Im Zentrum der Handlung steht das Darmstädter Cabaret-Theater „Las Vegas“, das tatsächlich existiert hat – im Stück wird es zum Treffpunkt der Feierabendkicker, der Vereinsspitze und der Fans. Die Besitzerin mit dem Künstlernamen „Fräulein Heiner“ führt uns zurück in die 1970er-Jahre und erzählt von der aufregenden Bundesligasaison der Lilien. Dabei geht es nicht nur um sportliche Ereignisse, sondern auch um Geschichten aus dem privaten Umfeld.

Da gibt es zum Beispiel den Spieler, dessen Frau findet, sie könne doch auch arbeiten gehen, wenn er ohnehin den ganzen Tag arbeite und dann noch trainiere. Oder die beiden 98-Fans Thomas und Uwe, die den Plan fassen, den Spielern endlich mal das wahre Lilienleben zu zeigen. Und natürlich die Vereinsspitze um Georg Schäfer und den Trainer Lothar Buchmann, der davon träumt, unter professionellen Bedingungen zu arbeiten.

Echte historische Eckpunkte werden von Martin G. Berger und Jasper Sonne zu fiktiven Handlungssträngen ausgebaut und mit viel Fantasie weitergesponnen. So entsteht ein atmosphärisch dichtes Bild der damaligen Saison, des Vereins und der Zeit in Darmstadt, das unter seinem Retro-Charme Fragen von Heute verbirgt: Wie kann man Spielfreude und Kommerzialität, traditionelle Beziehungsbilder und Gleichberechtigung, Zukunft und Vergangenheit in Einklang bringen? Sind alle neuen Entwicklungen notwendig? Ist das Rezept dagegen, sich zurückzusehnen?

Die Inszenierung greift diese Überlagerung von Fiktion und Realität auf, indem sie die handelnden Figuren „aus der Leinwand springen lässt“: dokumentarische Videobilder werden zum ästhetischen Ausgangspunkt des Bühnengeschehens. Eine flexible Drehbühne, deren Herz das Cabaret „Las Vegas“ ist, lässt die vielen kleinen Schnipsel eines großen Ganzen an uns vorbeiziehen und zeichnet anhand der Lilien ein gesellschaftliches Kaleidoskop.

Die Partitur von Komponist Jasper Sonne zu AUS TRADITION ANDERS – Das Lilienmusical greift den energetischen Groove und Sound der 1970er-Jahre auf. Sie verbindet Einflüsse wie Funk, Disco, Rock, Jazz und Chanson und bietet sowohl mitreißende Ensemblenummern als auch einfühlsame Balladen. Die musikalische Welt des Stadions hat darin ebenso ihren Platz wie die individuellen Schicksale der Protagonisten. Ein extra gecastetetes Musicalensemble erweckt die Zeit und ihre Menschen zum Leben.

Premiere am 28. April 2018  

Weitere Vorstellungen am 5., 26. und 30. Mai sowie am 12. Juni 2018  

Wiederaufnahme am 14. September 2018

Karten unter www.staatstheater-darmstadt.de oder telefonisch unter 06151.28 11-600

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