Die „Dicken Steine“ seien eine alte Kult- und Opferstätte heißt es in der Literatur, aber vielleicht ist es auch immer noch der Ein- und Ausgang der Frau Holle?

Für den Wanderer, der auf dem Vulkanring oder der Weitblicktour unterwegs ist, sind es vulkanische Steine zum Draufklettern. Von dort oben lässt sich eine fantastische Aussicht bis zum Meißner, Kellerwald, Amöneburg und Gießener Becken genießen.

Der Geologe sieht die Steinformation mit anderen Augen und erkennt die schwache Meilerstellung als Vulkanschlot einer Bruchzone in Nord-Süd Richtung, die sich vom Höllberg bis zum Bilstein zieht.

Die Steinzusammensetzung zeigt einen feinkörnigen bis blasigen, porphyrischen, schwarzen und kompakten Basanit mit Olivin- und Klinopyroxeneinsprenglingen. Er enthält wenig Plagioklas und Erz, aber Fremdgesteinseinschlüsse mit Nebengestein.

Aber ob mystisch, sportlich oder wissenschaftlich – eine überdachte Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein und eine Geotoptafel stillt den Wissensdurst. Seit dem 1. Januar 2018 trägt dieses Geotop den Titel Naturdenkmal, weil es für seine Naturgeschichte und Eigenart unter Schutz durch die Untere Naturschutzbehörde des Vogelsbergkreises in Zusammenarbeit mit dem Geopark Vulkanregion Vogelsberg gestellt wurde.

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