Von Spurenstoffen und multiresistenten Keimen im Abwasser – Welchen Beitrag liefern unsere Kläranlagen zum Rückhalt von Medikamentenrückständen, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern etc.?"

Am 19.12.17 referiert Dr.-Ing. Kai Wellbrock um 18:00 Uhr im BAUFORUM über Spurenstoffe und multiresistente Keime im Abwasser und welche Rolle den Kläranlagen beim Rückhalt bzw. bei der Verminderung von Medikamentenrückständen, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern zufällt.    

"In den vergangenen Jahren ist zunehmend der Eintrag von Spurenstoffen in die Oberflächen- und Grundwasserkörper in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gekommen. Die Quellen dieser Spurenstoffe sind vielfältig. Über urbane Entwässerungssysteme werden neben den üblichen abwassertechnischen Wasserinhaltsstoffen (leicht abbaubare organische Verbindungen, Stickstoff- und Phosphorverbindungen) immer auch Spurenstoffe in die Gewässer eingetragen,“ sagt Wellbrock über das Problem.

In seinem Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe des Bauingenieurwesens stellt Wellbrock ein aktuelles Forschungsprojekt vor. Er berichtet über den Forschungsauftrag des Landes Schleswig-Holstein, der zum Ziel hat zunächst in einer Bestandserfassung die in Schleswig-Holstein zu erwartenden einwohnerspezifischen Spurenstofffrachten im Rohabwasser, dazu zählen u.a. Arzneimittelrückstände (Antibiotika, Schmerzmittel, …), Pflanzenschutzmittel, Biozide und viele mehr (z.B. Weichmacher), zu bestimmen. Danach werden charakteristische Eliminationsraten in verschiedenen physikalischen, chemischen und biologischen Behandlungsschritten bestimmt, um daraus Kenngrößen abzuleiten, die eine Prognose über Zu- und Ablauffrachten für die verschiedenen Kläranlagen in Schleswig-Holstein ermöglichen sollen. Weitere Informationen über die ersten Projektergebnisse erfahren die Gäste am Dienstagabend.

Der Fachbereich Bauwesen lädt alle Interessierten herzlich ein zu dieser wasserwirtschaftlichen Vortragsveranstaltung in das BAUFORUM in der Stephensonstraße 1, 23562 Lübeck

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