Das Anklöpfeln ist ein zentraler Bestandteil der Kultur im Tiroler Unterland und wurde 2011
von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe gewürdigt. Das Anklöpfeln ist ein im Tiroler
Unterinntal gepflegter Brauch. Dabei verkleidet sich eine Gruppe zumeist männlicher Sänger
als Hirten und stattet danach an den drei Donnerstagen vor Weihnachten (Klöpflnächte) den
Häusern der Nachbarschaft einen Besuch ab. Die Sänger werden in das Haus gebeten und
stimmen dort einige Lieder an, die die Weihnachtsbotschaft von der Geburt Jesu verkünden
Häufig werden die Sänger auch von Instrumentalisten begleitet. Zum Dank für ihre
Darbietungen erhalten die Anklöpfler zumeist ein Getränk, Weihnachtsbäckerei oder eine
kleine Jause. Vereinzelt wird auch Geld gegeben. Dieses wird zumeist in der Vereinskasse
gesammelt und kommt dann einem karitativen Zweck zugute. Das Anklöpfeln wird als
immanenter Bestandteil des Unterinntaler Kulturerbes von Generation zu Generation
weitergegeben. Im Laufe der Zeit hat sich die Ausübung des Anklöpfelns in vielfacher
Hinsicht gewandelt. Zum einen findet das Anklöpfeln heute aufgrund der geänderten
Erwerbssituation der Bevölkerung nicht mehr ausschließlich an den drei Donnerstagen vor
Weihnachten statt, sondern auch an anderen Abenden.
Das Anklöpfeln ist ein zentraler Bestandteil der Ortkultur im Tiroler Unterland und bildet für
die dort ansässige Bevölkerung einen wichtigen Bestandteil der Adventszeit.
Tiroler Bergadvent Wildschönau am 02./03. und 09./10. Dezember im
Bergbauernmuseum z`Bach
Versuch’s mal mit Gemütlichkeit: Beim Bergadvent in der Wildschönau kommt die ganze
Familie zur Besinnung Wenn Omas Schmalznudeln überm Feuer brutzeln, erleben Eltern
und Kinder die Vorweihnachtszeit im tief verschneiten Tiroler Hochtal von der romantischsten
Seite
Einfach mal ausscheren. Durch die tief verschneite Winterlandschaft stapfen, entspannt
über traumhaft leere Pisten schwingen und sich zur Abwechslung bei einer ordentlichen
Schneeballschlacht verausgaben. Wer dem alltäglichen Vorweihnachts-Wahnsinn entfliehen
möchte, findet in der Wildschönau die perfekte Zeit für Gemeinsamkeit. Beim Bergadvent in
dem urigen Tiroler Hochtal kommt die ganze Familie zur Besinnung. Wenn draußen der
Schnee leise rieselt und drinnen überm offenen Feuer Omas Schmalznudeln brutzeln,
erleben Eltern und Kinder die Vorweihnachtszeit von ihrer romantischsten Seite. „Oft tut es
schon gut, wenn man sich nur mal ein Wochenende ausklinkt“, weiß Thomas Lerch,
Tourismusdirektor der Wildschönau. „Bei uns können Urlauber ihre Sehnsucht nach dem
Echten und Unverfälschten stillen und in Nullkommanichts neue Kräfte sammeln.“
An den beiden ersten Advents-Wochenenden ist das Bergbauernmuseum z’Bach Treffpunkt
für Romantiker. Am 02. und 03. sowie 09. und 10. Dezember feiern die
Wildschönauer in dem liebevoll restaurierten Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert ihren
12. Bergadvent.
Überm Feuer werden Schmalznudeln und Brodakrapfen, beides traditionelle Speisen der
Bauern, zubereitet. Volksmusik- und Bläsergruppen treten auf, Krippenspiele stimmen auf
die Weihnachtszeit ein ebenso wie die „Anklöpfler“, die nach altem Brauch von Haus zu
Haus ziehen und für gute Zwecke sammeln.
Wer Lust hat, schlendert über den Bauern- und Handwerkermarkt, während der
Nachwuchs in der Bastelstube Weihnachtsgeschenke zaubert oder im „Christkindlpostamt“
den Wunschzettel um Puppe, Auto und viele Süßigkeiten erweitert. Das halbe Tal ist dabei,
wenn die Wildschönauer ihren traditionellen Bergadvent feiern – und Gäste werden schnell
zu Freunden, die man gern mitnimmt in die gute alte Zeit und ihre Besinnlichkeit.
Am 8. Dezember startet das Ski Juwel mit viel Platz auf den Pisten in die Wintersaison.
Romantische Momente erleben Gäste auch bei schönen Wanderungen und bei
Pferdekutschenfahrten, die rund um den Tiroler Bergadvent angeboten werden.
Information: Wildschönau Tourismus. Hauserweg, Oberau 337. A- 6311 Wildschönau
Tel: 0043 5339/8255-0, Mail: info@wildschoenau.com www.wildschoenau.com
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A6311 Wildschönau
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