Ein Kind zu verlieren ist für jede Familie ein schwerer Schicksalsschlag. Um den Betroffenen, die kein Einzelgrab wünschen einen würdigen Ort der Trauer zu ermöglichen, hat sich das Klinikum Esslingen entschlossen diesen Ort der Trauer mit einem Kindergrabfeld auf dem Ebershaldenfriedhof zu schaffen. Dort werden insbesondere frühgeborene Kinder in einem Gemeinschaftsgrabfeld beigesetzt

„Diese Aufgabe gehört nicht zu den originären Kernaufgaben eines Klinikums. Wir begleiten die Familien medizinisch, pflegerisch und seelsorglich, sahen aber die Notwendigkeit für diese Grabstätte. Wir wollten die Familien nicht alleine lassen, da in diesem Thema ein Zuständigkeitsvakuum herrscht, haben wir uns entschlossen, diese Lücke zu schließen“, so Wolfgang Hanselmann, Verwaltungsdirektor am Klinikum Esslingen.

Dieser Ort der Trauer hat eine wichtige Bedeutung für alle Beteiligten. „Trauerarbeit ist ein sehr individueller Prozess, jede Familie findet hier einen eigenen Weg. Nicht selten setzt die Trauer über den Verlust des Kindes zeitversetzt ein. Wenn am Anfang kein eigenes Grab gewünscht wird sind viele Betroffene dann froh, dass es diese Grabstätte gibt, bei der Sie um ihr verlorenes Kind trauern können“, so Dorothea Gölz-Most, Seelsorgerin am Klinikum Esslingen.

Auch die Medizinerin, Frau Dr. Monika Hanke, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Esslingen kennt den Wert dieser Einrichtung. „Wir begleiten die Familien in dieser schwierigen Phase und in den Gesprächen erwähnen wir immer auch die Möglichkeit dieser Form der Bestattung. Für die Familien bedeutet das in einer Extremsituation eine wertvolle Entlastung“, so Hanke.

Seit Frühjahr 2001 findet zweimal im Jahr eine Trauerfeier für die Verstorbenen statt. Die Betroffenen werden zu der Trauerfeier eingeladen und können zu dieser Trauerfeier auch persönlichen Grabschmuck ablegen. Dieser verbleibt dann für die Dauer eines Jahres an dem Grab. „Uns ist es sehr wichtig, dass dieser Ort der Trauer ein würdiger und trotz allem Leid ein schöner Ort ist. Deshalb haben wir uns zu dieser Neugestaltung entschlossen. Da es sich um ein Gemeinschaftsgrab handelt, können individuelle Gestaltungswünsche und Grabschmuck auch nur begrenzt ermöglicht werden“, so Wolfgang Hanselmann.

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