zu Produktsicherheit

TÜV SÜD Safety Gauge 2016 ist eine repräsentative Studie zu Produktsicherheit. Sie wurde in vier Märkten weltweit durchgeführt: China, Indien, USA und Deutschland. Telefonisch wurden mehr als 7.000 Verbraucher und mehr als 600 Unternehmensvertreter befragt, um Meinungen und Einstellungen zu verschiedenen Themen rund um Produktsicherheit bei Spielwaren, Elektronikartikel, Wearables, Lebensmittel und Textilien/Schuhen festzuhalten. Mehr Infos zur Safety Gauge Studie gibt es unter: http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1496315770139122620284/tuv-sud-safety-gauge-2017-global-report-de-lr.pdf

Weitere Informationen zum Thema TÜV SÜD-Prüfzeichen für Schuhe gibt es hier. http://www.tuev-sued.de/produktpruefung/dienstleistungen/produktzertifizierung/footwear-and-footwear-fit-mark.

Über die TÜV SÜD AG

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Rund 24.000 Mitarbeiter sorgen an 800 Standorten in über 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuev-sued.de

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