Jetter präsentiert auf der sps ipc drives in Nürnberg seine Automatisierungs-Plattform. Das durchgängige Software-Konzept macht den Einstieg in Industrie 4.0 besonders einfach.

Der Ludwigsburger Automatisierungsspezialist stellt auf Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung in Nürnberg vom 28. bis 30. November die ganze Bandbreite ihrer Software-Lösungen vor. Die perfekt aufeinander abgestimmten Softwaremodule bilden zusammen eine Automatisierungsplattform, die den hohen Anforderungen von Industrie 4.0-Anwendungen entspricht. Steffen Schwips, Leiter Innovationsmanagement bei Jetter, betont: „In Zeiten von Industrie 4.0 gewinnt die eingesetzte Software für den Anwender in der Steuerungstechnik stetig an Bedeutung – hier laufen alle Automatisierungsfunktionen zusammen.“ Jetter unterteilt die Toolchain in einzelne Bereiche, die die speziellen Anforderungen von Ingenieuren, Programmierern, HMI-Designern oder Support-Mitarbeitern berücksichtigen. Gleichzeitig sorgt die tiefe Integration der einzelnen Tools untereinander für einen sicheren Daten- und Informationsaustausch.

Die zentrale Entwicklungsumgebung JetSym

JetSym ist die zentrale Programmierumgebung von Jetter. Sie unterstützt Konfiguration, Debugging und Diagnose sowie bei der Inbetriebnahme einer Maschine. Der Entwickler kann mit JetSym beliebig viele Konfigurationen eines Projekts anlegen und so während der Phase der Inbetriebnahme unterschiedliche Maschinenvarianten erstellen und testen. JetSym erleichtert die Arbeit des Programmierers mit Hilfestellungen wie Eingabevorschlägen, der visuellen Hervorhebungen wichtiger Aspekte im Code oder der Vorlagen-Verwaltung. Der Programmierer kann Projekte als Templates anlegen und sie später wiederverwenden. Weitere Soft- und Hardwarekomponenten anzuschließen gelingt problemlos: Neue Module erkennt die Software automatisch und konfiguriert sie, sodass sie direkt genutzt werden können. „Eine einheitliche Software für die gesamte Applikation reduziert den Programmieraufwand erheblich und unterstützt gleichzeitig den transparenten Datenaustausch im Netzwerk“, fasst Steffen Schwips die Vorzüge zusammen. Für die Entwicklungsumgebung hat Jetter die Programmiersprache STX entwickelt, deren Syntax auf IEC 61131-3 ST beruht. STX bildet die realen Prozesse einer Anlage direkt ab, reduziert den Entwicklungsaufwand und die Testphase erheblich und ermöglicht einen modularen Programmaufbau für eine erleichterte Teamarbeit.

Das Designwerkzeug JetViewSoft sorgt für hohen Komfort

JetViewSoft ist die leistungsstarke HMI-Lösung des Ludwigsburger Automatisierungsspezialisten. Der Editor ist sehr komfortabel und auch per Touch-Display bedienbar. Der objektorientierte Ansatz von JetViewSoft erleichtert die Maskenerstellung: Der Designer kann Objekte einmal definieren und anschließend beliebig oft verändern. Die Oberfläche stellt er per Drag-and-Drop aus vorhandenen grafischen Objekten zusammen. Als Vektorgrafiken sind alle Objekte in ihrer Größe anpassbar. Auch der Import von SVG-Dateien direkt in die Visualisierung ist möglich, eine umständliche Konvertierung fällt weg. Erstellt der Anwender eigene Vorlagen, kann er sie in der Objektbibliothek ablegen. Zusätzlich sind vordefinierte Standard-Icons verfügbar. Der HMI-Designer kann Aussehen und Verhalten der Visualisierung mit einem Simulator bereits in der Projektphase testen. Die hohe Performance des Editors erlaubt ihm, selbst während der Laufzeit die Grafikobjekte der HMI-Oberfläche zu aktualisieren. Das ermöglichen die Dynamic IOs von JetViewSoft; ein zusätzlicher Programmcode ist nicht nötig. Für Sicherheit sorgen das Rechtemanagement und das automatische Alarmhandling. Unterschiedliche Benutzer haben verschiedene Rechte und der Bediener bekommt bei Normabweichungen eine Alarmmeldung auf seinen Bildschirm.

Mit JetSafe sicherheitskonforme Steuerungsprogramme erstellen

JetSafe ordnet die jeweiligen Sensoren und Funktionen einer Maschine den Ein- und Ausgängen der Geräte und der Sicherheitssteuerung zu. Vorkonfigurierte Befehlsgeräte und Sensoren der Sicherheitstechnik wie beispielsweise Lichtgitter, Türkontakte, Freigabetaster oder Not-Halt-Vorrichtungen kann der Bediener direkt über Icons anwählen und sie per Drag-and-Drop auf der grafischen Benutzeroberfläche mit logischen Operatoren verknüpfen. Die Funktionen kann er parametrieren. Der Ingenieur kann so Stillstände, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Positionen, Bereiche und Richtungen mehrerer Achsen überwachen. JetSafe generiert automatisch einen Klemmenplan und weist darin die Elemente genau dem Sicherheitsmodul zu, mit dem sie physikalisch verbunden sind. Dabei übernimmt das Tool bereits geprüfte Sicherheitsmodule in die Bibliothek. Hier kann der Anwender die Module verwalten und sie für weitere Projekte hinterlegen. Nachdem der Ingenieur die Sicherheitssteuerung
JetSafeControl sowie die Sensorik und Aktorik konfiguriert hat, erstellt JetSafe automatisch einen Verdrahtungsplan.

Vernetzung über Geräte hinweg mit Cloud-kompatibler Steuerung

Bei Industrie 4.0 geht die Integration der Automatisierungsfunktionen über die Gerätegrenzen hinaus. Maschinen vernetzen sich über lokale Netze oder per Cloud miteinander. Dabei reduziert die Nutzung einer einheitlichen Kommunikationsplattform die Anzahl der Schnittstellen und ermöglicht einen transparenten Zugriff auf die gesamte Anlage. Während die meisten Unternehmen bei der Kommunikation von Automatisierungskomponenten zur Cloud auf zusätzliche Systeme, zum Beispiel Gateways, setzen, bietet Jetter mit der Steuerung JetControl 440 MC eine Cloud-kompatible Steuerung. „Der direkte Zugriff auf die Daten aus der Steuerung ist die flexiblere Lösung, denn hier stehen bereits alle anfallenden Daten zur Verfügung – auch Änderungen von Datentypen und -mengen während der Projektphase werden erfasst“, erklärt Schwips. „Wir sind uns sicher, hiermit eine zukunftsweisende Lösung anzubieten.“

Hochspezialisierte Automatisierungslösungen für ausgewählte Branchen

Außer den Softwaremodulen präsentiert die Jetter AG integrierte Branchenlösungen der Industrieautomation für Handling und Montage, Abfüllen und Verpacken, die alle Systemanforderungen bezüglich Visualisierung, Steuerung, Antrieb und Motor abbilden. Am Beispiel einer Verschließmaschine können sich die Besucher live von der perfekten Integration von Hardware und Software überzeugen lassen. Ein weiterer Messeschwerpunkt ist die mobile Automation. Insbesondere Automatisierungslösungen für Anbaugeräte aus der Landtechnik werden präsentiert. Abgerundet wird die Messepräsentation durch den Schaltschrankbau. Für diesen Bereich übernimmt die Jetter AG die gesamte Projektierung von der Montage aller Komponenten in eigenen Produktionsstätten bis hin zur Installation und Inbetriebnahme beim Kunden.

Die Jetter AG stellt ihre Software- und Automatisierungslösungen auf der sps ipc drives in Nürnberg vom 28. bis zum 30. November 2017 in Halle 7, Stand 106 vor.

Über die Jetter AG

Die Jetter AG steht seit Jahrzehnten für höchste Ansprüche an Automatisie-rungslösungen, die in unterschiedlichsten Branchen der industriellen und mobi-len Automation zum Einsatz kommen.

Die Produkte und Komponenten zeichnen sich durch eine hohe Systemintegri-tät und Systemvielfalt aus. Durch die eigene Hard- und Softwareentwicklung und eigene Produktionsstätten in Deutschland ist es möglich, stets schnell und flexibel zu agieren. Zusammen mit dem umfassenden Angebot der Professio-nal Services lassen sich so praktisch alle Kundenwünsche realisieren. In der industriellen Automation hat sich die Jetter AG auf ausgewählte Branchen fo-kussiert. Hochspezialisierte Lösungen ermöglichen den Kunden die Umsetzung von modernsten Maschinen und Anlagen, die zu entscheidenden Vorteilen im jeweiligen Marktumfeld beitragen.

Für die mobile Automation entwickelt und fertigt die Jetter AG hochkomplexe und robuste Automatisierungskonzepte, die in Kommunalfahrzeugen, Feuer-wehrfahrzeugen sowie in der Landtechnik sehr unterschiedliche Funktionalitä-ten steuern. Die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge und Implements bleibt so stän-dig gewährleistet.

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