Am Mittwochnachmittag, 08. August 2018 stattete die schleswig-holsteinische Finanzministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Monika Heinold der Fachhochschule Lübeck im Rahmen der diesjährigen Sommertour einen Besuch ab. Unter dem Tourmotto „Schleswig-Holstein in Bewegung“ ließ sich die Finanzministerin das neue Seminargebäude auf dem Campus der FH Lübeck zeigen, das aus lMPULS-Mitteln des Landes mit insgesamt rund 9 Millionen Euro finanziert wurde.

Gemeinsam mit Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und dem Geschäftsführer der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH), Frank Eisoldt wurde Ministerin Heinold vom stellvertretenden Kanzler und Leiter der Finanzabteilung der FH Lübeck, Carsten Hanst, sowie von der Leiterin der Abteilung Technische Dienste, Arieta Jahnke, mit Dankesworten an das Ministerium begrüßt. Heinold sagte zu Beginn ihres Besuchs: „Mit lMPULS bewegen wir das Land. Es ist immer wieder toll zu sehen, wo die Mittel aus unserem Infrastrukturmodernisierungsprogramm konkret ankommen.“

Anschließend übernahmen Heinz Schwabe aus dem Geschäftsbereich Landesbau der GMSH gemeinsam Projektleitung und der Vorortbauleitung der Firma Kleusberg die Führung durch das neue Gebäude.

Heinold informierte sich dabei über die besondere Bauweise, die in sogenannter Hybridbauweise erfolgte und nach Worten von GMSH GF Eisoldt ca. 20 % der Bauzeit einspart. Hybrid heißt in diesem Fall, dass der Gebäudeflügel mit den Hörsälen in konventioneller Bauweise errichtet wird und der Flügel mit den Seminarräumen als Modulbau entsteht. In Schleswig-Holstein ist dieses Gebäude der erste Hybridbau, den die GMSH betreut. Die Hybridbauweise ist nicht unbedingt kostengünstiger als eine herkömmliche Bauweise, kann aber dafür wesentlich schneller fertig gestellt werden.

Ministerin Heinold zeigte sich besonders beeindruckt von der Barrierefreiheit auf allen drei Etagen des Gebäudes und erklärte zum Abschluss ihres Besuchs: „Besonders freut mich, dass das neue Gebäude komplett barrierefrei gestaltet ist. lnklusion heißt auch, Menschen mit Behinderungen Bewegung in gesellschaftlichen Räumen zu ermöglichen. Diesen Anspruch sehen wir hier verwirklicht. Es macht es den Eindruck, als wenn unsere Mittel aus dem IMPULS-Programm gut angelegt sind, auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit.“

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