Polymermaterialien spielen nach wie vor eine zentrale Rolle im Bereich der additiven Fertigung (AM). Sie halten den Rekord, die am längsten dienende Materialien in der AM-Welt zu sein. Obwohl neben Keramik insbesondere Metalle in letzter Zeit eine starke Aufmerksamkeit erhalten haben, waren es Polymere und ihre besonders für Ingenieure relevanten Verbundformen, welche die Aktivitäten auf dem Gebiet der Maschinenentwicklung vorangetrieben haben.

Thermoplastische Polymere, die in der additiven Fertigung am häufigsten vorkommende Art von Polymeren, bringen eine Reihe von Eigenschaften mit sich, welche ihre Verarbeitung ermöglichen. Diese Eigenschaften sind typischerweise dem Verhalten des Polymers bei der Einwirkung von Temperaturveränderungen oberhalb oder unterhalb seiner Glasübergangstemperatur (Tg) zuzuordnen. Das Temperaturmanagement ist daher eine der wichtigsten Aufgaben für jeden 3D-Drucker, welcher polymere Materialien verarbeitet. Eine typische Assoziation ist: Je höher der Wert von Tg ist, desto größer ist der Bedarf für das Wärmemanagement.

Optimale Verarbeitung mit Hochleistungspolymeren ermöglichen

Mit der Einführung von Hochleistungs- und hochschmelzenden Materialien wie PEEK in das Materialportfolio von AM wurde deutlich, dass die meisten 3D-Drucker nicht für die Verarbeitung von PEEK und gleichrangigen Materialien entwickelt wurden.

Im Jahr 2015 fertigte die Apium Additive Technologies GmbH den ersten kommerziell erhältlichen Filament-basierten 3D-Drucker auf Basis des Schmelzschichtverfahrens (FFF) für die Verarbeitung von PEEK. Apium besitzt ein Patent für ihre 3D-Druck-Technologie zur Verarbeitung von Hochleistungspolymeren. Ein einzigartiger Aspekt der Apium-Technologie ist das „Adaptive Heating System“, welches die temperaturbedingten Einflüsse auf das verarbeitete Material reguliert und es ermöglicht, qualitativ hochwertige Teile herzustellen.

"Wenn die Materialien in unsere 3D-Drucker eingezogen werden, behandeln diese die Materialien so, wie sie ein Fachmann behandeln würde." Prof. Dr. Brando Okolo, CTO & Geschäftsführer, Apium Additive Technologies GmbH

Die “Adaptive Heating System Technology” von Apium bietet eine verbesserte Temperaturregelung, welche materialspezifische Anpassungen am Drucker ermöglicht und ebenso die bestmögliche Temperaturverteilung im gedruckten Modell abhängig von seiner Geometrie erreicht. Dies ist ein fehlendes Merkmal anderer im Handel erhältlichen 3D-Drucktechnologien für Materialextrusion. Das dank Apiums “Adaptive Heating System” realisierbare Wärmemanagement kann für die Steuerung des Kristallinitätsgrades in Polymeren mit kristallinen Eigenschaften verwendet werden. Dieses Werkzeug verbessert ebenso die Prozessqualität, da es kürzere Aufheiz- und Abkühlzeiten bietet und im Idealfall die Verformung von gedruckten Modellen eliminiert.

Über die Apium Additive Technologies GmbH

Wir erforschen, entwickeln und produzieren Filamente aus Hochleistungspolymeren für die Fused Filament Fabrication 3D-Druck Technologie sowie die entsprechenden 3D-Drucker zur Verarbeitung dieser. Nach intensiver Forschungsarbeit sind wir das erste Unternehmen weltweit gewesen, welches PEEK (Polyetheretherketon) für die FFF 3D-Druck Technologie druckbar gemacht hat. Als Pioniere auf diesem Gebiet stellen wir die beste und zuverlässigste Druckqualität auf dem Markt sicher. Mit unserer Expertise und Erfahrung in funktionellen Anwendungen, zusammen mit unserer Forschungsarbeit, bieten wir ein einzigartiges Kompetenzzentrum für kleine und mittelständische Unternehmen aus Bereichen der Industrie welche Hochleistungspolymere für die anspruchsvollsten Umgebungen und Anwendungen benutzen.

Mit unseren starken Kernkompetenzen streben wir danach der größte Technologie Supplier von Filamenten aus Hochleistungspolymeren sowie FFF basierten 3D-Druckern im Europäischen Markt zu werden. Unser Ziel ist es, industrielle Standards in Bezug auf Qualität und Zuverlässigkeit von FFF 3D gedruckten Hochleistungspolymeren zu setzen. Als Kompetenzzentrum ist unser Anspruch präsent auf dem Markt zu sein und langfristig die Marktführer Rolle zu übernehmen. Dank unseres Know-Hows und unserer Expertise im Bereich des 3D-Drucks stellen wir für unseren Kunden die höchste Qualität und den besten Service sicher.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Apium Additive Technologies GmbH
Willy-Andreas-Allee 19
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 68030870
Telefax: +49 (721) 680308777
http://www.apiumtec.com/

Ansprechpartner:
Philipp Renner
Public Relations
Telefon: +49 (721) 68030870
Fax: +49 (721) 680308777
E-Mail: philipp.renner@apiumtec.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.